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3. März.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt:Wenn die national-liberale Presse und mittheilt, daß ihre Par­tei dem Bundeskanzler die Freundschaft aufgekündlgt habe, so würde dies auf Gegenseitigkeit beruhen, wenn man nicht besser sagen müßte, daß die Partei die ihr gewordene Kündigung angenommen hat. Denn man kann wohl aus der Rede des Grafen Bismarck entnehmen, daß die Ueberzeugung längst bei ihm festgestanden, daß er aus einer im Großen und Ganzen so unzuverlässigen Partei eine Majori­tät nach constitutionellen und parlamentarischen Prin­zipien nicht bilden könne. Wenn er sich auf eine solche Partei, wie dieselbe es verlangt, stützen wollte, so hieße dies nichts Anderes, als seine Stellung als Bundeskanzler und Minister des Auswärtigen aufgeben. Ob liberal, ob national liberal auch diesmal werden wir also den Versuch des Liberalis­mus, zu einer staatsmännischen Geltung zu kommen, an den beiden alten Grundübeln dieser Partei schei­tern sehen: der Doctrin, die dem praktischen Staatslcben keine Rechnung trägt, und der aus der­selben entspringenden Selbstüberschätzung.

DerKöln. Ztg." wird heute weiter aus Paris geschrieben:Als ich auf Grnnd zuverlässiger An­gaben die Mittheitung machte, daß und warum Graf Daru es abgelehnt, dem neuen Beust'schen Vorschlag eines gemeinsamen diplomatischen Schrittes in Rom beizutreten, glaubte ich nicht, daß die hier vertraulich mitgetheilte Rote des österreichisch-ungari» schen Reichskanzlers an Graf Trautmannsdorff in Rom doch das französische Amt veranlassen würde, gleichfalls in ähnlicher Weise, wenn auch auf eigene Hand und mit separater Begründung, beim Papst in Concilsangelegenheiten zu interveniren. Und den­noch steht binnen ganz kurzer Zeit eine derartige Intervention bevor, und zwar in Form einer vom Grafen Daru an den Marquis Banneville zu rich­tenden Note, die dem Cardinal-Staatssectretär An­tonelli vorgelesen und ihm in Abschrift hinterlassen werden soll. Diese Note wird sich freilich nicht mit der Unfehlbarkeit beschäftigen, da alles, was in ge­wissem Sinne Gewissens-Angelegenheit, vom fran- zösischen Cabinct nicht berührt werden mag. Das­selbe beschränkt sich lediglich auf praktische Fragen, und zwar soweit sie im Zusammenhang stehen mit dem Verhältnisse zwischen Kirche und Staat in der Art, wie dasselbe durch das Concordat vom Jahre 1801 geregelt worden ist. Der Ausgangspunkt der Daru'schen Intervention ist nun das zuerst von der Allg. Ztg." veröffentlichte Schema, welches die negativen Sätze des SpllabuS von 1864 in positive Form kleidet und in dieser Form z. B. die Civil- ehe verurtheilt, den Clerus allein für den legitimen Leiter des Unterrichts erklärt und was dergleichen Ausstellungen mehr sind, die mit dem mehrerwähnten Concordat nicht zusammenreimen. Graf Daru hat die Absicht, die Aufmerksamkeit des Daticans in osfi- cieller Weise auf diesen Umstand zu lenken und ihn so gleichsam davor zu warnen, durch die Annahme des positiven SpllabuS das Band zu zerreißen, wel- ches in Frankreich noch Staat und Kirche zusam­menhält. Schon soll in anderer Weise der Curie zu verstehen gegeben werden, in wie weit die neue französische Regierung als ^clerical" betrachtet wer- den dürfe. Ollivier, als CultuSminister, hat soeben dem Kaiser als Nachfolger des Msgr. Donald, Erzbischofs von Lyon, den Erzbischof von Grenoble, Msgr. Genouilhan, vorgcschlagcn, der ein eifriger Gallicaner ist. Ebenso haben Daru und S^griS in der Renan'schen Sache nachgegeben. Letzten Mittwoch faßte der Ministerrath den Beschluß, die Sache reglementsmäßig zu ordnen. Nächsten Sonn­tag wird das College de France einberufen, um einen Nachfolger für den Lehrstuhl Munck's zu desi- gniren, der natürlich nur Renan selbst sein kann, und am folgenden Freitag wird diese Designirung der Akademie der Inschriften zur Bestätigung vor­gelegt."

DerAllg. Ztg." wird aus Belgrad geschrieben: Die Pforte fährt fort in der Herzogewina, Albanien, Bulgarien und Bosnien militärische Rüstungen der ernstesten Natur vorzunehmen. Die Antwort der Pforte, daß an den montenegrinischen Grenzen blos 15,000 Mann Truppen concentrirt seien, kann Ser­bien nicht beruhigen. Denn erstens sind die Trup- pen die auserlesensten der ganzen türkischen Armee, zweitens genügt ein solches Corps um gegen Monte­negro zu operiren, welches im besten Falle nur 10- bis 12,000 Mann in das Feld rücken lassen kann. Aber die Zahl, welche Aali Pascha angibt, ist auch entschieden zu niedrig gegriffen.

Redaction, Druck

DerBresl. Ztg." wird aus Warschau geschrie­ben:Dem hiesigen Stabe ist aus Petersburg der Befehl zugegangen, sämmtlichen im Königreiche Polen weilenden Beurlaubten die Weisung zukommen zu lassen, unzögrrlich zu ihren entsprechenden Regimentern sich zu begeben. Der Befehl empfiehlt die Vermei­dung jedes Aufsehens, indem er ausdrücklich unter­sagt, die Einberufung durch Bekanntmachung in den Zeitungen oder durch Circulare zu bewerkstelligen. Vielmehr soll durch Vermittlung der Polizei jedem einzelnen Beurlaubten das Nöthige mitgetheilt wer­den, und das ganze Verfahren hierbei, so schwierig es auch ist, ein mündliches sein."

4. März.

Der Bundesrath des Zollvereins wird, wie jetzt mit Bestimmtheit in Aussicht genommen ist, in der letzten Märzwoche einberufen werden. Als Vorlagen für das Zollparlament hört man nach wie vor nur den erwähnten Vertrag mit Mexiko und den Zoll­tarif nennen, über dessen Inhalt und Umfang jedoch ein bestimmter Beschluß nicht gefaßt zu sein scheint.

DieProvinzial-Corresp." veröffentlicht einen Ar­tikel, um Vieirrthümlichen Auslegungen" der Rede des Bundeskanzlers Graf Bismarck in der Debatte über den Antrag Lasker zu widerlegen. Es heißt darin: Es wird behauptet, durch die Erklärungen des Grafen Bismarh wurden die Freunde der Eini­gung Deutschlands in Süddeutschland entmuthigt. Aber die wahren Freunde der nationalen Sache werden bald erkennen, daß der Bundeskanzler den scheinbaren Fortschritt der nationalen Entwickelung nur darum abweise, um nicht den naturgemäßen sicheren Verlauf der Gesammteinigung Deutschlands gefährnen zu lassen.

DiePatrie" zählt in einem Leitartikel die von preußischer Seite angeordneten Festungsbauten aus badischem Gebiete auf und fügt hinzu: Preußen gerirt sich, als gehörte ihm schon Baven.

Preußen. Berlin, 28. Febr. Das Marine-Mini­sterium beabsichtigt die Erbauung eines eisernen Wasserfahr­zeuges, das nach Eröffnung des WilhelmShafenS den auf der Rhede liegenden Schiffen frisches Wasser zuführen full. Es soll 80 Tuns Wasser einzunehmen in der Lage sein. Die Kgl. Schiffbaudirection zu Milhelmshafen ist ermächtigt worden, wegen deS Baues dieses Schiffes Unterhandlungen anzuknupfen Von Seiten des Handels-, des Finanz-Ministeriums und Ministeriums des Innern ist eine Eollectivverfügung ergangen, die sich auf die Regelung des HausirverkehrS der Ausländer im Jnlande bezieht.

B erlin, 1. Mörz. In der heutigen Reichstagssitzung wurde die Debatte über Beibehaltung der Todesstrafe fortge­setzt. Bundeskanzler Graf Biemarck sprach sich heule in län­gerer Rede für Beibehaltung der Todesstrafe aus und erklärte: Das Strafgesetzbuch werde schwerlich im BnndeSrathe dse Majorität erlangen, wenn das Hauö die Todesstrafe verwerfe. Preußen werde mit allen Stimmen für Beibehaltung der To­desstrafe stimmen und seinen ganzen Einfluß in diesem Sinne aufbieten. Trotz dieser Erklärung wurde die Aushebung der Todesstrafe gemäß den Anträgen der Abgeordneten Kirchmann und Fries mit 118 gegen 81 Stimmen beschlossen.

Königsberg, 25. Febr. 3m Haff herrschte heute ein furchtbarer Sturm. Ein Boot mit 8 Mann ist im Eise ver­unglückt. 7 Mann sind ertrunken.

Bayern. München, 28. Febr. Nachdem nun Graf Bray seine Geneigtheit, das angebotene Ministerportefeuille zu übernehmen, ausdrücklich ausgesprochen hat, sieht man seiner Hieherkuuft in den nächsten Tagen entgegen. Der Posten eines bäuerischen Gesandten in Wien, den sich, wie wir hören, Graf Bray für den Fall eines baldigen Rücktrittes Vorbehalten hat, soll vorläufig nicht besetzt und die Geschäfte durch einen interi­mistisch abgeordneten Ehargö d'affaireS besorgt werden.

München. Der Eizb.schof von München und mehrere andere deutsche Bischöfe haben von Rom aus eine Erklärung ergehen lassen, aus welcher die A. Z. Folgendes mittheilt: Bei den vielen und vielfach IheilS falschen, theils wahren Nachrichten, welche öffentliche Blätter sowohl über das Wirken des allgemeinen ConcilS als auch über die Gesinnungen der einzelnen Bischöfe verbreiten, und bei den zahlreichen Adressen und Zuschriften, durch welche man von mehreren Seiten bemüht ist, auf die Entscheidungen der Bischöfe einen drängenden Ein­fluß zu üben, fühlen wir unS ein- für allemal zu nachstehender Erklärung veranlaßt: daß wir solche öffentliche Demonstrationen und Kundgebungen nur mit großem Schmerz betrachten kön­nen, weil dadurch nicht nur die vom Anfänge des Eoncils an künstlich hervorgerufene Aufregung gesteigert wird, sondern auch zahlreiche Gläubige in ihrem Gewissen beängstigt werden; daß wir ferner solchen Demonstrationen nichts entgegensetzen weiden, als Schweigen, und daß wir Keinem ein Recht einräumen, aus diesem unserem Schweigen Schlüffe auf unsere Aeußerungen und Gesinnungen, sei eS nach der einen oder anderen Seite hin, zu ziehen." ,

Rußland. Petersburg. Der bereits vor 2 Jahren angeregte Plan, in Sibirien eine Universität zu errichten, ist neuerdings wieder ausgenommen worden. Es haben sich von den in Irkutsk, Tobolsk und Omsk freiwillig zurückgebliebenen Verbannten mehrere zur Uebernahme von Lehrerstellen erboten, unter ihnen zehn Literaten, die auf deutschen Universitäten fiudirt haben, und acht Priester, die im Seminar ihre Aus­bildung erlangten.

Warschau, 24. Febr. In Rußland scheint gegenwärtig, wahrscheinlich in Folge der Entdeckung der socialistischen Ver­schwörung, eine strenge amtliche Kontrolle der der Post zur Beförderung übergebenen Briefe geübt zu werden. Von ver­schiedenen Seiten werden nämlich Klagen darüber laut, daß aus deck Auslande eingegangene Briefe auf der Post geöffnet

md Verleg 8er Brühl'schen Unio.-Druckerei (Fr.^Chr. 9

und dann durch ein AmtSfiegel wieder verschlossen den Adressaten zugestellt worden seien. Diesen Klagen schließt auch die Re­daction deS Katkoff'schen OrgansMoSk. Wied." sich an, in­dem sie mittheilt, daß ihre Pariser Correspondenz ihr in letz­ter Zeit wiederholt mit erbrochenem S egel und unter Ver­schluß eines Petersburger Polizeistegels zugegangen sei. Wie verlautet, soll die mit großer Enrrgie geführte Untersuchung gegen die Theilnehmer an der socialistischen Verschwörung am 13. k. Mts. beendigt und das Ergebniß alsdann zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden.

Krakau, 25. Febr. Barbara Ubryk ist gestern im Hciligengeist.Spitale gestorben. DaS Leichenbegängniß soll aus Furcht vor Demonstrationen geheim flattfinden.

Amerika. Die Newyorker HandelSztg." meldet einen Vorgang, welcher ernste Folgen haben könnte. Aus den Stra­ßen von Havana wurde auf vier Amerikaner gefeuert, weil sie blaue Halsbinden trugen. Zwei von ihnen wurden getödtet, die Anderen verwundet. Der Generalkapitän ist außer sich, und Herr Fish verlangte Erk.ärungen. Wollte man Krieg, so wurde eS nicht an Gründen fehlen.

Vermischtes.

Gießen, 3. März. Gestern Abend brannte eS in dem i/z Stunde von hier entfernten Dorfe Wieseck. DaS Feuer zerstörte in kurzer Zeit 5 mit Stroh und Heu noch ziemlich angefullte Scheunen. Wie bei ziemlich allen Bränden auf dem Lande sah man auch gestern wieder eine große Zahl der Ortseinwohner gemüthlich dem Feuer zuschauen, ohne irgend welche thatkräflige Hülfe zu leisten, so daß es sogar an den nothwendigsten Gefäßen zum Waffertragen mangelte. Desto rühmender müssen wir dem raschen und präcisen Handeln der Gießener Feuerwehr, namentlich der freiwilligen städtischen, un­ser Lob spenden, indem durch ihr energisches Arbeiten das Feuer möglichst auf feinen Herd beschränkt blieb. Mögen die Braven den Lohn dafür in ihrem Herzen finden!

Gießen, 3. Marz. Wir hatten am vergangenen Sonn­tag Abend Gelegenheit, im Cafö Leib der carnevalistischen Abendunterhaltung der durch ihre frohe, gernüthliche Gesellig­keit und gediegenen präcisen Gesangsleistungen gleich ausge­zeichneten GesellschaftSängerkranz" beizuwohnen. Selten noch find uns die Stunden so rasch und unmerklich verronnen; erst spät nach Mitternacht verließen wir den Saal und mußten uns gestehen, daß unsere in Erinnerung an frühere vortreffliche Leistungen deS bewährten Vereins ziemlich hochgespannten Er­wartungen bei Weitem übertroffen worden waren.

Die einzelnen Piecen des sehr passend entworfenen Pro­gramms wurden durchweg mit größter Präcifiorr und Sicher­heit, namentlich aber die Solovorträge, Tuette u. s. w. mit einer für Dilettanten ungewöhnlichen Vollendung durchgeführt.

Von den Ehören wärenGalopp von Genöe" und die Schneider-Ballade, die die größte Heiterkeit erregte, ganz be­sonders hervorzuheben.

Den Emdruck des englischen Duetts, des im Fach der komischen Musik unübertrefflichen Suppö, wußten die beiden aireführeuden Herrn durch Eostüm und Spiel wesentlich zu erhöhen.

Auch das Quartett der Chinesen wirkte gewaltig auf die Lachmuoktln des Publikums.

In dem Duettdie gestohlene Gans" entfalteten die Herren M. und F., zwei alt berühmte Glieder des Vereins, sowohl in Gesang als Durchführung der äußerst originellen Pisce überhaupt, abermals ihr reiches Talent für Gesangskomik in glänzender Weife.

DieEntstehung deS ersten Kusses von Kiahnert", ein ur-urgeschichtlicheS Bild anö der Schöpfung, erntete in reichem Maaße verdienten Applaus.

3um Schlüsse wurden die Anwesenden noch durch das Auftreten einer von Mitgliedern des Vereins dargestellt.n bohrni, mischen Mufikbande überrascht, die durch Ausführung eines von dem Dirigenten Herrn Steiner für Geigen, Schrllo, Flöte und Harmonika besonders arrangirtem Quodlibets sich als so ungewöhnliche Bande bewährten, daß der Beisallösturm kein Ende nehmen wollte.

Der Sängerkranz hat an diesem Abend wieder bewiesen, daß er viele vortreffliche Kräfte in seiner Mitte zählt, noch mehr aber was mit solchen bei so vorzüglicher Leitung, wie sie der Verein in Herrn Steiner besitzt, zu erreicheis ist.

Nur die rastlose Mühe, die aufopfernde Thätigkeis eines so talentvollen Dirigenten vermögen in jedem einzelnen ©liebe eines Vereins die Hingebung zu erwecken, wie sie für ein har­monisches Zusammenwirken nothwendig ist.

Frankfurt, 1. März. Frankfurt hat am 16. Juli 1866 seine Freiheit, am 15. August 1867 seinenPathorn", am 1. März 1870 gar seineBlätter für Geist, Gemülh und Publicität" verloren! DieDiboSfolia", die traute Heimath derSchmeicheldichter", wie Franz in denJungfern Köchin­nen" sagt, die einemmitte durch s Herz und wieder eiauS redde", hat ihren altehrwürdigen Titel verloren sie ist zu einem ganz modernenBelletristischen Beiblalte deS Frankfurter Journals" Frankfurt aber um eineberechtigte Eigenthüm- lichkeit" ärmer geworden. (Fr. Z.)

Darmstadt. Man erzählt sich hier eine empörende Handlung, welche sich ein Offizier bei den Reitübungen gegen einen Soldaten erlaubt haben soll. Es heißt, d.r Offizier habe feinem Untergebenen mit der Klinge einen Hieb von sol­cher Wucht über den Rücken versetzt, daß dieselbe daS Bande­lier der Patrontasche und die Kleidungsstücke durchdrang und in dem Rücken deS Mannes eine große Wunde zurückließ. Der Soldat soll fich in ärztlicher Behandlung befinden.

Aus Dünaburg wird geschrieben, daß zu Ende der verflossenen Woche zwei neue Unglücksfälle auf der Petersburg- Warschauer Bahn stattgesunden haben. Ein Güterzug stieß mit einem gemischten Zuge zusammen, welcher Arrestanten und unter den Gütern auch einige Fässer mit Spiritus tranSpor- tirte. Die Fässer wurden zertrümmert. Die Arrestanten konn­ten der Versuchung nicht widerstehen, sie betranken sich an Spiritus von 90 Grad, und die Folge davon war, baß neun auf der Stelle todt blieben. Einige Tage später sollte sich Nachts zwischen Düna'onrg und Wilna ein Courierzug mit einem Wagrnzug kieuzen. Der Maschinist, der zwischen Ten­der und Lokomotive gerathen war, wurde furchtbar verstümmelt hervorgezogen und starb nach neun Stunden; seinem Gehilfen waren beide Beine abgerissen; auch ein Mann deS Dienstper­sonals soll getödtet worden fein.

etsch) in Gießen.