Einzelbild herunterladen

Darmstadt, 15. April. Die durch die preußi- ^chen und Die mit denselben verbündeten Truppen während ihres Aufenthaltes tm Großherzogthurn in 1866 verursachten Kriegekosten beziffern sied nach der jetzt veröffentlichten Ausstellung auf 651,290 fl. Durch Gesetz vom 12. Mai v. I. ist jedoch der in einzel­nen Provinzen und einzelnen Starten unter dem Druck der Verhältnisse damals auserlegte austeror­dentliche Aufwand dadurch auszugleichen, daß sämmt- liche zur Anmeldung gekommenen Kosten auf die Steuercapitalien jeder einzelnen Gemeinde repartirt werden. Die St al-kaffe übernimmt vor!agSweise Die Auszahlung, und ist eS den einzelnen Gemeinden gegen Zinsvergütung ermöglicht, die Herauszahlung refp. Nachzahlung im Laufe ter nächsten Jahre ab« zutragen. Auster Darmstadt, welches den höchsten Betrag (70,903 fl.) anzusprechen hat, haben Mainz über 31,000 fl., Offenbach beiläufig 13,000 fl. und selbst kleinere Orte der Orte der Piovinz Star­kenburg Beiträge bis zu 10,000 fl. zurückzuerhalten. Anerkennenswerth ist auch, daß die verbältnistmästig sehr schwere und umfangreiche Arbeit in kaum neun Monaten von der Commission bewäliigt wurde.

Berlin, 16. April. Auf der Tgesordnung der heutigen Sitzung des Reichstages steht d-r Twesten- Münster'sche Antrag auf Schaffung verantwoitlicher Bundesministerien. Der sachsiiche Staatsminister Frhr. v. Friesen bekämpt in längerer Rede den Anirag, welcher die einzelnen Staaten beeinträchtige und Corn« petenzconflicte heraufbeschwöre. Der Bundeskanzler, Graf Bismarck, sieht in dem Anträge ein Mißtrauens­votum gegen Die bestehenden Zustande des Bundes. Der Antrag würde die Ausschüsse des BundesratbS wie das Bundeskanzleramt beseitigen, welche gegen- wärtig in bester Ordnung die Functionen von Bun« Desministern versehen. Der Antrag wolle die Or­gane des Bundes schmälern, ein gleicher Antrag auf Schmälerung der Befugnisse des Reichstags würde einen Sturm Hervorrufen.Der Antrag", fahrt Der Bundeskanzler fort,richtet aber auch ein Miß­trauen gegen Süddeutschland, auf welches man nicht zu rechnen scheint, und schälst den Gegensatz zwischen Dem Norden und dem Süden, wo der Zug nach dem Einheitsstaate sehr schwach ist. Ich h^be das Bundeskanzleramt, wie es ist, übernommen, ein Mi­nistercollegium müßte mein Nachfolger übernehmen. Die Centralisation des teutichen Staates ist ohne einen tiefen, alle Verhältnisse schädigenden Bruch nicht möglich; lasse man der Bundesverfassung Zeit, sich zu entro ck0n, decentralistre nun, statt mitraLfücn zu wollen! Unser ZielDeutschlands Größe" ist dasselbe, unsere Wege aber sind verschieden, er­schweren Sie uns Die Ausgabe nicht durch die For­derung des Unerreichbaren." (Beifall rechts.) £er Abg. Lasker erklärt darauf in Innerer Ausführung, Der Antrag wolle nicht dem Bundeskanzler Collegen an Die Seite stellen, sondern der Bundeskanzler soll Die Fachminister ernennen und Darüber wachen, daß sich Keiner dem hitenDcn Geiste des Ministeriums entgegenstelle. Nach dieser Rede eiflart Der Bun­deskanzler, Graf Bismarck, daß ihn diese Auffassung dem Anträge bedeutend näher bringe, dtcß würde mit den Verhältnissen des jetzigen Bundeskanzleram­tes übereintreffen, es fehle nur an einigen Minister- titeln, auf die es nicht anfommen werde. Der An- trag wird Darauf bei namentlicher Abstimmung mit 111 argen 100 Stimmen angenommen.

Wien, 14. April. Die Fieude über Die frei­sinnige, ächt constitutiomlle Abschiedsrede des Fcldzeug- meisters Baron Maroicc in Graz bat nicht lange gedauert. Vorahnend sprach derselbe von demheiklen Terrain" in Wien, wohin er sich nun beg be, weil der oberste Kriegsherr ihn rufe. Man erzählt sich, Dem Feldzeugmeister sei gleich nach seiner Ankunst in der kaiserlichen Residenz bedeutet worden, daß Se. Majestät jede politische Demonstration von militäri­scher Seite als unstatthaft betrachte. Baron Ma- roicic, nunmehr General - Commandant in Nieder- österreich, hat augenscheinlich nicht den moral.sch.n Muth gehabt, seine Grazer Acußerungen auch in Wien zu vertreten, Denn in seiner Ansprache an das Offiz'ercorps der hiesigen Garnison klagte er da,über, Daß die Journale, indem sie sich ,,fiiner Worte be­mächtigten", Denselben eine falsche Auslegung unter­schöben ; man wolle ihnzum Manne der Mode machen", aber man möge überzeugt sein, daß die Journale ihn in keine andre Bahn drängen wür- Den, als Die Dem Soldaten gezieme. Uebrigens, fügte er hinzu, fei Der Soldat heutzutage em öffent­licher Charakter und müsse sich, ivie jeder andere Staatsbürger, gefallen lassen, daß man über ihn spreche und schreibe. In Bezug auf Die e «jährigen Freiwilligen bemerkte der Feldzeugmeister, es sei gut,

daß durch die Jünger der Kunst und Wissenschaft mehr Intelligenz in die Armee komme, doch müsse denselbender rechte Begriff von der militärischen Stundesehre" beigebracht werden.

Wien, 17. April. Die morgen erscheinende Wiener Ztg" veröffentlicht ein Handschreiben deS Kaisers an den Grasen Taaffe, wodurch derselbe un­ter Belassung als LandeSvertheidigungsminister zum Ministerpräsidenten ernannt wird. DieWien. Ztg." theilt mit, daß dieser Ernennung eingehende Erör­terungen aller obschwebenden politischen Fragen mit sämmtlichen CabinctSmitgliedern vorausgingen, welche eine vollständige Uebereinftimmung des CabinetS her­ausstellte

Florenz, 17. April. In Der Deputirtenkarn- mer wurde heute der Gesetzentwurf über die Auf­hebung der Gesetzesbestimmungen, wonach die für das Priesteramt Der katholischen Kirche und anderer ReligionsgeseUschasten bestimmten Jünglinge militär- frei sind, berathen. Lamarmora widersprach Dem Ge­setzentwürfe, als Den Jnter-ssen der Religion, welche die Haup stütze des Staates bilde, schädlich. Mena- brea sagte, der Gesetzentwurf sei nicht durch die Feind­schaft gegen den Clerus veranlaßt, sondern das ein­zige Motiv desselben sei die Durchführung des Grund­satzes der bürgerlichen und staatlichen Freiheit und Gleichheit. Den angestrengten Bemühungen des Fi­nanzministers soll der Abschluß der Kirchengüter-Ope- rauon insoweit gelungen fein, daß er mit Dem Er­trage derselben Die dringendsten Bedürfnisse des Staa­tes zu decken im Stande fein wird. Zwei Gruppen französischer Capitalisten, von denen die eine dieselbe ist, welche unter Aegide desCredit foncier" das Tabacksmonopol gepachtet hat, die andere, an deren Sp tze die Häuser Fould und Joubert stehen, bereits früher mit der Regierung weg.n Der Uebcrnahme des Verkaufes Der Kirchengüter in Unterhandlung stand, bätt-n sich bereit erklärt, der Regierung auf Die Kir- cbengüter einen Vorschuß von 300 Mill. Francs zu zah en und Dann Den Verkauf Der Kirchengüter aus- zuführcn. Diese 300 Mill, würden vom Finanz­minister dazu verwendet werden, das Oeficis pro 1869 und 1870 zu decken und Den übrigen Bedürf­nissen des Staates zu genügen, d. h. sich einen ent­sprechenden Reservefonds zu gründen.

Madrid, 12. April. Cortes. Marschall Ser- rano eitlan, indem er auf eine Interpellation des Hrn. GaiUa Lopez antwortet, daß er osficielle Kennt- Nlß von einer £ epesche habe, Die ankündigt, daß Die Situation ans Cuba bedenklicher wird. Der Cano- nicus Manterole greift die individuellen Rechte und Die Freiheit Der Pnffe an, die er gefährlich findet. Er ve>theidigt die Einheit Der Religion und verlangt d»e katholische Religion als Staatsreligion mit Aus- schloß aller andern. Er verlangt die WieDcrerstat- tung der Güter der Geistlichkeit, Die verkauft wor­den sind, oder einen Schadenersatz. In der ge­stern abgehaltenen Versammlung der Progressisten hat General Prim wiederholt, er werde nie einer carli- stischen oder bourbonlstischen Restauratian dienen. Er forderte die Anhänger der Revolution auf, einig zu- sammenzuhalten und Die Freiheit zu retten.

Vermischtes.

Darmstadt, 14. April. Das heute erschienene Regie- rungsblau Wr. 11 enthält:

1. Gesetz, die Ausdehnung der über das Pfandrecht und andere Vorzüchsrechte der Gläubiger in den Provinzen Star­t'n bürg und Over Hessen bestehenden Gesetze auf die durch Frte- densverirag vom 3. September 1866 erworbenen Gebictstheile betressend.

11 Verordnung, die Loralabtheilungeu der Werth- und Cchavensersatz-Tarue bei Forstireveln betreffend.

111. Verordnung, die polizeiliche Aufsicht über die Riedbahn betreffend.

IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums d>S In­nern. die Unterstützung der beduritigcn Familien zum Dienste ernberuiener Reserve- und Landwehrmannschaften belr.

V. O efsenil iche Anerkennung einer edlen That. Am 2u7 Januar d. Z. Hai sich der einjährig Freiwillige, Ge­freite einrich Sch reger ans Darmstadt, bei Gelegenheit der Rettung e.neö Knaben, welcher auf dem großen Wooge durch das Cis gebiochen war, durch muihvolles und entschlossenes Benehmen ausgezeichnet.

VI. Bekanntmuki ung Großherzoglicher Provinzial-Directivn Ober Hessen, d.e Wahl der Geschwornen in der Provinz Ober- Hessen für 1870 betr.

\ 11 Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial-Direction Rbeiirbessen. die Wahl der Ge|chworenen in der Provinz Rhein- Hessen für 1870 betr.

\ in. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Post Angelegenheiten, die Korrespondenz nach S ch w e b e n betr.

IX Uebersicht der für daö Fahr 1869 genehmigten Umla- lag.u zur Bestreitung der B.duoniffe der israeliUschen Reli- alonsgerneinden des Kreises Mainz.

X. Uebersicht der für das Jahr 1869 von Großherzoglich m Min.sterinm des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Comiuunalbeburfniffen in den Gemeinden des Kreises Gießen. .

XI. Ermächtigung zur Annahme eines frem­

den Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 26. März dem Commerzienrath Franz Schott zu Mainz die Crlaubniß zur Annahme und zum Tra­gen des ihm von Sr. Majestät dem König von Baiern ver­liehenen Ritterkreuzes erster Klaffe des Verdienstordens vom hei­ligen Michael zu ertheilen.

XII. Namensveränderungen. Seine Königliche Ho­heit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 20. März dem Andreas und Peter Weber zu Balkhausen zu gestatten, daß dieselben statt ihres bisherigen, den Familiennamen 3 ä h r- 1 in g führen; am 23. März dem Conrad Schiller von Oppenheim und der Balthasar Schiller Wittwe von da zu gestatten, daß dieselben statt ihres bisherigen Familiennamens Schiller künftighin den Familiennamen C ich Horn führen.

XIII. Crtheilung von Crfinduugspatenlen.

XIV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 20. März dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Hartmannshausen, Rambaud, die erledigte evangelische Schulstelle zu EckardS- boru, dem Schulamts-Aspiranten Bernhard aus Mu- schenheim die erledigte evangelische Schulstelle zu Burkhards­felden zu übertragen und den von dem Herrn Fürsten zu SolmS Braunfels auf die erledigte evangelische Schulstelle zu Bellersheim präfentirten Schulamts-Aspiranten Bangel auS Wölfersheim für diese Stelle *ju bestätigen; an demselben Tage den Schulamts-Aspiranten Schopp aus Wonsheim die erledigte evangelische Schulstelle zu Undenheim zu übertragen; am 23. März dem Pfarramtscandidaten Fischer aus Gundernhausen die evangelische Pfarr - und Schulstelle zu Bu­senborn zu übertragen; an demselben Tage den Professor an der Königlich Preuß schen Gewerbe-Akademie zu Berlin, Rudolf Werner, zum ordentlichen Professor an der polytech­nischen Schule, insbesondere für das Lehrfach der Maschinen- Baukunde und am 25. März den Lehrer an der Königlich Preußischen Gewelbe Akademie zu Berlin, Dr. Otto Roquette, zum ordentlichen Professor an der polytechnischen Schule, ins- besvn ere für das Lehrfach der Geschichte, der deutschen Sprache und Literatur zu ernennen; am 27. März dem Schulamtö- Aspiranten Greb aus Flaschenbach die evangelische Schulstelle zu Holzmühl zu übertragen; an demselben Tage dem evan­gelischen Pfarrer zu Horrnweiler, Georg Fuchs, die evange­lische Pfarrstelle zu Appenheim zu übertragen; am 3. April den Ministerialsecretär 1. Klaffe, Ottmar Göring, zum Mit­glied der Prüfungs-Commission für das Finanz - und technische Fach zu ernennen.

XV. Charakter ertheilung. Seine Königliche Ho­heit der Großherzog haben allergnädigst geruht : am 23. März dem Lehrer an dem evangelischen Schullehrer-Seminar zu Fried­berg, Carl Thurn, den Charakter als Professor der Musik zu verleihen.

XVI. Versetzungen in den Ruhestand. Se. König­liche Hoheit der Grvßherzog haben allergnädigst geruht: am 17. März den Schullehrer an der dritten evangelischen Schul­stelle zu Wimpfen am Berg, Ludwig U fing er, am 20. März den Kanzleidiener bei dem Obergerichte der Provinz Rheinhessen, Wilhelm Rausch, auf deren Nachsuchen, den Bibliothekar an der städtischen Bibliothek zu Mainz, Dr. phil. Philipp Hedwig Külb, am 27. März den Schullehrer an der ersten Elementarschule zu Schlitz, Johannes Konrad Bechtold, unter Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treu geleisteten Dienste, auf sein Nachsuchen und den Schul­lehrer an der zweiten Klasse der Stadtmädchenschule zu Gießen, Friedrich Carl Beck, unter Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste, am 31. März den Locvmotivführer bei der Main-Neckar-Eisenbahn, Nicolaus Dieter, auf sein Nach- suchen bis zur Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesund­heit, am 3. April den OrtSeinnehmer 2. Klaffe, Georg Wilhelm Leo zu Neu Isenburg, unter Anerkennung seiner viel­jährigen treuen Dienste und am 7. April die LändgerichtS- Assessoreü Emil Weber in Schotten und Hermann LangS- dvrff in Offenbach, Letzteren auf Nachsuchen wegen geschwäch­ter Gesundheit bis zu seiner Wiederherstellung, in den Ruhestand zu versetzen.

XVII. Concurrenz für: die erledigte Pfarrstelle zu Gre­benau mit einem Gehalte von 581 st 45 fr.

XVIII. Gestorben sind: am 26. Februar der Schulleh­rer Buri zu Crainfeld; am 15. März der Schullehrer Ringelshäuser zu Reinheim; am 25. März der Groß­herzogliche Ober-Rechnungörevisor der 2. Justificatur-Abtheilung d-r Großherzogllchen Ober Rechnungskammer, Gerhard, zu Darmstadl; am 27. März der Großherzogliche Oberförster Baltz zu Darmstadt; am 11. April der Großherzogliche Hauptzollarnts-Reubant HiSgen zu Offenbach.

Darmstadt, 16. April. Vor den Afstsen der Provinz Starkenburg stand gestern Philipp Grunert. 21 Jahre alt, Schreinergeselle aus Rumpenheim, beschuldigt der Tödtung deS 25jährtgen Schreiners Adolph Booß, Sohnes des Schreiner­meisters Caspar Booß zu Offenbach. In Folge verschiedener sehr gravirender Thatsachen, welche die Verhandlung ergab, erhob die Staatsanwaltschaft die Anklage deS Mordes, und wurde der Angeklagte dieses Verbrechens von den Geschwornen für schuldig erkannt und vom Assisenhofe zum Tode verurtheilt.

Mainz. Der am 13. um 1 Uhr 13 Minuten von WvrmS kouiniende Ersenbahnzug überführ zwischen Osthofen und Mettenheim einen auf das Schienengeleise gerathenen klei­nen Knaben. Der Kopf wurde dem unglücklichen Kinde gerade vom Rumpfe getrennt, so daß der Tod augenblick­lich erfolgte.

Friedberg, 16. April. Heute Morgen früh wurde von dem Wächter im hiesigen Bahnhof ein kleines, dem Anschein nach einige Wochen alteS lebendes Mädchen gefunden, welche- in ein Kissen eingewickelt im Gebüsch lag. Es wurde vorerst ins hiesige Hospital gebracht. Das Kind ist wahrscheinlich in der Nacht ausgesetzt worden, von wem, darüber fehlen noch jede Spuren.

Bürstadt, 5. April. Gestern Abend gegen 10 Uhr wurde ein unbescholtener junger Mann von hier, Familienhaupt und Vater zweier Kinder, vor seiner Wohnung von ruchloser Hand durch einen Stich inS Herz getödtek. Derselbe kam kurz zuvor nach Hause und ging auf die Straße, um einem daselbst ent- sponnenen Streite abzuwehren. Als iNörder soll ein hiesiger junger Maurer angeklagt und beschuldigt sein, dessen Habhaft- werdung leider dis zum Augenblicke noch nicht gelungen ist. Dagegen find zwei seiner Commilitonen heute gefänglich nach Lorsch avgesubrt worden.

Redaction, Druck und Qierlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.