Ausgabe 
25.11.1870
 
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Officielle militärische Nachricht.

Telegraphische Depeschen.

Rotrou ohne Widerstand

unverändert.

gemeinsam für

bürg nisse

v. Podbielsky.

hat die Beschießung von Großherzog von Mecklen- Paris sind die Verhält-

v. Podbielsky.

tDie deutschen Lebensversicherungs-Anstalten im Jahre 1869.

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^o tourten wt vom 27, Lj. »schossen. 3n H die 6tin. ?t scheint dieses ht besonders zu e Rcgierung zu ! Solbateu we« egen die pariser ! Land in ganz

Nach Berichten

-ans überall Be- pricht jetzt mehr >ls bis man die

ichs, hatte eine nlch. Dieselbe nslen bedeckt, an n Heere in Der- chläge zu erthei- Ruin und end-

wonach prcuMe <\'i in ChatillvN' e oftkitüt Nach- bestätigt. Das zwei EtradronS 120 Mann und ehen. Shatillon- ke d'Or, liegt aus oon Dijon, ielcher vir zu be- r Erwartung aus- - größere Ausmerl-

ul Tours, der in tr Loirearoee/ der Orleans befanden,

et blesses.

11. November, intm Mluß von uis von Lilleneuve ebm konnten, nach was vir von Lon- 3. jn dtnBm-t uloßne noftlo4 u4 l1* figf« jU H'?'

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Thionville begonnen. Am 23. setzte der seinen Vormarsch weiter fort. Vor

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mächtig, sobald der LcbenSfaden des Sparenden vorzeitig Srei6t.

Drum kann der Einzelne bei aller Sorgfalt und Wirthfchast tchkett nicht die Garantie übernehmen, die er seinen Lieben so gern geben mochte, die Ga- rantU eimS^sorgenfreien Lebens. Was aber der Einzelne nicht zu gewahren vermag, das ermöglicht genossenschaftliche Bereinigung. Drumschluß «n em Gan.es Dich an'» Während da- einzelne Individuum den Zusalltgket n de- Lebens namentlich was Gesundheit und Lebensdauer »nbetrifft, ungeschützt aus- gesetzt ist, hat die Erfahrung bewiesen, daß bei ganzen Gesellschaften auch die SMblichkeit bestimmten Gesetzen gehorcht. Der Zufall bet ®*n>tlncn sich für die Gesammtheit als Folgewirkung elne« gr°ßen Naturgesetz-S dar, er , L . < i...... croa ftrfpnnm btpfpÄ (AeseKes war (

m.rtounbettn beider Heere furchtbare Leiden, weil ein beklagenSwerther Mangel an Instrumenten und Medicin bei diesen neuen Regimentern herrscht. Die einzige französische Gesellschaft die Internationale unter GrafFlavtgnt kann beim besten Willen nicht sehr wirksam Helsen."

Versailles, 23. Nov. 21 m 22.

Bonel ein Gefecht statt, bei welchem die 3. und 4. Compagnie der Freiwillige« ver Somme betheiligt war. Die Preußen hatten sich tn starker Zahl bet Bouel bschanzt. Trotz des Kampfeifers unserer neuen Truppen mußten sich diese zuruck- .iehen, zwei preußische Gesungene mit sich führend. Der Commandant ist ver- wundet, Capitain Petit todt, 6 Freiwillige verwundet. 60 Preußen wurden von der Artillerie außer Kamps gesetzt. Am Nachmittag kamen 20 Ulanen nach Ham, sie wurden durch Flintenschüsse verjagt.

A Brüssel, 23. No«. Die Nachrichten der Pariser Ballonbriefe v. 19. ds. sieben mit denen vom 16. d«. in seltsamen Kontrast. Da« Bekanntwerden der Affaire bei Orleans durch Brieslauben versetzte den Sangu,n,SmuS der Pariser wieder in Helle Flammen. Die Samstagjournale sprechen mit Gewißheit von der Entsetzung, welche die nahende Loirarmee bringe. Rente steht dv.ro.

4 Brüssel 23. Nov. Gut beglaubigten Nachrichten aus Paris zufolge will Trochu keinen Ausfall machen, bevor er die Kanonen der Loire-Armee hort.

°,e M°g.,rp-e.r geg-u-.i, jene durch den Zufall gewirkten Schäden auszugleichen. ES bedurfte nur der Association, um °i- Vorbed.ngungen zut schaff n, l>

Berlin, 23. Nov. Da« Privateigenthum des früheren französischen Ge- , >n,rftn Grafen Bcnevetti, das derselbe tn dem Gesandtschaftshotel

fanblntI L b U ? in etwa 14 Kisten verpackt, nach Charleroi adressirt, in SSem'frier zunächst nach Aachen abgeschickt worden, von wo e« durch aus Ziegenort von derErnestine

Jitet au« Cherbourg vom 1. d. M., daß der Besatzung bet ihrer 6S 5 U-ckermünde. (Vergleiche man die Behandlung der sranzos. Gefangenen bei uns.)

Versailles, den 22. November. Am 21. verschiedene kleine siegreiche Gefechte südlich la Loupe, wobei Regiment Nw. 83^ em Geschütz nahm. Am 22. ist Nogent le von diesseitigen Truppen besetzt worden.

V A Frankfurt, 23. Nov. DieFrankfurter Presse" meldet aus Berlin: Der Mfchluß d « Vertrages mit Bayern wegen Anschlusses an den deutschen m .nmittelba bevor. Der Beitrag mit Würtemberg ist heute unter- »iibnet^- Der Gesetzentwurf bett, die Kosten der KriegSsühruug beantragt die Bewilligung eines Credits von hundert Millionen, deren Beschaffung ze nach Be- darf?n"der von der Bundesregierung zu bestimmenden Weise erfolgen soll.

Berlin 23. Nov. DieProvtnzial-Corresponvenz schreibt. Nachdem ZSt c>-ss-n und Baden über den Beitritt zum Norddeutschen Bunde «Lubloffen waren fanden die Schlußverhandlungen mit Württemberg letzter <r®c in Berlin statt. Der unmittelbare Beitritt Württembergs ist zu erwarten. Die Verhandlung n mit Bayern sind noch nicht abgeschlossen; dieselben lassen e,n nabe- freuliches Ergebniß in Aussicht nehmen. - Dte Regierung werd d,e B - williauua eine« Credits bis zu 100 Millionen beantragen. Die beabsichtigte Berufung des Landtage« für das laufende Jahr behufs der Berathung über den Staatshaushalt hängt von der Dauer der Reichstagssesston ab. Falls die Be ruluua des Landtages sich weiter in den December erstreckte, wäre die Erfüllung ter Forderung der Verfassung in Betreff des Staatshaushaltes w-g°n der Kurze der Reit nicht möglich. Bezüglich der Pariser Zustande schreibt, d e ,,Pro».. Corresv": Von ttnem bloßen Waffenstillstände kann unsererseits mcht d,e Rede sein Die Dinge stehen so, daß wir schon in nächster Zeit der endlichen Ersul. L " unfeicr militärischen Aufgaben vor Paris und an der Loire und im Norden mit^Ruversichi entgegensehen können. Bezüglich der russischen Angelegenhei en meint die Prov.-Corresp.", daß Preußen durch seine Stellung ju ten beteiligten Parteien Gelegenheit habe, allseitig einen versöhnlichen, ausgleichenden Einfluß aeltend iu machen. Um so berechtigter erscheint die Hoffnung, es werde gelingt , einen AEag des Streites auf dem Wege friedlichen Meinungsaustausches und . flU|

Einverständnisses herbetzufuhren. . gestattet den Angehö- lieber Angehörigen adhäugt,

. , t^ Suen incSe S2 W mehr? Paris zu verlassen. Hinscheiden versorgt zu sehen linien zu passiren, ist verboten «ord , di St d z ff . gebreitet Wittwe und den Kindern

däs^Wohl ihrer Hinterbliebenen zu sparen. Verkörpert 'st dieser Zweck ,n der Lebensversicherung. Sie will die kostbaren Werthe, welche einzelne Leben m chrem Producttchnsvermbgen in sich bergen, nicht ohne Ersatz verloren gehen lassen die Schaffenskraft, welche mit dem Tode des rüstigen Mannes zu wirken auMt dnkch ein ensi rechende« Kapital aufwiegen. Insofern sie die« thutt wohnt ihr ein hoher »olkswirthschaftlicher Werth mne, und wie we t eS ihr m unserem Baterlande gelungen ist, lehrt em Blick auf d,e Ci^bmsse der deu^ scbkn LebenSversicherunas - Anstalten im Jahre 1869. Uever Cte|e crgeo nisse gibt eine vor Kurzem im Bremer HandelSblatte erschlenene Zusammen- stellung ausführliche Auskunft. Wir vernehmen aus dem dieselbe beglettenden B-richtt, daß gegenwärtig in Deutschland 40 LebenSversicherungsanst^

welche mit einer Gesammtsumme von 426,703,174 Thlr. waren 2

Aufrechterhaltung dieser Versicherungen wurden an Prämien und> Zinsen der an sehnliche Betrag von 16,944,625 Thlr. ausgebracht und !»r di Solvmz der Anstalten bürgt neben einem nominellen Aktienkapital von 43,129,045 Thlr.

' ben dc/bei den GegenseitigkeitS-Anstatten vorhandenen Garantie d r W - r.rk «UfnmmfnpfchnftÄfonbtf von 5b,811,325 Lylr.

NToMs ' 22. No». Die hiesige Adtheilung der Regierung verbreitet kMaende Nachrichten: Gestern sand bei Bretoncelles (Dep. Orne, Arx, Mott ' ague ungefähr 5 Meilen westlich von Chartres) em statt. Nach

lagur, utrurf Th? Breuuen bedroven

biprftiint) aem Kamvse zogen slcy du-------------- v r

NogeM le Rotrou In Evreur sind dieselben nicht wieder «M-enm. ntniiBt daü le Mans durch die Bewegung der ~

SfrirD ' Die Anzahl der Preußen wird auf 30,000 Mann geschätzt. Ern ande-

CorvS mar chirt von Dreur auf Argentan. Die Behörden bewahren ihre m f über vie Bewegung der Loire-Armee. Das Gerücht von einer allgemel-

^Bewegunggegen Pari- ist positiv verfrüht. Die Loire-Armee war e.t dem zri r L,: Coulmiers nicht ernstlich engagirt und hatte nur Scharmützel. nera^AurelleS de Paladine- macht strategische Bew^ungen nach berschiedenen ssrickitunaen Ein großer Theil der Preußen verließ Bourgogne, um die Trup- m?tm W-st-n verstärken Eine Anzahl von Truppen ist zurückgeblieben, um diese Bew«n zu^maSkiren un^ nn» «r^.n Herr 'VeJ'L"n bttechnm^Mtt demHkennen dieses Gesetzes war auch

de Choudordy in Versailles wegen Abschlusses eines Waffenstillstandes neue Ver- latzt sich' »«ch Pb 'fr gewirkten Schäden auSzugletchen.

Handlungen «nknüpfen werde. Herr de Clsaudordy soll Ueberbrtnger vor.Fr edenS- n ^h^feU^Bedingungen zu schaffen, die die

liberaler ^ÄÄ'tg "Die^VeLmuüunf'Ä^Vine^Be. gleichen Zwecke vereinensobald Tausende »usEer.treten, um^ Muß,""da Ne ersuhtt daß der König Fock Sri (?) mit der Neubildung Vtadl ihrer Hinterbliebenen m sparen. be« ^'"drjjsjci^23^Nov. DasEcho du Parlament" schreibt:Ueber den ' rufftfefren Zwi chenfall verlautet nicht- Neues. Während die englischen Z-'tung°n c ihre kriegerischen Thesen zu entwickeln, hat man sich in Wien schon

beruhigt und^in Berlin rechnet man unerschütterlich auf eine friedliche Losung, ffine befremdende Nachricht finden wir in einer Petersburger Depesche des »Daily- Telearavh" °Die Depesche, deren Inhalt derBörsenzcitung" entnommen ist, meldet, daß Rußland mit der Pforte über die Nothwendigkett den beiden rivalisirend n Mäckiten die Freiheit aus dem schwarzen Meere zurückzugeben, einverstarchen sei.

n'id)t ohne Interesse zu beobachten, daß die Journale, welche jetzt Rußland ® Lsichl beilegen im Einverständniß mit den Bereinigten Staaten von dem » Frankreich- ru profitiren um sich von seinen Verbindlichkeiten loszusagen, -Ä?°r kur ei Zeit'die Ansicht uMerstutzten, Frankreich solle sich bestreben

»vir vreußischen Anmaßungen bei der nordamerikanijchen Union Hulse zu E J1 f ««« »^ v°n der Möglichkeit einer Alttan- -wichen finden. Ra» g, g I B gjufiant, JU sprechen. Diese Beobachtung gtebt den Beweis Iv'ie gewagt derartige Voraussetzungen unter den gegenwärtigen verwickelten

...«...« ».....

> Immer strebe zum Ganzen, und kannst Du selber kein Ganzes werden, als dienendes Glied schließ an ein Ganzes Dich an!" 3» Worten Schil- ler's hat das Prineip der Association feinen prägnanten Ausdruck gefunden- Rmmer weiter greift das GenossenfchaftSw-sen um sich und eine s-mer schönsten en2ftenßbilW bie Lebensversicherung. Das höchste Erdengut de Men- scheu sik ein Leben. All sein andere« Besitzthum empfangt erst durch dieses se - neu Werth für ihn. Die Bande, die Leben mit Leben verknüpfen, sind die tbeuersteu. Wo sie jählings zerrissen werden, wo der Vater, der Versorger, plötzlich abgerusen wird, da zieht ein tiefer Schmerz in die Brust der 3urutf« gebliebenen,8 der doppelt hart trifft, wenn sich ihm noch ungewohnterMemge- veiaeselli Drum wer es auch fei, von dessen Erwerbsfähigkeit das Woh befinden lieber Angehörigen abhängt, er wird darauf bedacht fein, diese ben nach seinem uever rnngeyorrge,i v sucht er von seinen Einkünften Etwas zu

erübrigen, unu nuu, uuv nach ein Kapital aufzusparen, da« als Nothpfennig dienen kann für hereinbrechende Unbilden de- Leben« unv »a-h -tnem^ode der Wittwe und den Kindern die nothtgen Subsistenzmittel bittet. Wer aver j bei Bretoncelles (Dep. Orne, Arp, M°tt vermag ihm die i"m »i= Dauer

Mobilgarden zurüch"^D.e^Pttußen" bedrohen seineS^DaseiuS und wer v-^chte^au^die^Fülle^sttn^ fSÄtSÄ üSBf