Einzelbild herunterladen

Feuilleton.

UVIIk l6dfi(tligt

!al -°.

du.ch ftlfl. 1,

<n

11 in, fln Stelle ifl,

Uun8 W

^<!tn (in, Mn« M uiqq ^D) haben

mut Lune W di> nii't hb

* ^niaie- ^nnrn.

' P!k- md'f, baß "« Stöife iju $ ük- ftunhficfy balle wird

a ©iorqio rt 20,COO ler llniqt- k- Sr sind

(kert wirb, l'fn Boden luffiifct ge- Pwv>n;en

1 Uft (IQ: w noch der

ala beriith Brw'qvjse B ÜUilluL- mt an den

A schen 8a: 3 auch sein ;nteu habe. kn tytiti urkt.

-ele^enbeit, kn, .fluni- l<n. Bien, [ Halle mit rlig dreben, >ei dem An- ^an^cn wir udri einem

U, bdntfan Stlosiern, knete Land, intn darauf ie, was;a ttn Augen, l Sii.« rot ter S-danke bin, weitet bkr SR-ntä eilt sichB* - >ir oud) au» lötk prseben er Ädi-gung <rM lallen. ®fju(b dieses >amen, daß

s,-scher;.) t Hau't !»> yqä'rui'hen, i»l da» Jt, -Maud, BlB an der ««

JRan« ec^l-s

m etkkkl'N irffi -roße» irnn n«

Cd «* g.

itt, bd»'- .. fi»;

a-r<

in

* -M'

"L n°r°" Ib-n-unl

: 12

erhört!" rief Aims freudig erschrocken; als aber gleich darauf die Wittwe ein­trat und ihr befahl, sich reisefertig zu machen, da ihre Gefangenschaft nun been­digt sei und sie zu ihrem Bater zurückkehren solle, da sank, vom Gefühle de» Dankes und der Freude erfüllt, Aim6 im stillen Gebet auf ihre Kniee, erhob sich dann wunderbar gestärkt und eilte auf ihre Wärterin zu. ,,

Wenn Ihr wahrgesprochen," rief sic in freudiger Aufregung, so verzeche ich Euch, den stummen Werkzeugen einer bösen Macht und will Euch noch belohnen, wenn Ihr Euch einst zu erkennen gebt; aber sollte dies «ne ^au* schung sein, die Ihr mir zu meinem Verderben bereitet, so denkt daran, vag Ihr der gerechten Strafe für solch ein Verbrechen gewiß nicht entgehen werdet, und daß der Meinigen Rache Euch sicher finden wird."

Ihr seid frei!" entgegnete die Wittwe ernstnur mußt Ihr Euch gefallen lassen, mit verbundenen Augen wieder von hier sortgebracht zu werden, wie Ihr gekommen. Euer Stübchen hat Euch nichts gezeigt, als jene hohe Mauer, die dies Haus von den übrigen Gebäuden trennt, und Ihr wißt nicht, ob Ihr in Paris oder irgend einer anderen Stadt seid, auch werdetIhr nie erfahren, wer Euch entführt und gefangen gehalten; aber soviel kann ich Euch sagen, daß dies alles gcfchthen, um Euch den Weg zu hohem Gluck und sehr großen Ehren zu bahnen; Ihr aber habt nicht verstanden, es zu benutzen.

Und ehe Aimö hieraus antworten konnte, schlang Vie Warten« »hr ein Tuch um tu Augen, umhüllte mit einem Uebcrwurs ihr Haupt und führte sie I einem im Hose de« Hause» bereit stehenden Wagen, welcher bald daraus sich raschen ^LauftS^entfe^^, totld)(m Anbruch de« Morgen» Aimä ihr Se- sängniü oerlasien hatte, erhielt ter Garde-Kapilain Trousier, al« er gegen Vor. mittag neun Uhr nach tem Palast te« Grasen Crotffy gehen wollte, durch seinen D.en.r ti° Nachricht, bah etn Unbekannter ihm ein Schreiben übergeben habe, I welches er sogleich in seines Herrn Hände liefern füllte.

Hastig entriß der Kapttain tiese« Schreiben te» Diener» Händen und la». Heute Vormittag neun Uhr wird die Comieffe Crotffy >m Gast- HoseZum Dauphin", auf der Straße nach <St. Germain en Leche

Trousi.r^sühUe"'sich" bei Lesung dieser Zeilen von einem freudige. Schreck durchzuckt, aber zugleich ton einer unnennbaren Angst ergriffen bei dem Getan ken, was das geliebte theure Wesen seit ihrer Entfernung gelitten, und in welchem Gemüthszustande er sie wiederfinde» werte.

turchla» noch einmal tie wenigen inhaltschweren Zeilen, dann aber besahl er seinem Diener, tie Pferde nach dem Palast te» ®rafenju bringe«, und eilte nun sreutig klopfenden Herzen» in dessen ßimmer, tet i»» no» le bent und tief gebeugt durch den ihn so hart berührten Schlag, aber wieder auf dem Wege ter Besserung war. Mit wenigen Worten thetlte Trousier tem Grasen mit, wann und wo Aiinö zu sinter, sei, und seinen «"1". u°chgebent, tersprach der turch diese freudige Botschaft wieder neubelebte Bater, M i schonen und es dem Kapttain zu überlassen, die geliebte Tochter tr.de» Grafen Arme rurürkiuführen. Baid daraus fuhr die Equipage Croissy », in welcher sich die srcuvia ausjubelnde Felice befand, der Straße nach St. Germain en 8a»efu® "»n... SktU- dem Kam'-in. tem al*- «Nenne unt

In der Verbannung.

Historisches Zeit- und Sittengemälde aus dem 18. Jahrhundert von Eduard Gottwald.

(Fortsetzung.)

So hatten sich diesmal drei Parteien gebildet, welche einander feindlich gegenüber standen, und nur in dem einen Punkte einig waren, daß der König mit in den Krieg ziehen sollte.

Die erste Partei bildeten die Prinzen von Geblut, an deren Spitze die Herzoge von Ehartres und von Clermont standen, und zu denen der Bischof von Soissons und der Jesuit Pörüffeau, der Beichtvater des Königs, gehörten.

Die zweite Partei war die der Minister, an deren Spitze Graf

irotl Stern schonen Walte bei St. Germain en Laye, berühmt durch dl. Menge seine» Hochwildes unt tie königlichen Jagten früherer 3«', welch« fetzt m e n r Mauer umschlossen ist, lag tamal« ter Gasthof ,,3»m Dauphin , SLMXLMEHZ to * ,-h < 4. ftift auf der Straße nach St. Germain; ein sonniger Frühling-- BfeÄR-r Bs an ter Thur seines Gasthose» stanv, unt m.t seiner eben so korpulenten G-ttin --SSÄ ÄÄ?'s.«..»>««» »«» s * - .s - twÄ &

wessen od^ sie schwarz oter blont ist; genug, wenn ich Dir sage, daß man von

i ä"

kJ Lffdi Aber icb muß wissen, wer m meinem Gasthofe logtrt»

S' Ä

s?sä, vra»'*-. -

S'Uf<1UnÄBÜtd> faaem$i't, Pierre, Du sollst und darfst diese sunge schöne Dame . b. Äen » entgegnete tie Wirthin, unt stampfte tabei tnti tem Süße >.*« « - -3* »Z x?'.'Ä Ä.

B Ä* ÄSS!

",r.Ä » L ä*' ------ »

Ä -- k,.«. ... -- < w " -

Erzählung inne hielt. ^Fortsetzung folgt.)

Maurtpa» staut.

Die tritte Partei war die ter Maitresse unt te« Herzog» von Richelieu mit deren Günstlingen unt ten Kammertienern te» König».

Die Abreise te« König« sollte zur Rettung ter Tochter te» Grossen Croissy führen, unt noch nie hatte ter listige Le Bel sich so arg in seiner Be- richnung geirrt, al« bei tiefer Entführung, Venn ter König war diesmal ernst­lich ungehalten über ten bei jenem Hoffeste verübten Frevel, hielt den Zelt- tränt für absichtlich angelegt, um tie Entführung ter jungen Gräfin zu bewirken, welche nebst mehreren ter vornehmsten Damen unt Herren te« Hofes ein Opfer tiefe« Braute« hätte werten können, unt gab feinem Kammertiener sehr teutlich mit anzichören, taß er tenjenigen feiner Diener, ter dabei die Haut mit im Spiele gehabt, zeitlebens in ten tiefsten Kerker der Bastille mür»e sperren lassen; eine Sehnsucht nach tem geraubten schönen Matchen gab sich non Seiten Luvwig» auch nicht futtt, unt tie Abreise zur Armee beschas. tiate ihn so vollstäntig, taß selbst die Herzogin von Chateaurour nebst deren Schwester, tie Herzogin von Lauraguais, beim Abschiebe den königlichen Lieb- hader weniger zärtlich als je sanden, unt in nicht geringer Besorgniß blieben tau tiefe Trennung auf längere Zeit die Liebe des Königs wohl gar erkalten lassen dürfe. Die Chateaurour drang daher in Le Bei, ehe ter Monarch zur Abreife sich rüstete, Slime, ohne Aufsehen zu erregen, in 6 väterliche Hau» zurück gelangen zu lassen, woraus Le Bel um so williger einging, «>S er m Lner Hont lag, alle Schult tiefe« Gewaltstreiche» von sich ab auf die Herzo | gin zp werfen, wenn später begrünteter Verdacht aus i^ni fallen unt er je te«« balb^jur Verantwortung gezogen werten sollte. Er beschloß daher, die unge Giäün au« ihrer Gefangenschaft zu befreien, welche in einem versteckt liegenden Gattenhause der Altstadt von Vetsaille« zwar an Nichts Noth litt, und von einer ältlichen Frau und deren Tochter auf das bemäntelt tt)urt>e,

jener Gelegenheit zur Flucht aber sich beraubt sah, und auch nicht wußte, tn Ler Stadl sie sich befinde. Denn während jene» Zeltbrande» ha le A., ®tr Ohnmacht nahe, sich tlötzlich von kräftigen Armen ergriffen gesuhlt, ->« Tuch wat ihr über ten Kopf geworfen worden, und ba in "°u°rstenAugen. htirten ibr aus Angst und Schrecken die Sprache versagt, so hatte man sie wiberstanbSlo« in einen Wogen getragen, welcher unweit be« S-Hl°ss-- m em°m Siitenhose bereit gestanden, halte ^.^n'si:^t'r^un^r:g7i^ir^^hau- geführt, welche» tUr*$Ht1teinttibr« LNkJugen°t'chrkMÜtter verloren unt würbe- M. Gegenstand zärt^sten Liebe S

!id,t\S«0Mr ffiraf au» Rücksicht für seine Tochter freundlich ausgenommen und

ihres BaterS ^ener aus jiu v furchtbarer muute daher auch

im Besitz de« reichsten Erbengluck», und um so , q

ba» Erwachen nach lenem ereigniß^ch J n)U bj( Manschen, welche sie

nung befanb, bie ^r fremb w , Sitten unb Thränen, sie toieber zu

um sich sah- lairEn vergeben» bie verlockenbsten Versprechun-

ihrem Sätet »uruckgelangen j laffen, 8 mU (yolD föhnen würde,

gen, daß Gras ISioiffp tljre ÖwoUe. Eine Wittwe unb beten Tochter

wenn man ihr zur Freiheit verh s £ Bel'S unb von bieftm knech-

waren ihre Wät.erinnen unb bc b Kteaturm de^^^^ mit ,^t Ull6

tis» von biesem abyangig. Mutte y au6 jhr Gefangenschaft ver-

suchten sie zu «v^n; aber n rtd) nid)t ruhig verhalten wolle, sie

langte, tann trohten Beto, ß> t.rfam gebracht werben müsse. Aimd'S in noch engern und unsreuntlichetn Kummer eihre« Vater», an ben Schmerz V-rzweiflung bei Ge°an < z,lle gewiß nicht» unversucht lassen

Trousier'«, an bie Angst Fett , > nij, jUr Entdeckung des-

würden, um ihrenAufenthalt z soft > und schon würbe bie

selben gelangen könnt n, »« 8 ^tfan6tn£ könne erkranken und bie

Wittwe ängstlich, "">1 sie bftutch , tyr * » Slufent^alt entbedt würbe, ü'TÄt.*ÄSTÄ 5ÄÄ « i--.» --

beruhigen unb zu ermutigen. flössen; die rosigen Wangen be« vor

Acht Sage waren «ul dies Wesse vetsioi, ' ' "Machen» waren vor

Kurzem noch f« .,u6C"cl'* ?Auaen entzündtt unb von unzähligen Thranen Gram unb Schreck gebleicht, ihre 8 j fdilafloler Nächte, unb in dumpfe» toäbrenb langer, gualvo er Tage und ban t, s» afl beim

Sinnen versunken saß Amiü nach ch 'net ang,^ blickte sehn-

Anbruch de« Sage« vollständig ange lei D ta6ste Sch>m-

suchtsvoll durch bie esserntn (Bitter ihrer Sen|ter, tu w untj,

mein be« etwachenben .^"chSzehnjähftge« Mädchen, deren schielender

Tochter der Wittwe, ein Hagelsr,wa» Unheimliche« verlieh, näherte r- "»»'

"t'S'i"«'» S -1"* 8"