Ausgabe 
7.1.1869
 
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ireis Vierteljährlich 36 kr. nit Bringerlohn. Durch die Lost bezogen vierteljährlich 49 kr-

Oicßmcr Aiyciger.

Erscheint wöchentlich drei­mal . Dienstags, Donner­stags und Samstags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.

Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hieben.

Mr. 3. Donnerstag den 7. Jannar

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Amtliche Bekanntmachungen.

Gießen, am 2. Januar 1869.

Betreffend: Das landwirthschaftliche Genossenschaftswesen , , , , , -

Der Dircctor dcs landwnthschastlichcii Bczlrksvcrcins (Sicßcn

an

die Großherzoglichen Bürgermeistereien Altendorf a. d. Lahn, Mendorf a. d. Lda., Beuern, Dorf-Gill, Ettingshausen, Garbenteich, Lang-GönS, Lich und Rieder-Bessingen. Wiederholt erinnere ich Sie an Erledigung meines Ersuchens vom 13. October v. I. in Nr. 124 und vom 27. October v. I. in

Nr. 129 des Anzejgeblatts. Dr. Goldman n.

Besondere Bekanntmachungen.

Ladung.

112) Nachdem Großherzogliches Hofge­richt der Provinz Oberhessen am 17. d. Mts. über das Vermögen des Gastwirths Hein­rich Rech zu Gießen den förmlichen Con- curs erkannt hat, sind Forderungen und Ansprüche jeder Art an dieses Vermögen im Liquidationstermin

Mittwoch den 3. März 1869, Morgens 9 Uhr, bei Meldung stilftchweigenden Ausschlusses von der Masse gehörig dahier anzumelden und nebst etwaigen sonst nicht zu berücksich­tigenden Pfand- und Vorzugsrechten zu begründen.

Im Termin soll zugleich die Güte ver­sucht, ein Massecurator und Gläubigeraus­schuß bestellt und über die Versilberung der Masse, sowie über die Nichtigkeit und Rang­ordnung der angcmeldeten Ansprüche ver­handelt und beschlossen werden, und wird bezüglich aller derjenigen Gläubiger, welche nicht persönlich erscheinen oder durch gehörig Bevollmächtigte vertreten sind, stillschwei­gender Beitritt zu den Beschlüssen der Mehr­heit unterstellt.

An die Schuldner des Heinrich Rech ergeht hierbei die Aufforderung, bei Mei- dung doppelter Zahlung nur an den pro­visorischen Massecurator Max Pilger dahier zu zahlen.

Gießen, den 29. December 1868.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, Becker,

Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

124) Die bei der Universitätskasse und der katholischen Kirchenkasse aus dem Jahre 1868 noch rückständigen Zinsen, sowie die rückständigen Pachtgelder von Triebvierteln, können bis zum 15. d. Mts. noch ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, den 5. Januar 1869.

Großherzoglic^es UnwerMts-Rentamt.

Schmitt, ____________Univ.-Gerichts-Actuar.________

Fristablauf.

128) Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Martini v. I. fällig gewesenen Holz- und Grasgelder nur noch bis den 20. d. Mts. an den Zahltagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag ohne Gerichts­kosten bezahlt werden.

Lich, den 5. Januar 1869.

____________________Kreutzer.

113) Die Gerichtstage im Jahre 1869 werden in dem Gemeindehause zu Rodheim in der bisher, eingeführten Weise an folgen­den Tagen abgehalten, als:

am 8. und "

5. 6. November.

Hierbei wirb bemerkt, daß die Vormittage, soweit erforderlich, zur Abhaltung von Poli- zeigerichtssihungen verwendet werden sollen.

Gladenbach, am 5. Januar 1869.

Königliches Amtsgericht, Abth. L gez. Klingelhöfer.

9-

6. Februar,

6- März,

3. April,

8. Mai,

5. Juni,

3. Juli,

7. August,

4. September,

2. October und

100) Mein von Herrn Revisor Stumpf bewohntes Logis ist anderweit zu vermie- then.___________________________C. Pitthan.

132) Ein freundliches Zimmer ist an eine einzelne Person zu vermicthen bei _______________H. Schäfer, Neustadt.

121) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei__________________A. Dickorö.

97) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei

H. Rübs am en, auf der Mäusburg.

118) Mein Geschäftslocal mit Familien­logis nebst Hofraithe mit Scheuer und Stallung ist anderweit zu vermiethen und am 1. April d. I. zu beziehen.

Fr. I. Möhl Wittwe, Wallthor.

o

Fried-

Geschäfts-Kalender

95

mit breitem weißem Feld hinter jedem Monat zum Einträgen von

Notizen,

4to.z

in

8to.,

in

Wiederverkäufer erhalten angemeffenen Rabatt.

Wellen

Eichen-Stämme, 145 Cubikf. haltend,

1148

Kiefern-

Joh.

108) Kreppet.und Berliner Pfann-

Suchen, täglich frisch, empfiehlt bestens I Ed. Lind, Hofconditor. |

Wellen

Stecken

04

7

9

6V2

900

7

16

17

700

114

Prügelholz,

Stockholz,

Nadel-Prügelholz, Stockholz, Reisholz,

5Vr 2V< 2Vr 4 5

350 11 47

Feilgebotenes

120) Ein 3jähriger Faffelochse (Berner Race) treu, im Dienst Garantie, steht we­gen Ablauf der Pachtzeit zu verkaufen.

Birklar bet Lich, im Januar 1869.

Gg. Seipp.

116) Ich empfehle hiermit meine guten Zithersaiten, mehrere Zither, Pulte und Zitherringe. Auch ertheile ich gründ­lichen Unterricht im

Zitherspielen.

. v Lerch, Hautboist, bei Herrn Kirchendiener Knoll.

Teufelspitze: Stecken Buchen-Scheidholz,

empfiehlt zur bevorstehenden Frühjahrssaison ihr Fabrikat in weißem und halbweißem Hohlglase und Crhstall, namentlich geschliffene und ungeschliffene Caraffen, Wein- und Wasser-Gläser, Bockbecher, Bierseidel, Confitüregläser rc., ferner Eau - de - Cologne- Gläser, alle Sorten Essenz- und Pomade-Gläser, Petroleumflaschen, Lampenvasen rc. rc.

134) Die Herren Mühlenbesitzer mache ich darauf aufmerksam, daß ich eine sehr leistungsfähige Dreschmaschine ohne Locomobile zu verkaufen habe. Geehrte Reflectanten haben unter zweien die Wahl.

Gicsicn. Gg. Nenzel.

Lda. bei Apoth. C. L. Harb; in Butzbacb bei Val. Wicßler; in berg bei Wilhelm Fertsch; in Hungen bei A. Buch; in Lieb bei H. C.

i!alll|diiii|d)ul|c

für Herren und Damen, das Paar von 30 kr. an, bei Wilhelmine Fuhr.

zwei Sorten, pr. Stück 4 Kreuzer;

Comptoir=JiafenÖer,

pr. Stück 3 Kreuzer;

Kleine Etuis-Kalender,

pr. Stück 2 Kreuzer, bei Wilhelm Klee.

Versteigerungen.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

122) Montag den 11. Januar d- I., von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, District Neuhege, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:

27 Eichen-Stämme mit 297 Cubikfuß, 1206 Fichten- und Nadel - Stämme mit 15023 Cubikfuß,

437 Eichen-Stangen mit 154 Cubikfuß, 2242 Fichten- und Nadel - Stangen mit

9341 Cubikfuß.

Die Zusammenkunft ist am alten Anne- röder Weg.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Mai 1869 gestattet.

Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 5. Januar 1869.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

Wellen Reisholz, Eichen-Stämme, 2413 Cbkf. haltend.

Wieseck, den 5. Januar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang.

Die Glasfabrik von van Holleben, Rrmier & Camp in Ehrenfeld bei Cöln

105) Ein junges, fehlerfreies Arbeits­pferd steht zu verkaufen bei

Textor <fc Heinz, auf der Hardt bei Gießen.

Vermiethungen.

131) Das von mir gekaufte Loos'sche Haus ist in ganzen oder auch in einzelnen LogiS zu vermiethen und kann sogleich be­zogen werden. Auch kann ein schöner und guter Keller sofort extra vermiethet werden.

H. M. JugHardt.

x 111) Die internationale Jury der letzten Weltausstellung zu Paris ertheilt der Firma , Aram Slosswcrck L Söhne in Köln für ausgezeich- /

UH ncte Qualität ihrer Dampf-Chocoladen, die Preis- 5- Vtedaille. Von den gangbarsten Sorten dieser tz« rühmlichst bekannten Waare befinden sich Lager

W in Giessen bei I. A. Busch Söhne und Louis Frohnhäuscr; in Allendorl* a. d.

18 Stangen;

sodann des Mittags 12 Uhr nn Baden­burger Wäldchen: Stecken Buchen-Scheidholz, , Prügelholz,

z H. M. Sminriit empfiehlt eine schöne Auswahl in Bctt- rwilch und Barchent, sowie leinene und baumwollene Bettzeuge, letztere 6/4 breit, ächtfarbig, zu 12 kr- per Elle-

Stockholz, Reisholz, Eichen-Scheidholz, Prügelholz, Stockholz,

104) Freitag den 8. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhause 36 Weißbin­der-Stangen und 25 Doppel-Dielen nebst 2 Rollen mit Seiler gegen Baarzahlung versteigert werden.

Gießen, den 3. Januar 1868.

In Auftrag: __________Weidig, Ortsgerichtsmann.

Holzversteigerung im Wiesecker Gemeindewalde.

129) In dem Wiesecker Gemeindewalde kommen zur Versteigerung:

Dienstag den 12. Januar d. I., Vormittags 9 Uhr, in den Districten Holzbrunnen und

Bingmann.

135) In empfehlende Erinnerung bringe ich meine stets vorräthigen Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Malzquetschen, Waschringmaschinen, Zeug­mangelmaschinen, welche so wenig Platz einnehmen, daß man dieselben bequem in jedes Zimmer stellen und mittelst der unter dem Fuße geschraubten Rollen leicht trunsportiren kann, sowie sonstiges Land- und Hauswirthschafts-Geräthe.

Gtcßcn. G g. Nenzel.