Politische Rundschau
Redaction, Dnrck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Bietsch) in Giehen-
Vermischtes.
Darmstadt, 17. Dec. In dem äußeren, zwischen der Griesheimer Chaussee und dem Holzhofe gelegenen Theiie des Bahnbofes der Main-Neckarbahn, wurde gestern ein interessanter Versuch ausgeführt. Es handelte sich darum, den Erfolg des Zusammenstoßes zweier mit gleicher Kraft und Geschwindigkeit an einander rennenden Züge zu ermitteln. Zu diesem Zwecke wurden zwei alte Personen - und zwei Packwagen geopfert. Zwei Waggons wurden aus dem Bahnhofe von einer Locomotivc herausgesckoben, zwei andere wurden auf demselben Geleise mit derselben Geschwindigkeit von einer anderen Loco- motive in der entgegengesetzten Richtung herangetrieben. Als die Züge so ziemlich in "der Mitte des Bahnhofs angekommen, dirigirlen die Lokomotiven ihre Dampfkraft rückwärts, und die beiden Wagenpaare setzten allein ihren Weg fort, um mit einem furchtbaren Gekrach bald darauf aneinander zu rennen. Ter Anblick, welcher sich nunmehr den Zuschauern darbot, war ein Bild der gräulichsten Verwüstung. Die direct auf einander gerannten EckcoupeS waren in tausend Splitter und Fetzen zerrissen, die Federn gebogen und an beiden Waggons Sitze, Fußböden und Aren zertrümmert. Diese große Zerstörung ist um so merkwürdiger, als die Geschwindigkeit der beiden Züge, die schon wegen der kleinen Strecke, auf welcher man den Versuch ausführte, geniäßigt werden mußte, keine allzugroße war. Zu bedauern "ist, daß man in der Stadt von diesem Versuche keine Kenntniß hatte, das schaulustige Publikum, das auf dem Erercierplatze ausreichend Platz gehabt hätte, wäre jedenfalls in Masse herbeigeeilt.
Köln, 13. Del. Heute Vormittag wurde im Comptoir des Oelgeschäst« en gros von I. D. Nachtigall während dessen Abwesenheit hier ein scheußlicher Mord verübt. Als gegen 11 Uhr ein Neffe des Hauses in gedachtes Comptoir trat, um Herrn Nachtiaall einen Besuch abzustatten, wurde er erschreckt durch den Anblick deS vor dem Geldschrank in seinem Blute liegenden Buchhalters Gericke. Ein sofort herbeigernfener Polizeibeamte nahm unter Zuziehung von Wachtmannschaften eine Durchsuchung des ganzen Hauses vor, ohne die Spuren de« ThälerS zu entdecken. Als man wieder an den Schauplatz der ruchlosen Thal znrückkam, hörte man ein Geräusch in einem in der Mauer vorhandenen und mit einer einfachen Thüre ver-
sencn Verließe. Dasselbe wurde geöffnet und man fand in ihm einen C-mmi« de« Hauses versteckt, der, über und über mit Blut bedeckt, selbst mehrere Stichwunden hatte. Derselbe gab an, -S seien, während er und der Buchhalter im Comptoir beschäftigt gewesen, zwei Kerle hereingekommen und auf sie Beide loSgegangrn, um an den Geldschrank zu gelangen: er selbst habe sich nach vergeblicher Gegenwehr in das Verließ geflüch- tet. Da inzwischen da« Küchenpersonal darauf aufmerksam gemacht, daß besagter Commis vorher zweimal in der Küche gewesen sei, da« erste Mal, um sich nach der Anwesenheit des Principals zu erkundigen, das andere Mal in sehr aufgeregtem Zustande, ein Glas Wasser fordernd, so wurde dieser, als des Mords verdächtig, verhaftet. Gegen diesen jungen Mann spricht ferner der Umstand, daß im Comtoir häufig Geld gefehlt hat, und daß man ihn, der in letzter Zeit anscheinend mehr Ausgaben machte, wie sein Einkommen zuließ, der Entwendung bezüchtigte, weßhalb ihm seine Stellung zum 1. Januar gekündigt war. Vor einem halben Jahr wurde er in der Nähe einer berüchtigten Straße gestochen und gestern Abend noch hat man ihn auf einem Balle betrunken gesehen. Sein ganzer Lebenswandel soll ein sehr leichtsinniger gewesen sein. Der Ermordete war ein allgemein geachteter junger
Zwange« der Großmächte und widerrathen eine Ein- Mischung zu Gunsten Griechenland«.
London, 18. Dec. Die „Times" ist der An- sicht, daß die Meinung der Regierung dahin gehe, Griechenland, im Falle cs die angestrengte Vcr- miltlung der Westmächte mißachte, der Abfindung mit der Türkei zu überlassen. — Die „Post" glaubt, daß die Loyalität Rußland« gegen die Westmächte in dem türkisch-griechischen Streit keinem Zweifel unterliegen dürfe.
Madrid, 13. Dec. Der Zustand, in dem sich die Gemüiher der spanischen Hauptstadt btfinden, ist da« höchste Stadium der Verwirrung, der Haltlosigkeit, res Widerspruch«; kein Wunder also, wenn
man inmitten dieses Strudel« von Gerüchten, Ver-
muthungen und wirklich begründeten Schreckensbot- chafien nicht mehr weiß, wo man glauben und wo
man zweifeln soll. Wa« die Ereignisse von Catix
betr ffk, so scheint sich nach und nach hcrauszustellen, daß die Emeute ursprünglich nicht auf diese Stadt localisirt werden sollte, sondern einem wohldurch- dachtcn Plan zufolge die ganze Provinz «griffen )aben würde, wenn nicht die Gouverneure durch eine unerwartete Energie die Bewegung im Keime erstickt hätten. So war auf der Insel San Fernando bereits Alles zum Aufstand vorbereitet; nur der ent- chlossenen Thatkrast des Generalcapitäns Wac-Cro° hon hat man es zu verdanken, wenn die Ordnung nicht wesentlich gestört wurde. Die Wuth der Regierungstruppen übersteigt alle Begriffe; namentlich richtet sich dieselbe gegen die Führer der Jnsurrcction. — Die republikanischen Journale veröffentlichen eine Erklärung, in welcher ausgeführt wird, daß den Ereignissen in Andalusien keine reactionären Machinationen zu Grunde lägen, vielmehr sei die Fahne der Republik auf den von edlem Blut getränkten Boden auigepflanzl worden, Die Erklärung prvtestirt ferner gegen die Gewaltthätigkeiten der Regierung, durch welche Cadix in die Alternative versetzt worden sei, entweder weiteren Widerstand zu leisten, oder sich schimpflich zu ergeben. — Dieselben Journale drucken ferner eine Adresse des republikanischen Comitö's von Sevilla ab, in welcher gesagt wird, daß die herausfordernden Maßregeln der Localbehörden und der Befehl zur Entwaffnung der Nationalgarde die Jnsurrection in Eadix veranlaßt habe. Die Adresse verlangt, daß das republikanische Element der Nattvn ebenfalls in der Regierung vertreten werde, daß man mit den Insurgenten von Eadix in würdiger Weise verfahre, daß endlich die jüngste Vergangenheit mit Vergessenheit bedeckt werde, damit Frieden zwischen allen Freunden der Republik herrsche.
Petersburg, 17. Dcc. Tic „russische Tele- graphcn-Agcntur" meldet aus Konstantinopel vom 15. Dec.: Der Abbruch der commerciellen Beziehungen und die Beschlagnahme der griechischen Schiffe in den türkischen Häfen erfolgt nach dem Ablauf des Griechenland gefitzten Termins. Die Eröffnung der Feindieligkeiten ist indeß noch zweifelhaft.
allgemeinen Wahlen sich unmöglich gemacht, wurde durch den bisherigen Arbeitsminister, Forcade de la Roquctte, einen Mann von großstädtischer Eultur und modernen Ideen, ersetzt, und dieser erhält wiederum Hin. Grcssier zum Nachfolger. Siaatemini- ster Rouher wird in Lavalette einen w llkvmmenen Collegen erblicken, von dem er sich eine wirksame Unterstützung in den Kammertebatien versprechen darf. Er wird die neuen Ernennungen, wenn nicht gefordert, so doch jedenfalls gefördert haben. Das neue Cabinet wird daher als ein Ministerium Rouher- Lavalettc bezeichnet, zu dem Frankreich sich Glück wünschen darf, da kasjelbe für es eine ruhige Fortentwicklung in liberaler Richtung, die „Krönung des Gebautes", bcd.utet während Europa in Lava- lette's Ministerium des Aiußern ein neues Pfand des Friedens empfängt. — Die „DmeS" unheilt in Folge der promptcn und doch ohne überstürzende Härte erfolgten Unterdrückung der Jnsurreciion von Eadix, daß Prim und seine Eollegen sich als Herren der Situation bewährt haben. Die Motive der Jn- surreciion feien unzweifelhaft rcpudlikanisch gewesen. Man habe versuchen wollen, ob man die provisorische Regierung einschüchiern und vom Gidankin einer Herstellung e ner Monarchie abbringen könne. Diese Absicht und die andere, die Anhänger des Republika- nismus in anderen Theilen des Reiches durch Erfolge in Eadix zu encouragircn, fei gescheitert.
London, 18. lec. Die heutigen Morgenblätter verurtyciticn die Haltung Griechenlands, hoffen jedoch auf schließliche Nachgieb gkcit desselben in Folge des
Berlin, 17. Dec. Die „Nord. Allg. Zeit." «klärt in ihrem Leitartikel gegenüber d« Wiener „Presse" : Preußen kann, will unk wird Südkeulsch- lanv nicht erobern, Preußen wird aber Süddrutsch- land mit Hingabe aller Kraft und mit aller Energie zu schützen wissen, wenn Süddeutschland das in dem Prager Frieden vorhcrgesehene nationale Band mit dem norddeutsche Bunde hcrzustellen willens und entschlossen ist.
Berlin, 17. Dec. Im Abgeordnetenhaus- lehnte heute der Ministerpräsident Graf Bismarck die Beantwortung der Interpellation Löwe'« betr. die Ear- tellconvention mit Rußland ab, indem er erklärte, die Beantwortung sei ein Bruch des Amtsgeheimnisses und eine Verletzung ter politischen Interessen. „Ich habe es" — fügt er hinzu — „stets principiell mit den seltensten Ausnahmen abgelehnt, Eröffnungen über schwebende Vnrhandlungen mit fremden Mächten zu machen. Nach der Entscheidung wird die Regierung den Interessen des Landes gemäß han- tcln." — In der heutigen Sitzung des Herrenhauses «klärte Graf Bismarck bezüglich des Antrags des Abgeordneten Guerarv (Redefreiheit) : er werde für den Antrag stimmen, obgleich dieser gegen seine Ueberzeugung sei. Allein er halte sich als Minister eine« constitutionellen Staate« nicht berechtigt, die eigene Ueberzeugung unbedingt fcslzuhalten, sondern für verpflichtet zur Herbeiführung ter Uebereinstim- mung der gesetzgebenden Gewalten, sofern dieß ohne praktische nachtheilige Folgen möglich sei. Der Antrag wurde mit 75 gegen 43 Stimmen verworfen. Auch der frühere Ministerpräsident Manteuffel bekämpfte denselben.
Wien, 18. Dec. Das Telegraphen-Correspon- dcnz-Büreau" bringt folgende Mittheilung: Kon- stantinopel, 17. Dee. Oificiell. Die türki chc Regierung ist fest entschlossen, von ihren Forderungen nicht abzulaffen und die angedrohten Maßregeln durchzuführen. — Gestern sind vier türkische Fregatten nach dem Archipel abgegangen.
Paris, 17. Dec. Die „Parke" sagt: Die Mächte sind fortwährend einig. Tie Diplomatie hält sich bereit, um jeden Umstand zu benutzen, der eine Versöhnung zwischen der Türkei und Griechenland herbeiführen könnte. Es ist kein Grund zu zu der Befürchtung vorhanden, der allgemeine europäische Frieden könne gestört werden durch Ereignisse, deren Schauplatz auf den Orient beschränkt bleiben muß.
Paris, 19. Dec. Die französischen Majestäten waren kaum nach Paris zuiückg.kehrt, als sich kic Gerüchte einer Ministerkrisis verwirklichten. Laut „Moniteur" vom 17. Abends wurde Marquis kc Lavalette, der bereits im Jahre 1866 als Min ster des Innern dem Departement des Aeußern inhrtnü- mistisch vorgcstanden, mit dem Portefeuille Ves Acußern betraut und der bisherige Inhaber desselben, Mar« quis de Mousticr, mit den üblichen 30,000 Francs Schmerzensgeldern, die ein Senatorensessel abwirtt, abgcfunden. Der bisherige Miniiter des Innern, Pinard, der durch seine Polizei-Dcmonstrakionen vom 3. Dee. für Leitung dir im Frühjahr bevorstehenden
Maun.
Wiesbaden, 16. Dec. Die Redaction de« „Rh. Cour." erhielt heute mehrere im Freien vollständig ausgebildete Aepfel- bluthen und einige frisch angesetzte Aepfelcheu aus dem Garten des Herrn Kaufmanns Knauer zugeschickt.
Marburg, 15. Dec. Nach dem jetzt erschienenen Ver- zeichniß beträgt die Zahl der Studirenden an hiesiger Universität im lausenden Semester 345, also 22 weniger als im vorigen Semester. Davon sind immatrikulirt 329 Studenten, und zwar Theologen 69 (darunter 7 Ausländer); Juristen: 22 (darunter 1 Ausländer); Mediner 128 (darunter 11 Ausländer); Philosophen 110 (darunter 8 Ausländer). Dazu kommen 16 Richtimmatrikulirte, welche Vorlesungen besuchen.
Die Hof- und Jagdjunker in Mecklenburg sind außer sich. In Grünewald war Hofjagd und der Großherzog war auch eingeladen, er ließ aber absagen, weil er der Eiöffnung des Landtags beiwohnen wollte. Den Landtag einer Hofjagh vorziehen! Wa« soll aus der Welt werden!
München, 16. Dec. Die Nummer 292 des „Volksboten", welche diesen Abend erschien, bringt aus Krouach vom gestrigen Tag folgende Nachricht: „Melde hiemit schleunigst, daß gestern Abend der Sträfling Chorinsky aus der Festung Rosenberg entsprungen, auf seiner Flucht der hochgehenden Redach zu nahe kam, in dieselbe fiel, und heute (15. d.) Morgens bei Küps als Leichnam aus derselben gezogen wurde. (Bestätigung ist natürlich abzuwarten.)
Württemberg. Schillert Sohn, der würtembergische Oberförster, war ein herzensguter, freundlicher Mann, wenn auch in geistiger Beziehung" durchaus nicht der Erbe seines großen Vater« ; dabei hielt er sich nach seinem eigenen Ge- ständniß am Liebsten da auf, „wo'S nicht weit zu einem guten ! Schoppen war." Einer seiner ehemaligen Bekannten erzählt von ihm folgende heitere Geschichte, indem er den munteren Alten selbstredend einführt: „Mein Sohn," plauderte Oberförster v. Schiller, „fe()'n Se, der ist zu grsß und zu stark, hat gar zu viel Dragonermäßiges an sich, als daß er auch nur einen Zoll von seinem Großvater haben oder werden könnte. Da hab' ich noch mehr von ihm, wenigsten« ein Bisle von seinem Herzen. Abe, ein nette« Stück von meinem Jungen muß ich Ihnen doch einmal erzählen. Al« er noch ’n Bub' war, th-t ich ihn zu ’nem Präceptor in Kost, Zucht und Schule. Der hielt alle Semester Gramen mit seinen Zöglingen und lotete
I dazu öffentlich ein, specieli deren Eltern k. Ein Mal, denke ich, mußt du doch auch hingehen, und g’rad als ich in'S Schulzimmer tret', überhört der Präceptor die Buben lateinische Vocabeln. Mich sehend, natürlich, meint' er besonder« meinem Fritze Aufmerksamkeit schenken zu müssen. Er fragt zwei-,
I dreimal; der Bub’ weiß e«, und man sah'« dem Kerl deutlich an, I wie herzlich froh er war. Aber da fragt er wieder: Silva ?
(zu deutsch „Wald") und der Bub weiß es nicht, schaut verdrießlich vor sich nieder; na, Silva? wiederholt der Präceptor, Silva? Schiller! Du weist’«, ich bin sicher; Du weist’S, Dein Vater ist ja oft drin, und — auf fährt der Bub' wider Blitz, da« hat ihn auf die rechte Spur gebracht; und Feuer in den Augen, Freud' auf dem mageren Gesicht, antwortete er flugs und laut: Ja, ja, Wirthhau«! Wirthshau«! Silva das Wirthshau«! — Der Präceptor, und alle die Leut', die da waren, meinten nun, das Lachen unterdrücken zu müssen, und ich, ich selbst wußte mir vor Lachen gar nicht zu helfen, I mußt' fort und ging dann natürlich in’« Jungen Silva. — I Vergess' da« mein Lebtag nicht!"
I London, 14. Dec. Der heutige siebente Jahrestag des Tode« des Prinzen Albert wird auf dem Schlosse Windsor in
I der gewohnten Zurückgezogenheit gefeiert werden. Um 11 Uhr heute Vormittags begibt "sich die Königin, begleitet von allen in Windsor und Frogmore House residireuden Mitgliedern der königlichen Familie (darunter das preußische kroupriuzliche Paar) nach dem Mausoleum, um das Grab des verstorbenen Prinzen mit Immortellen und Blumen zu bestreuen. Das Mausoleum geht seiner Vollendung mit raschen Schritten entgegen; nur noch einige Biidhauerarbeiten und zwei große Gemälde fehlen
I der inneren prachtvollen Ausschmückung. Das Aeußere ist von I Stein, das Innere ganz von Marmor. Eine Flucht schwarzer Marmorstufen führt zu einer Säulenhalle von Granit, welche den Zugang bildet. Ueber diesem, im Inneren, befindet sich ein Gemälde von der Hand der Frau Kronprinzessin von Preußen, welche — gleichgeübt im Gebrauch des Pinsel« wie de« Meise!« — auch zu den Bildhauerarbeiten für das Mauso-
I le um einen Beitrag liefern wird. Die innere Halle, ein Oktogon mit drei Capellen, enthält den massiven Sarkophag aus Aberdeener Granit, dessen Ecken von knieenden Engeln in Bronze und dessen Deckel von einer Mnrrnorstatue de« Prinzen in liegender Stellung — ein Werk Marochetti'« — geschmückt wird. Von der Decke in den drei Capellen hängt ein prachtvoller Kronleuchter au« Bronze und Gold hernieder; die mittlere enthält einen Altar, über welchem ein große« Gemälde, „die Auferstehung«, angebracht ist, und über diesem wiederum sieht der Beschauer „die Himmelfahrt" al fresco auf die Decke gemalt. Einen annähernden Begriff von der Pracht des Mausoleums, welches übrigens dem Publikum bisher nickt zugänglich war, gibt der Umstand, daß e« bisher über 200,000 L. kostete, eine Summe, welche die Königin ausschließlich aus ihrer Privatschatulle bestritten hat. _____


