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34) Das von Herrn yauimaj jett- * .-71. sge{ n;ein? wat die Exped. d. Bl. bewohnte Familienlogis ,wird durch auna>r. wem. ,u^

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78'

Geldsorten.

9

1864r

87

9

9

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Börsennachrichten.

22. Februar 1868.

AMlelieiisloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 54 Nassau fl. 25 b. Roth. 36 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 144 '/i Gr. Hess. fl. 25 b. R. 4% bayr. Prüm. Anl. lOO1/) 4% badische Loose 98 Badische fl. 35 Loose 511/4 1858r Prioritätsloose 134 1860r Loose 757/s

doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten 20 Frankens!.

1126) Ein Junge, der die Gerberei er­lernen will, kann in die Lehre treten. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

Hessen Versetzung von hier" frei und ist pr. 1. April d. I. anderweit zu vermiethen Neu- stadt Lit. D. Nr. 86."

1136) Ein braves Mädchen für häusliche Arbeit wird auf den 25. März zu miethen

Wechsel.

Amsterd. k. 'S. 1005/g 1 Augsb. k. S. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 97% Cöln k. S. 105 Hamburg k. 8. 88% Leipzig k. S. 105 London k. S. I 197',, Lyon k. 8.

5% National 57 >/2 50/0 Metall. Obi. M. steuerf. 52Vs

11 la) Uulerzeichneter emp|i,el)lt ich im Farben und Drucken von eibenen, wollenen und halbwolle­nen Stoffen; auch können Kleider in helleren Farben gefärbt und in den neuesten Mustern gedruckt wer­den. Die Musterkarten liegen zur Ansicht bereit.

H. M. Jughardt.

Epileptische Krämpfe (Fall­sucht) heilt 1r. O. Killisch, Spezial­arzt für Epilepsie, Berlin, Jägerstr. 75,76. Auswärtige brieflich. (1118)

Im Leib schon Saale.

Heute, Dienstag den 25. Februar 1868:

Zu vermiethen.

1134) Das von Herrn Faulstich seit-

1125) Einem hochgeehrten Publikum von Gießen zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich mit meiner, aus 14 Personen bestehenden Gesellschaft am 1. März d. I. im Saale des Herrn Ph. Leib einen

Cyclus von Vorstellungen eröffnen werde. Um die Kosten meines Un­ternehmens einigermaßen zu decken, werde ich ein Abonnement auf 12 Vorstellungen eröffnen, wozu ich hiermit ganz ergebenst einlade. Da die Saison mit Palmsonn­tag geschlossen wird, im Ganzen also etwa 16 Vorstellungen stattfinden, sehe ich einer recht zahlreichen Betheiligung am Abonne­ment entgegen und zeichne hochachtungsvoll W. Kern, Theatcr-Dircctor.

Frachtbriefe für die Main-Weser- und Cöln-Mindener- Eisenbahn, sowie mntUche zollamtlichen Formu­lare, sind zu haben bei Wilhelm Klee, MauSbnrg.

Lngl. Souver. 11

Rass. Imper. 9

Doll, in Gold 2

Bayerische Bierwirthschast mit Restauralion,

in Mitte der Stadt Frankfurt a/M., ist auf längere Zeit, jedoch unter Ankauf des ganzen Inventars unter den vortheilhaftestcn Be­dingungen zu vermiethen. Franko-Offerten sub M. K. 361 befördert die Annoncen- Expedition von @. L. Daube & Cie. in Frankfurt a. M- (1132)

44-/s-45f/s

Ägezogen. ®

H GewäniBgeBden- und aantlielie k S Zlelrangsltsten sende nach Ent-® ® Scheidung prompt u. weeseBiiwie- H

Hgen. »

® Unter meiner überall Iielielf- *8

57-58

49-51

50-52

54-56

37-39

31-32

54-58

50-52

27%-28%

1139) Ein zuverlässiger, verheirateter Mann, der mit Pferden umgehen kann, fin­det bei den Unterzeichneten eine Stelle. Wohnung, Holz, Licht frei.

Braubach & Rühl, Westphäl. Hof.

Prioritäten.

5O/o östr. F; St. E. B. 2661/2 Ludwigsh.-Bexbach 157 i/4 Maxb ahn 107

Bayer, üstbahn I2OV4 liess. Ludwigsbahn 131V2 3O/o östr. Stsb.-Prior. 53 V? 3% östr. s. Lombard. 43% 30/0 Livornescr 27s4

Toscaner 41 V4

Frankf. Hypoth.-Bank Frankl. Vereins-Kasse 5°/o Elisabeth-Prior. 755/g do. II. Emiss. 733/4

Vermischte Anzeigen.

Merhesstsche Eisenbahnen, i

An die Herren Landesverlreter! :

1130) Nach ben Zeitungsberichten soll ' dem Landtag ein Gesetz über die Verleihung : der Concession zum Bau dieser Bahnen vor- - gelegt werden.

Diese Concession legt dem Lande kolossale : Opfer auf; diese Concession enthält Bedin­gungen, welche niemals erhört wurden. Sie : sind folgende:

Garantie eines Kapitals von 28V2 Mil­lionen zu 8'/r o/o auf 99 Jahre. '

Außerdem hat die Gesellschaft das Recht, Prioritäten in unbeschränkter Zahl auszu­geben, welche von den Bruttöcrträgnissen bezahlt werden, also wieder vom Staate verzinst werden.

Der wirkliche Bau kostet 20 Millionen, also

8>,z Millionen Verlust für den Staat- - .

, Diese 81/. Millionen fließen m die naschen dscr Bankiers zum größten Theil.

Nun sollen dieselben auch das Recht haben, Prioritäten auf Kosten der Bruttoeinnahme auszugebcn, also indirect auf Kosten des Staates, und zwar so viele Millionen, als denselben beliebt.

Als Sicherheit stellen die Bankiers auch nicht einen Groschen, denn die in der Can- cession erwähnten fl. 500,000 stellt die Ge­sellschaft, welche von dem Staate garantirt ist, also der Staat sich selbst.

Wir laden uns auf 99 Jahre unerschwing­liche Steuern auf. Die Bahn soll und muß gebaut werden, aber nicht mit Verschleude­rung enormer Summen durch Bankiers, sondern der Staat soll sich die Mühe geben und selbst bauen; dem Lande werden da­durch sicherlich

1 0 Millionen

gespart-

Selbst bauen ist besser und billiger.

Selbstbau sei die Lvosung.

Gießen, im Februar 1868.

®S5s>® W 3'0

| Neueste Prämien-Anleihe g ® der Stadt Mailand, K

® genehmigt durch Deeret der Königl. ® I Italienislien Regierung vom 11. März 1866.

>; 1122) Der Verkauf der

® <^l6gig8^tiOHaejeR ist von allen Regie-

®ten <5Blicks-Devise :

§>Gottes Segen bei Cohn ! g S habe allein meinen Inieressenten in A ® lientscliland die allerliöcli- ® ® Sten Haupttreffer von 3OO,OI>U, ® I 835,000, iS»,500, 685,500, @ V 650,000, 630,000, 685,000, ® Ä 603,000, 600,000 und jüngst ® ® am ' 66. September selion H G wieder das grosse Eoos von ® ® 50,000 Th al er ansbezaMt. ®

Sains. Colin ®

W. S pindlcr's Fsrrberei iss BeeLisr.

1106) Nächste Absendung: Donnerstag den 27. Februar. Kath. Münch.

Preuss. 472% Obi. 953/g Frankf. 31 /2°/o OW- 82 Nass. 4i/g»/0 Obi. 94-Vs Kurh. 4% Obi. 89%

Hess. 4% Obi. b. Roths. 89'/3 31/2% do. do.

Bayer. 5% Obi. 101'/j

41/2% 1jährige 933/1

4 r/2°/u '/2jährige 91

Würtemb. 4'/2% Obi. 94 Baden 4 l/2!J/o Obi. c. E.L. 9 I "/§ Oestr. 5% b. R. 68*,2

Amer. 6% 1882r Bds. 753/4

Pr. Gass. Sch. I Div. Cass.-A.

Pr. Friedrdor. 9

Pistolen . . 9

,M. | Auswanderer

| befördert billigst

Christian Wallenfels, jun

60/q I885r 74 '/8

Actieai, Frankf. Bank 126*/^ Oester. Bank 725 Creditact. 198 Darmst. Bankact. 222

1119) Unterzeichneter besitzt ein vortreff­liches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, owie gegen Schwächezustände der Harn- Aase und Geschlechtsorgane.

Specialarzt Dr. Kirchhoffer", in Kappel bei St. Gallen (Schweiz.)

ausgeführt vom hiesigen Jager-Musikeorps.

Entiöe ä Person 6 fr.

Anfang 7 Uhr. Ende 11 Uhr.

Bemerkt wird, daß bei diesem Concerte Frankfurter Bier in Schop­pen und Bayerisches Bier in Flaschen verabreicht wird.

1099) Ein freundliches, möblirtes Zimmer ist am Canzleiberg Lit. B- Nr. 67 billig zu vermiethen.___________

1100) ImRussischen Hof" sind La- gerräume zu vermiethen.

in Hamburg. ®

Bank- und Wechselgeschäft. ®

nii) G e s u eh t:

Ein Vertreter, der tüchtig und leistungs­fähig ist und beste Referenzen besitzt, für ein Thibet-WoUcnwaaren-Haus. Gefällige Franko-Offerten zu adressiren M. F. 84, gioste restante Greiz i. V-

1112) Es werden 12 bis 15 gebrauchte, mittelgroße Fenster mit den dazu gehören­den Futtern, sowie auch ohne die Futter, zu kaufen gesucht. Von wem? sagr die Exped. d. Bltts-

1110) Ein gewandter Schneider wünscht Arbeiten nnznnehmcn; auch können diesel­ben bei den verehelichen Bestellern gefer­tigt werden. Das Nähere bei der Exped. dl Bltts. ________________________________

1116) Ein tüchtiger Küferbursche wird gesucht. Von wem? sagt die Exped- d. Bl-

Paris k. S. 95($ Wien k. 8. IO'!3, Disconto 3% G

rungen des In- und Auslandes gestattet, g Die Maupt-Gewinne betragen 15mal 8 Francs 100,000, 76mal Francs 50,000, I 24mal Francs 30,000, 134mal Francs,@ @1000, 134mal Francs 500, 11956m«! «i ® Francs 100, 50, 20 etc. etc. Z

® Beginn der Ziehung am fl®. März

<Sie de <5

Ä Nur <5 Thaler I

kostet ein wirkliches Original- @ ® Staats - Lioos, (nicht von den ver-@ ® botenen Promessen) und werden solche 8 gegen franhirte Einsendung des V 8 SSetrages oder gegen» flost- ® 8 Vorschuss, selbst nach den eait- § ferntesten <S egenden von wir @ versandt. Ä

® Es werden nur Gewinne 8 »_______________ ®

1101) Zwei möblirte Zimmer sind zu ver­miethen bei Wcrnhard Brück, _______.Flügelsgasse.

1103) ImRussischen Hof" sind meh- rere möblirte Zimmer zu vermiethen.

1135) Ein sehr schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei

H. Hochstätter, am Brand.

Vetter und Base.

Eine Familiengeschichte.

(Fortsetzung)

Du hast recht, Rudolph! bet Amalien ist mein Kind gut aufgehoben. Aber Ida hätte doch wohl Abschied von mir nehmen können, und brauchte nicht in Nacht und Nebel aus dem Hause zu gehen!"

Vielleicht fürchtete sie, ihr Plan würde Ihre Billigung nicht erhalten, Onkel! Junge Mädchen sind darin seltsam," sagte der Buchhalter unbefangen. Aber Sie können ja heute Nachmittag hinausfahrcn und sie besuchen!"

Der Commerzienrath nickte stumm; man sah ihm an, daß ihn bereits wieder andere Gedanken beschäftigten, seit die Besorgnisse um sein Lieblingskind zerstreut waren, und er beschäftigte sich abwechselnd mit dem Inhalt feines Tellers und demjenigen seiner Zeitung. Für die drei Frauenzimmer: die Commerzien- räthin, Henrietten und Paulinen, war dieser Auftritt ein äußerst peinlicher, inner- lichst erschütternder gewesen. Jda's Mutter schwebte in einer Spannung, einer Seelenangst und Ungewißheit, die sie beinahe aufrieben; sie vermochte kaum mehr ein Wort hervorzubringen, kaum mehr auf den Füßen zu stehen.Die Sorge um ihr Kind, das sie so leichtsinnig einem landfremden Menschen über­antwortet, hatte sie schon die ganze Nacht kein Auge schließen und tausendmal die Verblendung und den Eigensinn bereuen lasten, womit sie aus purem Trotz gegen ihren Gatten und aus falschem Ehrgeiz in diese Entführung gewilligt hatte. Sie gab Henrietten einen Wink, stand vom Tische auf und ging hinaus; aber draußen auf dem Flur mußte der Lakai sie unterstützen, daß sie wieder ihren Salon im ersten Stock erreichte. Henriette eilte ihr nach, sobald es ohne Auf­sehen geschehen konnte, denn sie hatte bemerkt, daß Mama mit einer Ohnmacht

rang Pauline dagegen zitterte vor Angst, der wahre Grund von Jda's Ab- reise möchte nun an den Tag kommen und den Onkel betrüben, dessen Gerad­heit und Rechtlichkeit sich unbeschreiblich gegen eine solche Handlung seines Lieb­lingskindes empören mußten. Pauline war schon am frühen Morgen von dem Buchhalter über den Verlauf des gestrigen Abenteuers in Kenntniß gesetzt und über Jva'S Rettung beruhigt worden; aber der Gedanke an den Schmerz, wel­chen Jva's Benehmen ihrem Vater bereiten mußte, schnitt ihr selber durch die Seele. Sie las in den Gedanken der Mutter Jda's, sie sah ihr die Folter an, auf welcher sie lag, und sie hatte aufrichtiges Mitleid mit ihr und Henrietten, die, wie sie wohl wußte, den Plan der Entführung nie gebilligt und nie ein Interesse für Manei gehabt hatte, in das kindliche Gewüth Paulinens drang auch nicht die leiseste Regung von Schadenfreude über die Seelenangst der stolzen Frauensleute, welche bisher nur ihre Bedrängerinnen gewesen waren. Die Freude über Jda's Rettung aus drohender Gefahr überwog alle ihre Gedanken und Epsindungen der reinen Seele, und wenn je noch ein anderes Gefühl darin Raum hatte, so waren es Dankbarkeit gegen den männlichen, bewußten, starken Vetter und Bewunderung für die eherne Ruhe, womit er unter all diesen aufregenden Affekten und Leidenschaften seiner Umgebung dastand.

Der Buchhalter warf ihr jetzt einen ermunternden lächelnden Blick zu, nagte an seinem Hühnchen und ließ sich in seiner Gelassenheit nicht stören; sein schall- haft blitzendes Auge verrieth sogar eine gewisse Befriedigung über die Seeienquak, welche die stolze Tanie jetzt erfüllte. Da erhob Onkel Gottfried das Gesicht von seiner Zeitung, sah sich im Zimmer um und richtete an den Neffen die Frage:He, Rudolph, sag' mal, hat denn Jda's Zustand etwas mit der Liebe zu schaffen? Hat ihr der welsche Graf das Köpfchen etwas verrückt?"

Er hatte es, Onkel," versetzte der Buchhalter;aber die Geschichte lst