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19. Januar.
Krisis unberührt bleiben".
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) m Gießen.
Vermischtes.
Groß-Gerau, 17. Jan. Nachdem seit unserem letzten Berichte in den Nächten vor den, Schluffe des alten Jahre- noch einige leise Vibrationen wahrgenommen worben waren und dann einige Tage Rübe eingetretcn war, hofften wir, daß die Erdbeben in hiesiger Gegend zum Abschluß gekommen sein möchten. Leider ober hat sich diese Hoffnung nickt erfüllen sollen, denn nachdem am 3. Januar Morgens, zwischen 4 und 5 Uhr, sick wied.r eine schwache E>sckülterung gezeigt hatte, die wir selbst beobachteten, erfuhren wir von Andern, daß von 4 bis 12 Uhr Nachts noch zwei Stöße wahrgenommen worden waren. Wohl bemerkbare Erschütterungen ereigneten sich dann wieder am 14. Morgens halb 7 Uhr, kurz vor und kur; nach halb 8 Uhr und für; nach 9 Uhr. Ebenso wurde am 15. Nachts, für; vor 4 Uhr, wie und von Andern mitgetheilt wurde, eine Erschütterung und in letzter Nacht zwei leise Schwingungen ohne Geräusch beobachtet.
Frankfurt, 15. Jan. Gestern wurden nicht weniger als 4 Personen im hiesigen Irrenhaus angemeldet.
Gestern erhängte sich ein Hanblungelehrltng, ein anderer junger Mann vergütete sich.
Paris, 16. Jan. In Auch (Gers Departement) hat heute Nacht ein Erdbeben staltgefunden. Die ganze Stadt wurde aus ihrem Scllafe aufgeweckt. Tie Belten erzitterten, die Mauern wankten und dergleichen mehr; ein Unfall ereignete I sich jedoch nicht.
Eine weitverzweigte Wechselfälscherbande, die ihren Sitz in London zu haben scheint, dehnt ihr sauberes Treib n über ganz Emopa aus, daher die Kaufleute namentlich dort, wo man mit dem Devisenverkehre weniger vertraut ist, sich vor ihnen I in Ackt zu nehmen hoben. Die Mitglieder dieser eng in Ver- I brndnng stehenden , m t bedeutenden Geldmitteln versehenen Bande führen sich fast stets durch Empfehlungsbriefe der ange- I scheusten englischen Firmen ein, deren Unterschriften auf da- I Vollendetste gefälscht sind. Sie sprechen in technisch und com- I merciell ouSgezeict ueter Weise über die Gründung großartiger I Etablissements, die sie zu errirfLn im Begriffe sind, und bieten I dann ganz beiläufig Wechsel oder Eh.ld auf die renommirtesten I engllsch.n Banken und Firmen zum Kaufe an. Zu den Haupt- I Mitgliedern dies.r Bande, die in Dresden, Gotha, Braunschweig, I Lübeck, Hamburg und Ehristiania s.hr bedeutende Betrügereien I durct fuhrt.n. gehören Striemer, Staven, Kurake, Psrenger, Brieger, Lucas, Enedlaud alias Mortimer und Fernandez I Marko. Sie reifen unhr den verschiedensten Namen, und ed ist außer Zweifel, daß sie falscke Pässe bei sick führen und auch I mit den verschiedensten Haartouien uud falschen Bärten und den mannigfaclsten Toil.ltegeaenstand.n versehen sind. Sie
I steigen nur in Hotels ersten Ranges ab, sind mit Trinkgeldern I verschwenderisch, leben auf großem Fuße, haben bad Benehmen I von G.nllemen und sprechen die europäischen Hauplsprachen mit Vollendung. In allen bis jetzt bekannten Fällen verschwin« den sie, sobald sie einen erfolgreichen Eoup zu sehr namhaftem I Betrage ouefnhrten, mit fast unbeareiflicher Schnelligkeit, und I Pis j.tzt hat der sofort in Thatigkeit gesetzte Telegraph und I das Nackvilen in einigen Fallen, selbst mit Separat-Eisenbahn- I zug, zu feinem Resultate geführt.
I Fast bad ganze österreichische Militär-Gränzgebict steht unter I Wasser. Tie Hochfluten bet Save haben an mehreren Stellen I bie Dämme burd biocben, d'e Possavina in ein fü'mliched Meer I verwandelt. So viel bid Samstag in Wien bekannt war, sind mehrere kleine Ortschaften vollständig unter Wasser. Die Brücken
I über die Boffulh und die Brednica sind zerstört und durch die U.berfckwemmung der schönen Forste der Milrtärgränze nahezu I an 4000 Arbeiter momentan brodloS geworden. Die RegimentS- I Eommandanten haben natürlich alles, waS Hände rind Füße I hat, zur Rettung aufgeboten, allein bei der Schnelligkeit, mit . der TaS ©aller um sich greift, ist wenig Hoffnung auf er-
Ocfterreich. Wien, 17. Jan. Feldmarschall Freiherr v. Heß ist bedenklich etfranft, und hat bereits die Sterbe-
Paris, 18. Jan. Der Deputirte Raspail ist gestern an der Luna-nentzündung gestorben. Zu seiner morgen stattfinden- den Beerdigung soll, rote versickert wird , e ne große Anzahl seiner Wähler aus Lyon eintreffen. Die Börse war hierdurch im Hinblick auf die Möglichkeit einer neuen Demonstration be- unruhigt
Die ministerielle „Nordd. Allgem. Ztg." bemerkt über tte Entwaffnungsfrage: „Entwaffnung tst für den Norddeutschen Bund Aushebung der allgemeinen Wehrpflicht und dies ist eine Unmöglichkeit. Daß jette Bestrebung, die auf Lockerung der Einheit und auf Minderung der Wehrfähige t des Norddeutschen Bundes gerichtet ist, in den Organen der franzost- schen Kriegspartei ihr Echo findet, ist stets als selbst, verständlich vorauSzuschen. Sie hallen daher auch den Antrag des Abgeordneten May und Genoffen in der sächsischen Kammer im November v. 3 sehr beifällig ausgenommen. Die Forderung der Ent- waffnung ist das Lieblingsthema der Gegner Preußens im In- und Auslande, in den particularist.schen wcl- fischen Organen ebenso wie in der bekannten Hietzinger „Moskauer Zrilung"".
Ueber die Antwort des Bundeskanzlers an die chinesische Gesandschaft hört man folgendes Nähere: Dieselbe datirt vom 16. 3anuar und erkennt die Richtigkeit dessen, was Herr Burlingame in seiner Depesche vom 4. Januar entwickelt hat, an. Graf Bismarck drückt seine Befriedigung auS, die erste dirccte diplomatische Mtttheilung der chinesischen Regierung erhalten zu haben und vertraut, daß der dadurch hergestellte Lerk.br für beide Thcile wohl- thätig sein werde. D e Ausnahme, welche die Ge- sandischast hier gefunden, bezeugt die Sympathie des deutschen Lölkes für Chtna und seinen Wunsch, die freundlichsten Beziehungen zu China zu pflegen. Der Norddeutsche Bund und dessen Haupt, Sc. Mas. der König, werden verausgesetzt eine Politik verfolgen, dietzmit diesen Intenitonen überetnstimmte. Die T epesche entwickelt darauf, wie die Interessen Deut'chlandS am besten gewahrt werd n duich dieunigen Momente, die für Chinas Wohlfahrt nothwendig sind, nämlich durch eine starke Erntralregierung, die ungestört durch in-
fafram.nte empfangen.
Ungarn. Pesth, 17. Jan. In der heutigen Sitzung ded Unlethaufed beantwortete ber Minisierpräfibent Gras An- braffy bie Interpellation Tisza's , betreffenb bie Militargrenz- fraae. Er unterzeichnete nicht bad kaiserliche Hand,chr..ben an Kuhn wegen Wahrung ber Spontaneität emed Acted bed obersten Kriegeherrn. Tie Aufregung in ber Militärgrenze werbe I sich legen, wenn die Grenzer e'nsehen werben, baß ihre mate- । rullen unb nationalen Interessen nicht gefährdet sind. Dad Hand nimmt diese Antwort zur K.nntniß.
Frankreich. P arid. 17. Jan. In der heutigen Sitzung bed gesetzt benoen Körpers e.flärte Roch.fort, er werde sich nicht verthiibigcn. TaS Ministerium begehe eine Ungeschicklichkeit, indem es .hn verfolge. Die Republik werde von den Fehlern d-s Kaiserreichs Nutzen ziehen. D-e Dep Plcarv und Simon bekämpfen die Erthtilung ber Ermächtigung. M'mst.r Ost,vier hält bad ‘-Bedangen danach aufrecht, bad Ministerium sagt er — will Preßfreiheit, aber es wird die Beschlmpinng beS Souveränd unb ben Aufruf zu den Waffen nickt dulbcn. __ Bei ber Absiirnmung erklärten sick^256 für, 3X Stimmen gegen bie Ermächtigung. Zahlreiche Gruppen umgeben bie Deputirtenkammer. - Der Dep. Raspail ,ft schwer eifranft — Man versichert, Traupmann werde morgen hingerlchlet werden.
Paris, 18. Jan. Gestern Nackmiftag gegen 6 Uhr brach ein Trupp von circa 400 Personen, welche sich am Palais Bourbon aufhielten, in b-n Ruf aus: Es lebe Rochefort! Es lebe die Nepub'ik'. Der Trupp wurde von Stadtsoldaten zuruckgetrieben unb begab sick nack dem Nedactionslocale ber „Marseillaise " immer unter d »selben Rufen. Ein anderer Trupp von ungefähr 200 Pe.sonen Hieb unter aufrührerischen Rusen in ber Straße St. Denid fein 9Befen. Gegen 11 Uhr zeigte sich ein Trupp, hauptsächlich aus Gamind bestehend, im Fau- butg Montmartre, derselbe sang bie Marseillaise; er wurde durch Labenbesitzer und Borüberg.Hende mit Stockscklagen zerstreut ? Um Mitternacht burctft«elften Eavallerte Patrouillen bie Bo .leva'bS im Schritt. E nige Bolfsansammlungen würben durch Pairoii'll.n von Ctadtf.rgant.n zerstreut.
breitung der Ctvilisation.
Dcr „Pester Lloyd" nimmt aus der letzteren Anlaß, sich mit der Stellung des Grafen Beust inmitten dieser entgegengesetzten Strömungen zu beschäftigen. Die Gegner des Reichskanzlers wurden sein Zerwürsniß mit der deutschen Partei gewiß nicht I unbenutzt lassen, um die Ausführung ihres lange ge- hegten Planes zu versuchen. DaS dem tranSleitha- I nischen Eabinet nahestehende Organ fährt dann sott:
Sollte der Plan der Gegner des Grafen Beust gelingen, so wäre dies ein Ereigniß von großer und __ mir sprechen es offin aus — von der unheilvoll- I sten Bedeutung für den weiteren Gang der östcrret- chischen Politik. ES sollte in der That nichts unter- lassen werden, um das Einvernehmen zwischen dem Grafen Beust und der österreichischen M'Nister-Majo- rität, sowie der deutschen Partei, Herzust.llen. kleinliche persönliche Gereiztheit sollte hier gänzlich m den Hintergrund treten und vorübergehende Erscheinungen, selbst wenn sie in wirklichen Mißgriffen des Grafen Beust ihren Grund gehabt hätten, nicht zum Ausgangspunkte einer dauernden Trennung dienen, welche ,, ...... uu in einem der Hauptrcpräsentantcn der neuen Aera,
„ welche womöglich die dualiflische Gestaltung ter Monarchie unv die — ' verfassungsmäßigen Zustände Huben und drüben bedrohen würde. Graf Beust ist gemeinsamer Minister des Aeußeren und kann nur von den Delegationen gerichtet unv gestürzt werden. Dies mögen die Deutschen in Oesterreich bedenken, — aber auch Graf Beust möge dessen eingedenk sein und sich jeder Einmischung in die ciSlcithanischen Angelegenheiten enthalten. Ungern würde eine snlche Einmischung in seine inneren Angelegenheiten nicht dulden — was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig — e« wird dem Grafen nur dann einen starken Rückhalt gegen seine Feinde bieten können, wenn er dieses Princip auch der anderen Hälfte der Monarchie gegenüber walten läßt. Die K'.sis in Cislcithamen ist von dcr gefahrl'chsten Art; ihre Folgen, ihre wel- tere Entwickelung ist unberechenbar. Wenn nicht die Monarchie in Trümmer gehen unv über alle Völker derselben ein furchtbares Chaos hereinbrechcn soll, so müssen wenigstens die gemeinsamen Angelegenheiten unv Vie Minister, welche diese vertreten, von Vieser
Die „Patrie" bringt eine ihr von der paraguiniti- schen Gesandschaft zugegangene Note, in welcher in Abrede gestellt wirv, daß Lopez nach Bol.vra geflüchtet und der Krieg zu Cnve sei. Die Note behauptet , daß die Verbündeten diese Nachricht nur verbreitet haben, um dem Rückzüge ihrer Armeen auS Paraguay einen plausiblen Grund zu geben. Der ^rieg _ so wird in der Note hinzugesügt — ist seinem Ende weniger nahe, denn je. Der Präsi» dent Lopez ist fest entschlossen, die Unabhängigkeit i seines Vaterlandes zu retten oder mit ihm unterzu- aehen. Der Präsident befindet sich in den großen Cordilleren von Maracay und hat 8000 Paraguiten und 1500 Eingeborene bei sich.
Vom Kriegsschauplätze in Paraguay lauten die eintreffenden Zeitungsnachrichten viel weniger günstig als die denselben vorhergehenden für die Börse berechneten Lissaboner Telegramme. Die „Anglo Bra- silian Times" erklärt die Situation als im Ganzen unverändert. Nach ihrer Angabe vermuthet man Lopez in Jgatemy und Graf v'Eu sucht einen hin- reichenden Vorrath an Proviant aufzuhäufen, um einen neuen Gewaltmarsch gegen ihn zu unternehmen. Graf d'Eu hat ein Drittel der Armee zurückgesandt, da er die Bedürfnisse der heutigen Kriegführung mit dem Reste für vollkommen gedeckt hielt. Lopez sitzt jetzt in den Wälvern der Hödenzüge des nordwest. lichen Paraguay. Die letzten Berichte über ihn gingen vahin, er habe zu seinen schlechtbewaffneten 3000 Mann und 20 Geschützen Vie Hülse von 5000 In- dianern erwirkt, Vie in den Bergen von Maracaju postirt seien. Er soll Dafür den Häuptling der | Guaranis zum General ernannt haben. Das Haupt- । corps des zweiten brasilianischen Armeecorps war von Curuguaty in Rosario eingetroffen und unterwegs nach Coneepc on, um sich dort an General Camara's Truppen anzuschlicßen, V,
im Norden in den von Lopez behaupteten Distrlct eindringen sollten. D.e Mission des argentinischen Ministers für auswärt ge Angelegenheiten , dcr in Asuncion die nöthigcn Voranstalten treffen sollte, um das argentinische Kontingent zurückzuziehen, sollte unverzüglich ins Werk gesetzt werden. Doch war man der Ansicht, daß die Zurückziehung des ganzen Corps der verbündeten argentinischen Armee nicht die Absicht ter brasilianischen Regierung, den Krieg so lange sortzusührcn, bis Lopez gefangen oder aus dem Lande getrieben sei, ändern werde. Wie es hieß, hätten Vie argentinischen Truppen von der im Chacos gelegenen paraguitischen Ansiedlung Villa Occidental Besitz ergriffen unter dem Vorwande, dieselbe gehöre zum argentinischen Gebiete. Minister Paranhos und die provisorische Regierung hatten dem Vernehmen nach gegen diesen Act protestirt. UebrigenS macht auch Bolivia auf Viesen Ort Anspruch.
20. Januar.
neren Zwiespalt unv auswärtige Conflicte ihre ganze Energie der segensreichen Entwicklung der reichen ^ülfsmittel ihres Landes widmet, die nach China sich begebenden Deutschen schützen und vor Unbill bewahren und in dieser Weise Vie Beziehungen dcr Freundschaft und des Vertrauens mit fremden Nationen, welche die Mission des Herrn Burlingame in- augurirt hat, kräftig aufrecht hält. Auf Grund^dieser Voraussetzungen wird v»r Norddeutsche Bund stets bereit sein, seine Haltung mit den Erfordernissen jener Autorität der chinesischen Negierung in Ein- klang zu bringen, deren Schwächung im Widerspruch stehen würde mit den Interessen der westlichen Machte, dem Gedeihen der Handelsbeziehungen und der Aus-
spricßiicke Hülkeleiffeing vorhanbcn.
Paris, 19. Jan. Tranpmann ifl um 7 Uhr vor dem Gefängnisse La Roguette hingerickt.t worben.
Florenz, 12. Jan. Der Regen banat noch immer fort: ber Arno stebt fünf Meter über dem Normalfianb unb v.rur« socht (ine sehr große Uebe'sckwemmung. Aud Pontalfiere treffen die scklimmfi.n Nackrickten du; die Sieve steigt nnunterbrock'N. Sieci, zroiscken Pontasfiere und Florenz, ist überschroemmt; die Einwohner flüchten in bad Innere.
New-Bork. Eine Neif.schilbernng von Earl Schur;, tn wdcker ec über einen Besuch bei ben Mormonen berichtet, entnehmen wir Fo'genbes: „Der Satzs.e, so fckön er ist, fängt an, ben Ansiedlern, bie stch unmittelbar an feinem Ufer nieber- g,lassen haben, unangenehm ;u werben. Briaham fDaung er- ial)lle und, baß ber See f.it ben letzten zwölf Jahren jährlich ungefähr um einen Fuß gestiegen fei unb Hunderte von Hufen wertbvollen Ack.rlanved überschwemmt habe. Auch sei ber Salzinhalt bed Wafferd bebeutenb geringer geworben. Zur Zeit der An unft ber Mormon.n habe man aud vier Gallonen Wasser eine Gallone Salz g-rogen. Jetzt b.bürste ed acht Gallonen Wasser, um bieselbe Quantität Cal; zu liefern. Die Theone, nach welcher man bi.se Erscheinung.n erklärt. ist folaenbe: Mehrere Süßwasserflusse, ber Jo ban, ber Weberfluß, ber Bärenfluß unb e ne Anzahl kleinerer Bäche ergießen fick in ben Salz- f<e. während biefer keinen Abfluß Hat, wenigst.nd nicht auf ber Oberfläche. Früher nun fei die Quantität bed zufließendön Wassers nickt so groß gewesen, um durch Verbunst'mg absor- bi't ;u werben. Ter 91 nbau bed Landes aber habe stärkere Niedersckläge von Feuchtigkeit nach sich gezogen, die Quellen und Flüsse seien stäiker geworden, unb bie bem Salzsee zu- fli.ß.nde Wassermasse fei nun so groß, baß sie nicht mehr durch bloße Verdunstung abfoibitt werben könne. An ein Abgrabcn bed Seed ist nickt ;u denken, da dad Salzfeeb<cken ringsum von Hockland eingefchlossen ist, unb wenn bad Steigen des Wassers in diesem Maße fortgeht, so wirb bem Propheten nickts anderes übrig bleiben, ald durch Verwendung bei feinem <£o;iaL- gotte Adam feine „Heiligen von bem Abgefchwemmtwerden zu retten
Di stempel der N richteten berechtig Biertcljs in den ' deren 6 lveifiil^ genaue
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