von den Preußen niederge- ükbergang über den Rhein bei Neuenburg bewirkt. Derselbe erfolgte in Fähren
Mögen diese
Luxemburg, 5. Oct. Glaubwürdige Personen, die heute hier augckommen
war vom KriegSralh mit allen gegen zwei Stimmen beschlossen worden. — Au- mundete. Ein Bauer wurde getödtet.
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Das Dorf St. Arnould bei Dourdan ist brannt worden.
Nach einer Depesche aus Rouen hörte man donner in der Richtung von Gisors.
heitspaß ausgestellt, mit dem er glücklich nach Paris gelangt sei.
In Sedan war ein Anschlag in englischer Sprache aufgetaucht, des In-
und Kähnen. Zu einem Kampfe ist es dabei nicht gekommen.
dort am Samstag Kanonen- V lieber das Entwischen des Generals Ducrot in Pont h, Mousson erzählt
der „Jmpartial du Loiret", der General habe sich Bauerntracht zu verschaffen gewußt, habe dann einige Ochsen gekauft und den Preußen angeboten; diese hätten
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in der Richtung auf Paris dirigirt. Die Stadt soll von mehreren Punkten stark In Sedan war ein Anschlag in englischer Sprache aufgetaucht, des In- beschossen werden, da es der ausdrückliche Mille des Königs ist, die Soldaten zu Halts: „Beiträge für die Unglücklichen in BazeilleS werten höflichst erbeten." Ba- schonen und nicht allzuviel Menschen zu opfern, d. h. also nicht zu stürmen. Die zeilleS ist das bekannte in Brand gesteckte Dorf. Darauf soll dem Polizeicommissär Zerstörung, glaubt man, wird furchtbar sein. Auf das Bestimmteste versichere in Sedan von der preußischen Behörde die folgende osficielle Mittheilung gemacht ich Ihnen, daß cs jetzt fest steht, daß die Abtretung des Elsaß und Lothringens worden sein:
bis zur Mosellinie das Minimum der deutschen Forderungen sein wird. Dieselben „Sedan, 24. September 1870. Ich habe erfahren, daß man im Croix werden sich mit dem vermehrten Widerstände der provisorischen Regierung steigern. d'Or und in anderen Hotels durch einen Anschlag Sammlungen für die Armen An eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Frankreichs, namentlich was in Bazeilles veranstaltet. Ich sehe darin eine Mißbilligung und eine falsche AuS- deffen Regierungsform anbetrifft, denkt man unsererseits in drn maßgebenden legung des UitheilSsprucheS, welches das Kriegsrecht über dieses Dorf verhängt Kreisen nicht. hat. Das kann nicht geduldet werden, am wenigsten von Seiten Fremder, die
Ferneres, 2. Oct. Da sich keinerlei Aussicht auf baldiges Zustandekom- sich erlauben, die Handlungen deutscher Truppen zu kritisiren, und die außerdem
men einer Regierung in Frankreich zeigt, mit der über einen Frieden mit sicherer jetzt noch Waffen und Munition gegen uns fabriciren lassen. Mögen diese
Aussicht auf Geltung für die Zukunft verhandelt werden kann, da Alles in Frank- Grippesous (Groschenputzer) in ihrem Lande nach ihrem Belieben handeln; ich
reich Chaos ist und noch für geraume Zeit Chaos bleiben zu wollen scheint, so glaube, eö liegt in unserem Interesse, sie verhaften zu lassen und sie nach Hause
ist, wie wir aus guter Quelle hören, vom Generalstabe der Plan aüet Ernstes zu schicken. Richard Goelch."
in's Auge gefaßt, die eroberten Theilc Frankreichs den nächsten Winter über „Der Polizeicommissär wird darüber wachen, daß in der Stadt ohne Er- deutscherseits auch für den Fall besetzt zu halten, daß Paris gewonnen wird. Da( mächtigung des Platzcommandanten keine Subscription veranstaltet wird. Die unregelmäßige Viereck, dessen, eine Seite durch den Oberrhein von Basel an, und beifolgenden Schriftstücke müssen sofort mit einer Bescheinigung des Polizeicommissär-, dessen andere Seite durch eine Linie von Paris bis zur belgischen Grenze gebildet paß er davon Kenntniß genommen, zurückgeschickt werden. Sedan, den 29. Sep- ist, soll, wie wir hören, von den deutschen Truppen in einer Zahl von etwa tember 1870. Der Civilcommissär, Strenge."
3* bis 400,000 Mann besetzt bleiben, während die übrigen Truppen vorläufig „Die Unterschriftsnamen klingen zwar durchaus unbekannt, an eine Mysti- nach Hause dirigirt werden sollen. Daß Metz in kurzer Zeit, spätestens im Laufe fication unter dem Belagerungszustände ist aber schwer zu denken" — bemerkt die
des Monats October, sich ergeben wird, ist dabei vorausgesetzt. Daß die Un° „Zukunft".
einigkeit, die in Paris herrscht, in der Zwischenzeit sich nicht in Einigkeit ver- Brüssel, 5. Oct. In Beauvais hat der Mnnicipalrath die Bewohner aufwandeln, vielmehr mit jedem Tage sich steigern wird, ist auf Grund der Nach-- gefordert, sich jeder Feindseligkeit gegen die Deutschen zu enthalten. ^Das
richten, die aus Paris zugehen, und im Hinblick auf die rothc Presse wohl „Echo du Parlement" erfährt aus Tours, die Regierung habe dem Präfectm
gleichfalls sicher. Gehen doch die Rothen den Blauen in ihren Organen jeden von Lyon unbeschränkte Bollmacht verliehen, um die Ordnung aufrecht zu en Tag schärfer zu Leibe. halten. Drei Genossen Cluserets seien verhaftet, die Franctireurs aufgelöst und
Tours, 3. Octbr. Der Oberst Charette, welcher die päpstlichen Zuaven über das Departement der Seealpen der Belagerungszustand verhängt.
commandirte, ist in Tours angekommen, um ein Freicorps zu organisiren. Luxemburg, 5. Oct. Glaubwürdige Personen, Die heute hier ungckommen
Der amerikanische General Burnside ist von Versailles aus nach Paris sind, versichern, daß Thionville während des gestrigen Tages vollständig einge- hineingegangen, um sich mit Washburne und I. Favre zu besprechen. schlossen worden ist. Alle Verbindungen sind abgebrochen.
Tours, 6. Oct. Nach einem eingegangenen Bericht des Generals Reyan Alt-Breisach, 6. Oct. Auf dem gegenüberliegenden linken Rheinufer nörd- vom 5. d. hatte derselbe an diesem Tage eine erfolgreiche RicognoScirung in der lich von Neu-Breisach hat gestern Abend ein Gefecht stattgesunden, bei welchem Richtung auf Toury (Dep. Eure et Loir, Arrond Chartres) unternommen und sehr stark kanonirt wurde. Details hierüber fehlen noch.
war nach Erbeutung von 147 Kühen und 52 Hämmeln nach Artenay zurück- Gisors, 2. Oct., 6]/2 Uhr Abends. Heute um 4 Uhr Abends sind neue gegangen. Nach Berichten aus Orleans vom 6. d. hatten die Deutschen Pithi- Ulanen in Trye-Cbateau angekommen. Sie erkundigten sich nach der Stärke der
viers wieder geräumt. Truppen, welche sich in Gisors befinden. Im Kampfe bei Pont-qui-Penche und
Tours, 6. Oct. Die „France" erklärt gegenüber von böswilligen Gerüch' Guignp, der zwischen Preußen und den Truppen, welche von Gournay ange-
ten, die Haltung des Generals Uhrich sei tadellos. Die Uebergabe Straßburgs kommen waren, entbrannt war, hatten die Preußen drei Todte und mehrere Der-
La geniere, 2. Oct. (Aus dem großen Hauptquartier vor Paris.) gewußt, habe dann einige Ochsen gekauft und den Preußen angeboten; diese hätten Nächsten Dienstag ober spätestens Mittwoch wird das Hauptquartier des Königs den Handel mit Freuden gemacht und ihm für eine neue Lieferung einen Sicher- von La Ferriöre nach Versailles verlegt. Morgen bereits werden alle Truppen
einbehalten. Sie erhalten dafür Bons auf die französische Regierung, resp. deren Kassen in Paris, und die so ersparten Summen sollen, nach Anweisung des Bundkskanzlcrs, den ersten Fonds zu einer Kasse bilden, aus welcher später den aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen die wohlverdienten Entschädigungsgelder ruflikßen sollen. Bei diesem ersten Fonds blieb es jedoch nicht stehen. Ein anderer, soeben erst eingetroffener Erlaß verfügt, daß jedes von deutschen Truppen besetzte Departement eine Kontribution von einer Millon Franken zu erlegen habe, die gleichfalls der Entschädigungskasse der auSgewiescnen Deutschen zuzufließen bestimmt sind. Da bekanntlich vom Meurthe»Departement drei Arrondissements abaezweigt und dem Gencral-Gouvernement vom Elsaß zugetheilt worden sind, so hat man für Nancy und Umgegend diese Extra-Contribution von einer Million aus 750,000 Franken herunter gesetzt. Diese und ähnliche AuSschretbungm stoßen natürlich nicht selten auf Proteste, demn indeß Graf Renard, der Prafect, stets mit dem Hinweis auf die deutschen Städte zu begegnen weiß, die noch heute, nach 60 Jahren, an den Contributionen zu zahlen haben, welche Napoleon 1. ihnen einst als Sieger auferlegt hat. Das „Wie du mir, so ich vir" kann noch immer darauf rechnen, am besten hier verstanden zu werden und die NemmiScenz ist mithin aus den verschiedensten Gründen durchaus am Platze." Erst gestern ging der Präfectur von Nancy ein Schreiben aus Tours zu, das über die Schweiz Kriegsnachrichten. eingetroffen war und in welchem Herr Clement Laurier dem Präfecten des Meurthe-
Versailles 5 Oct föfficieH.) Der König besichtigte am 5. October Departements anzeigt, daß er abgesetzt und Herr Vautrin zu stmem Amttnach-
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ben. Vor Paris am 5. und 6. nichts Neues. heute hat die 4. ostpreußische Reservedivision unter General v. Schmeling den
. _ . wär,n _ Dak bitte bei Moulon la Tour Man- (Deport. Sarthe) wird gemeldet, daß bedeutende feindliche Streitkeaste
?'.n 0' ^»a»^im B.n/dtt Unse«n blieb unb wn ben Bapern, welche sie mit zahlreicher Artillerie Par» sur Eure (Deport. Eure, Arrond. Avreur) und belegtne Schanze im besitz der un eren oi eo 6cllftäntia „dientet Bernon f Deport. Eure) nach triftigem Widerstand der Nationalgarde besetzt
besetzt halten , nicht nur m worden - Daß die haben - Nachrichten der Regierung au- Montargis (Stadt im Arrond. glei-
s soweit al- rnog- chen Namens, Deport. Loiret) vorn 5. d. zufolge Hot der F-'Nd^Ptth.v.er- ge.
Franzosen sich b lühen w» , erwartet werden, und so kann es räumt und sich nach Touch zurückgezogen. Ein Posten von 30 Mann mit 180
li» wceder gu'jumachen, mußte von «-»> ««-„' Versuchen, welche sie Kühen sollen aufgehoben sein. E- gäbe somit in den Departement- Lo.ret und md)t »ertoUnre,n, »=6 fie n ” ® toinnEn, sich daran machten, Bendome feinen Feind mehr. In Chateaudun (Arrond. de- Deport. Eure et
im Parke von St. Elouv, wo sich, wie die Fr. R"^^E„°Seinethal °N°ach Berichten" aus Poitiers sind die Landbewohner eine- großen Theile- W*' ,7b^°"Dilfe°r°Punkt 7ann von den Kanonen de- Mont-Balenen n.cht von Frankreich noch immer sehr kaiserlich gesinnt. Dieselben lassen es sich nicht
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Anlage jener Werke aller Wahrscheinlichkeit nach gehoben. Die Batterien rn all den neu erworbenen Positionen von St. Cloud, Sevres und Meudon sind im Stande die Bastionen von Point-du-Iour in ein dreifaches Kreuzfeuer zu nehmen, und so ist es möglich, daß die in den französischen Reglerungskrelsen verbreite e Ansicht, daß der Angriff auf die Umwallung von PanS sich zugleich auf le Pom^. du.Iour und auf GrennevillierS (in dem ofterwähnten Seinebogen nordwestlich von Paris gelegen) richten werde, — der Wahrscheinlichkeit nicht entbehrt.
Die Independance Belge bringt folgende Depesche aus Ferneres vom 4. d. Mts.: „Man weiß hier im Hauptquartiere nichts von dem Manifeste, das angeblich vom Kaiser Napoleon veröffentlicht und der „Situation" durch General Castelnau mitgethcilt sein soll. Dieses Manifest ist wahrscheinlich unecht. Zu dieser Ansicht neigen wir auch hin. Allerdings soll La Situation mit kaiserlich französischem Gelde gegründet sein, und man sollte meinen, wenn sie ein Aktenstück veröffentlicht als vom Kaiser Napoleon herrührend, so leide die Sache mnen Zweifel. Die Jndependance Belge nimmt das seltsame und verschrobene Acten- stück denn auch ohne Weiteres als echt. Indeß flößt uns der Inhalt doch starke Zweifel ein und wir wollen weitere Aufklärung abwarten.


