soeben eine Kurrente erlassen, welche einen leidenschaftlichen unt det, die wir in den
tzüllt einige Pläne der BiSmarck'schen Politik, die niemals bekannt werden sollten, weil sse einen durch und durch revolutionären Charakter an sich tragen. ES ist unvergessen, mit welcher Wuth gleich nach dem Kriege unsere feudalen Blätter über Italien herfielen, bloS um die Allianz nicht weiter dauern zu lassen, und um in Vergessenheit bringen zu können, daß Preußen mit Garibaldi in der Bekämpfung Oesterreichs ein gemeinsames Ziel hatte. Die Use- dom'sche Note eonftatirt ausdrücklich, daß Garibaldi auf Anrathen Preußens Ungarn insultiren sollte; es wurde vroponirt, jeder der beiden Aliirten, Preußen und Italien, sollte die Hälfte der Kosten tragen. Lamarmora ist boshaft genug, das Schriftstück in einem Augenblick zu verlesen, wo von AnnäherungS- versuchen zwischen Preußen und Oesterreich verlautet, und wo nicht Wenige behaupten, die Versuche würden Erfolg haben.
Der Erzbischof von Görz hat an den CleruS seiner Diöeese wohlihuenden Gegensatz zu den maßlosen Ausschreitungen bil-
forkeit werden, sich über den Vorschlag Preußens wegen Zusammentrittes einer Konferenz in Petersburg anläßlich des russischen Vorschlags zur Be- schränkung der Explosions-Geschosse zu äußern. Zugleich schlägt Fürst Gortschakoff vor, daß die Conferenz am 13. October zusammentrete.
Rom, 25. Juni. Fast alle Bischöfe Italiens, Deutschlands, Englands, Irlands, Spaniens, Portugals und selbst Nordamerika'« haben angeblich ihre Thkilnahme am Coneil bereits zugesagt. Die fron- zösischen Bischöfe warten noch die Entscheidung ihrer Regierung ab, die augenblicklich in Rom und in Paris eifrig mit dem heil. Stuhle über das Conci! verhandelt. Bis jetzt soll der Papst nicht geneigt sein, auf die Forderung der französischen Regierung, daß er die Souveräne zu der Versammlung einladen möge, einzugehcn. Der französischen Regierung soll das ^öcumenische Concil sehr im Kopf herumgehen.
Reapel, 21. Juli. Das Stadtgespräch bildet wieder eine sehr erbauliche Entdeckung der Gerichte. Der gewesene Polizei-Jnspector Vercillo Odoardo ist verhaftet worden, als verdächtig der Theilnahme an einer Verbrechergesellschaft und der Mitschuld an einer ganzen Reihe von Diebstählen, Räubereien, Geldfäl- schunaen u. dergl. Als Polizei-Jnspector hatte der würdige Beamte seine Hauplthätigkeit darin entfaltet, daß er die ihm anvertrauten öffentlichen Acten unterschlug,, um die Schuldigen der Strafe zu entziehen. Es ist wohl zu hoffen, daß die Gerechtigkeit rücksichtslos gehandhabt und ein Exempel statuirt | werde, welches als heilsames Abschreckungsmittel die- I nen möge, und der entrüsteten öffentlichen Meinung zur Genugthuung gereichen könne.
Berlin, 27. Juli. Die Verhandlungen über den Eintritt der beiden Mecklenbung in den Zoll- verein sink beendigt, nachdem zwischen den Bundes- rathsausschüssen und dem mecklenburgischen Bevollmächtigten eine Verständigung erzielt worden ist.
Wien, 30. Jul. ~
meisten Hirtenbriefen der österreichischen Kirchenfürsten finden. Die Sprache in dieser Currenve des Erzbischofs ist eine würdige und gemäßigte, es findet sich in dem ganzen Schriftstücke auch nicht ein Punkt, der gegen Vie sanctionirten Gesetze oder unsere Regierung gerichtet wäre; er ermahnt ren Clerus sogar zur Gesetzmäßigkeit, und fordert namentlich die Pfarrer auf, bet Civilehen die Ein
tragung. in die Kirchenbücher nicht zu verweigern.
Pesith. Arthur Görgey ist mit 4000 fl. jährlichen Gehaltes zum Director der Drasche'schen Ziegelei bestellt worden, nach der an ihn ergangenen Aufforderung, „sein reiches chemisches Wissen im In- kereffe der Unternehmung zu verwerthen."
Paris. Der „Abenv-Moniteur" vom 24. c. führt in feiner politischen Wochenschau an, daß die meisten gesetzgebenden Versammlungen in Europa ihre Sessionen nunmehr geschloffen haben. Die französischen, englischen und italienischen Kammern werden in einigen Tagen schließen. Auf keiner Tribüne, bezeugt das officielle Organ, kam es zu aufreizenden Discus- sionen über die auswärtige Politik. Die öffentliche Meinung hat sich überall zu Gunsten ter Ideen der Mäßigung ausgesprochen, unv hat die Regierung in der friedlichen Aufgabe, welche das Ziel ihrer ge- genfeitigen Bemühungen ist, unterstützt.
Paris, 26. Juli. Der Kaiser beabsichtigt Nancy, Metz und die anderen festen Plätze des östlichen Frank- reich- zu besuchen. — Im gesetzgebenden Körper war die Finanzverwaltung von Paris der Gegenstand hef- tiger Angriffe seitens der Opposition. Pieard verlangte Entfernung des Seinepräfekten Hausmann, wogegen Staatsminister Rouher die diesem Beamten gemachten Vorwürfe als Verleumdungen erklärt, worauf Pellelan den Minister selbst als Verleumder bezeichnet und dafür zur Ordnung gerufen wirt. Die Scene war sehr lebhaft, sogar cie Gallerten riefen den Rednern der Opposition Beifall zu unv wurden vom Präsidenten mit Räumung bevroht. — Nach französischen Blättern beabsichtigt Frankreich mit Holland unv Belgien einen Handelsvertrag zu schließen, der zugleich eine Allianz tn sich schließen würde, und Vte,e Staaten etwa in dasselbe Verhältniß bringen wurde, in welchem die norddeutschen Bundesstaaten zu Preußen stehen. Belgien uno Holland, neuerdings wi>t auch die Schweiz genannt, werden jevoch nach einer solchen Umgarnung wenig sehnsüchtig sein, und find auch die Schwierigkeiten zur Herstellung eines einheitlichen Handelsgebieks fast unübersteiglich. Die Sache wird also wohl auf sich beruhen; die Officio,en leugnen bereit, daß ein solcher Plan überhaupt bestanden habe. Die Sache ist besonders deß- halb interessant, weil sie zeigt, wie man von Frankreich ><us nam allen Seiten die Arme ausstreckt, um Alliirte zu gewinnen.
London, 27, Juli. Ein Telegramm der „Daily News' meldet aus Washington vom 26. Juli: der Congreß hat dem Präsidenten ein Mißtrauensvotum ertheilt und die Befürchtung ausgesprochen, es wür- den im Süden int November d. I. bei der dann statthabcnden Präsicenienwahl Unruhen ausbrechen __
Johnson befahl, aus den in die Union wieder aufgenommenen Süvstaaten die Truppen zurückziehen. —• Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Preußen w-iven für Anfang September auf Schloß Windsor erwartet.
^eterdburg, 28. Juli. Das „Journal de Rürfbn ro .Url9". veröffentlicht ein Rundschreiben des Fürsten Gortschakoff, in welchem die Mächte ausge-
Vermischtes.
Berlin, 23. Juli In der Weiß'schen UniversitätS-Buch- druckerei zu München, in der neuerdings die welfifchen Broschüren gedruckt zu werden pflegen, ist soeben eine, allen Anzeichen nach von Hrn. Onno Klopp verfaßte Flugschrift erschienen, welche auf dem Titel die Frage: „Wer ist der wahre Erb- femd von Deutschland?" aufstellt und dieselbe beantwortet: „Preußen ist der wahre Erbfeind von Deutschland." Dieselbe übertrifft an rückfichtsloser Aufrichtigkeit bezüglich des Zieles manche früheren. Ueber die Stellung der Partei, deren Wortführer der Verfasser ist, zu Frankreich geben folgende Stellen Aufschluß: „Die Vernichtung des Systems der Dynastie Ho- henzollern, weil es feindlich ist gegen den friedlichen Bestand d,r Volker neben einander, feindlich gegen ihre Volksentwickelung und ihren Wohlstand, feindlich gegen jedes Rechtsgefühl — hegt im bntereffe der menschlichen'Civilisalion, im Interesse der Selbsterhaltung zunächst der Deutschen und der Franzosen."
«» unendlich schwerer Fehler, daß Frankreich im Jahre 18bb mcht sich rechtzeitig in den Stand gesetzt hatte, der Ausbeutung des preußischen Sieges ein engeres Ziel zu fetzen." -Nur die französische Nation ist im Stande, aufzutreten als d,e Schätzerin und Vertheidigerin des Rechtes auf Erden, m- »üchst für stch selbst, zugleich aber auch für die anderen Völker." In diesem seinem Kampfe wird Frankreich seine Bundesgenossen stndrn an allen denjenigen Deutschen, die mit uns den wahren Erbfeind alles deutschen Wesens erblicken in dem Prmztpe der Dynastie Hohenzollern. Wir haben mit Frankreich das gemeinsame Interesse der Zurückwerfung der Dynastie Hohenzollern jenseit der Elbe." Die Zeitung für Norddeutsch- land bemerkt dazu: „Es gibt Gesindel, das an den Pranger gehört, leider aber keinen Pranger mehr, als den der öffent- lichen Verachtung; an diesen sind die Verfasser der welfisch- franzöfischen Schandschriften freilich schon längst gebunden."
Kassel, 23. Juli. Gestern und vorgestern Abend entstiegen große Schwärme von „Eintagsfliegen" der Fulda, bei der großen Brücke, und umflogen hauptsächlich alle brennenden La- ternen, in deren. Gaslicht eine Menge derselben sich stürzte und darin umkam, während die größere Menge nach anhaltendem Ning- tanze nach einander leblos zu Boden siel, so daß dieser in den sruhen Morgenstunden von ihren weißen Leichen wie mit Schnee bedeckt wurde. In diesem Sommer, der so viele räthselbafte Natnreischeinungen aufweist, sind ste vier Wochen früber als gewöhnlich erschienen.
' 27- 3uli. Die eigenthümlichen WitterunqS- verhaltnrffe unseres ThaleS geben uns auch heute wieder Ver- I anlassung zu Betrachtungen, die wir nicht eben als erfreuliche bezeichnen dürfen. Die wirklich afrikanische Hitze der letzten Tage ließ jedes leichte Wölfchen als Vorboten des ersehnten Regens begrüßen und der stark umzogene Himmel von gestern Abend und Nachts, die sich drängenden Gewitter rund um unser Thal ließen fast mit Gewißheit starken Niederschlag erwarten. Diese Hoffnung ist unS indessen abermals entronnen. Die Gewitter haben stch anderwärts, wie es scheint, stark entladen wovon uns die abgekühlte Temperatur wohl Kunde gibt; aber Siegen haben wir außer wenigen Tropfen nicht gehabt, und das in bedeutendem Maße gestiegene Barometer läßt unsere Hoffnungen darauf nur tiefer denn je finken.
Frankfurt, 2 l. Juli. Die Königin Augusta von Preußen I hat für 300 Gulden Loose von der Dombaulotterie ankaufen
Es ck dabei hervorzuheben, daß die Monarchin um ihre Theilnahme nicht besonders gebeten worden ist, und der I Entschluß, die Dombaulotterie in dieser Weise zu unterstützen , lediglich aus eigenem Antriebe erfolgt ist. Von der Dombanlotterie selbst ist nur Günstiges zu berichten. Die Ausstellung erfreut sich einer steigenden Theilnahme des Publi- cmns und verdient an sich schon, ganz abgesehen von dem vaterländischen Zwecke der Verlvosung, die Theilnahme des Pnbli- cums. Da die letzten Loose wegen verringerter Nachfrage immer am schwersten abzusetzen find, hat das'Cvmitö beschlossen, Loose auch nach auswärts in Commission zu geben Aus Darnistadk Etuitgart, Wiesbaden, Cöln tc. find dieserhalb febon günstige Aussichten eröffnet worden, und eS läßt sich wohl auch mit Sicherheit annehmen, daß der Norden Deutschlands als: Hamburg Hannover, Leipzig, in dieser häuslichen Angelegenheit Frankfurt ihre Theilnahme beweisen. I
an -26\?ulL Das Schützenfest bat prächtig begonnen. I
Ei« wolkenlofer Himmel, die fröhlichste Stimmung unter den vie-
Frankreich. Fatime, die Königin von Mohilla die je«, >n Paris weilt, ist dahin gegangen, um dem Kaiser' ihr Lest zu klagen und um Hülfe z„ bitten. Die kleine Insel im indischen Meer, 5 JWeilen lang und 4 Meilen breit, war ihr ein- ffges Gut. Sie bewohnte einen kleinen Palast, um diese« herum lagen einige Moscheen, wenige arabische Häuser uni eine größere Zahl mit Makutistrob bedeckte Hütten nebst einem halbverfallenen Fort. Eines Tages erschien bei ihr ein französischer Geschäftsmann, Namens Lambert, und machte ihr den Vorschlag, ihm gegen annehmbare Bedingungen ein Stück Land zum Anbau von Zuckerrohr zu überlassen. Ein Contract wird aufgesetzt. Wer ihn aber nicht hielt, war die Königin Darüber beschwerte sich der Franzose bei dem Chef des französischen Geschwaders auf der Insel Bourbon. Dieser schickte zwei Schiffe nach Mohilla, die Königin zur Erfüllung ihres Contraets anzn- halten. Der Cvmmandant dieser Schiffe begab sich mit einigen Beamten in den Palast, wurde aber von der Sclaven mit der @r= klärung abgewiesen, daß die Königin keine Männer empfingen dürfe, und die Regierung an ihren 11 jährigen Sohn abgetreten habe, der den Vertrag mit Lambert nicht zu halten brauch-. Der Commandant ließ ihr sagen, wenn sie sich bis zum andern Tag nicht anders besinne, er die ganze Stadt in Trümmer schießen werde. Und so geschah es. Die Königin entfloh nach Zanzibar, fand im Harem des Sultans Schutz und bekam auch das nöthige Reisegeld nach Paris. Ob ihr aber die Reise etwas helfen wird, stehl dahin.
Paris. Dem „Journal de DebatS" wird ans Rom geschrieben : „Ich weiß nicht, welche Wirkung die EinberufungS- | bulle des ökumenischen Coneils m der ganzen Welt gemacht ! hat. Was ich aber versichern kann, das ist, daß sie von dm Römern mit äußerster Gleichgültigkeit aufgenommen worden ist. Die Spaltung zwischen der Regierung und ihren Unterthanen ist so groß, daß diese den Acten jener gar keine Aufmerksamkeit schenken, wobei sie zwischen der geistlichen Autorität und der Staatsregierung keinen Unterschied machen.
Paris. Der Herzog Ferdinand von Alencion, ein Sohn des Herzogs von Nemours, heiraihet in den nächsten Tag« die Prinzessin Therese von Baiern, eine Tochter des Prinzen Lniipold und einer toskanischen Erzherzogin. Der „Ganlois" macht darauf aufmerksam, daß durch diese Verbindung der Enkel des Königs Ludwig Philipp in ein nahes verwandtschaftliche« Verhältniß zu dem -.erzog von Modena, dem Grafen Chambord und den neapolitanischen Bourbonen tritt. In der That gilt der Herzog von Nemours schon seit lange für einen aufrichtigen Anbänger der Fusion, und er pflegt alljährlich einmal dem Grafen von Ehambord in Frohsdorf seine Aufwartung ju machen.
London, 21. Juli. Als Curiosum sei erwähnt, daß heute hier die erste Ladung frischen Hopfens zum Verkaufe kam. Ein Faktum, welches feit Menschengedenken nicht an einem so frühen Tage passtrt sein soll.
Florenz, 10. Juli. Garibaldi ist in sehr übler Stimmung. Außer dem allgemeinen Mißbehagen über die augenblickliche Lage der Dinge in Italien drückt es ihn besonders, daß man die jetzt stattfindenden geheimen Anwerbungen von Freiwilligen ihm und seinen Freunden zuschreibt, während er behauptet, daß dieselben im Auftrage der dentalen Partei stattfänden. In der That ist eine Anzahl dieser Angeworbenen nach Rom gesandt worden. Aber trotzdem ist der General von der Absicht, die ihm viele französische und deutsche Blätter zuschreiben , nach Amerika auszuwandern, sehr weit entfernt, vielmehr hat er die Hoffnung, seinem Vaterlande noch einmal nützlich sein zu können, keineswegs aufgegeben.
Neapel, 12. Juli, Im Juni haben wir hier 18 Regentage gehabt; sehr heftige Gewitter richteten manchen Schaden an; die ältesten Einwohner wissen sich eines so regnerischen und kalten Junimonates nicht zu erinnern. Seit Anfang dieses Monats ist der Regen nicht so häufig, und nur drei oder vier Gewitter mit etwas Hagel gab eS. Die Lust ist ziemlich kühl, der Himmel öfter bewölkt.
I len Tausenden von Zuschauern entlang der imposanten Rin^a und der Jägerzeil bi« in den grünen Prater, die Sch allen Gauen des deutschen Vaterlandes begrüßt von den r* mischen Zurufen der begeisterten Wiener! Am Schwarza'' platze übergab der Präsident de« SchützenbundeS, Schröd,, ck Bundesfahne an die Stadt Wien. Bürgermeister sprach, diese Fahne redlich zu hüten als das Symbol d uta?' Eintracht. Das Ziel, welches erreicht werden solle c.j » Friede zwischen den einzelnen Volksstämmen, Friede Rech, 111 gesetzliche Freiheit sei die Losung, die uns vereine Schützenbankette begrüßte der Präsident des SentralcomU? Kopp, die Gäste. Er betonte die Zusammengehörigkeit ’ reich« und Deutschlands und brachte ein Hoch auf das beuta Streben nach Recht und Freiheit ans. Wallau aus sm- brachte ein Hoch auf den Kaiser aus, welcher das heitsbanner auf der Hofburg aufpflanzte. Minister brachte unter stürmischem Jubel ein Hoch auf das den« Volk in allen seinen Stämmen aus. Bürgermeister st.,», begrüßte die Schützen Namens der Bürger Wiens Mi - niaier au- Heidelberg brachte ein Hoch der constitutione^ Regierung Oesterreichs. Minister Giskra dankte. Das M Ministerium habe die Regierung in der Uebeneugunq S ' nomme», Oesterreich werde ein Riese werden, wenn die Feff.i gelöst, welche Unverstand und unglückselige Verträge ibm I schlagen haben. Im Fortschritte werde Oesterreich erfla-f» Bürgermeister Zelinka erscheint neben dem Minister- h,> trinfen auf das intelligente vom Kaiser getragene Bürgert!,»» ffabndu« au« gtantfurt «. M. brachte ein Ho» auf C österreichische Abgeordnetenhaus aus. Vicepräfident HM dankte. Während des Festbanketts langten zahlreiche wniischfelegramme an, darunter eine« vom Reichskanzler » Beust und ein anderes vom Herzoge von Coburg. ' 1
Baden. Die Bewegung wegen Aufhebung der CoM. sionSschulen nimmt zu. Außer Baden, Neuenheim und Leim, hat sich nun auch die Mehrzahl der Bürgerschaft von Off,» burg, Lahr und Konstanz für den Plan ausgesprochen "
Baiern. Am 20. Juni begann vor dem Münch,,,, Schwurgericht die Verhandlung gegen die 33 Bursche w«, bet der Controleversammlung in Traunstein am 28 M-m bi, bekannten Erceffe vollführten. Die Verhandlungen endeten « 23. mit der Vernrtheilung von vierzelm Angeklagten wem Ausstandsverbrechen zu 4y4 Jahr Zuchthaus, einer «hielt t gen desgleichen und Körperverletzung mit tödtüchem EM-« Jahre Zuchthaus. Achtzehn Angeklagte erhielten wegen b,i Vergehens des Aufstandes 2‘/z Monat Geftmgiiiß metfainl unb wurde ihnen die Untersuchungshaft als Strafe angerechii,, — Im Bahnhof zu Würzburg wurde in der Nacht des 20 ein Individuum ergriffen, das 4 Weichen in eine faltet Stellung gebracht hatte.


