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Privat - Mädchenschule

von

Frl. Mathilde Schneider.

2800) Der Unterricht im neuen Schuljahr beginnt Montag den 27. April. Neu eintretende Schülerinnen wolle man, womöglich am 24., 25. oder 26. d. Mts., an- melden.___________________________________________________________________________

Sommer - Abonnement

des Gießener Conrert-Vereins.

2867) Unsere Concerte werden in üblicher Weise in etwa 14 Tagen wieder be­ginnen. Das Orchester wird wie im vorigen Halbjahre aus Mitgliedern der hiesigen Militärmusik und den sonstigen hiesigen, sowie verschiedenen auswärtigen Musikern combinirt. Bedeutende Solisten von auswärts haben ihre Mitwirkung zugesagt.

Die Liste zur Einzeichnung der ordentlichen Mitglieder ist bereits in Umlau: gesetzt. Der Abonnementspreis beträgt für 1 Karte 2 fl. 42 fr., für 2 Karten 3 fl., für 3 Karten 3 fl. 30 fr., für 4 Karten 4 fl.

Neu eintretende Mitglieder wollen sich bei dem Vereinsdiener oder direct bei der Unterzeichneten zeitig anmelden.

Zur Einzeichnung der außerordentlichen Mitglieder (Studirende, Handlungs- beflflsene re.) liegt eine Liste in der Ricker'schen Buchhandlung offen, und betragt der Abonnemenspreis für diese 2 fl.

Gießen, den 24. April 1868. Die Concertdirecttou.

Knabenlehranslalt von Br. Landmann.

2811) Das neue Schuljahr beginnt Montag den 27. April. Neu aufzu­nehmende Schüler können zu jeder Zeit angemeldet werden.

Gail'sche Feuemehr.

General - Versammlung

Samstag den 25. April, Abends 8 Uhr, im Saale des Promenadehaufes.

Tagesordnung: 1) Rechmmgsablage und

2) Vorstandswahl.

Der Hauptmann.

2865) Die I. Bloch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt empfiehlt sich im Karben von Serben-, Wollen- und gemischten Kleider - Stoffen von Mäntel-, ShawlS-, Band- rc., der Möbel- und Borhangstoffe aller Art; ferner im Waschen C'l'iUeibeU^0^C11' 58ant>' Cac,iemip, Crepe de Chine und Long-

Molre antique und Moire franpaise wird bei Kleiderstoffen wieder brillant hergerichtet. Druckwaaren werden in allen modernen Mustern und Farben ausgefuhrt. Die Farben werden in jeder Branche auf's Schönste und Solideste darge­stellt und garantirt die Firma für gute und billige Ausführung. Agentur bei

3- Schlund, Schloßgasse, in Gießen.

Geschäfts - Empfehlung.

2813) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Schreiner etablirt habe.

Zudem ich mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfehle, werde ich durch dauerhafte und geschmackvolle Arbeit das mir geschenkte Zutrauen zu erwerben und zu erhalten suchen. _________________Joseph Schraner, Seltersweg C. 77.

Die

Vaterländischen Feuer- und Hagcl-Verllcherungs- Geselltchasten in Elberfeld.

2831) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß dem Herrn Kreisboten Nicolaus in Steinbach, eine Agentur übertragen worden ist.

Darmstadt, im April 1868.

Die General-Agentur für das Großherzogthum Hessen.

, C. F. Kemmler.

Mit Bezugnahme auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich zur Vermittlung UDJt ^sbcherungen. Versicherungsbedingungen, sowie Antragebogen, sind bei mir un- entgeldlich zu haben.

Steinbach, im April 1868. ____________________Nicolaus, Kreisbote.

M i Auswanderer mx

Amerika erhalten mit allen von Bre- abgehenden Dampf- und Segel- 3*052*1 schiffen beste und billigste Beförderung durch __Christian Wallenfels jun. Schlesische Fkurrnrrlichkrungtigesellschäst in Breslau.

Grllndcavital fl. 5,250,000.

Versichertes Capital ultimo 1867 . . fl. 626,776,120. 13 fr. Pramien-Einnahme im Jahre 1867 . . 1,660,729. ,

Versicherung von Haus-Mobilien, Waaren, Fabrikgeräthschaften, Felderzeug- ninen ul Scheunen und Schobern, Vieh und landwirthschaftltchen Gegenstände« leder Art gegen Feuerschaden, Transportversicherung, Spiegel» glasversichcruug gegen feste billige Prämien.

« Antragsformulare und Versicherungsbedingungen, sowie jede gewünscht werdende Auskunft, werden jederzeit von der General-Agentur I. Gg. Schröder in < ra ®I1?1?te ben Herren Jean Boeck in Gießen, Phil. Garde in Fried, berg, M. Fröhlich II. in Ulrichstein, Heinr. Dietz in Kestrich bei AKfeld- bereitwilligst erthellt. (2829)

2861)

Sonntag den 26. April:

Kaltwasserheilanstalt NASSAU.

2508) Römische und Kieferbäder. Heilgymnastik, Pneumat. Apparate, Molkenkuren.

Pension mcl. Cur l'/z bis 2-/g Thlr. täglich. - Station bei EmS. J»r. Runge.

C r ft e s

Großes Garten-Concert a la Strauss

im Schützen-Garten M Wetzlar.

ausgeführt vom verstärkten Mustk-Corps des Rhein. Jäger-Bataillons Nr. 8.

Anfang halb 4 Uhr Nachmittags. Entrse ä Perlon 9 fr. Hierzu ladet ganz ergebenst ein: H. Kuhn.

~ Bei ungünstigem Wetter findet das Coneert im L>aale Statt.

2825) Zwei Lehrlinge sucht unter günstigen Bedingungen

I. Th. Haubach, Nähmaschinenfabrik.

Rath und Hülfe für Diejenigen, welche an l^esichtsschwache leiden und namentlich durch angestrengtes Studiren und angreifende Arbeit den Augen geschadet haben.

Seit meinen Jugendjahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. Sowohl hierdurch, als durch viele angrei- ende optische und feine mathematische Ausführungen mar meine Sehkraft so sehr ge­schwächt, daß ich um so mehr den völligen Verlust derselben befürchten mußte, als sich eine fortwährende entzündliche Disposition eingestellt hatte, welche mehrjährigen Ver- ordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollte. Unter diesen betrübenden Um­standen gelang es mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche. Es ist nicht allein jene fortdauernde Entzün­dung vollständig beseitigt, sondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft wiedergegeben, so daß ich jetzt, wo ich das 75ste Lebensjahr antrete, ohne Brille die feinste Schrift lese und mich, wie in meiner Jugend, noch der vollkommensten Sehkraft SSE', Dieselbe günstige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen )ch. Mehrere befinden, welche früher, selbst mit den schärfsten Brillen bewaffnet, ihren Geschäften kaum noch vorzusteheu vermochten. Sie haben bei beharrlichem Gebrauche dieses Mittels die Brille hinweggeworfen und die frühere natürliche Schärfe ihres Ge­sichts wieder erlangt. Dieses Waschmittel ist eine wohlriechende Essenz, deren Bestand- theile die Fenchelpflanze ist. Dieselbe enthält weder Drastica noch Narcotica, noch me­tallische oder sonstige schädliche Bestandtheile. Die Bereitung der Essenz erfordert in­dessen eine verwickelte chemische Behandlung, und ich bemerke daher, daß ich dieselbe eit längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem hiesigen Chemiker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derselbe liefert die Flasche für einen Thaler, und ist gern erbotlg, dic- elbe nebst Gebrauchs-Anweisung auch auswärts zu versenden. Ich rathe daher dm Leidenden, die Essenz von hier zu beziehen, iudeni eine solche Flasche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur etwas Weniges, mit Flußwasser gemischt, eine milch- artige Flüssigkeit bildet, womit Morgens und Abends, wie auch nach angreifenden Ar­beiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wird. Die Wirkung ist höchst wohlthätig und erquickend, und erhält und befördert zugleich die Frische der Hautfarbe.

Es wird mich freuen, wenn vorzüglich Denen dadurch geholfen wird, welche bei dem rastlosen Streben nach dem Lichte der Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Augen zefährden und einbüßen müssen. Vielleicht kann auch durch dm Gebrauch dieses Mittels ms leider in der jungen Welt so sehr zur Mode gekommene entstellende Brillentragen vermindert werden, da dieses in den meisten Fällen die Augen mehr verdirbt als ver­bessert. Brillen können nur einer fehlerhaften Organisation des Anges zur Hülfe kom­men, aber nie gesunde oder geschwächte Augen stärken und verbessern. (2871)

Aken, a. d. Elbe. Dr. Homer shausett.

I Danksagung. H,

K .6) Wir sagen hiermit allen M 1/welche unsere unvergeß- M « liche.Ntuttcr, Schwiegermutter und M

D Großmutter M

[( fibethft Uiber ffl

I) |!l, tyrer letzten Ruhestätte begleitet M k Haben, unfern innigsten Dank. ® trauernden Hinterbliebenen. M

2858) Die Stelle eines Wiegers, ver- Mndcn mst gutem Gehalte, ist in unserem Geschäft offen. Nur Solche wollen sich mel- öen, welche eine schöne Handschrift schreiben und gute Zeugnisse besitzen.

Gießen, im April 1868.

__Franz Peppler & Comp.

Wohnungs-Veränderung.

Ä^on jetzt an wohne ich in meinem (früher Werw atz'scheu) Hause in «ei naryarmmgasse Lit. C- Nr. 202.

Sebastian Bach, - ____________Schuhmachermeister.

®n hraves Mädchen, welches kochm kann und alle Hausarbeit versteht

«egen guten Lohn auf Johanni ge- sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.U

W. Spindler'« Färberei in Berlin.

2836) Nächste Absendung: Montag den 27- April.______________Kath. Münch.

2790) Ein gesitteter Junge kann als Hausbursche eintreten bei

H- Hochstätter-

Unterrichts-Anzeitje.

2814) Neben meinem seitherigen Hrivat- unterrichte in der französischen und engli­schen Sprache, der für das Sommerhalb­jahr wieder begonnen hat, ertheile ich auch Unterricht in allen den Lehrgegenständen, die bei dem Examen der Einjährigen ge- fordert werden.__________Lehrer M a y e r.

2850) Am verflossenen Jahrmärkte hat sich ein weißes beschnittenes Mutter-Ferkel, 3/e Jahre alt, auf dem Rücken ein schwar- Zes Null und blau gezeichnet, verlaufen. Derjenige, welcher dasselbe in Verwahrung genommen hat, wird dringend ersucht, sol­ches gegen eine gute Belohnung an Jo Hs. Schmidt III. in Niederweidbach, Amts Gladenbach, abzuliefern.

2855) Ein junger Mann, der Schulen r A rt und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, sieht sich durch Verhältnisse genöthigt, feine btgljertge (Stellung aufgeben zu müssen und sucht daher eine Stelle als Gehülfe oder Schreiber auf einem Büreau oder Comptoir, einerlei wo. Näheres unter J. K. 1830, poste restante Darmstadt.

2796) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann bei einer Beamtenfamilie für das kom­mende Semester Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

2797) Zwei Schneidergesellen können gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung erhalten bei Ang. Rabenau, in Beuern-

2845) Ein zuverlässiges Mädchen wird bei gutem Lohn in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped- d- Bltts.

Französischer Unterricht.

2815) Der Unterzeichnete beab sichtigt mit Beginn des Sommerhalb­jahrs einen neuen Cursus in der fran­zösischen Sprache zu errichten. An­meldungen hierzu können jeden Tag von 1112 Uhr gemacht werden bei

Emile Riquiez, Weidengasse Lit. B. Nr. 98.

2834) Ein Kartoffelsack mit einigen Kar­toffeln ist gefunden worden von

Carl Faber II.

2806) Ein junger Mann wünscht Stelle als Scribent, oder auch bogcmveises Ab­schreiben im Hause zu übernehmen. Näheres bei der Exped- d- Bltts.

Pfarr - Conferenz

der beiden Decanaie Gießen und Großen- Linden am 29. April, Vormittags um 10 Uhr.

Koch. Landmann.

2869) Englischer Unterricht, die Stunde zu 20 fr., wird ertheilt. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

2856) Ein gesitteter Junge, der das Satt­lergeschäft zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei W. Ferber, Lindenplatz.

2826) In ein Fabrikgeschäft wird ein Lehrling auf das Comptoir gesucht. Nähe­res bei der Exped. d. Bl.

2824) Der Unterricht in meiner Knaben­schule beginnt wieder den 4. Mai. Anmel­dungen neu aufzunehmender Schüler können täglich bei mir entgegengenommen werden.

C. Rahn.