Ausgabe 
19.10.1870
 
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tVfjta nvu W nommtn t)M iQ)ar«t)C in brr >ß b(§ ftnrnfffl; Gaben zu bitten, i der tewv- r schon banttni) enr Krieg kost«, die uns fltfkUlt mt ber Gelbbei- ch bas Magazin

ncken, tführer.

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Anzeige- und Amtsötatt für den Kreis Kichen.

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Mittwoch den 19. Oktober

Nr. 131

18. October-

X n behauptet wird, rönnen wir X 7X*ZS von au6...

i allgemein »etbreitcten Glauben an vcn ®c- y ( t. unttrnLt werde, « ihm nicht bloß ßtlinafn werde, die preuffi- .heilen, weil auch un« Anoculangen der Ar u der ® >emunt W ^nbeen '» Niederlage bereiten und

- Wa« man in dieser Beziehung n Par« f» « Zzenn der Marschall nnthätig scheine, so sei der Grund

'»"V'T Ä"Ä; ter? daß die E,000 jungen Leute noch nicht erschienen se^n, weich, gleicht

Blatt,

tkei8 vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Post »«zogen viettcljährig 1 fl. 27 fr.

stelluna des letzteren. , t u.

lieber die Gelder, welche der Ex-Kaiser im Ausland angelegt hat, theM

Jersey wurden am vorigen Mittwoch u. A. 200 Kisten, zum Transit nach Frank­reich bestimmt, auSgcladcn, welche nach rege gewordenem Verdachte geöffnet wur­den. Nicht weniger als 132, aus denen Matrosen und Lastträger ruhig geseffen und ihr Pfeifchen geraucht hatten, enthielten Pulver und Munition, die übrigen etwa 6000 EhaffepotS und Ensieldbüchscn. Der Weiterbeförderung der Waffen wuide nichts in den Weg gelegt, die Munition indeß vorerst zurückgehalten.

Das brüffiler Echo du Parlawc enthalt folgende Mittheilung aus München vom 14. October:Die Behauptung des Generals Ducrot, daß er unter der Bewachung von Sedan nach Pont ü Mouffon gebracht worden sei, ist erlogen. Nachdem der General sein Ehrenwort gegeben, fuhr er in seinem Wagen und ohne alle Escorte nach Pont a Mousson." Die Lüge, datz ganz Lothringen und die angranzcndcn Departements sich im Aufstande befinden, ist in allen Journalen tcs nicht von den Deutschen besetzten Territorium- verbreitet. Diese- wurde auf Befehl Gambetta'S verbreitet, der hofft, den Departements neuen Muth cinzu- flofcin. Die Negierung von Toure hat die Dienste Palikao's nichr ange-

ob in Blouse oder Soldatenrock, Metz zu Hülfe eilen sollten. DieSituation ruft die Mobilen des Südens, die Nationalgarden des Eentrums, ja Vie päpst­lichen Zuavcn und dieunzählbaren Phalangen der Loire-Armee^ herbei, um Metz zu befreien und mit den Truppen Bazaine's dann Paris zu entsetzen. Wenn aber die Hülfe nicht bald komme, so werde cfl um Metz und dann auch um Paris geschehen fein. Uebcr die Hcrbcirufung Garibaldt'S macht sich dieSituation" luftig.Um tiefen Prci«", meint sic,isi dec Krieg bi« aus« Ae.iffcrste weniger ehrenvoll, al« dir Friede, denn er verrälh ein blindes Herabstuken de« Laude« auf den lächerlichen Ehrgeiz, von dem sich selbst Spanien und Italien auf Kosten Frankreichs freigemacht haben. Dank den Männern vom 4. September hat da- Vanü die Verwaltung deü Herrn Prim angerufen und sich der abschlägigen Antwort des Herrn Sagasta ausgesetzt. Es fehlte nur noch, datz der tosmopol.t.schc Phantast von Eaprcca feinen Degen vor unseren Soldaten schwinge.

In Petersburg erwartet man, wie es scheint, datz Herr Thters bakv nach Frankreich zurüclkehren und dort einen Bericht über feine Reise an den ver chte- vcnen Höfen erstatten werde. Das Journal de St. Petersbourg sicht diesem Berichte wenigstens entgegen und knüpft daran den Ausdruck der Hoffnung, datz ... . .....i ... ... P.inr und die 9totbwen-

des Prlval'^ecreiar» oro Jtaijnv, uh, u .. lT;

keine Fonds autzerhalb Frankreichs placirt habe) einige Einzclheltcn mit. Der Ex-Kaiser legte ihm zufolge im Auslande folgende Summen an: 1654 ber Ba- ring Gebr. in London 6 Mill.; 1855 bet der Victoria-Bank in London 3 Mill., 1856 bei Kinalet u. E. in Wien 3 Mill.; 1860 bei I. P- ^ckcr in M.x.co 14 Mill, i jedenfalls schlecht placirt); 1863 in der chinesischen Anleihe tauch schlechtes Geschäft); 1864 in der türkischen Anleihe Mill.; 1866 in New Äork in Hypotheken durch Vermittlung der Gebrüder Brown 10 Mtll.; ls67 in der russischen Anleihe durch Funda u. E. und Pluz in Petersburg 0

: 1869 durch die Kaiserin in einem Gute bei Santander durch VermUtlung von Don Trupita 3 Mit!.; im nämlichen Jahre bei Berg von Duffen ttt ver­schiedenen Wertpapieren 7 Mill.; im Ganzen 60 Mill."

DieSituation", das imperialistische Organ, hält Bazaine s Thätigkett und tapferen Anstrengungen eine feurige Lobrede; es sei anzunehmen, datz der

nvmmen.

Eine der Hauptursachen, welche da- Kaiserthum aus den Fugen trieb, war, mit vicSituation" klagt,dic Leichtigkeit, welche Vas Äaifertbum gewissen Leuten bereitete, sich zu bereichern, intern sie unermeßliche Geschäfte zusammen- rafften, ohne taff c« sich da« Recht ver vorherigen unt beständigen Prüfung vvrbehiclt ovir vielmehr intern e« tiefe« Recht Leuten anvertraute, welche voll­kommen unfähig over unwürdig waren, e« au«zauben". Al« va« Muster ver Unvaiilbarkeil Ver großen Financier« unv Industriellen wirv sovann Herr Schneider in Anspruch genommen,der gleich ven meisten großen Jnvustriellen und St- nancier« durch va« Kaiserthum reich gemacht worven, invcm «« ihnen gestatte, ohne (ionttoh Vie kleinen Capitrle aufjubniten". DieSituation" wirst ver Bourgeoisie überhaupt vor, daß sic Loui« Philippe mit Vcm Ruse: »C« lebe vir Reform!" unt ta« Kaiserthum turch va« Geschrei:Die Absetzung!" gestürzt habe unt taff sic setzt Vicunfehlbaren Folgen" tiefe« Benehmen« zu tragen habe:entwevcr vie absolute Herrschaft tes Svciali«mu« ober tie absolute Herr­schaft te« Kaiserthum«". DieSituation" hofft natürlich noch au, tie Her-

Die Deutschen, sagt dieTimes", wollen Garantteen für einen bau ernten Frieden haben, sie wollen gesichert sein gegen tie Wiederholung eines Angriffes, wie der, welcher zu dem gegenwärtigen Kriege geführt hat. Deshalb verlangen sie Elsaß und Lothringen. Einige Deutsche reden zwar «och von anderen Gründen für die Eroberung dieser Provinzen, aber das hat weiter nichts zu bedeuten: Graf v. Bismarck hat zweimal erklärt, daß der Grund für die Annexion nur die Sicherung Deutschlands gegen französische Angriffe ist. Diese Sicherung muß also beschafft weiden, mid die ^mes lckläa den Weg batu vor. Sie glaubt, die Mitwirkung Rußlands und Oestei- rcidjex könne leicht erlangt werden, und diese beiden Mächte mit England sollten bann den Kriegführenden sagen:Wir erkennen die Gerechtigkeit des Berlan- geits nach irgend einer Garantie für zukünftige Sicherheit an und wir sehen ein, daß die Schleifung der feindlichen Plätze in den Provinzen, um deren Besitz gestritten wird, als eine ungenügende Sicherheit von der einen unb als eine unberufene Bloßstellung für Angriffe von der anderen Seite erachtet wird. Wir sind deshalb bereit, das folgende Anerbieten zn machen. Laßt die tiefe- stiften Orte von Elsaß unb Lothringen geschleift werben, unb wir gehen auf eine Gestimmt - unb Einzelgarantie mit jedem Kriegführenden em, tedem gegen den Andern beizustehen, im Falle der Eine den Anderen a»grc,fcn soll e, ohne tziivor unserem Schiedssprüche als Neutrale die Grunde zu imtMverfeu, auf welche hin ein solcher Angriff zu rechtfertigen versucht wird. Di- ,Mmes findet es augenscheinlich, daß eine abstrakte Erklärung zu Gunsten eines Sch,eds- acrichts ohne eine Strafandrohung, eine solche Erklärung, wie fie ui beni Pa- rifer Vertrage von 1856 enthalten ist, nutzlos sein wurde, und deshalb muffe eine Strafe8 über dem Haupte dessen schweben, der das Priucip mißachten würde. Dieses Desiderium fände sich in der Gesammt- unb Emzelgarautte der Großmächte. Als Beispiel für bie Möglichkeit solcher Garan ie stihit b e Times" nun bie Losung ber Luxemburger Frage au, freilich em nicht sehr ffilnrflich aetoäblter Velca, wie sie selbst nicht ganz verschweigen kann.Div L Emo8pa vor ei.wm Braube' gesichert würbe, welcher sich weiter ausbreiten konnte als irgend Jemand zu sagen vermochte, garanttrte der jetzige ^ord _______ .. _ _

Derby bie Neutralität von Luxemburg, unb die ^"^.^""^^Ipäter da« Siöclc unter dem Titel »kas un sous- (cr spielt dabei auf den Brief Pieiri'«, [ien Act gut. Es ist wahr, unb wu bebaiiern es, bag er du«eiBo4«i Mter yliMl.Gm.elar# 6t4 Kaiser«, an, worin behauptet wurve, baff ver Kaffer tn ^tnrlnmcute die Verpflichtiingcn der Garantie hinwegerklärte, und cs ifl hincirt hübe'! einiae EinreldkitkN mit. Der

a^cki wabr baß bie Nation nicht mißvergnügt darüber war, zu erfahren, daß k sie in so Wenigem verpflichtet worden; aber als der Traetat überzeichnet wurde hatte man das Wesen unserer VÜrgschast in einem weiteren Sinne ver- ' ftanben, unb bie bamals ins Auge gefaßte Verpflichtung war ganz bestimmt zugegeben-^n nid)l aBt Anzeichen täuschen, hat in dem Augenblicke, wo diese« ;

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brcn An ang Kommen hat, wie allg.mein behauptet wird, können wir nicht eonstaiinn,8 während wir vcu allg.ni--......-

alnn der Operationen gegen Paris theilln, von Versailles zugegangcn waren. .t-«'*"» - 91.*..«

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m«a i Frankreich dadurch endlich zu einiger Klarheit über seine Lage und vic Kothwen- 8 ftken vigkciten vc« Frievensschlnffe- gelange» werde. Mit Recht b-merft da« cussi ckic der künftige Geschichtsschreiber werde bei dein Studium der groffen Er.

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~ ~ werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, als auch

Bestellungen auf Ven ^re^ener ^Lnzergee bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen.

1 ö Die bereits erschienenen Nummern werden nachgcliesert.

Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen laffeu, erbaltell denselben pro IV. Quartal 1870 zn 1 fl.

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