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Siebaction, Druck und f erlaa der Brühl',»« Unt-.-Druck-r-t (Fr. Ehr..Ptetsch> in wtwr,.

^"satcelona herrscht grafie Aufregung, weil da« S-lb' Fieb»- gebrochen ist. Schon eiwn 1000 Anfall- sind sonjttommtn. mit .örtlichem Ausgange, f* f" h"A "" ""aniick-n

24. September. Die .Kieler Zeitung" meldet: Die städtischen Collegien von Had-r«l-ben haben an den König tit Bette g-ncht-t, ««'«H ttt deutschen Siege den Bann zu lösen, welcher in golfle m § 5 de« Praß» Stieben« auf Nordschleswig laste. Die städtischen (SoOegten von Klei haben Eingabe an den König beschlossen, in welcher der Wunsch ausgedruckt wird dak unsere Siege zur Beseitigung der di- Abtretung norcschltSwigisch-r Distrikte betreffenden Brstiwrnung ke» Prager Friedens fuhren wogen. Die nordlichen Diffricie Heidt es in der Eingabe, sind stets -in integrirender Th-'l Schleswig» aewefen.' Die Schleswig-Holsteiner wollten nie ihr Schicksal von rem ihrer nördlichen Brüder trennen und brdauerten die die Abtretung beireffende B-- stimmung, da sich die Unmöglichkeit ergeben habe, eine der Gerechtigk-ii ent-

Au« Tour», 22. S.ptbr-, wird der .Jndependanee belge» telegraphirt: \ 1 Utantn sind auf dem Marsche nach Bloi« durch Orleans gekommen. Man i

fit " d"n Feind7n Tour, ein.reff.n zu sehen. Die Postverwal.ung w.rd nflrh Pa« di- Reaieruna nach Toulouse verlegt werden.

Tours, 23. Septbr. Bureau Havas meldet: Dre preußischen Truppen seien aus Dourdan und Arpajon wieder abgezogen und auf LrmourS [tret Mellen fuCtt'dli» wn yati.nn «^sch.rt.^ ^,ic:Die Bewaffnung unserer Fort» mit weittragenden Geschützen ist jetzt so gut wie vollbrachte Thatsache. Die vor. aefchobenen Erdwällc, welche die Annäherung de« Feinde» verhindern sollen, werden mit Eifer betrieben. Wenn e» einem Armeekorps kinfallen sollte, uns einen Besuch zu machen, so würde man bis zur Ankunft in unserer Bannmeile, ohne sich zu sehr übereilen zu müssen, Zeit genug Haden, t,e Stadt: gegen seint Mörser decken zu können. Die Etnreihung der Freiwilligen in Lyon ist Gange. Man zählte gestern bereits 18,000 Mann allein für 8»0It

Au» Bouillon, 21. September, wird demJournal de Liöge tele- oraphirt ,Der Maire von Sedan zeigt den Einwohnern an, daß die pr-ußifth-n Behörden nickt mehr gestatten, auf dem Schlachtfeld- umher zu gehen Man bat mir die Abschrift eines Befehles vom belgischen KiiegS-MlNlster gezeigt, d rch w-lcken neue Transporte von Berwundeten verhindert werden.

Au» Laon wird gemeldet, daß die Preußen bei der Ausräumung der Cüadelle noch 400 Gentner Pulver fanden, da- nicht Feuer bei der Explosion fing Auf Befinden der Offizier-, daß diese» Pulver Nicht von flutet.Qual .tat, fei e» im Teiche von Ardon ersäuft worden. General Theremin d Hame liegt A in Laon und ist noch überwacht.

Au» KebO 20. Sept., schreibt man derB. Ld»,.": Au» der mir t>or- liegenden'NE-r de»Niederrhein. Kur." vom 16. Sept, ersehe ick, daß -rll- «eacn ter weitverbreiteten Ansicht, al« ob man in «traßburg «°n d-n Erfolg u der deutschen Heere nickt gehörig unterrichtet sei, alle Einzelheiten d-» l> Sr-'-h-n ouae6 tort bekannt sind; so ist daselbst au» derTimes eine Befthrcibung der Schlacht von Sedan, ferner die Kundmachung des Generals v. WiMpffen und au» demJournal de» DebatS" der Einzug der Preußen in Rheim» ^gedruckt. Der an diesem Tage noed die Geschäfte führende Bürgermeister Humann th-Ut- nach demsrlben Blatte in der Sitzung der Äem-mvek°mm,ssi°n einen Brief de« General» v. Werder an dieselbe mit, in welchem e« unter Andern, gegenub^ ®ntm Gesuche heißt: .Unter den gegenwärtigen Verhältnissen ist die» Gesuch um so weniger von mir zu bewilligen, da di-deutsche Armee unter Befehl Sr. Ma . de» König« vor Paris angelangt ist. So lebhaft ich den Wunsch Deutschland so nahe stehende Stadt Straßburg vor sernerem Unheil bewah­ren so sehr bedauere ich aber auch, daß die nunmehr naher liegende Bedingung der Festung und Stadt weitere» und größere» Unglück h-ibeisuhr-n muß. Unter den Ortsnackricht.n führt dasselbe Bla«, an daß die zunächst den Thor n gelegenen Stadltheile fortwährend arg heimgesucht sind, in letzter Zeit besonder» die Fisch, rstaden. Da» Hau» Kroely, da» Hau« Kap» wurden in Brand g. Neckt letztere» durch Löschen noch gerettet. Da« Hau» Zabern und da« Hau» Wiith sind beinahe zerstört. Auch führt da« Blatt die Namen einer Reihe von verwundeten Privatpersonen auf. - Nach dem Rücktritt von Humann ist der Professor Küß zum Bürgermeister und Hr. Börsch, der Redakteur de«Kurier« , zum Präsccten ernannt worden.

juu Ansaue pnv vutynvu.u.v.i, darunter ein Di Es soll durch den cubanischen Dampfer Marias

sprechende Theilung«linie zu finden und »on Dänemark Garantien zu erlangen. In der Eingabe wird schließlich da« Vertrauen auigesprochen, daß e« der Mei«, beit Sr Majestät gefallen werde, in dem Augenblicke, wo da« gesammte Deutsch, land vereinigt die westlichen Grenzen und deren deutsche Bewohner durch Er. kämpfung eine» dauerhaften Frieden» schütze, auch dem Norden Deutschland, d-i, erschnt^Frwden zunickzu^eb^ Nachr." wird au» München teil,

araphirt, daß von preußischer Seite beabsichtigt werde, denjenigen französisch,« Departement», welche bereit» oekupirt seien oder noch oekupirt werden möchte«, eine gemeinsame Jn,erim«regierung zu geben, an deren Spttze der Großherzoz von Mecklenburg treten soll. . c

ffiien, 24. Sept. Thier- hatte heute Vormittags eine anderthalbstun- dige wuer^cdung mit Beu§ und reift noch heute Abend nach Petersburg ob. Nächste Woche kehrt er hierher zurück.

Troppau, 21. Sept. DerPresse" wird telegraphirt:Der hiesig, Gemeinderath ernannte heute den wegen feiner Abstimmung im Abgeordneten, hause gemaßregelten verfassungstreuen Landeschef Baron PlllerStorff einstimmig rum Ehrenbürger von Troppau, und sprach seine Mißbilligung wegen der Amts, enthebung desselben aut. Durch die ganze Bevölkerung geht ein Schrer dn Entrüstung, Kundgebungen aus ganz Schlesien stehen bevor/

Aus Tours, 22. September, wird gemeldet:ES geht das Weruät, daß unter den Araberstämmen im Süden von Algerien ein Aufstand ausgebr^ | sei. Die Chasseurs d'Asrique, welche in Marseille auögeschifft worden, stn i O"" T o u^s^24. Sept., Abends. Die Wahlen sind vertagt, da Preu^i entschlossen ist, den Krieg sortzusetzen. - Die Regierung hat eine Proclar aus Tours den 23. September catirt, erlassen, welche besagt:Jules yavit wollte den Grafen Bismarck sehen, um die Absichten de« Feindes kennen zu lernen. Wir wissen nun, was Preußen beabsichtigt, es will den Krieg fortletzen und Frankreich zu einer Macht zweiten Range« herabdrucken; e- will den Elsaj und Lothringen bis Metz kraft des Rechtes der Eroberung. Für dre Gewährung einer Waffenstillstandes begehrt Preußen die Uebergabc Straßburgs, Touls uni tt6 Forts Mont Valerien. Paris wird sich eher unter seinen Mauern begraben lassen: auf solche Forderungen kann nur durch die Fortsetzung des Kampfes gl- antwortet werden. Frankreich nimmt den Kampf auf und rechnet auf feint Kinder."

Tours, 24. Sept. Ein Gerücht, dem zufolge Jules Favre nach W. zurückgekehrt war, erregte gestern nicht wenig Unruhe. Heute betätigt der Dai!, Telegraph diese Angabe, fugt aber hinzu, vaß dann Nicht em Abbruch du Verhandlungen zu lesen sei, vielmehr handle es sich lediglich um eine Confem, zwischen Jules Favre und der provisorischen Regierung, deren Nothwendigtl,. unter den Verhältnissen Jeder begreifen werde. Dem AuSgange der Er^rteruG sobald dieselbe sich mit den Hauptfragen beschäftige, sieht der Daily Lelegia^ Übrigens mit schweren Besorgnissen entgegen. D .

Graf Palikao passirte Lüttich in der Nacht vom 22. zum 23. Sep.emvkt,

Berlin, 24. September. DieNordd. Allg-m. Zig." schreibt: Mögen die Franzosen den Wahn aufg-b-n, durch fortgesetzten Widerstand einen biffern Krieden w erkaufen. Mit jedem neuen Opfer de» Kriege» mehrt sich der UnwMcn Deutschland», mehren sich die Ansprüche, die wir zu machen b-rech. tifll ri8crlin, 24 September. Au« glaubwürdiger Quell- wird un»F°l- gende« mitgetheilt:Vor einigen Tagen ging einer unserer Offizier- al» Paria, m-ntär zu Bazaine, um ihm da» Aufhören de» mörderischen und völlig nutzlosen Vor- vost naÄänke'S anb-imzug-ben. Die- wurde soso.t verabred..; dann verhandel man Weller über die Lage, und Bazaine gab die rund- Erklärung, daß er di- Arm-e und di- Festung dem Kaiser zu erhalten streb- und von der Republik nichts wisse" Man hört auch sonst von den Regungen de« BonapartiSmuS, und ganz unmöglich ist es also nicht, daß die napoleonische Dynastie aus den bevorstehenden Wirren in Frankreich noch einmal als Sieger hervorgehe. Schon in 9)ari6 dm ft- e», wenn e« nickt balo in unsere Hände fallt, bei zun-hm-nd-r Notb lcickt zum Parteikampfe kommen. Wenn die Krippen leer sind, beißen sich die Pseide. Un« gehen diese inneren Slrelligkiiten nicht» an, von denen so viel gewiß ist, daß sie Frankreich« Wi°-,stand«kraft nicht erhöhen werden. Die R-aittuna in Tour« hat übrigen«, nachdem sie Preußen« Forderungen Vernon., men, tiefe al« unannehmbar verworsen und zum Volkskriege aufgescrdert, mit d,rn'-» hoffentlich nicht viel weiden wird.

$ Stuttaart, 22. September. Die etwa- umständliche Art und Weise, womit in Baiern, wie e» scheint, die Verhandlungen wegen de« deutschen Ver- safflina-werk-S angefaßt werden, findet hier s-lbst in R-gi-rungSkreisen Miß- billiaung Hier ist man entschieden geneigt, schnell, w,e -« der Sachlage ent- fvricht reinen Tisch zu machen; und gerade bezüglich der völligen militärischen Einigung, die in Baiern noch besondere Bedenken erregen soll, ist man bin des beften Willen«. Man hat nicht Lust, auf» Neue die kn-g.tucht g- Organisation und die damit zusammenhängende Di-ciplin von den demokratischen Agitationen a-fäbrden zu lassen. Der König, obwohl ein Mann von friedlichen Neigungen, ift dock ein Freund der Soldaten und freut fick außerordentlich der Tüchtigkeit seiner^Wülltemberger / wie sie fick in diesem Kriege unter preußischer Führung

UM sich nach Kassel zu begeben.

Tours, 24. September. Die Regierung verbreitet folgende Version Bismarck habe Favre gegenüber al- Vorbedingung weiterer Verhandlungen d.. Uebergabc der Festungen des Elsaß und Lothringens sowie des Forts M Valerien gefordert. Die Regierung halte diese Bedingungen für unannehmb- __ Der hiesige RegierungSauSfchuß wird einen Aufruf erlassen, welcher die S tuation darlegt und weitere Maßregeln zur Erhöhung der Verthetdigung auf« führt __ Die Wahlen zur Constituante sollen vertagt werden.

' * Die Frauen von Pari, haben in allen Th-ilen der Stadt Comllt. y bildet und erklären in einer eben veröffentlichten-,ss-,d°ßsiebkr.it sich als Pflegerinnen zu sungiren, wo und wann man ihrer Hulse bttajf, oOT a wie ihre Schwestern in Psalzburg (?) mit dem Schwerte in der Hand Ml Feinde zu begegnen.

Brüssel, 23. Septbr.Jndependanee belge" veröffentlicht die Antl»ll de» Genera,- Wimpffen aus da» Schreiben der Adjutanten Napoleon» 1 General versichert, der Kaiser habe dem ihm gemachten Vorschlag-, dürch ® neral Lebrun den Durchbruch in der Richtung aus Carignan zu versuchen, 6 bei der Kaiser durch sein Erscheinen in der Mitte der Truppen anseuern s° nicht zugestimmt; derselbe habe ohne Wissen de» General« d,e weiß- F4- aushißen und nicht b-rabnehmen lassen, trotz de« Proteste» re» General».

Florenz, 22. Sept. Ossieiell. Der G-sammtverlust de, Truppen bei der Besetzung Rom« betragt 21 Todte, darunter 3 Offiziere » I t 7^ Verwundete. Die Anzahl der von den italienischen Truppen g-ma^ G-sangen-n beliff." M -( 4800 einheimische und 450CHnmkr- vorher gemachten Gefangenen gerechnet, so betragt io 700. In Folge von Unruhen tn der leommschen Ctot)t sordert den General Cadorna auf, Truppen zur Aufrechthaltung der Drtn-t in die leoninische Stadt zu senden. Cadorna leistete der Aufforderung Fo

Florenz, 24. Sept. Die Volksabstimmung über Rom 'st auf « 2 DC®enu^24. S-»k. Fünfhundert Garibaldian.r unter Major W im Begriff nach Marseille abzugehen, wurden von den königlichen Tm

London, 22. Sept. Auf die Anfrage der englischen Regierung Hal französisch- Marineministir an Lord Lpon« erklärt, daß t'. franz°sisch- S auch in der Osts-e den Befehl zur Rückkehr erhalten habe; naher- Mlltheilii . über di- Au-sührung de« B.s-Hl- seien inveß n°a> abzuwart-n.

London, 25. September. Der Obs-rver ist ermächtigt, die Ang I d-menllr-n, daß'die Okkupation de» Mont Valörien eine der deutschen

Journals sagt:Die fremden Mächte ermutigen nicht den Widerstanv v r 8^ zosen." Das Journal billigt die Bedingungen, welche Deutschland s Waffenstillstand gestellt.