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Hoffnung, daß die Regierung in jeder Hinsicht die Interessen der Stadt einer

Heinrich Fink.

Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein

5)

vpn .

für Mölme und Pianoforte,

b. Romanze in C-dur

. . I. Joachim.

von .

6)

Jrifdjöädicr gießen.

am Martplatz. Christian Lampus auf dem

Seltersweg. Louis Schneider in der Neustadt.

Smidt,

20

4478-45 >/8

R. Schumann.

R. Schumann.

9

5

9

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2)

3)

4)

von......

a. Romanze in A-moll

Börseiiuachrhihteii.

23. Juli 1868.

Holl. fl. 10 St. Ducaten

20 Frankens!.

57'/2-58/2 47-49

48-50

54-56 38-40

28-/r-29-/r 53-57

48-50 27-28

Die Pfarrgeschäite in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel.

Denselben. Dem Bürger und Kauf­mann, Ferdinand Hoffmann, ein Sohn, Johann Adolf, geboren den 26. Juni.

Denselben. Dem Ortsbürger in Kin­zenbach und Rottenführer an der Cöln- Giestener Bahn dahier, Jakob Kahl, eine Tochter, Franziska Katharine Friederike Auguste, geboren den 27. Juni.

Denselben. Dem Bürger und Schuh­macher, Konrad Simon, ein Sohn, Ludwig Wilhelm, geboren den 6- Juni.

Beerdigte

Den 18. Juli. Max Emil Christian Hohmeyer, des Bürgers und Leinwebers, Christian Hohmeyer, ehelicher Sohn, alt 2 Al. 22 T-, gestorben den 17. Juli.

Denselben. Jeannette Wcippert, ge- borne Schnccko, des Bürgers und Fabrik­arbeiters zu Magdeburg, Hermann Weip- pert, Ehefrau, alt 26 I. 6 M. 2 T., gestor­ben den 17. Juli.

Den 19. Juli. Wilhelm Heinrich Baur, des practischen Arztes und Privatdocenten, Dr. Hermann Baur, ehelicher Sohn, alt 1 I. 23 T., gestorben den 17. Juli.

Denselben. Marie Pitz, des Ortsbür­gers in Watzenborn und Reitknechts dahier, Balthaser Pitz, eheliche Tochter, alt 23 T., gestorben den 18. Juli.

Den 20. Juli. Johann Adolf Geißmar, des Bürgers und Metzgers, Emil Geißmar, ehelicher Sohn, alt 1 I. 24 T., gestorben den 18. Juli.

Denselben. Hermann Martin Fried­rich Herbert, des Bürgers und Küfers, Karl Herbert, ehelicher Sohn, alt 1 I. 2 M. 13 T., gestorben den 19. Juli.

Den 21. Juli. Karl Heinrich Emil Schopbach, des Bürgers und Schreiners, Christian Karl Schopbach, ehelicher Sohn, alt 1 M- 28 T., gestorben den 20. Juli.

Den 23. Juli. Gustav Wilhelm Her­mann Johann Karl Emil Kröll, des Bür­gers und Kaufmanns, August Kröll, ehe­licher Sohn, alt 2 M-, gestorben den 22. Juli.

Den 24. Juli. Elisabeth Katharine Schäfer, des Bürgers und Drechslers, Hein­rich Emil Schäfer, eheliche Tochter, alt 7 Dt. 3 T., gestorben den 23. Juli.

Denselben. Anton Ebel, Ortsbürger in Lang-Göns und Bremser an der Main- Weser-Bahn dahier, alt 52 I. 6 M- 20 T-, gestorben den 23. Juli.

Ouvertüre ,, Nachklänge von Ossian'', von N. W. Gäbe.

Die Coneertdirection.

Herrn Ntoack

Anfang 4 Uhr Nachmittags. Siitrde ä Person 9 fr.

Telegraphische Schiffsberichte,

mitgetheilt von Chr- Wallenfels jun.

Angekommen in New-Uork r

Das Bremer Postdampfschiff Amerika, Reisedauer 11 Tage.

Staufenberg.

Sonntag den 2 6. Juli 1868 :

Auch zur Eisenbahnfrage.

(E i n g e sa n d t.)

In Nro. 85 dieses Blattes erhebt sich endlich eine Stimme, um das 3n< teresse der Einwohner Gießens für die der Stadt Gießen so wichtige Bahn­hofs-Anlage der beiden neuen Bahnen rege zu machen. Einsender stimmt völlig bei, daß die bisher gezeigte Theiinahmlosigkeit der Stadt in diesem Falle schwer zu begreifen ist, er glaubt jedoch dem Gemeinderath besonders ven Vorwurf mqchcn zu müssen, daß er seit der Genehmigung der Bahnen seitens der Stände auch nicht das geringste Interesse in dieser so wichtigen Angelegenheit zeigte.*) Anderwärts, besonders in Preußen, betheiligen sich die Stäete als Aktionäre

Angekommen in Baltimore: Das Bremer Postdampfschiff Baltimore, Reisedauer 13 Tage.

Gesellschaft von gewiegten Geschäftsleuten gegenüber schon gehörig wahren werde, als ob dieselbe, selbst bei dem redlichsten Willen, die Fragen über Wohl und Wehe einer Stadt so genau kennen könnte, als es der Gemeiuderath wenigstens soll. Hier ist nach der Einsicht des Einsencers noch ein nicht wieder gut zu machender Fehler bereits begangen worben. Ferner stimmt Einsender ganz damit überein, daß der Main-Weser- und in Folge deren v>r Deutz-Gießener Bahnhof eine sehr ungünstige Lage für die Stadt und den Baufond, nament­lich der Main-Weserbahn, erhalten hat;für jedes Helle Auge und gesunden praktischen Sinn ein Stein des Anstoßes, ein Gegenstand des Lächelns." Jetzt aber treten in jenem Aufsatze oie Kirchthumsinteressen hervor, Venn wäh- renv man anderwärts, z. B. in Köln, viele Millionen nicht gescheut hat, um nachträglich einen Central-Bahnhof zu errichten, während unsere Nachbar­stadt Frankfurt bis zum Ausbruche des Krieges 1866 mit dem Plane umging, ebenfalls einen Cenlral-Bahnhof zu errichten, möchte jener Verfasser der kommen­den Generation der Stabt Gießen eine kleine Ratlenbahn sichern und zwar blos um den aristokratischen Seltersberg zu demüthigcn und dem Neuenweg und den Neuenbäuen und nebenbei der neuen Anlage auch ihren Bahnhof zukommen zu lassen. Der andere Grund, daß der Main-Weser Bahnhof vom Rathhause, als dem Mittelpunkte der Stadt, bedcutenb weiter als der nach dem Zinßer'- schen Garten projekiirte neue Bahnhof entfernt wäre, wirb, wenn es überhaupt der Fall ist, wohl von keinem vernünftigen Menschen als maßgebend gehalten werden. Natürlich ist hier noch ganz davon abgesehen, welche Unannehmlichkeiten mit diesem Projekte für die von der Main-Weser- ober Deutz-Gießener auf den Oberhessischen Bahnen weiterreisenden Passagiere verbunden wären, z. B. theure Fahrt in einer Droschke, Lösen frischer Blllets, Umexpcviren des Gepäcks rc. Nach dieser Theorie müßte ber Bahnhof für bic einmal projektirte Bahn Gießen- Altenhunbcn nach demPfau' gelegt werden, blos damit die Wallthor- straße nicht zu kurz käme. Nach ber Ansicht des Einsenders müssen min­destens die Personen-Bahnhöfe vereinigt werden und zwar können sie dies, wenn, die Anatomie mit dem dazugebörigen Platz, welche doch, seit Professor Bischoff'S Abgang, an jedem andern Platz rer Stabt eben so gut und angenehmer für die Nachbarschaft errichtet werben kann, mit dem jetzigen Territorium des Maiu- Weserbahnhofs vereinigt würde, in welchem Falle sicher genügend Platz für einen geräumigen, dem Verkehr und der Größe der kaum 10,000 Einwohner zählenden Stadt Gießen entsprechenden Central-Bahnhof genommen werden würde. - Sollte nach genauer Ermittelung für Vereinigung der Güterbahnhöfe auch hier kein Raum vorhanden sein, bann könnte die Oberhessische Gesellschaft, ohne ihren eigenen und den Interessen der Stakt Gießen zu nahe zu treten, den Güterbahnhof in Verbindung mit den Lokomotiv und Wagen-Remisen und den Werkstätten in die Gegend zunächst der katholischen Kirche und des Riegel­pfades verlegen.

Da Einsender auch keine Autorität im Projcktiren von Bahnhöfen ist, so glaubt er doch hiermit das zweite Glied zu einer längeren Reihe von Aufsätzen eingefügt zu haben, die diesen Gegenstand nach seiner Wichtigkeit gründlich er­örtern und die wahren großen von den Kirchihurms - Interessen zu sondern. ____________ V. St.

*) Wir muffen die Verantwortlichkeit für diese Behauptung dem Einsender überlassen, wer­den jedoch eine Erwiederung auf diese, sowie noch einige andere unrichtige Darstellungen in einer der nächsten Nummern von Seiten des Einsenders in Nr. 85 zu veranlassen suchen.

Die Redaction.

Drittes Concert im Sommer-Abonnement des Gießener Concerl-Vereins

Lamstag den 25. Juli, Abends vräcls 6 Uhr,

im Club-Saale.

Programm:

Symphonie in B-dur von.....R. Schn m a n n.

Arie für Baß ausElias" von . . . Mendelssohn. Fantasiestucke für Violine u. Pianoforte von R. S ch u m an n. Lieder für Sopran, Alt, Tenor und Baß

Kn gl. Souver. 11

Rusa. In,per. 9

Holl, in Gold 2

Militär.Concert, ausgeführt vom ganzen Mnsik-Corpö des 11. Jäger-Bataillons zu Marburg, unter Leitung ihres Musikmeisters,

Frachtbriefe für die Main-Weser- und Eöln-Mindener- Eisenbabu, sowie sämmtliche zollamtlichen Form« lare, und zu haben bei Wil beim Klee, Mäusburg.

Preuss. 41/2% Obi. 955/s Frankf. 3'/2% Obi. 811/4 Nass. 41/2% Obi. 94V8 Kurh. 40/0 Obi. 88/8 Hess. 4°/o Obi. b. Roths. 90 Vj

31/2% do. do. 84

Bayer. 5% Obi. 102-/4

n 4i/z% 1jährige 97</8

» 41/20/0 *, 2jährige 973/4 Würtemb. 41/2(l/o Öbl. 95 Baden d'/jO/o Obi. c. E.L. 95-/g Oestr. 5°/o b. R.

50/0 National 54%

5% Metall. Obi. 55

M. steuerf. 537/g

Amer. 6°/o 1882r Bds. 77

6°/p 1885r 76

Actien.

Frankf. Bank 125

Oester. Bank 773

Creditact. 224i/2 Darmst. Bankaot. 214-/2

Denselben. Dem Bürger und Fabri­kanten, Karl Jughardt, eine Tochter, Wil- S^nntag den 26. Juli. Martin Lenz Helmine Friederike Marie, geboren den 5. . " ? ! Juni.

Prioritäten.

5% östr. F. St. E. B. 266 Lud wigsh.-Bexbach 159'/2 Maxbahn 109 '/g Bayer. Ostbahn 128 Hess. Ludwigsbahn 135 3% östr. Stsb.-Prior. 54 3% östr. s. Lombard. 433/4 3% Livorneser 311/2 Toscaner 47y2

Frankf. Hypoth.-Bank Frankf. Vereins-Kasse 5% Elisabeth-Prior. 75 do. II. Emiss. 73-/g

Anlehensloose.

Kurh. -.0 Thlr. Loose 543/a Nassau fl. 25 b. Roth. 36'/g Gr. Hess. fl. 50 b. R. 152% Gr. Hess. fl. 25 b. R. 40/j 4% bayr. Präm. Anl. 103*/4 4O/o badische Loose 101 Badische fl. 35 Loose 521 /4 1858r Prioritätsloose 141 J860r Loose 79 1864r1021/2

Kirchliche Anzeige» cLvangeüsche chemcinde zu Hießen.

G 0 t t e s d i c n st.

Am 26. Juli.

Morgens: Pfarrer Dr. Seel.

(Feier des heil. Abendmahls.)

Nachmittags: Privatdocent Dr. Weiffen­bach.

K 0 p u l i r t e.

Den 19. Juli. Wilhelm Ludwig Lau­don, Bürger dahier und Geschäflsführer in der Braubach'schen Tabaksfabrik auf dem -Lestphälischen Hofe bei Heuchelheim, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schuh­machermeisters, Heinrich Laudon, ehelicher Sohn; und Henriette Ruperrine Juliane Schneider, des hiesigen Bürgers und Mau­rers, August Balthasar Schneider, eheliche Tochter.

Denselben. Heinrich Lotz, Ortsbürger in Climbach und Bahnhofsarbeiter dahier, ses verstorbenen Ortsbürgers in Climbach, Konrad Lotz, ehelicher Sohn; und Katharine Müller, des verstorbenen Ortsbürgers und Küfers in Beuern, Jakob Müller, eheliche Tochter.

Den 21. Juli. Ludwig Karl Werner, Ortsbürger in Dudenhofen und Chemiker in Bessungcn, des verstorbenen evangelischen Pfarrers in Dudenhosen, Friedrich Werner, ehelicher Sohn; und Ottilie Stein, des Großh. Bezirksstrafgerichts'Directors dahier, Johann Georg Heinrich Stein, eheliche Tochter.

G etaufte.

Den 18. Juli. Dem Großh. Professor, Dr Christian Konrad Ludwig Lange, eine Tochter, Adelhaid Ida Elisabeth Therese, geboren den 16. Juni.

Den 19. Juli. Dem Ortsbürger in Climbach und Bahnhofsarbeiter dahier, Heinrich Lotz, eine Tochter, Auguste Karo- line Katharine, geboren den 17. Mai.

Denselben. Dem Bürger und Schuh­macher, Ernst Möser, eine Tochter, Sophie Christiane Georgine Laura, geboren den 28. Juni.

Denselben. Dem Bürger und Gast- wirth, Ludwig Flett, eine Tochter, Marie Luise Karoline Dorothea, geboren den 23. Mai.

Denselben. Dem Bürger und Gerber, Georg Möhl, eine Tochter, Karoline Au- guste, geboren den 29. Juni.

Wechsel.

Amsterd. k. 8. 1001/4 Augsb. k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 98 Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 105-/g London k. 8. 119-/2 Lyon k. 8. Paris k. 8. 943/4 Wien k. 8. 104% Disconto 30/g G.

Geldsorten,

so stark, sogar bei Linien, wo der Staat keinerlei Zinsgarantie bietet, baß den­selben eine wichtige Stimme im VerwaitungSrath gesichert ist. Hier aber, wo IVB. Sonntag den 26 Juli, Nachmittags 3 Uhr, stehen der Staat 31/2 Procent Zinsen garantirt und die Stadt ganz gut Capitalien mehrere Leiterwagen am Gasthaus zum Pfau zur Abfahrt, zu 4 bis höchstens 4V2 Procent bekommen kann, also im schlimmsten Falle 1 nach dem Staufenberg bereit. Preis ä Perfon 9 fr., für bis iy2 Procent riskirt, überläßt man sich einem beschaulichen Zuselien, in der den ganzen Wagen 3 fl. " " "

Pr. Gass. Sch. 1 Div. Cass.-A.

Pr. Friedrdor. 9

Pistolen . . 9

doppelte 9

/Hierzu eine Beilage.)