, geboren den
Frischbäcker zu fließen.
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Passagen wende man sich
und
Wegen Auskünften
Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Or. Seel.
6.
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New-Pork. Baltimore. New-Orleans. New-Pork.
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12.
26.
1 Löwen sicher so- römer.
iliäies» halb 9 Uhr: lnnfl. m stand-
fcutog, äger-
Den selb en. Dem Ortsbürger in Melbach und Weißbinder dahier, Philipp Otto, eine Tochter, Helene Elisabeth, geboren den 19. Febr.
Denselben. Dem Bürger und Lackircr an der Köln-Gießener Bahn dahier, Karl Schmoll, ein Sohn, Karl Philipp Emil Martin, geboren
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Sonntag den 3. April. August Noll auf der Mäusburg. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Heinrich Plank in der Neustadt.
-eilcrsthor mal. Der iidbefltflen . d. Bltts-
In der Verbannung.
historisches Reih und Sittengemälde aus dem 18. Jahrhundert von Eduard Gottwald.
6.
13.
ftanb. ■—■— uimann), Maste .Merten ts. abzu-
Teleqraphischer Schifföbericht, mitgetheilt von Chr. Wallenfels Jun. Angekommcn in New-Bork:
Das Bremer Postdampsschiff Deutschland: Reisedauer 10 Tage.
storben den 24. März.
Denselben. Wilhelm Ruppert, Ortsbürger und Küfermeister in Heuchelheim, alt 51 I. 8 M. 10 T., gestorben den 25. März.
Denselben. Adam Rink, Ortsbürgerin Wommelshausen, Kr. Biedenkopf, und Schreiner in der Peppleriscken Schneidmühle dahier, alt 34 I., gestorben den 25. März.
Den 2 8. März. Elisabethe Selzer, geborne Lingelbach, des hiesigen Bürgers und Schuh- machcrmeisters, Konrad Karl Christopb Selzer, Ehefrau, alt 62 I. 9 M. 3 T., gestorben den 26. März.
Den 31. März. Ein unehelicker Sohn von auswärts, Heinrich, alt 27 T., gestorben den 29. März.
Denselben. Christiane Lmse Eleonore Gertrude Burk, des Ortbürgers in Sinkershausen und Arbeiters dahier, Jost Burk, eheliche Tochter alt 4 M. 30 T., gestorben den 30. Marz.
Kirchliche Anzeige»
Evangelische Gemeinde zu Hießen.
G o t t H S d i e n st.
Am 3. April.
Morgens: Pfarrer Dr. Seel.
Nachmittags: Candidat Wcckerlmg von Friedberg.
Nach der Predigt Ordination von sieben Eandidaten: Superintendent Dr. Simon. Passions-Gottesdienst in der Hospital-Kirche.
Mittwoch den 6 April, Nachmittags um 4 Uhr: Mitprediger-Vikar Drescher.
K o p u l i r t e.
Den 27. März. Ludwig Schmidt, Glaser dahier und heimathsbcrechtigt in Klein-Stein- Heim, des dasigen Ortsbürgers und Wirths, Michael Schmidt, ehelicher Sohn ; und Karoline Heinemann, des verstorbenen Küfermcisters zu Helsen in Waldeck, Johannes Heinemann, eheliche Tochter. ,, „ c .
Denselben. Friedrich Heinrich Ludwig Noll, Mechanikus dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers, Heinrich Noll, ehelicher Sohn; und Mathilde Kaspar, des hiesigen Burgers und Maurermeisters, Karl Kaspar, eheliche Tochter.
Geraufte.
den 24. Februar.
Denselben- Dem Ortsbürger in Kinzenbach und Rottenführer an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Jakob Kahl, eine Tochter, Johanna Margarethe Franziska, geboren den 26. Februar. .
Den 31. März. Dem Bürger und Kaufmann, Ludwig Plank, ein Sohn, Wilhelm Ludwig Karl Bernhard Rudolf, geboren den 27. Februar.
Beerdigte.
Den 27. März. Margarethe Karoline Katharine Friederike AndrLe, geborne Koch, des Heizers an der Köln-Gießener Bahn dahier, Heinrich Ludwig Karl Andräe aus Hardert in Preußen, Ehefrau, alt 23 I. 6 M. 24 T., ge-
Den 2 6. März. Dem Ortsbürger zu Klein-Linden und reitenden Gendarm dahier, Johannes Röder, ein Sohn, Gustav, geboren den 2. März.
Den 2 7. März. Dem Ortsbürger tn Groß-Linden und Obsthändler dahier, Heinrich Klop, eine Tochter, Maria Johanna, geboren
ald.
suppe ba- sind nicht b. Leib-
An die Herren Bürgermeister des Kreises Gießen.
Wie Ihnen bereits bekannt ist. hat der diesjährige Aschermittwoch für unsere ©tnieinbe insofern eine traurige Berühmtheit erlangt. als da sechs Scheuen, durch ven des Abends gegen 9 Uhr ausgebrochenen Brand völlig in Äsche gelegt wurden. Dabei griff das Feuer f 1°/ und so gewaltig um sich, daß Nichts aus denselben gerettet werden konnte. ■ r
Somit haben (zwei Versicherte abgerechnet) sieben Familien, d^e ohnedies zui den.weniger bemittelten zählen, das sammtliche Viebfutter, Holz und velschcedene Oekonomiegerathe emgebußt. Wohl waren die hiesigen Bewohner bemüht, durch eine Beisteuer in fraglicher Beziehung ihren zu Schaden gekommenen Mitbürgern schnell und nach Kräften beizuspruigen, und selbst bw Aenm sten lieferten bereitwillig Stroh oder Heu oder Geld; aber dadurch ist nur der augenblicklichen Noth abqeholfen worden. ES dauert noch mehrere Monate bis zur neuen Ernte.
Wir wenden uns daher an Ihren menschenfreundlichen Sinn mit der erstebensten Bl , aus Ihren Gemeindekassen einen Beitrag zur Linderung dieser, großen Ealamitat anwe.)cn zu wollen, und versprechen, über die Verwendung der Gaben demnächst Rechenschaft avzulegen.
Wollten nocb andere mitleidige Seelen — was wir mit Freude und Dank aner e würden — sich thatsächlich der Betroffenen erbarmen, so wird die Crpeditlon dieses Blattes uns und für uns bereit sein, die Gaben der Liebe in Empfang zu nehmen.
Wieseck, den 16. März 1870. Dr. Jochem, Pfarrer. Lang, Bürgermeister.
-önih- oinp.
Telegraphischer Bericht, mitgetheilt von dem Haupt-Agenten (5* W. Dietz.
Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd „Rhein", Capt. C. Meyer, welches am März von Bremen und am 15. März von Southampton abstegangen war, ist am Märr 11 Ubr Vormittags, wohlbehalten m New-9)ork angekommen.
DaS Postdampfschiff des Nordd.Lloyd „Berlin", Capitän C- Undu ch welch s am 9. März von Bremen und am 12. März von Southampton abgegangen war, ist am 29. März, 6 Uhr Morgens, wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bürgerschaft unter Dem Gewehre bleiben, Damit uns -in U-berfall Dieser Dior- derbande nichts unvorbereitet ^trifft.' Raubgesinbel zwei Provinzen Frank-
reich«'beunruhigen? EonmianDirt Denn Dieser M-nDrin e.ne ganze Armee von v-rschi-Denen AnWr.rn unD mit diesen zeigt er sich oft an vier und sechs Orten zu gleicher 3^, entge^- u ho.- Maire Dadurch setzt er Stätte und Dörfer tu Schrecken, ünD fnVolßC Der Schutzlosigkeit von Gerten Der Regierung haben sich’ aröüere vnd volkreichere Städte als Bourgotn gezwungen gesehen, starke ton L.ionen zu zahün, um nicht von Diesen BanD.n geplunbert UND verheer.
Abgehend:
Den 5: April Dampfer Palmyra von Liverpool nach New-Fork Santos „ Hamburg „ Rio de Janeiro.
Aber seit wann lassen sich denn die Franzosen wie eine Heerde Schaafe einschstchtern und abschlachten," zürnte Etienne — dies war ,der Name des Stallmeisters. — Wahrhaftig!" rief er und stieß unmuthtg mit seinem Schwerte auf den Fußboden des Zimmers: „es scheint nur Memmen in Den SS’3” X.Ä ÄS SSXwäJ
Xm'u, unb einer Derselben nimm, e« wohl mi. zehn Der lln,rigen auf, »b. gleich ich glaube, Daß c« hier in Bourgo n an muthrgen Mannern nicht sehlt, und wir reiaen werden daß wir diese Canaille nicht furchten.
Der FrcmDe nickte bei Dieser R-De De« Maire wie b-isi.mm°..D, aber n.ch. nbne Den Anffua eines spöttischen Lächelns, mit dem Kopfe.
Aber was Sie dazu," fuhr Der Maire ruhig fort, „wenn .ch 3D- mittbeile Daü Scmur, Touren, Avellon, Antun, Beaume UND nech ^mehrere D» volkreichen StäDte zwanzig- bi« dreitzigtauf.nD Livre« gezahlt D« Sbon^'unD Die Der Beurgegne, Auvergne UND Bourbvn hakten Die Straffen in 27eDoe UND Der Provence nicht mehr für sicher, nm ehre Waar.n nach dem mu.ebänDischen M-er- zu s-nD-^ $ mehr, -d.r ist
auch 'L n7 au« jammerten Hasenherzen recru.ir. ?!" r.ef Et.enne
den 12. März. ., ,
Denselben. Ein unehelicher Sohn von>
Durch die Hauptstraße des freundlichen Städtchens Bourgom tn der. Dau- tobine, welches setzt zum Departement der Jsöre gehört, und von der großen Straße berührt wird, die von Grenoble über Lyon nach Paris fuhrt, rollte an einem trüben Märzabenv des Jahres 1744 ein Reisewagen, von einer «chaar Bewaffneter umgeben, deren Anführer voraus geruten war, und nun an dem weit geöffneten Thore des Gasthofs zum weißen Rosse hielt, too (hfl und m-nfebenleer e« auch für gewöhnlich bei Anbruch De« Abend- in Den Siratzen lies s (leinen StäD.chrn« war, (e leckte Dech Dir Ankunst -m-r von bewaffne er B-Deckung umgebenen Kareff-, obgleich dies in Den Damaligen unruhigen Zeuen bei Dir Unsicherheit Der Straßen in Frankreich -ine nicht ungewöhnliche Erscheinung war, Die Bewohner Bourgoins »er Die Thuren ihrer Hauser, unD balD hatten sich >n Der Nähe De« Wasthafe« Gruppen -an Neugierigen geoi Det, Die sich De« bärtigen unD tretzig um sich schauenDen Gefolge« wegen, welche« sich zu beieen Seiten De« Thore« aufgestellt, anfangs zwar >n respeet- »oller Enrsernuna hielten, aber Do» nach unD nach naher DranzenD, bemerken konnlrn wie au« Dem geöffneten Wagenfchlage em hoher stattlicher Herr stieg, welchem zwei Dich, verschleierte Damen folgten. Diese Drei Personen begleiteten Brünier tiefen Verbeugungen herbeigeeilten W.rth in Da«^Innere De«Gastho « unD nahmen Dort B-sitz von Den Zimmern Des ersten «tockwerk«, wahrenv Di Bewaffneten abiaken, Die PferDc tn Die Slälle brachten, unD Die Koffer, Kisten unD Kasten, welche über, unter unD hinter Dem Reisewagen angebracht gewesen waren, in Die Zimmer Der Herrschaft trugen.
Der Anführer Der Bewaffneten war seinem Herrn in Die Zimmer gei g, unD kshrte nun ml. Dem Wirth, nachDem Leide Die Befehle für D.e Diesen Abeno unD Den nächsten Morgen zu treffenden AnorDnungrn erhalten hatten .„ruck um in Der groben Gaststube Platz zu nehmen, wo sich htre.t« Der Narre jurud, um ,ei,keniten Lüraer De« StäDtchen« theil^au« NeugrerDe,
th"eU«"au« täglicher Gewohnheit, hier allabendlich bei einem Glase Wem zu plauDern, eingefunDen hatten. «
Turin erzeig unferm Städtchen Die Ehre, hier zu übernachten?" begann f a- aenv der Wain der Stadt, ein kleiner corpulenter Mann, mit einem vom Bur ßenD De 9inHtn und wcneete sich zu dem Fremden, der unweit von
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im Hause de« Grafen da« Amt eine« Stallmeister« bikleiDet-, ein alter erp und Grenoble Schwadronen derselben stehen. Diese wurden für un«^zu
Diener desselben war und das unbegrenzte Vertrauen seines Herrn genoß. ,, , wcnn Mandrin uns seinen Besuch vielleicht absiatteu tollte.
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",Auch nicht« gehört von den Naubzugen de« Mandrin, ch zu Dem man sprechen kann, wie e« Einem «nr'S Herz „cn6L“^
Banden dir Dauphmö und Bonrgogne unsicher mich - sprechen, sich trübe am Himmel Frankreich« zu gcftfV- ^-r K g J
SÄK » Ä »S ftlWÄre
entaeanete Der Stallmeister und leerte den frisch gefüllten QuftanD ganzer Departements kommen gar nicht bis an lein Ohr, d
Siauberwefen wegen keine Besorgnitz zu öffneten I genwartig um Frankreich steht." - ^Odf-
„Aber schon seit eitlen Wochen mutz ,rde Nach, em The,l Der urmuii


