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blieb ein Rest, welcher bei der
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iE Buchhandlungen und Postämtern» Zeitunffs-Annoncen-Expedition^ H jederzeit erfolgen. j in Frankfurt am Main,
grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock.
Neuerwall, 50;
3452) Die Militär-EffeklemFabrik von
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3522) Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mein Bcttfedern-Reinigungs-Geschäft nach wie vor fortbetreibe und bitte um geneigten Zuspruch.
Henriette Tippet, wohnhaft bei Herrn Eonrad Ferber in der Catharinengasse.
Berlin. Verlage von Barthol & Comp. in B e r l i n (Friedrichsstr. 77) ist so eben eine Karte des Kriegsschauplatzes vom Nhcin bis Parts tm Maßstab tiäBtoS» 8SyJW3ÄW8,-Ä»? H> siS’.Äwt“
3518) Nachdem über die für Schleswig-Holstein gesammelten Gelder seiner Zeit Rechnung gestellt worden, ver- — *v * ■’ v**: hiesigen Gewerbe-Bank verzins-
325) Für die
Vaterländische Feuer - Versicherungs - Attien- Geselllchaft zu Elberfeld
vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu
billigen und festen Prämien. «offmaltll.
Firma: Carl Hoffmann.
3396) Ein hiesiger Kaufmann, der eber keine andere Beschäftigung hat, erbietet sich den Herren Kaufleuten zum Fuhren den Bücher rc. und wird er die ihm übertragenen Arbeiten mit der größten Genussen- yaftigkeit ausführen. Nähere Auskunft bei der Exped. d. Bltts.
UNS in einen Krieg zu verwickeln, der wahrscheinlich nicht ohne Rußlands Teilnahme an demselben auf entgegengesetzter Seite endigen wird. Was man aber zu zweifeln berechtigt sein dürfte, ist, daß einer von den jetzigen Ministern schwach und einfältig genug befunden werden sollte, auf irgend eine Weise ein so reichsverderbliches Vorhaben zu unterstützen ober zu bekräftigen."
Die Proclamation, mit welcher das Florentiner Comit6 der italienischen Actionspartei zu der mehrfach erwähnten Demonstration aufrief, lautet folgendermaßen : „Italiener! Napoleon IN. hat Preußen den Krieg erklärt, nicht um einen nationalen Kampf ru beginnen, sondern einen Krieg des Ehrgeizes und dynastischer Selbstsucht. Die italienische Negierung bereitet sich vor, mit der französischen eine Allianz einzugehen. Und unser Blut ist es, das für eine ungerechte Sache fließen soll! Unsere Pflicht als Italiener gebietet uns, gegen diesen Handel zu pro- testiren, welcher unermeßliche Uebel über uns heraufbeschwören kann, welcher vielleicht an einem einzigen Tage das ganze Werk einer Generation zu Grunde richtet. Italiener! Die Wahl kann nicht zweifelhaft sein. Napoleon III. hat uns Mentana gebracht; Napoleon III. macht uns seit zwanzig Jahren unsere Hauptstadt streitig; Napoleon III. hat für seme Ehasse- potgcwehre auf der Brust unserer Brüder die Probe gemacht, er kann die Verzeihung und die Hülse wahrer Italiener nicht verdienen; Napoleon III- hat trotz res italienischen Feldzuges, den wir mit bU' Millionen Franken und zwei edlen Provinzen bezahlt Haden, seit zehn Jahren nicht aufgehört, unö zu ernttdrigen. Preußen Hai uns durch den Sieg bei Sadowa da«
28. Juli.
Berliner Bläiier schreiben: Obwohl man sich in Dänemark bisher vorsichiig »ezeigi und gehütet hat, vor der Zeit nochmals mit Deutschland anzubinden, rurst- die Maske doch wohl sofort nach Ankunft der französischen Panzerflotte, die von 3li"anv aus be- LJ in Sicht sein soll, abgcworfen werden. Die -bnseldänen hatten di- Leiden des Krieges bisher nie- mals unmittelbar zu tragen und sie werden sich an Frankreichs Seite natürlich auch letzt gegen dieselben vollständig gedeckt fühlen; Jütland wurde stets als Afchenbr/°-l behandelt, da« die Kosten ber W« Eden Kopenhagener Politik ,u tragen hatte, ohne dair man sich dort viel darum kümmerte. Sobalv d?? französiiche Flagge erfd>eint, durfte der bewegliche (Seift der Kopenhagener kaum zu zügeln sein, s I W h I Stenina sich noch einigermaßen dagegen sp^?en sollte. Da Frankreich jeden Mann am Rhem braucht, so dürfte seine Flotte wohl nur sehr spärlich mit Landungstruppen versehen sein. Man rechne in Paris für allerlei kleine Expeditionen wohl aus dänisch Mannschaft und so dürfien wir die -ft n R-kannirn von 1864 hi-r und da wieder zu sehen bekommen. Die ersehnte „Grenzberichtigung" durfte rulküt freilich im umgekehrten Sinne ausfallen, a mau^ sie in Kopenhagen erwartet. Das Kopenhagener
Färrelanv" protestirt bereits gegen die Nachricht, als Hab-Dänemark seine Neutralität erklärt und nach Berichten aus Kopenhagen »om 21. v. laßt man cs vorerst weder an verdächtigen Rüstungen noch an Insulten gegen preußische Schiffer fehlen.
Auch die Haltung Schwedens ist keine ganz unverdächtige. „Astünblad-t", das Organ der „skan-
dinavischen" Partei in Stockholm, beginnt zwar mit folgender A-ußerung: „Die Stimmung ist hier tm höchsten Grade gedrückt. Allgemein wild der Wunsch und die Hoffnung ausgesprochen, daß ber Krieg, dessen blutige Morgenrothe jetzt am Horizonie erscheint, unser Land nicht berühren möge und daß er localisirt werde, damit er nicht zu einem allgemeinen europäischen Brande sich ausdehne." Weiterhin ^aber wird aus- gesprochen, daß Die „allgemeinen Sympathien un- läuqbar auf Frankreichs Seite stehen", daß es sehr schön wäre, wenn dem preußischen „Eroberungs- und UaterdrückungSsystcm" endlich ein Riegel vorgeschoben würde ic. Die Regierung möge dafür sorgen, daß nicht Punkte, wie Gothlanv und Carlserona, in vertheidigungSlolem Zustande bleiben. Was spceie Goihland betreffe, so müsse daran erinnert werden, daß ein russischer Jngenieuroberst, Ad,uiant beim General Berg, der sich kürzlich daselbst, angeblich zum Gebrauch des Bades ausgehalten, den großien Theil seiner Zeit zur genauen Besichtigung sowoh des östlichen wie des westlichen Theiles der Insel verwand, habe u. s. w. Di- sehr »erbr-it-t- Zeitung „Dagens Nyheter" dagegen sagt darüber: „Wenn man sich erinnert, daß - nicht »on S-ii-n der R -
I gjerung — einmal Verbindungen mit Friedrich ML von Dänemark beschlossen sind, und daß erst vor etwa neun Monaten — ohne Mmmffcu der Regierung — gestattet worden ist, vor dem Vicekontg von Eaypten compromittirende politische Reden zu halten, so kann man cs zwar für möglich halten, daß cö vielleicht Jemanden gibt, der im Stande ist, zu dem wolkenhohen Leichtsinn, ganz ohne Noth und von Schwedens Interessen nicht aufgrfordcrt, zu versuchen,
| 3470) Jeden Mittwoch, Abends 8 Uhr, Iwerden im „Gasthaus zum Löwen" von iConr. Seipp aus Leihgestern Güter 'aUer Art über Butzbach, Friedberg und Vilbel per Fracht nach Frankfurt ge* wissenhaft befördert.
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3517) Meinen geehrten Kunden und Geschäftsfreunden hiermit die ergebene Anzeige, daß sich mein Geschäft für einige W-ch in »em Hause meme« Vatee« (S°»».usi-H- B. 53) bchudes. «MdM.
Gießen, den 1. August 18/0. ~ __________________-
Dasselbe wird ssch durch interessante und gewichtige Kriegsberichte auszcichncn und den 1866 erworbenen Nus des Daheim rechtfertigen- Unsere Berichterstatter und Spezialartisten befinden fich bei allen uord- und süddeutschen Armeen-
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-----(Srnfenber des Artikels in Nr- 88 d. Bltts. hat die Genugtbuung, zu Z conftatiren^ba) die V-rpfl°gung KSV« |
UnkÄr Me0»om @infenb=r behaupteten Thaftachen werden vollständig aufrecht | Senunb bei bem angedrohten Prozeß durch Zeugen bew.eftn werden. |
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und Kaffee theilweise ausschütten mußten.
'ch°"^Hi^^w-rdür TMach- m-ht Zerlegt; «msend», ftdem matt- riellen Interesse au. dieser Art. vo „ 1 ) i . ' ^heilten Vorgänge Ausdruck zu
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g Kricgsquartlll des
Daheim.
Vierteljährl. 18 Sgr. -- 1 Fl. 3 Kr. rhein.
lich angelegt wurde.
In der steten Erwartung eintretender Ereignisse wurde bisher eiu Vorschlag für dessen Verwendung nicht gemacht.
Jetzt, wo Dentschlandö Söhne auögezogen sind, deutsche Ehre und deutsches Land gegen einen übermüthigen Feind zu vertheidigen, kaun wohl fein Zweifel darüber bestehen, wohin ru verwenden sei. Eö erscheint vor nllem nlö eine l-eillste Pflicht, für die Pflege derer zu sorgen, welche verwnndel werden oder erkranken sollten. Wir glauben daher im Srnne sämmtlicher Geber zu handeln, wenn wir fraglichen Rest dem Vereine, welcher sich zu diesem Zwecke in hiesiger Stadt gebildet hat, und zwar nach dem Wnnsche vieler Geber mit der Bestimmung übergeben, daß er dahier zur Verwendung gelange.
Sollten dennoch einzelne Geber mit diesem Borichlage nicht einverstanden sein, so wird ihnen sreigestellt, ihre Gaben innerhalb drei Tagen bei dem Rechner, Herrn Carl Nagel, ru reclamiren. , c 1W
Nach dem Ablaufe dieser Frist erfolgt mit der Auflösung des Comite's die Ueberweisnng des ganzen Fonds, welcher mit Zinsen und Cassevorrath in 933 fl. 73/4 kr. besteht, an den Rechner des Vereins für Krankenpflege.
Gießen, den 30. Juli 1870
Das C o m r t e.


