Armee zugesall-n, ist zu er
Die Kämpfe um Orleans am 8. unO 9. haben mit einem Verlust von 2000 Verwundeten auf französischer Seite geendet. Der Marquis von Billcncuve
> vu «Uuv, .v..wv Dir Gräfin Gagarin, ein- der geachtetsten Damen Frankreichs, hatte rine
Es aibt Unalücksmenfchen, Petition der Frauen, die um Frieden ihre Stimme erheben, veranlaßt. Dieselbe ö D . - .... /TI__r 11 nt#rf<4\rtftpn nphprft nn
Sociäte nationale anglaise de secours aux malades et blessös.
Tours, den 11. November.
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-llrOr werd dmi ^nttrnaltonaün B-rk-hr die dringend nothwendige Bequemlichkeit post aus und nach Sedan neuerdings mehrere Male gefährdet worden ist , recht allein werde dem tn*crnQt'D”al. n ft. ’ meisten Redner diesen Ausführungen bald ein Ende finden. Bei La Fore, der kleinen Festung an der Einmündung
geschaffen werden. Jn der st Jl. in Sl)ar gejat)lt «er- der Serre in die Oise, scheint die Bourbaki'sche Nordarmee zum ersten Mal in
bei; einige be^eifeh. jäo*, 1>4 ^gnügen müssen. Action getreten zu sein. Unsere Truppen, welche diesen festen Platz, der die Der-
Cn ^ie neuesten Depeschen aus Augsburg und Stuttgart bringen uns die Kunde, dindungslinie von Reims und Laon nach der Nordbahn sperrt, belagern,wurden
. r ? ..n in der Resident Ludwig XIV. über die Neu- gestern, den 20., von einer feindlichen Abtheilung angegriffen; cm Bataillon des
daß die verband ^e^z Ludwig u^ ^utzischen Grenadier - Regiments Nr. 5 (von der 2. Infanterie-Division^
Ä'de^Ein^aun^Deut^ welche'Franks?nic^t ertragen zu wollen sich Danzig) schlug sie indeß tapfer zurück, und auch ein von der Festungsbesatzung
r ct?nnfr(>ia mit dem Aufgebot aller seiner Streitkräfte zu bekämpfen bald darauf unternommener Ausfall wurde abgeschlagen. Tergnier, die etwa eine
vermaß, . . . . $ 5trieaeö ist sie ihrer Verwirklichung entgegengereift Meile westlich von La Före gelegene Eisenbahnstation, bei welcher sich die großen
nnbtohlTun^ chon etzt als beste Frucht der deuten Siege: Aus der Einheit Raschinen-und Wagenbau-Anstalten der Nordbahn befinden, ist (belgischen Blattern "eT Einheit geboren, . . "folge) am 15. d. durchl preußische- Truppen besetzt worden, und auch zwischen
Nickt ohne ein gewisses Bedauern haben wir wahrnehmen muffen, wie in Laon und Hirson zu streiften die Unsngen.
dl- schwebenden Verhanollngen W ««■»■««• der Morg-Nör^E £ dos Bo7bardement' von'Thionville.
L°p°«.ä. deut cher R°g-"ungm hmem m Ohm .» »» Eh-.nhaf.. Mt^er Minul," - Die Erschießungen von Milllär-
®.^nnu'’8' M man in Berstckfichtiqung der patriotischen Haltung, der französischen Armee wegen Diseiplinapvergehen dauern fort. So wurden
"" '7 7nken.lbe R äi^runami7 schE^^tt an den Tag gelegs Haben, neuervings ein Garibaldianer im Lager von Sa.honay, ein Corpora, vom 27. Li. W'7h A-ust-runmn des^ Zweifels mehr mrückaehalten hätte. SBir unterlassen Nien-Regiment in Bourg und ein Mobilgardist in Arboi« (Jura) erschvffem In
h,i b^e em Sßnncte TL« tu verweilen' und sprechen nur die Hoffnung aus, der Loire-Armee finden säst tagtäglich Erschießungen Statt, ohne daß die St,m. da'k die Vollendung des Werkes, welche nunmehr dem Norddeutschen Reichstage mung sich besonders besserte. Den Oberoffieieren der Nattonalgarde scheint dieses daß die Vollendung d - büb t cbenso glücklich sich vollziehen strenge Auftreten gegen die Armee und Nationalgarde z-voch nicht besonders zu
7erde^°wie^dü7b^i"°edV7hamlubngen^d^?Regierungen^ der Fall 'gewesen ist. behagen. Dieselben haben nämlich beschlossen, eine Adresse an die Regierung zu werde, wie dies oei ven ^-rpano-u»» » » sy. Z.) richten, worin sie dagegen protestiren, daß man, wahrend man die Soldaten we-
DI- idranee" vom 17 November bringt wieder eine geharnischte Schutzrede gen Diseiplinar-Vergehen fortwährend erschieße, so nachsichtig gegen die pariser ... v-ren Schluü lautet Hüten wir UNS, die rechte Stunde für die Meuterer vom 31. Oetober auftrete, die durch ihre An chlage das Land ,n ganz
' n sKiAfpn '11 vcrvasscn sie möchte nicht wieverkehren unv wir würden andere Gefahren versetzen als die paar meuterischen Soldaten. Nach Berichten allgemeinen Wahlen zu v paffen, (u n «t ».«««/»«« « ant(ren @,ä6ten h,. rie Affaire von Orleans überall Be-
dann zu e uer Dieta,ur»erdaimm, übersteigen 'konnte, die ein geisterung erregt und die Kampfeslust bedeutend gesteigtrt. Man spricht zetzt mehr
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sie fortfahren, gegen Wahl n (4 1 '@i lc./ fo. gibt Unglücksmenschen, Petition der Frauen, die um Frieden ihre Stimme erheben, veranlaßt Dieselbe
deren e7®r'S u7 Freihell ihres La?erlandes ^zum wurde, wie uns aus Genf mi.getheil. wird mit 20,841 Unterschnf.en^bedeckt an
~. 8 Lrph-htp (5IN fnirfaer Mensch war Tallevrand, ein solcher ist Thiers." die Negierung in Tours und m das Hauptquartier der deutschen Heere in Der-
Nachdem üi wenig schmeichelhaften Worten die politische Chamäleonsnatur dieses sailles abgeschickt. „Die Unterzeichneten vermessen sich nicht Nathschlage zu erthei-
Klelluneisters Md^ Ränkeschmiedes geschildert, wird den Männern der National, len, wir fallen aber die Hande, um beide Volker anzuflehen, dem Rmn und end-
vertheidigung v°eg°w°r'-n, daß sie dumm genug iü°w.'°^s°-en, ft‘Ä |9.' befannt g-wordene Depesche, wonach preußische
die^RevubUk^noch gar nicht anerkannt hatten; Thiers sei niemals etwas anderes durch Garibalvi'sche Truppen unter Führung NiccMtti Garibaldi's in ChaUllon- die RepubUk noch gar nicht anertanni y i v ' konstitutionellen sur-Seine überfallen und vernichtet worden sind, wird durch eine officrelle Nach,
gewesen al- der b° e G • »’ 4 6“ "" „halten, hat er richt aus Versailles vom 21. leider, wenn auch in milderer Form bestätigt. Das
Monarchie, ie er z fl sch ,h publik von 1848 zu fesseln, und die Detachement bestand aus dem Landwehrbataillon Unna und zwei Escadrons Schlächter-? de- "' $£wrtt"C daß er -S w^ll.e^Möge -r zu 5. Rchrve-Hus-ren-Regiment- und mußte sich mit Verlust von 120 Mann und
.u-n Guirot aeben ^d sich dem ohnmächtigen Rückzüge desselben anschli-ßen. 70 Pferden auf Chateau Vilain, nordöstlich be, Chaumont, zuruckz,ehem Challllon. D Ä u7 wrdweder von Th erS noch von den Nachteulen der Rue de Poi- sur-Seine, im Arrondissement gleichen Namens, Departemen Co e d'Or, liegt aus Die Republik mied weder von ^mers noeo halbem ter Eisenbahn Chaumont Tonnerre, nordwestlich von Dizon.
t,er8 ^j^An-'üch-n h S von Paris licht mehr lange aus sich warten Es ist die erste That der Garibaldi'schen Truppen, von welcher wir zu be- lassen wird beginnen sich zu mehren. Mit jedem Tage nimm, die Entmuthigung richten haben, und ste ist danach angethan, um m,t Sicherheit die Erwartung aus.
kirnirlln Stadt zu,' und die Blätter, welch- noch die Fortsetzung der V-r- sprechen zu dürfen, daß man ihnen in der nächsten Zeit eine größere Aufmerk- r’ÄÄSfc'SÄS «?." u. d.«.«... ... i.
durck^die Loire'Armee unter Mitwirkung der Nord- und West-Armee ist die letzte Bezug auf die Behandlung der Kranken und Verwundeten in d^r Lolrearmee, der Hoffnung geschwunden, und man wird entscheidenden Falles im königlichen Haupt- leider jetzt an 800 Bayern, welche sich in den Lazarethen von Orleans befanden, kartier nickt anstebem die Nutzlosigkeit einer Fortsetzung des Kampfes noch evidenter unterworfen sind, sehr interessant ist: ,, ,
Äenp taff - AlleS deutet darauf hin! daß man unsererseits zunächst -Sockte nationale anglaise de secours aux malades et blessös.
öüe Kraft möglichst auf Paris zu concentriren unv so zu sagen, einen zweiten, weiteren Einschließungsgürtel herzustellen gedenkt, der es der eigentlichen Cernirungs-
JÄrÄÄSX"- •s.’skts a ■grawÄT» »«>«.... >™«». durcklübren au können. Scheint es doch selbst, daß die Operationen nach dem dem Schlachtfelde abgercist, aber das war sehr wenig, da das, was wir von Lon- Süden ^zu in das Gebiet jenseits der Loire zu diesem Behuf einstweilen vertagt don erhalten haben, schon erschöpft war,und so mußten wir uns an Vorrath
Fsi-d-ich Karl mit dem Großherzog von Mecklenburg dafür bürgt, daß ste günstige und nach^PolllerS ^'^w-rd-n,und^es^^t^ muffe ,
ftm "@»ra 11 November, wird geschrieben: „Es mögen wohl in Athen diesem Theile von Frankreich gar nicht mehr zu bekommen. Stele Amputationen
3 bis 4 atüunqen herausgegeben werden, die zu Gunsten Frankreichs arbeiten, werden mit gewöhnlichen Schlachtermeffern gemacht werden muffen und 6ie SHe.
vaa gen -pistire/ aber noch etwa 40 bis 50 andere Blätter, die es meistens mit E,'einen sind bald zu Ende. Aber dies ist nur der Anfang eines TH-.leS de«
der deutfehen und gerechten Sache halten. Ferner ist -s allerdings wohl wahr, F-ldzugr-, den ich immer für sehr wichtig gehalten habe.
laü viellttcht etwa 10 Persönlichkeiten von Griechenland nach Frankreich gereift Die englischen Zellungen haben sich daran gewohnt, ®l4
finü um für die französische Republik zu kämpfen, dahingegen hätte man eine hauptsächlich auf dem Papiere exlstlrend, zu verlachen. Die Armee, die )efot quer weit' arökere Anzahl ohne alle Schwierigkeit als deutsche Krieger gewinnen können, über die Loire bei Orleans und Chateaudun liegt, ist großer als die von Sedan. wenn^nE^sw nur hätte^annehmen^wollen, unter Vergütung der Reisekosten, lieber- Sie hat eine starke Artillerie und besteht hauptsächlich nicht au-Mob.lgarden und Haupt kann man darauf rechnen, daß die Griechen ganz überwiegend deutsche Rekruten, sondern aus alten entlassenen So daten. Viele von ihnen kennen den ' ’ ’ Krieg, und ich habe in Frankreich nie eine bessere Truppe gesehen, als die, welche
Spmpathieen hegen. durcki Tours nach dem Hauptquartier marschirte. Ihr Erfolg wird sie
___________________ sehr ermuthigen, und da ich glaube, daß die Preußen es für nöthig erachten werden, eine starke Anstrengung zu machen, um mit diesen Truppen fertig zu A a » a a * p « werden, so werden bald weitere Tausende von Verwundeten der Hülfe bedürfen,
«.rregsnacyrrcyren. Schicken Sie uns Decken, warme Hemden und Medicinen, so viel Sie können.
Der .Nürnb. Corresp." schreibt: „Der preußische Staatsanzeiger brachte Auch Instrumente sind von der größten Wichtigkeit. Jedenfalls lassen Sie die dieser Tage die Notiz, daß die bei Orleans (einer verirrten bayerischen Munitions- Gepäckstücke von einem Agenten von London biS hierher begleiten, sonst kommen colonne) von den Franzosen genommenen Kanonen „die ersten sind, welche im sie vor mehreren Wochen nicht an. , m fffuhinilnnp "
^ufe deS ganzen Feldzugs den Franzosen in die Hände gefallen". Berichtigend Ihr Ergebenster N. Elphinstone.
verdient bemerkt zu werden, daß schon vor Metz in den Augustkämpfen den Fran- „N. S. Leider höre ich, daß gestern viele
J0fen zwei preußische Kanonen in Die Hände fielen, die sich Übrigens bei der Ein- ausgefuhrt werden mußten, da da- Wenige, was wir nach Orleans hatten sch ck n nabme dieser Festung wieder vorgesunden." können, sogleich erschöpft war. Man sollte bedenken, daß wenn die Deutschen
Die N Pr Ztg. schreibt: „Aus den Nordprovinzen Frankreichs, deren siegen, die Verwundeten beider Parteien vergleichsweise nicht so sehr leiden, well Besetzung unter Einnahme oder Einschließung der nothigen Festungen der ersten die Aerzte der Deutschen mit M-dirin und Instrumenten versehen, und ihre Gesell- Armee zugefallen, ist zu erwähnen, daß Montmedp am ChierS (an der Eisenbahn schäften gut orgamsirt find. Em Sieg der Franzosen andererseits bedeutet für


