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' well Diese Provinzen unter den preußischen Boponnetten noch ihr» Anhänglichkeit an Frankreich bezeigt haben; Frankreich hat der Welt Das Schau- fpid tines zähen Widerstandes, Deutschland das einer Verletzung aller Rechte der Menschlichkeit in den FriedenSbedingungen geboten:Dieser Friede wirb für uns stets ehrenvoll sein; wird er es auch für Deutschland fein?" Das Sircle such' zu beweisen, daß alles Unheil, Das Frankreich »Duke, Davon he,rühre daß es Die Enifremdung der Februar-Revolution von ihrem Ursprünge geduldet babc das habe zum Staatsstreiche in 1851 geführt und Dieser sei Die Wurzel aller jetzigen Jammers. Natürlich kann und wird nur Die Republik von 1870 Das SanD retten.Aber schon bedient man sich derselben Mittel, um Die jetzige Re- jubbt ju sernid)ten, man redet von Der nothwenDigen Ordnung, von schlimmen Uebertreibungin, man predigt Fusionen, man verdächtigt alles, was echt republi­kanisch Ist, als gefährlich." Dagegen meint das Journal Des Debüts, es gebe 9.ero,K «'eie Franzosen, die herzlich gern unter Der Republik lebten, wenn nur »ule Republik zu haben wäre. Die Feueresse von 93, Die noch unter Der S0d>e glühe und die man jetzt wieder anzublasen suche, die sei aber nicht der Platz, wo ein Mensch mit gesunden Sinnen gedeihen und ein. Volk sich menschen- würdig entwickeln könne.

AiS einen Beweis, daß tu englische Regierung es mit der Dynastie Bo- naparte nie ehrlich und aufrichtig gemeint habe, ethri die LondonerSituation" einen Passus aus den Instructionen, welche bas britische Cabinet am Tage nach der Katastrophe von Sedan dem englischen Botschafter in Paris ertheilt hat. Es heißt in dieser Instruction, nachdem dem Botschafter der Befehl ertheilt wor. den war, |o lange als möstich in Paris zu bleiben, um die Interessen der briti­schen Unterthanen zu wahren, wie folgt weiter:Wollen Sle sich auch mit der eben bestehenden Regierung (gouverncmenl de fait), ohne selbe jedoch formell anzuerkenncn -- in Verbindung setzen und meine weiteren Befehle abwarten. Bm Falle jedoch Ihre Majestät die Kaiserin den Entschluß fassen sollte, sich aus Paris zuruckzuziehen mit der Absicht, die kaiserliche Regierung zu behalten, so werden Sie Ihrer Majestät unter keinerlei Verhältnissen folgen, jedoch aber Alles, was von Ihnen abhängt, veranlassen, um die Sicherheit und das Wohl Ihrer M^estat zu wahren, wenn an Ihren Rath und an Ihren Beistand apel- werben sollte." W eso dieSituation" in die Kenntniß dieser gewiß geheimen Instruction gelangt ist, dies sagt ste nicht. ®

»firtb wäre; aber alles aus strategischen Gründen Wünschenswerthe kann doch unmöglich angestrrbt werben. Eine deutsche Offensive gegen das südliche Frank­reich, wie sie diesmal eingelcitet wurde, liegt jedenfalls nicht in dem Maße im Gebiete der Wahrscheinlichkeit, daß bei den neuen Grenzbestimmungen auf dieselbe in entscheidender Weise Rücksicht genommen werden müßte; gegen eine Offensive von französischer Seite aber würde uns ein großes verschanztes Lager bei Mühl­hausen und Altkirch gewiß denselben, wenn nicht besseren Schutz gewähren, als brr Besitz von Belfort. Wir wollen mit diesen Bemerkungen dem Urtheil unserer maßgebenden Strategen nicht vorgreifen; im Falle aber zugegeben werden sollte Cl16 Belfort in strategischer Beziehung nicht absolut unentbehrlich wäre, würde uns sein Besitz aus politischen Gründen kaum noch wünschenswerth erscheinen. Stadt und nähere Umgegend liegen im rein französischen Sprachgebiete; in der Nachbarschaft herrscht^, wie die Erscheinungen in diesem Kriege und eben erst der Ausfall der Wahlen gezeigt hat, ein uns über alle- Maß feindlicher Geist. Die Germanisirung jenes Districtes oder auch nur die Versöhnung desselben mit deut- schem Wesen ist daher auf lange Zeit hinaus nicht zu erwarten, vielmehr müßten wir darauf gefaßt fein, in diesem fernen, außer allem Verkehr mit Deutschland belegenen Grenzgebiete einer Renitenz zu begegnen, welche diejenige der Polen und Nordschleswiger noch überböte. Hinter den Renitenten würde bann dauernd bas immer noch mächtige und zu Jntrigucn aller Art geneigte Frankreich stehen. Läge hierin auch keine Gefahr, so würde doch immer eine Unbequemlichkeit geschaffen die man, wenn nicht zwingende Rücksichten ein Anderes erheischen, gewiß gern vermeiden würde. Für den Ruhm und die Machtstellung Deutschland ist eS von klinem Belang, ob w'.r das Elsaß mit oder ohne den kleinen über die südwest­liche Sprachgrenze hinauSgreifenden Landstreifen erwerben.

Telegrövbische Depeschen.

- , Bordeaux, 1. März. Die Nationalverfammlunq hat die Frtedensprallmrnarteu mit 546 gegen 107 Stimmen angenommen. (Diese Depesche, welche bereue am 2. Marz, 10 Uhr Mor- flen*, bet UNS emgetroffen war, glaubten wir jedoch so lange unseren Lesern vor- TO-rMkn cchficielle Bestätigung eingetroffen sein würde, um keinen

Mißklang herbeizufuhren in Betreff einer recht würdigen Friedensseier. Da wir aber auch letzt noch, bei Schluß unseres Blattes, vergeblich auf die officiellc >8.c url 9 9 obiger Depesche warten, so müssen wir annchmen, daß irgend ein

erheblicher Grund vorliegt, der der officiellen Veröffentlichung des Friedensschlusses -m Wege steht. Es wurde also von jeder Friedensfeier heute noch abrusehen fein soÖte jedoch nach Ausgabe unseres Blattes heute Abend die officielle Devese noch untreren, so würde Illumination und Fackelzug stattzufinden haben. D. R.j m . . Bordeaux, 1- März, 4 Uhr Nachmittags. Die Stadt ist ruhig. Die Paine theilt mit, daß mehr als 160 Deputirte gegen den in Betreff der Friedens. Präliminarien einzubringenden Gesetzentwurf stimmen werden. 8 Uhr 15 Minuten Die Funfzehnercommission entscheidet mit 14 gegen 1 Stimme die Annahme oe- Gesstzentwurfes zu empfehlen. Es findet hierauf eine stürmische Sitzung statt, aber die Annahme des Vertrags durch die Majorität scheint gesichert.

+ ^^deaux, 1. März Die heutige Sitzung der National-Versammluna begann um 1 Uhr Nachmittags. 1 8

Zwei Mitglieder protestiren gegen jede Gebietsabtretung.

Hierauf erklärt der Berichterstatter der Friedens-Commission, Lefranc, daß die Commisstonsbeschlusse einstimmig gefaßt worden. Es sei ein Gebot des Da- tnotiSmus, für die FriedenS°Präliminarien, wie sie sind, zu stimmen. Alles, was die Sachlage gestattete, geschah. Die Ehre Frankreichs fei gerettet. Der Red- ner begründet noch weiter die Annahme der Präliminarien. Die Ablehnung der- h,s V°n 6it U'berflu.hung Frankreichs vvn Seiten

Des Femdes zur Folge Habern Lefranc fordert die Versammlung auf, sich nicht per Verzweiflung zu überlassen, unD bittet schließlich, Niemand möge sich Der Abstimmung enthalten. ö 1 w

, Eogard Duintl proicstirt energisch gegen Die Annahme der Präliminarien, welche Die Gegenwart unD Zukunft Frankreichs vernichten würden zu prü?rn'"bCt8er ®,rfammlun9- tiE F".densbedingungen nochmals

Die Times ist voll Beforgniß und Mitgefühl wegen Der Frankreich aufer­legten iprierensbedmgungen, und zwar ganz besonders wegen Der zu zahlenden Geltent>chädigung. Fünf Jahre, meint die Times, werden vielleicht hinreichen, die enorme Summe abzuzahlen, aber Frankreich wird in Folge davon einen Zu- wachs zu seiner Belastung von jährlich 15 Millionen Pfd. Stert, zu tragen haben. Dazu die Aussichten auf eine protectionistische und reaktionäre Handels Politik,und diese wird nicht gehemmt werden durch Rücksichten für uns", sagt Die Times, und so werden die financiellen Schwierigkeiten der Zukunft peinlichst verschlimmert werden. Da der Krieg local.sirt war, fährt d-e Dmes fort, müssen auch die Fkiedensbedingungen local.sirt bleiben; so streng dies aber auch ge­schehen mag, die Wirkungen müssen sich überall fühlbar machen.Jeder Staat in Europa, die Dcre.n'gten Staaten von Amerika, das Kaiserreich Brasilien Indien und unsere Colonien sind interessirt bei dem Betrage der Entschädigung, welche Deutichland gefordert hat. Wenn die Summe von 200 Millionen Pfd ©tert, in fünf Jahren bezahlt werden soll, muß Frankreich jedes Jahr auf die Geldmärkte der Welt gehen und die Ersparnisse aller Nationen borgen und sam­meln. Herr Staatssecretär Boutwell wird seine Hoffnungen, die amerikanische Schuld zu reducirten Interessen fundrren zu können, vereitelt sehen durch das Auftreten Frankreichs als Anleiher en gros. Alle Staaten, die Anleihen erheben, und nur wenige sind nicht in diesem Falle, dürfen erwarten, ihre Operationen turd) diese Störung gehemmt zu sehen. Die industriellen Unternehmungen, welche geplant, aber aufgeschoben wurden, bis das Ende des Krieges die Knappheit an fcer Börse beseitigt haben würde, müssen noch länger hinauSgeschoben werden." Dleser laute Allarmschrei des großen CityblatteS dürfte doch wohl nicht ganz be- gründet sein, wenigstens sehen die speciellen Finanz- und Hanvelsblätter die Sache nicht so bedenklich an. Der Economist z. B., der diesem Gegenstände eine ein­gehende Betrachtung widmet, erwartet davon nur eine Steigerung im Werthe des Gildes aus dem englischen Markte und für eine Zeitlang eine Erhöhung des Zinsfußes. ö

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1. Marz Mittags. VerichikDcnc Bataillon- deutscher Truppen » frub e.na-r,.rk. um Quartier zu machen. Sie hatten um

p. n,9c Abteilungen erschienen auf der

-in- Demonst'ra.ion. " Ein Corc°7"v°u° fkan ösischrn^T "" 3j1'

garoen -erbinoer. die Passage für all- uniformen Auen" ^Die Hattuna Der NatwnalgarDe ist im Allgemeinen ruhig unD es ist kein b-Dauerlicher^Vorfall

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°" Rue de Rivoli, sind Die Läden und Casü7a7ser ebenfalls e^°^ ""

H"'"burg, 2. Marz. An Der heutigen Vorse btttt Der P.äsieent der SauDelskammer, Hopemann, zur Feier des eingetroffenen definitiven FrttDenSfch!uffeS

D>- Si^ng dauert fort; man glaubt, die Sitzung werd- h-ut- nicht g-. schlosse«, ohne daß über Die Prairmmarien abgestiurmk wird. Ein Ertrazua Mng/n 6 um Das AbstimmungS.Protoeoll sofort nach Paris zu

A Bordeaux, 2. März, Morgens. Noch heute erscheinen beinahe alle Journale mit a.rauerraud. Die Theater geben, wie gewöhnlich, Vorstellungen reu a " m'0Cn an' ,6a6 "°ub deute Die Occupativn des Quartiers^der

ChainpS Elpsees in Paris aufhört. Das Sieele sieht in Den scheinbar Zuges,and- n^e entbaU(nben Artikeln der Friedenspräliminarien eine versteckte Fall- ^und so

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ziehenden Truppen befehligen wird. Ein Tagesbefehl Des Admirals Eballie em p|te,lt Den «a,rosen , die Berührung mtt dem Feinde zu vermeiden uno 7ch ruhig zu orrbalten. u-ber die Vorgänge in der Nackt vom 26 auf den 27

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Kriegsnachrichten.

^ Festung Belfort wider Erwarten durch den FriedenSschluß nicht in b utf^enr .Scj1$ D.roieiben wird, theilen wir zur Orientirung mit, was Der mil-° ^^r'chllritatter derSchl.sischen Zeitung" schon vor einiger Zeit, als sie noch nicht in unseren Händen war, über diesen Punkt schrieb. Seine Auslaffuna lautete: " ö

'ft und

) echt

Sollte auf Den Erwerb von Belfort vielleicht schließlich verzichtet werden müssen, so wurde uns Das Damit zu bringend- Opfer als ein unschwer zu vcr- "seinen. Die Lage Der Festung inmitten Des natürlichen Tdores, teeld^s sich zwischen Den Vogesen und dem Jura öffnet, und Den oberen Elfak J O gnon und Des Doubs verbinDet, gibt Demselben zroar

rrategisch- Wichtigkeit, dennoch aber möchten wir davon abmahnen, dieselbe zu uber chazrn. Aller Voraussicht nach werden die fran;ö(ifd)en Gebiete an den oi" °uck in einem künftigen Kriege immer nur ein fecuuDäres

uperationsgebtet Hilden, aus welchem Grunde schon Die Bedeutung von Belfort f Jf n ) th 11A am 'T\ - _« r < * l - , . , _ werden darf. Ein!

Der laun .I)tuird,lanC un0 Jranfreiep ist kaum denkbar, in welchem das an t-äisch-n Sinne b<I'8"C »"schanz'- Lager von Metz nicht im stra- " " Paris " 's" Mär7^Mit7a' kommen, ^nnnebTnTe,rOnaV^tnDto'h0ii, T'* ün° um fieb'n'ubr K.'inÄ,

sch» Seite ein Offensivstost n,ck> m H^ptariion entweder von deut- halb 9 Uhr den Jndustriipalast besetzt,

ein Einfall in's Elchtz peabllcktmt w lt Z" ' °°", s^nzöfi-cher Piare de la Concorde. Das nenaii

bleibt dann immer u ®UrDe- 3n Bezug auf die letztere Eventualität K,

feiner »an Bfn"nigen fe?tDimensionen nach dPflen das obere (irnr, J, -? §fn w icher bet einer Ossensio'Uaterneh auna X.. Ä«.är fguarT**.*** - B-sancon Diefelben und wohl noch .f«* °>n"-'-nden Falles

Besitz von Belfort für em- L,7r * Dl,n|1< iu lc,|}fn »»mögen. Daß der

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Dennoch wollen wir auch feines»eas Wi»L

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