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677) Wegen GeschäftSveräiidernug sehe ich mich veranlaßt, mein Tuch-, Buckskin- und Manufaktur waaren Lager gänzlich zn Fabrikpreisen auszuverkaufen.

Muster werben während dem Ausverkauf nicht ausgegeben.

Gießen, den 1. März 1871. August Montanns.

Vermischungen.

682) Zwei Zimmer zu vermietben bei Fr. Stooß, Asterweg.

421) Im (£afd Ebel ist ein Logis, be­stehend aus 3 Zimmern, Küche und Zube­hör, pr. 1. Mai beziehbar, zu vermieden.

680) Ein Logis von 3 Zimmern und sonstigem Zugehör ist au vermiethen bei

K. Gerlipp, Kirchenplatz.

Vermischt? Anzeige».

678) Unterzeichnete empfiehlt sich im An­fertigen säm>. tlicher Weißwaaren mit oder ohne Nähmaschine, in und außer dem Hause, sowie in allen andern weiblichen Handarbeiten, und verspricht schnelle und gute Bedienung. Regina Lorenz,

wohnhaft bei Herrn Glaser Keck.

683) Meine Handschuh-Wascherei in allen Farben brinpe icb in empfehlende Er­innerung. Caroline Hartmann,

Hintergasse A. 35.

652) Geübte Cigarren ar beiter für bessere Sorten werden gegen hohen Lohn gesucht von

August Philipps S» Söhne, in Offenbach a. M.

556) Im unteren Riegelpfad wird ein Garten zu pachten gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

648) Zur Erlernung des Branntwein- und Liqueur- Geschäfts wünscht man einen kräftigen Jungen unterzubringen. Zu er­fragen bei der Exp. d. Bltts.

i 609) Ich zeige hierdurch meine Er- jnenynng zum Hofgerichts-Advocaten mit dem Benierken an, daß meine Wohnung sich im Kraus kopf'schen Hause aus dem Seltersweg befindet.

Gießen, im Februar 1871.

Dr. Gutfleisch.

Strohhüte werden von jetzt an zum Waschen und Umändern angenommen.

(676) L. Gail, Mäusburg.

602) Zur Uebertragung der Haupt- Agentur einer angesehenen deutschen Lebens - Versichcrungs - Gesellschaft für die Provinz Oberhcsten wünscht man mit einer Persönlichkeit in Verkehr zu treten, deren Bekanntschaften und Verbindungen in dem bezeichneten Bezirk, eine erfolgreiche Geschäftsführung erwarten lassen.

Geneigte Offerten sind unter R. L. 360 durch die Annonccn-Cxpedition von G. L Daube Co. in Frankfurt a. M. erbeten.

297) Ein zuverlässiger Pferdeknecht kann gute Stellung erhalten und sogleich ein­treten. Näheres bei der Exped. d. Bl.

668) Ein braves Kindermädchen wird gesucht. I. Noll, Goldarbeiter.

647) Ein Schlosser, welcher zu Schmieden versteht, wird gesucht von

Wilh. Hilgardt, Mechaniker.

An die Wähler!

Der nahe bevorstehende Tag, welcher alle deutschen Wähler zu­sammenführen wird, um die von unseren Heeren aus den Gefilden Frankreichs blutig erkämpfte Einigung der deutschen Stämme und Wiederbegruudung des deutschen Kaiserreichs durch die Wahlen zum ersten deutschen Reichstage zu besiegeln, erscheint vorzugsweise geeignet, der Fürsorge für Diejenigen zu gedenken, welche in jenem Kampfe Gesundheit und Leben eingesetzt haben und noch jetzt an Wunden oder Krankheit darniederliegen.

Auf Anregung des deutschen Centralcomit^s sollen peßhalb am Wahltage (3. März d. I.) in allen Wahllokalen des deutschen Reichs, und insbesondere mit Genehmigung der höchsten Staatsbehörde auch im Großherzogtkum Hessen, Sammelbüchsen mit der Aufschrift:

Dank der Wähler an die deutschen Krieger ausgestellt und der El trag für die Pflege der Verwundeten und Kranken verwendet werden.

Wir brauchen wohl kein Wort weiter hinzuzufügen. Wo wir zum erstenmal im neuen deutschen Reich unsere politische Pflicht als Wähler üben, wollen wir auch unsere Pflicht des Dankes erfüllen, jeder nach Vermögen, aber alle freudig und in dem Bewußtsein, daß Alles, was wir auch thun, hinter dem zurückbleibt, was unsere kämpfen­den Brüder dem Vaterland dargebracht haben.

Darmstadt, 15. Februar 1871.

Der Vorstand des Hülfsvereins im Großherzogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde.

Der Vorsitzende: Der Schriftführer:

A. Weber. A. Buchner.

Lkbensukrsichcrungsbank f. D. in Goths.

341) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1870 waren durchaus günstiger Art. Es sind derselben wiederum 2373 neue Mitglieder mit einer Versiche­rungssumme von 5,133600 Thlr. beigetreten, wodurch nach Abzug des mäßigen Abgangs die Zahl der Versicherten auf 36,400 Pers., die Versicherungssumme auf 68.100000 Thlr-, der Bankfonds auf ... 17,000000 Thlr.

gestiegen ist.

Die Einnahme au Prämien und Zinsen betrug etwa 3 150000 Thlr. Für 786 Eterbesälle, einschließlich der wenigen durch die Kriegsversicherung veranlaßten, waren 1,380,000 Thlr. zu vergüten, ein Betrag, der wesentlich unter der rechnungsmäßigen Erwartung steht und den Versicherten eine abermalige gute Dividende in Aussicht stellt.

In diesem und den nächsten vier Jahren werden über

Drei Millionen Thaler

vorhandene reine Ueberschüsse an die Versicherten verlheilt, was für das Jahr 1871 eine Dividende von 34 Prozent, für das Jahr 1872 eine solche von 37 Prozent ergibt.

Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert.

Versicherungen werden vermittelt in

Gießen durch Buchhändler A. Ricker.

Büdingen Ortseinnehrner LouiS Höhler Lich Lehrer SS. K. Walz.

Marburg HScar Ehrhardt.

jtidjiiidlbc x- limju, Maschinenfabrik in C h e m n i tz,

Speciatität für Bierbrauerei Cinrichtnngen, vertreten durch KScnze Hi Wchrfritz, Ciml JiMmeure in Cassel, Wesetthor Nr !), durch welche Pläne, Kostenan schlage 20. bereitwillig vorgelegt werden. (631)

Kriegs- und Friedensnummern der Gartenlaube.

Die Nr. 9 bringt folgende Beiträge. Die Zuwider-Wurzen. Eine Geschichte aus den nayrischen Bergen. 'Von Hermann Schmid. (Fortsetzung.) Aus hoher Negion. Von Guido Hammer. Mit Abbildung: Die Beute des Adlers. Original­zeichnung, vom. Verfasser. Um Parts, herum. Von Friedrich Gerstäcker HL Auf dem Mont Valerien. Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich. Karl. Von unserem Bericht­erstatter Georg Horn. Zwölfter Brief. Unter dun Kreuze von Genf. Aus dem ge- beimen Polizeileben des ersten ftanzösischen Kaiserreichs: Die Kinderpolizei. Die Polizei- dluers. Die cytherische EohorN- Von B- Ävb Lallemant. Blätter und Blüthen: Das Chaisewägelche. Von Georg Horn. Im Paris des Waffenstillstandes. Von rty- Hofmann. Aus einer zerschossenen Stadt. Mit zwei Abbildungen: St. Denis, hinter Fort Double couronne, am 29. Januar 1871: Bei der Riesen- Kanone auf Fort La Briche, am 30. Januar 1871. Nach der Natur aufge­nommen von unserem Feldmaler F. W. Heine. Berichtigung.

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