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Es ist aber nicht mehr zu erwarten, M

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auf Vie Verhältnisse Frankreich» selber hinauSgehen werden.

Deutschland wird seinerseits auch beim Friedensschlüsse nicht vergessen, daj eie beiden benachbarten Volker ihre Ehre und ihr Streben nicht auf dauernd!» Zwiespalt und Kampf, nicht aus gegenseitiges Verderben, sondern auf einen höhn ren, edleren Wettkampf in gemeinsamer Forderung der Völkerwohlfahrt und tn geistigen Entwickelung zu richten haben. Das Höchste, was uns der Friede bring« könnte, wäre neben der unmittelbaren Sicherung Deutschlands die beiderseitige fefle Gründung dieses tieferen Bewußtseins in den beiden großen Völkern und tamil die Grundlegung eines ächten, bauernden Friedens.

für Deutschland, wenn es nach einem beispiellosen SlegeSzuz« und nach allen Opfern an theuerem Blut nicht di» Kraft haben sollte, die alten ReichSlandc, welche jetzt in seiner Hand sind, wieder für das neu erstandene Kaiserreich festzu- halten.

Als Frankreich den Krieg heraufbeschwor, galt es für die Franzosen al« selbstverständlich, baß sie als Sieger nicht blos dar linke Rheinufer für sich in Besitz nehmen, sondern die preußische Monarchie überhaupt und die Anfänge der deutschen Einigung auss Neue antastcn würden. Durch Gottes Fügung und durch Deutschlands Kraft ist es anders gekommen, und nach einer Siegesfülle, sie die Geschichte nicht kennt, verlangt Deutschland nur einen Theil dessen zurück, was ihm Frankreich früher entrissen hat, ohne im klebrigen die territoriale Ein­heit Frankreichs irgend wie zu gefährden. Gerade Frankreich gegenüber ist hierin ein hoher Grad von Mäßigung nicht zu verkennen. Auch in anderer Beziehung wird Deutschland bei den FriedenSverhandlungen allerdings sein volles Recht be­anspruchen, aber gewiß mit der Mäßigung, welche jeden Gedanken an Erniedrigung oder bloße Demüthigung des Gegners ausschließt. Es kann Frankreich nicht en spart bleiben, Deutschland auch in finanzieller Beziehung für die gewaltigen Opfer zu entschädigen, welche unserem Volke durch den freventlich heraufbeschworenen Krieg auferlegt worben sind, und cs liegt auf der Hand, daß in dieser Beziehung die Rechnung des deutschen Volkes seit den Septembertagen bedeutend angewachse» ist. Abgesehen von dem Ersatz der unmittelbaren Kriegskosten, so wie aller 6tt im Gefolge des Krieges dem Staate erwachsenden Aufgaben und Verpflichtungen wird es sich nothwendiger Weise um die Mittel zu mannigfachen im Rechte un» in der Billigkeit begründeten Entschädigungen handeln. Je mühsamer unser dem- scheS Volk den Aufschwung seine« Wohlstandes erringen muß, je leichter im G-gen- theil Frankreich die Folgen vorübergehender Rothstände zu überwinden vermag, desto weniger wird Deutschland auf den vollen Ersatz seiner Opfer und Schädt« beim Friedensschlüsse verzichten können. Aber auch in diesem Punkie bürgt dn Sinn unserer Regierung unv der Geist des deutschen Volkes dafür, daß die Frievent- bevingungen nicht über bas Maß der Billigkeit und der gebotenen Rücksichtnahmr

, .., , ,, Zum Frieden

den JenDen «rtiM?rWf trindt °lC "'"ist-rielleProvinzial-Correspondenz

« S stch. wie ein geweihter und sonnenbeglänzter Temürk s abhod. Auch der von Frankreich angeschürte Racenhaß mußte «us den Le ben ! Ti'?" "^schlichen, über alle Rationalität erhabenen Liebe beschämt zurüc>en- i bf"3 rot^ Kreuz noch heiliger werben, heilig für die ganze Mi,eit, 1 wie bas christliche, an welchem unser Heiland starb. ° 1

Endlich lügen noch die Reutralitärspflichrcn im argen rechtlosen nkel. I MÜff,IWrCTm^fln,J$ennb cnt,lifd,in ®2'e6c »"bieten Ausrüstung von egs- 1 "u neutralem Boden, warum nicht auch Lieferung von Waffenviden an e.ne Kriegspartei? Präsident Grant untersagte zwar Lieferung vonÜffen aus den staatlichen Arsenalen, aber das Wort wurde nicht Fleisch,

und Trotze wurden Massen von Waffen aus den Zeughäusern verstj und an die Franzosen verkauft. Die amerikanische und englische Eisenindustrwett. eiferten in offener und hx,ml,cher Versorgung der Franzosen mit KriegSarial. Wo b erbt denn nun da d.e Neutralität? Wer Waffen liefert, käurpft dooffen- b" Ud mU Co°lUtfifcbcn Tröste, daß er dabei nur Geld o!°nt

"Ud »ichtS, geschweige das Leben verlieren kann. Neutralität kann vereüti.cr- weise blos Hetzen: Nichtbetheiligung an der Kriegführung und Euthaltsaekt von »b;,T, ®rU^6 ,U Oen betreffenden Gesetzen ist ja schon U eine

Kriegsschiffe welche nur cm Theil te> Kriegführung sind, drshald im Gare, und Großen auch keine Lieferung von Kriegsmaterial von irgend einer Art! ßkien unb die «chweiz haben Waffentransporte auch möglichst zu verhüten gesuch- xsto unverschämter lieferten und schacherten England und Amerika 7m ^d7,'erch.e Strafe, welche Frankre.ch für die ruchloseste aller Kriegserklärungen verb.w bite, möglichst zu erschweren und auch unsere gerechteste und heiligste Abwehr zm §cha- den für die ganze europäische Cultur so auszudehnen, daß der Friede nu mi ben ungeheuersten Opfern und mit der TodeScrschbpfung Frankreichs erkauf werben t?nn ®c[c schändliche Unklarheit in Bezug auf die Neutral,,ätspflichtermuß in el"t künftigen Kongreß gründlich gehoben werben. Hier treten bie heilen Ver­pflichtungen des neuen deutschen Kaiserreichs in voller Größe hervor. Daschlanb bertifl7trf7ffi ^rd,lbar ^ne.9c ali b'e zur leitenden Cultur- und Friedismacht verpflichtete Große an die Spitze einer großen Wendung der Weltgeschich Wir 77"^8 Srcunbf unter den andern Völkern. Um so energischer wttn wir

9,' ^7' t,e®et[fn< daß unsere Aufgabe Nicht Unterdrückung deVölker, ^""^""ung ihrer und doch mehr unserer eigenen Selbststndigkeit und Selbstverwa tung, nicht eine fortwährende Kriegsdrohung, sondern bi Siche- All? ®£ tfr'£tEn3 s'!s Der Sieg des deutschen Wesen« sei GerechUkett für ® m 1"? rr Unt ?5-bge unserer eigenen und anderer Völker Eigentümlich, ketten. Nicht Luge und Schein wie in Frankreich, sondern die Wahrdeitund der fcrn b,r D>nge- Schonung ve« Weltfrieden» durch ein freieres, hunane es Völ- N" 7-' n'Ui rutsche Kaiserreich sei bie Bürgschaft diese« De,t7cd1ns, der^Döu7 7?77 "" 9BTttlor6un8 und Förderung jeder natürliyen zreihei, der Volker, wie der einzelnen Reg,erungen und Menschen. Da« »alte Gott!

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Se. Maj. der Kaiser und König haben auf ein Glückwunsch - Telegra« der Freiwilligen aus den J-Hren 1813 bis 1815, bie am 3. Februar auch ii biesem Jahre in Berlin zu einem kameradschaftlichen Feste versammelt waren, aui Versailles bie nachstehende Antwort zu ertheilen geruht:

Den versammelten Freiwilligen von 18131815 in Berlin sage 3$ Meinen besten Dank für ihren patriotischen Gruß- Sie werden sich freuen, in ihren Enkeln glorreiche Nachfolger früherer Heldenthaten zu erblicken.

Wilhelm. ........» sTOrtjifiAFpit »<*»- nach Ablauf des Waffen-

inuiiant« anbelangt, so schreibt der militärische Berichterstatter derSchles. Zta." darüber:

<9n, Frankreichs Hand liegt es jetzt, ob aus dem Waffenstillstände ein bal- en hervorgehen soll; an Frankreich werden sich daher die Friedens fcu. 7erJ^uiLto^n b.ab» , wenn

zurMäßigung" zu richten; denn es hat kaum jemals ein Volk gegeben, welches nach solcher Herausforderung und nach solchen Siegen sich die Mäßigung in so hohem Grade bewahrt hätte, wie es im deutschen Volke jetzt überall Der Fall ist. Die jüngsten Wochen gerade haben die« von Neuem bekundet: die Aufnahme, welche der Versailler Vertrag über Den Waffenstillstand gefunden hat, d.e Zu­stimmung, welche den hochherzigen Gesichtspunkten unserer Regierung überall in Deutschland zu Theil geworden ist, geben erneutes Zeugniß von dem Geiste ernster sittlicher Mäßigung, welcher das deutsche Volk inmitten seiner beispiellosen Siege und Erfolge beseelt.

Für diejenigen, denen die Entscheidung darüber zusteht, ob Frankreich n«t feinen moralischen und realen Niederlagen noch einmal an die Waffen appellüe: ober die Bedingungen des Siegers hinnehmen soll, müssen vom rein militärische Gesichtspunkte jedenfalls zwei Momente in Betracht kommen: die Stärke der n»j aufzubringenden Streitmacht und die strategische Situation. In Beziehung m erflere glauben wir nicht, daß es gelingen werde auch nur ein numerisches Gleich­gewicht mit dem Gegner herzustellen. Nehmen wir an, daß Faidherbe noch üiei m _ 50,000 Mann und Chanzy über 120,000 Mann verfügt, baß von der Ostarm

Von den Forderungen freilich kann und w.rd Deutsmlanv nicht lassen, welche ausschließlich Garibaldi'«, 60,000 Mann nach dem Süden gerettet wurden, ui »on vorn herein aus einer Hefen inneren Nothwendigkeit und unter unwillkürlicher sich 20,000 Flüchtlinge aus der Schweiz wieder zum Kampfe stellen und baß sch Uebereinstimmung aller^ Geister und Herzen gestellt worben find, und welche Graf auf den Nebenkriegsschauplätzen noch etwa 50,000 Mann vorfinden, so müßt» Bismarck bereit« tm September als die unerläßliche Grundlage jeden Frieden» der Süden und der äußerste Westen Frankreichs binnen vierzehn Tagen noch v l' tejenünet hat: d.e Wiedervereinigung von Elsaß und Deutsch-Lothringen, von 250,000 Mann in« Feld zu stellen vermögen, um die Gleichheit der Zahl ©tra|burg und Metz mit dem neu erstandenen Deutschland ist als Wahrzeichen veizufsihren; wir schätzen nämlich unsere rn Frankreich vorhandene Macht auf mest .""TV"*10" 2)iacbl und zugleich als Bürgschaft gegen wei- als eine halbe Million Streiter. Wie groß selbst bann noch imm7r in Bez-z tere Bedrohung und Vergewaltigung der nothwendige und unabweisliche Siege«, auf Qualität und Organisation der Truppen das Uebergewicht auf deutscher «Seite brei« für die schweren und opferreichen Kampfe. Das deutsche Volk ist sich be- fein würde, bedarf keiner Erwähnung. Es ist aber nicht mehr zu erwarten, d-z

.8 8 . ueh /r ill '-on neuer Streiter aufgebracht werden kann. Der Gegner steh/ aui

SÄSLS SÄ5&ÄÄS2I! * ftf»* *?. -

f .....''.....y-,7.....' ""it ^*-*** , binnen wenigen Monaten wieder eine:

"":"T*"L'Tc al« unsere von ihm so oft gefaorvete sogar zwei neue Jahrgänge in'« Feld zu stellen."

. Wie berechtigt aber die Sorge für diese Sicherheit dem französischen

Volke gegenüber ist, davon haben die letzten Monate in weit höherem Maße als

irgend eine Zeit im Laufe dieses Jahrhunderts Zeugniß gegeben; den jetzigen Kriegsnachrichten.

republikanischen Machthabern in Bordeaux, vor Allem dem Diktator Gambetla, DerKöln. Ztg." wird aus Versailles vom 31 Januar aetorieben - W unV mit 7in7? RückbaOlosi^"-^^^^ UN° Dünkel aus eine Höhe zu steigern ich höre, ist Kriegsminister v. Roon mit der Aufstellung der Krttgskosttnrechm»! . r Rückhaltlosigkeit hervortreten zu lassen, durch welche die Pflicht der beauftragt, auf welcher in erster Reihe verzeichnet stehen die norddeutsche Bunde!

Geltung 7lanaist^"Solck?7 Auzb7ü^7^?7 unabweislichen anlett-e nebst Den Anleihen Der anderen Staaten, ein minirnurn »on 100 Binion»

S e aeaen e e LtT.7 7 8anah«mu« wie sie von zener Thalern für einen deutschen JnvalidenfondS, eine beträchtliche Summe natürlil

ttokiaen Üebc'rb deutschen Barbaren" zfi vernehmen sind, euer so al« ReronstrurtionsfondS de« verbrauchten Materials, ein/ Entschädigung »

mittt7 de7a ^ 7 . ^7'87778 g-S-nuber, w.e sie Frankreich in- KreiSverbändc für Die Kosten, die denselben durch die außerordentlichen Ausgab-

daraus verzichten Nck »ark/Riirn 77 ' 77^-" |o~.n,ertl0Er fur Dic Landwehrfamilien ic. erwachsen, eine Entschädigung für die aus Frankrest

oaraus »erzicyten, sich starke Bürgschaften fur feine künftige Ruhe und Sicherheit vertriebenen Deulfchen u f zu verschaffen. ~ - -- '

Deutschland bemähri sm-r,- <. Der Etoile Beige veröffentlicht einen Bericht aus Paris, welcher ihm

Triumph 7und Vor bellen 6rX " 7^7cn einem Maune zugegangen ist, der am letzten Samstage Die französische Hauptstai

nin«n wetoe 7« ei bernfib t Elsah- verlassen hat. Wir entnehmen demselben Folgende«: »em $lu«faaC »e»

2 ' hatt7doL in D r öan777 TtT.7 7 granfre.dj« 50n Neuem zu 19. Januar hatten die Pariser gehofft, daß man, ehe man zu den Uater^ant- Ä ®eo«n ali unerläfiliJe 7 5ot erU"fl ^en bJc,bt' Clt gleich langen übergehe, noch einen Versuch machen werde, um d.e preußischen Linien st

Sr F deruna ab7acbe7wfr ein7Ä7a i °urchbreche,i. Alle Welt war daher schmerzlich berührt, al« man von den Frieden-,

der^ LuHAen Watton un6 'an Jem 7 7" w-edererwachten Geist präl.minar.en und dem Waffenstillstände Kenntniß erhielt. Freilich fehlten-

Regi77n7 des Reiche- kaum Je7an7 in 77 , Vaterlandes , welche der z-tz.gen rend der letzten Tage der Belagerung die Lebensrnittel vollständig, und selbst d-' Frankreim 3 " Zutrauen Wirt. Wenn es fur schwarze BeoD begann zu mangeln. Ich sah manche Frau, die nach fünf, bl

soll btHrüber bar* ffleTi 7 h ' Q n ' ^art demuihigend fein sechsstündigem Warten an dem Laden des Bäckers nach Haufe gehen mußte, ohtt

Wiede heL uaeben -7o e i« v°77 Deutschland abgerissenrnen Provinzen Broo für ihre Familie erhalten zu haben. Die Ritte?, die bis zum

ver yerauszugeven, fv wäre es doch tausendfach beschämend und erniedrigend^nuar 2 Fr. aekoüet rpn

nationalen Sicherheit zu folgen. Graf Bismarck hat es ausdrücklich hervorgevoben, deutscher Seite die Möglichkeit obwaltet baß wir von ^Frankreich nichts begehren . c " r ...... -

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