Ausgabe 
17.8.1869
 
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Die

von

H. Hochstätter,

Eck von Brand und Schloßgaste unterhält nur Verbindungen mit den anerkannt ersten Fabriken und ein Lager, welches die besten Produkte derselben in reicher Auswahl vereinigt; sie liefert stets die neuesten und geschmack­vollsten Muster von deutschen und englischen Tapeten auf g u t e s Papier und mit frischen, haltbaren und giftfreien Farben.

Die Preise sind fest; jedoch so billig, als wie diese in Anbetracht der Waare nur gestellt werden können. (6951)

i Geschäftsbücher

aus der Fabrik von König & Ebharvt in Hannover: Caffabücher, Hauptbücher, Journale, Wechsel- und Seiden- Copierbücher, Reisehauptbücher, Lohnbücher, Haushaltsbücher rc. empfiehlt zu Fabrikpreisen Ph. Lüdeking.

Rath und Hülfe für Diejenigen, welche an Gesichtöfchwäche leiden nnd namentlich durch ange­strengtes Stndiren nnd angreifende Arbeit den

Augen geschadet haben.

6943) Seit meinen Jugendfahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht wissenschaftlichen Arbeiten zu wibmcn. Sowohl hierdurch, als durch viele angreifende optische und feine mathematische Ausführungen war meine Sehkraft so sehr geschwächt, das; ich um so mehr den völligen Verlust derselben befürchten mußte, als sich eint fortwährende entzündliche Disposition eingestellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollte. Unter diesen betrübenden Umständen gelang cs mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche. Es ist nicht allein jene fortdauernde Ent- zünduug vollständig beseitigt, sondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft wiedcrgegeben, so daß ich jetzt, wo ich das 75ste Lebensjahr antrete, ohne Brille die feinste Schrift lese und mich, wie in meiner Jugend, noch der vollkommensten Sehkraft erfreue. Dieselbe günstige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen sich Mehrere befinden, welche früher, selbst mit den schärfsten Brillen bewaffnet, ihren Geschäften kaum noch vorzustehen vermochten. Sie haben bei beharrlichen! Gebrauche dieses Mittels die Brille hinweggeworfen und die frühere natürliche Schärfe ihres Ge­sichts wieder erlangt. Dieses Waschmittel ist eine wohlriechende Essenz, deren Be- standtheile die Fenchelpflanze ist. Dieselbe enthält weder Drastica und Narcotica, noch metallische oder sonstige schädliche Bestandtheilc. Die Bereitung der Essenz erfordert indessen eine verwickelte chemische Behandlung, und ich bemerke daher, daß ich dieselbe seit längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem hiesigen Chemiker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derselbe liefert die Flasche für einen Thaler, und ist gern erbötig, die­selbe nebst Gebrauchs - Anweisung auch auswärts zu versenden. Ich rathe daher den Leidendell, die Essenz von hier zu beziehen, indem eine solche Flasche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur Weniges, mit Flußwasser gemischt, eine milchartigc Flüssigkeit bildet, womit Morgens und Abends, wie auch nach angreifcnden Arbeiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wird. Die Wirkung ist höchst wohlthätig und erquickend, und erhält und befördert zugleich die Frische der Hautfarbe.

Es wird mich freuen, wenn vorzüglich Denen dadurch geholfen wird, welche bei dein rastlosen Streben nach dem Lichte der Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Augen gefährden und einbüßen müssen. Vielleicht kann auch durch den Gebrauch dieses Mit­tels das leider in der jungen Welt so sehr zur Mode gekommene, entstellende Brillen­tragen vermindert werden, da dieses in den meisten Fällen die Augeu mehr verdirbt als verbessert. Brillen können nur einer fehlerhaften Organisation des Auges zur Hülfe kommen, aber nie gesunde oder geschwächte Augen stärken und verbessern.

Aken, a. d. Elbe. Mr. RvmerShausen.

Depät der ächten Dr. Romersh ause n'schen Augen-Essenz bei Herren

Muller S? Schwager in Gießen.

Verrniethung n

6957) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei Gärtner Schaum.

6958) In meinem neuerbauten Hause ist ein Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern, Küche re. bis zum 1. October d. I. zu ver- miethen. H. Keck.

Eine möblirte Stube nebst Cabinet ist zu vermiethen im Brühl'schen Hause, am Brand.

6927) IN Lit. C Nr. 144, Tiefenweg, ist ein Familienlogis zu vermiethen und am 1. October zu beziehen.

6930) Eine freundliche Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Fr. Koch, am Nahrungsberg.

6822) Eine anständige Familie wünscht ein Zimmer nebst Cabinet, mit oder ohne Möbel, an eine einzelne Dame zu vermic- then. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.

6925) Das seither von Frau Lehrer Braun bewohnte Mansarden-Logis ist an­derweit zu vermiethen.

Gg. Malkomesius.

6960) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind an einen oder zwei Herren zu vermiethen. Näheres bei der Expedition d. Bltts

6935) Neue Anlage, in H. Becker's Nebenhaus, ist die Mansarden - Wohnung, bestehend aus 7 Piecen, Küche und Boden­kammer, nebst allen Bequemlichkeiten, bis September zu vermiethen.

6912) Ein neu eingerichtetes Familien­logis mit drei incinandergehendcn Zimmern ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen in Lit. D. Nr. 78, Mühlgasse.

6658) Ein. möblirtes Zimmer mit Ca­binet ist in einer freundlichen Gartenwoh­nung zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.

6910) Zwei Logis sind zu vermiethen bei Louis Flett, im Schwanen.

6934) Das seither von Herrn Heinz bewohnte Mansarden-Logis int Vorderhaus, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer, nebst Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten, ist durch dessen Weg­zug im September zu vermiethen.

£). Becker, Nelle Anlage.

6916) Am Seltcrsberg, im Nebenhause des Herrn Prof. Dr. v. Klip st ein, ist eine Stube mit Cabinet zu vermiethen.

6921) Zwei ineinandergehendc möblirte Zimmer auf der Neuen Anlage sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl.

6915) Eine kleine Familienwohnung ist an eine stille Familie zu vermiethen. Nähe­res bei der Exped. d. Bltts.

Vermischte Anzeige»

6955) Für ein mit kommendem 1. Octo­oer am hiesigen Platze in's Leben tretendes Baugeschäft, welches hauptsächlich mittelst Maschinen die Fabrikation aller in's Bau­fach einschlagender Holzarbeiten, als : Thü- rell, Thore, Fenster, Treppen, Parqucts zum Zwecke hat, und dessen Rentabilität nach- aewiesen werden kann, wird Umstände hal­ber von dem Unterzeichneten ein Associe, am liebsten ein tüchtiger Kaufmann mit einer Einlage von 8 bis 10 nulle Thaler, gesucht.

G. Steiulrauen, Privat-Baumeister, z. Zeit Director der Actiengesellschaft für Bauwesen in Gotha.

Wnller-Ackerlumschute des lanbw. Vereins für die Provinz Starkenburg

zu Darmstadt.

6940) Der Unterricht an der Winter-Ackerbauschule zu Darmstadt beginnt für das nächste Winterhalbjahr in beiden Cursen am 1. November. Derselbe wird von 12 Lehrern ertheilt, erstreckt sich auf die Fortbildungsfächer, die verschiedenen Zweige der Naturkunde und die Landwirthschaftslehre, und wird durch Excursionen und Demon­strationen unterstützt. Aufnahmsfähig sind solche junge Männer, welche das 14. Lebensjahr überschritten haben und in der Landwirthschaft bereits praktisch thätig waren. Neu Aufzunehmende treten, sofern sie nicht durch eine vorherige Prüfung den Besitz der Kenntnisse Nachweisen, welche in der oberen Abtheilung verlangt werden, in den unteren Cursus ein. Diejenigen Schüler, welche diesen bereits mit Erfolg be­suchten, rücken in dem zweiten Winterhalbjahre in den oberen Cursus ans. Die Anstalt ist mit Lehr-Hülfsmitteln reichlich ausgestattel. Die Schüler nehmen Woh­nung und Kost in Privathäusern zu Darmstadt. Das Verhalten der Schüler in und außer der Schule wird strenge überwacht. Das Schulgeld beträgt für das ganze Winterhalbjahr im oberen Cursus 15, im unteren 25 ff. und ist beim Eintritte in die Anstalt an die Vcreinskasse zu entrichten. Anmeldungen zur Aufnahme sind an das Büreau des landwirthschaftlichen Vereins zu richten, durch welches auch auf desfallsige Anfragen nähere Auskunft ertheilt wird.

Darmstadt, am 3. August 1869.

Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Starkenburg:

von Bechtol d.

i W e i; t a r.

Cafe, Billard und Restauration,

bestens empfehlen.

C. Waldschmidt, a. d. Lahnbrücke

Turnverein.

6926) Dienstag den 17. August, Abends präcis 9 Uhr:

Generalversammlung

im Darmstädter Haus.

Tagesordnung:

1) Berichterstattung.

2) Wahl zweier weitern Vertreter bei'm mittclrheinifchcn Turntag.

3) Mittheilungen über das Wormser Turnfest. Der Vorstand.

6929) Für einige Stunden des Tages wird ein zuverlässiges Laufmädchen gesucht. Näheres Neustadt Lit. D. Nr. 28.

6961) Wer geneigt ist, jede Woche vor­läufig circa 100 Pfund Butter und meh­rere Hundert Stück Eier in frischem Zu­stande auf die Dauer zu möglichst billigem Preise zu liefern, beliebe feine Offerte unter C. D. Nr. 8 an die Exped. d. Bltts. ein­zureichen.

6923) Eine gebildete Dame wünscht ein junges Mädchen, welches seiner weiteren Ausbildung wegen gesonnen ist, sich längere Zeit dahier aufzuhalten, in Pension zu nehmen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

6924) Ein Dachdeckergeselle findet gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei

Christian Schwalb, Dachdeckermeister.

6953) Es wird auf Michaeli ein braves Dienstmädchen gesucht. Von wem? sagt die Erped. d. Bltts.

6962) Zwei bis drei Bau-Schreinerge- fetten finden dauernde Beschäftigung bei

Schreinermeister Arnold, in Steinbach.

6903) Ein Frauenzimmer, welches allen häuslichen Arbeiten vorstehen kann und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird gegen hohen Lohn sofort in Dienst gesucht von

Gg. Sch mehl, am Brand.

6920) Ich suche einen braven Bierjungen, welcher zugleich die Küferprofession erlernen kann. E- Pausch, Asterweg.

6952) Ein Kindermädchen wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

6917) Für eine stille Familie nach aus­wärts wird gegen hohen Lohn ein braves Dienstmädchen gesucht. Näheres bei der Exped. d. BlttS.

6918) Ein Dienstmädchen wird sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

6932) Ein .tüchtiges Flickmädchen wird gesucht. Näheres in Lit. B- Nr. 77 in den Ncuen-Bäuen-

6948) Mehrere Schreinergesellen werden gesucht von Melchior Römer, Schreiner in Wiesest.

6907) Es werden bis zum 1. October zwei unmöblirte Zimmer, womöglich parterre, auf dcm Seltcrsberg oder Neuen Anlage gelegen, zu micthen gesucht. Nähe­res bei der Exped. d. Bltts.

6905) Ein Kindermädchen wird zum so­fortigen Eintritt gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.

6963) Ein Mädchen, das mit allen häus­lichen Arbeiten umzugehen weiß, wird auf Michaeli gesucht. Zu erfragen bei der Exped. dieses Blattes.

6906) Ein gewandter Zapfjungc wird aus Michaeli gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.

6864) Ein Mädchen wünscht in und außer dem Hause zu bügeln. Das Nähere bei

B- Walther, Schuhmacher.

Pariser Handschuhsarberei.

6889) Nächste Absendung: Mittwoch den 18. August. L. Kattrcin.

Allerneueste Glucks - Offerte. | 6908) Das Spiel der Freihurftet* Staats-Prä Biiien-Obligatio- A Bien ist von der Grossherzog- IH lieb Hessischen RegieruBig fj gestattet.

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U Postvorschuss, selbst nach den I icBitferntesteBi Gegenden von mir versandt.

Es werden nur Gewinne j gezogeBi.

NH Die Haugit - Gewinne betragen A $ 250,000, 150,000, 100,000, 50,000, B K 40,000, 25,000, 2 ä 20,000, 3 a g @ 15,000, 3 ä 12,000, 3 ä 10,000, 4 kl | .8000, 5 a 6000, 11 k 5000, 4000, H M 29 ä 3000, 131 ä 2000, 6 a 1500,® »5 ä 1200, 156 k 1000, 206 a 500,8 K 6 ä 300, 272 ä 200, 24550 Gewinne B Ea 110, 100, 50, 30.

| Gewinngelder u amtliche M Rj ZiehuBigslistCBi sende meinen In- jH teressenten nach Entscheidung prompt M und verschwiegen.

| Durch meine von besoBide- A rem Glück begünstigten

IjOOBC habe meinen Interessenten be- ffircits allein In »Deutschland | die allerhöchsten Haupt- Z trelFer von 300,000, 225,000, i 187,500, 152,500, 150,000, 130,000, m mehrmals 125,000, mehrmals 100,000, yj kürzlich schon wieder das grosse Loos von 127,000, und erst vor acht l agen schon w ieder den allergrössten

A Haupt Gewinn in UaraiB- h'I stadt ausbezahlt.

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keit halber auch ohne Brief, einfach auf eine jetzt üb

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Artend billiger als Post vorschuss.

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