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Redaction, Druck und Verlag dcr Brühl'schen Druckerei (Rr Cbr. TittfdO in Gießen.
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lich zweimal bet dem Cardinal, welcher ihr präsi- tirt, zusammen, und die Arbeiter der Druckerei des „Qiurinal", welchen Vas strengste Gcbcimniß bei ren böchsten geistlichen unv weltlichen Strafen anbefohlen ist, drucken bereits an dem den Bischöfen zu unter« l-reitenten Programm. Der Papst zeige ein solches Vertrauen in die Zukunft, daß er die Hoffnung aus- spricht, er werde das Coneil nicht nur eröffnen, sondern auch schließen. — Es macht in Paris viel von sich reden, daß kürzlich ird)t nur ter Cvmmandant des Tuilerien-Schloffes, General Rollin, in den Nu- hrstand versetzt, sondern auch das ganze militärische Personal des Palais verändert worden ist. Der Grund der Maßregel soll darin zu suchen sein, daß das Schloß wahrend der Abwesenheit ter kaiserlichen Familie ter Schauplatz anstößiger Seenen gewesen wäre; Andere munckeln auch von einem Cotnpiot, einem Projeet, d-n kaiserlichen Prinzen zu entführen, und was des wunderlichen Gcretes mehr ist. Auch in der Kammer ist das »chsteriöse Ercigniß während der letzten Tage viel besprochen Worten.
Paris, 17. Juli. Der Kaiser wird morgen einen Cabinetsrath in den Tuilcrien prästtiren und Sonntag nach Plomb'eres abreisen, wo er ttnen Aufenthalt von drei Wochen nehmen wird. Die Kaiserin und der kaiserliche Prinz veibleiben in Fontainebleau und werten mit tem Kaiser erst am 12. August im Lager von Chalons Mieter zusammentreffen. — Der „Elentart" sagt, der Zustand des Grafen v. d. Goltz sei wenig befriedigend.
Washington, 8. Juli, tzkor Dampfer.) Stevens brachte im Repräsentantenhaus fünf Zusatzarti- kel zur Anklage wider Johnson ein, welche denselben des Mißbrauchs seiner präsidentiellen Patronatsrechte, der rechtswidrigen Absetzung legaler Beamten, der Einsetzung von Parteigenossen als deren Nachfolger, der gemeinschävlichen Anwendung des Begnadigungsrechtes beschuldigen. Die Zusatzartilel wurden in Erwägung genommen.
... Heber die Zahlung der Vertretnngssummen
für Militärpflichtige, weiche sich bei der nächsten Truppen- Ergänzung vertreten lassen wollen, wurde folgende Bekanntmachung erlassen: 1) Die 700 ff. betragende Vertretnnqs- summe kann in der Periode vom 16. Juli d. I. bio einschließlich des Tags vor der im nächsten Herbste stattfindenden Trup- penergänzung zur Großh. Ginstandskasse in Darmstadt bezahlt werden. Wer nach dem t. August bezahlt, hak zugleich 4 Procent Verzugszinsen zu entrichten. Tie Zahlung darf nur tir groben, an den öffentlichen Kaffen gangbaren Münzsvrten ebn auch in Papiergeld geschehen. 2) Die Zahlung muß persönlich geleistet werden, und hat entweder durch den" Dienstpflichtigen selbst, oder durch einen Angehörigen, oder einen sonst Beauftragten zu geschehen. 3) Bei der Zahlung muß Vor- und Zunamen, Geburts- und Heimathsort und die Loosnummcr de« Dienstpflichtigen, sowie der Name desjenigen, welcher die Zahlung leistet, angegeben werden. 4) Die von Großh. EinstandS- kasse ausgestellte Quittung hat der Dienstpflichtige, oder Derjenige. welcher die Zahlung für ihn leistet, auf dem Secretariat Großh. KriegSministeriums vidiren zu lassen. An Samstag- Nachmittagen, sowie an Sonn - und Festtagen werden keine Zahlungen angenommen.
Essen, 1. Juli. Die Erdstörungen nehmen in unserer Stadt leider unaufhaltsamen Fortgang. Neue Riffe sind in letzterer Zeit an mehreren Häusern im Innern der Stadt vor- gekommcn, so an dem Gerichtsgebäudc, an einem Privathause an der Brandstraße und an 'dem Ralhhause, die eine Linie bilden, welche auf den Riß in der Bahnhofstraße znfuhrt. Auch hinler dem Knappschaftsgebäude hat sich eine lang gezogene Kluft durch ein in der Nähe liegendes früheres Ziegelfeld gebildet und Bruche von Hjas- und W-sserröhren sind in dieser Gegend seit einiger Zeit an dcr Tagesordnung. Durch einen solchen Bruch hat die Gasanstalt neulich einen außerordentlichen Verlust von 30,000 Kubikfuß Gas erlitten.
Paris, 14. Juli. Die „Deutsche Pariser Correspondenz' schreibt: „Marschall Niel hatte dem Verfasser der Geschichte Louvois', Camille Rouffet, die Darstellung der Kämpfe der republikanischen Armeen gegen die preußische Invasion von 1792 aufgetragen. Diese Arbeit, von patriotischem Feuer durchglüht, sollte einen für gewisse Eventualitäten sehr nützlichen Effekt ausüben. Das Werk war vollendet und der KricgSmiuister hatte es bereits dem „Moniteur" zur Veröffentlichung zugeschickt, als plötzlich Hr. Rouher dazwischentrat. Es schien ihm, daß. wie er es kürzlich in der Kammer auS- spcach unter den gegebenen Umständen „eine große Klugheit vonnöthen fei", und so verhinderte er den Abdruck der chauvinistischen Arbeit des Hrn. Rouffet in den Spalten des amtlichen Blattes."
Paris. Die „Laterne" von Rochefort zählt bereits 100,000 Abonnenten. Jedes Blatt wird mit einem feueirothen Umschlag ausgegeben. In einem der letzten Blätter wird aus St. Helena gemeldet, daß die Gemächer Napoleons I. neu tape- zict würden. Uebcrhaupt bekommt der jetzige Kaiser in diesem Blatte viel zu hören, was ihm nicht genehm ist. — In den Kellergewölben der hiesigen Centralhalle ist ein Brand ausgebrochen. der 160,000 Pfund Butter und über eine Million Eier verzehrt bat. Leider sind dabei 16 Personen mit vielen Brandwunden bedeckt worden und 3 Menschen haben sogar daS Leben verloren. Ein Theil der Keliergewölbe ist eingestürzt.
Vermischtes.
Gießen. lSitzung des Gemeinderaths vom 17. 3 uli. Anwesend: der Großh. Bürgermeister Vogt, die Ge- meinderathsmitglicder Berg, Felsing, Haustein, Keller, Löber, Möhl, Nagel, Petri, Ricker, Rosenberg, Silbereisen, Wcidig.
Der Gemeinderath beschließt, das Begehren des Großherzogl. Krtegsministeriums, 36,000 fl. für bauiiche Umänderungen des ZeugbauseS von Seiten dcr Städt zu bewilligen, um die Aus- easernirung eines beträchtlichen Theiles der Mannschaften des 2. Infanterieregimentes zu vermeiden, motivirt abzulehnen, und die Großh. Bürgermeisterei zu beauftragen, eine Erwiederung D entwenfen und nach deren Billigung durch die Gemeinde- raihs Mitglieder Hanstein und Keller abzusenden.
Dem Vorschläge des Schulvorstandes beistimmend, wurde beschlossen, jeder der beiden Jndustiielehierinnen eine mit dem 1. Juli d. I. beginnende Gehaltsaufbesserung von 25 fl. zu bewilligen.
In Betreff der Bitte der Erben des OberappellationSge- richtSraths Knorr beschließt der Gemeinderath mit Rücksicht auf die noch unentschiedene Frage über die Richtung der Qber- hezsischen Eisenbahnen und der hiernach wahrscheinlich gewordenen Aenderung des Bauplans aus dem Seltersberg ablehnend zu b-antworten.
Der Gemeinderath erklärt sich mit dem Bauproject des Weißbinders I. Hoch e nverstanden, beschließt, den Großh. Bürgermeister und den Banausschuß zu beauftragen, die Baulinie für buS Hoch sche Haus (zwischen A. Nauheimer und dem ehemals Hofniannsichen Hause am Seltersthor) unter Beiziehung der Baubehörde abzustecken und dem Bittsteller das geringe Gelände, welches er zur Herstellung seines Bauwesens bedarf, jedoch ausschließlich der darauf befindlichen Bäume; für 2 fl. 30 fr. per Klafter und Zahlung aller entstehenden Kosten, zu überlaffen.
Derselbe Beschluß gilt für das Baugesuch des Schreiners C. Seipp, welcher ebendahin weiter links zu bauen beabsichtigt.
Der Gemeinder-th billigt die Ausführung des ihm voi'ge- legten, 57 fl. 57'/4 fr. betragenden Kostenvoranschlags zu Arbeiten an der Octroierheberstelle am Neustädterlhor.
Der Getneinderath beschließt, für die Entdeckung des von Wckh. Wagenknecht von Alten-Buseck dnrch Beschädigung der Bäume an der Wiesecker Cbauffee begangenen Vergehens eine Belohnung von 10 fl. zu bewilligen Jmd der Großh. Polizci- verwaltnng zur Bertheilung an die betreffenden Entdecker zukommen zu lassen.
Die übrigen Beschlüsse betreffen Angelegenheiten persönlicher Art.
Gießen, 20. Juli. Verflossenen Freitag, Abends nach 10 Ohr, batten die Kneipgäste der „Puivermühle" und einige andere dazu gekommene Spaziergänger Gelegenheit, eine eben so seltene, wie interessante Encheinung zu beobachten. Es umschwirrte nämlich um diese Zeit die Gaslafeinen auf der Lahn- brncke eine solche Menge von sogenannten Eintagsfliegen, wie man sie noch selten geieben haben mag. Man hätte sich, trotz der warmen Somme>luft, beim Anblick dieser zahllosen Thier- chen, welche nicht nach Tausenden, sondern nach Millionen und Milliarden zählten, in das wüsteste Schneegestöber des November oder Februar versetzt denken können. Dabei war der Boden wenigstens 10 S»ritte int Umkreis der Laterne so hoch von den zuckenden, verendeitden Thierchen bedeckt, daß sie an manchen Stellen buchstäblich eine 5 7 Zoll hohe weiße Lchiwte bildeten. Die Menge war so groß, daß man ganze Waschkorbe damit bäte stillen können Den Hunden mochte dieff Schauspiel ebenfalls sehr unheimlich und befremdend Vorkommen, denn „Azur" machte ein entsetzlich dummes Gesicht da^u und fyielt Nch mit den übrigen in angemessener Entser- nung. Ein abergläubischer Landmann, mit welchem Einsender
Darmstadt, 16. Juli. Im Laufe des nächsten Monats wird tot Rückkehr des Hrn. v. Dalwigk aus Lievland (wo derselbe bet seinem Schwiegervater weilt) erwartet, worauf dann sofort die Schließung des Landtags durch landesherrliches Edict erfolgt, ohne baß rie Kammern vorher noch einmal cinberu- fen würden. Der Zusammentritt be« neuen Landtags dürfte dann im Oktober l. I. erfolgen.
Berlin, 17. Juli. Die „Kreuzzeit." sagt: Aus Anlatz ces von Rußland gemackten Vorschlages bezüglich der Explolivnsgeschosse habe Preußen Vie Einsetzung einer internationalen Experten-Eommissson zur Feststellung der Grenzen für Anwenkung sernweittgcr. Geschosse aus Geschütz und Gewehren vorgeschlagen unv Rußland ven preußischen Vorschlag acceptirt. Der Zusammentritt ter Commission werte wahrscheinlich nod> in viesem Jahre erfolgen.
Berlin, 18. Juli. Der „StaotSanzeiger" publi- cirt einen Erlaß vom 4. Juli auf Grünt des Gesetzes, betreffend die zur Erweiterung ter BundeS- knegSmarine und Küstenvcrtheikigung genehmigte Ausgabe von 3,600,000 Thaler rerzinslichen Smats- anweisun en in Abschnitten von 100 und 1000 Thalrrn. Der Bundeskanzler wird den Zinssatz und die Um- laufstaner festsetzen.
Cms, 17. Juli. Der König hat heute Mittag eine Deputation des Frankfurter Magistrats, an ke- reu Spitze der Bürgermeister Mumm sich befand, empfangen. Vor sein-r Abreise von hier wird sich der König auf einige Tage nab Wiesbaden begeben.
München, 16. Juli. Daß sich Fürst Hohenlohe persönlich auf den Weg gemacht, um in Stuttgart mit seinen Collegen sich zu besprechen, beweist uns, daß er tiefen Ausflug für nöthig hielt, wenn er seine Bemühungen in Betreff der Festung Ulm und der Bildung einer süddeutschen Militärcommis, sion von einem glücklichen Erfolg gekrönt sehen wollte. Denn trotz der oifieiellen Dementis machte man in Stuttgart ein böses Gesicht zu den baierischen Vor- schlagen und es bedurfte des persönlichen BesueöeS des Fürsten, um den säumigen und mißtrauischen Hrn. v. Barnbüler zufrieden zu stellen und zu beruhigen. Der Zweck, den der Fürst mit seiner kurzen Reise verband, ist also vollkommen erreicht; die Ratification der Vereinbarungen wegen Ulm ist ausgewech- seit und die Aussicht auf eine schnelle Verständigung betreffs der Bildung einer sütdeutschen Militärcvm- mission sind ebenfalls gesichert. Heute Abend wird der Fürst hierher zurückkchren.
Karlsruhe, 18. Juli. Die „Karlsruher Zeit." bestätigt, daß kurz nad, der bekannten Ankündigung der „Hoffmann'schen Correspondenz" die Einladung aus München hieher gelangte, eine süddeutsche Mil> täreommilsion auf Grund eines bereits entworfenen Statuts in München zusammentreten zu lassen; die badische Regierung aber, so wenig sie sid) principiell einer g meinschaftlichen Bcrathung der Defensivver- hältniffe Süoveutschlands im Zusammenhang mit der Verthcitigung Gesammtveutschlands zu entziehen gedenkt, sei nicht in der Lage gewesen, auf die gemachte Einladung einzugehen. — Die Verdandlungen mit Banrroft haben so rakchm Fortgang genom nen, daß bereits auf morgen die Unterzeichnung des badisch- nordrmerikanischen Vertrags erwartet wird.
Parts, 16. Juli. Eine Londoner Depesche, welche cie Ankunft des Hrn. Drouyn de Lhuys in der englisch n Hauptstadt meldet, könnte zu irrthüm- lichen Aitsiegungen Anlaß geben. Herr Drouyn de Lhuvs, welcher Präsident der sranzöfischen Ackerbau- Gesellschaft ist, begibt sieh nad) Leieester zu einer landwirthschaftl chen Ausstellung. — Ein amtliches Telegramm aus Madrid erklärt die Angaben der „Epogue", daß in Eatalonien der Belagerungszu- stand verhängt worden wäre, und daß man in Saragossa die Vorbereitungen zu einem Pronunciamento entdeckt hätte, für unwahr. Die „Epogue" halt ihre Angabe aufrecht. W r glauben wenig an die Wahr- heitsliebe des Madrider Telegraphen, aber noch weniger an diejenige der „Epogue". Derselben De- sche zufolge sollten der Herzog und die Herzogin von Montpensicr erst gestern Abend nach Eintra abreisen. Di-sc Verzögerung rührt der „France" zufolge daher, daß die Verfügung des Eabincts, durd) welche dem p inzl chen Paar befohlen wird, Spanien zu verlassen, noch nicht die Sanction der Königin er- halten habe. — Das „Memorial kiplomat que" vrr- nimmt aus Rom,' es fei aller Grund zu der Annahme vorhanden, daß die katholischen Souveräne nacvtragl ch die Einladung erhalten werden, sich bei i bem Eoncil vertreten zu lassen. Der „Pr sse" schreibt man aus der Ewigen Stadt, daß die Vorbereitun- ^"chcnversammlung mit großem Eifer f^g-letzt^en^^ Commission tritt wöchent-
eine tangere Unterredung über diese seltsame Erscheinung suchte diesen zu überzeugen, daß dieß eigentlich keine Thier»,» seien, sondern eS sei, wie man cS so nenne, „einem Bauern der Waizen fvrtgeflogen". Dabei beklagte er sehr den $„ lüft des Unglücklichen, welchen er wenigftens auf zwanzig Mal' ter schätzte. Alle eifrigen Gegenversicherungen Einsenders h,jJ er ab mit den Worten: „da verstehen Sie nichts davon d-r wissen wir Bauern besser!" Es wäre in der That zn'wüu schen, daß von naturwissenschaftlicher Seite Schritte zur lebrnng über das Wesen und die Eigenschaften jener intereffa» teü Thierchen gethau würden.
Darmstadt, 16. Juli. Das heute erschienene Real,, rungsbiatt Nr. 37 enthält: gt
I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums de« Groß- herzoglichcn Hanfes und des Acußern, den zwischen dem Groß, herzogthum Hessen und dem Königreich Preußen abgeschlossenen Vertrag über Verwaltung und Betrieb der im Großh,r- zoglichen Gebiet belegenen Strecke der Main-Weser-Bahn be. treffei.d. '
II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des In, nern, die Militär-Dienstpflicht der SchulamtS.Candidaten bi- treffcnd. Dieselbe lautet:
Da die Echulamts-Candidaten, welche ihre Befähignnq für ia« Schulamt in der vorschriftsmäßigen Prüfung nachgewiesen haben und den Bestimniungcn der §§. 8 und 46 der Militär- Ersatz-Jnstruetion vom 26. März I. I. zufolge ihre Dienstpflicht bei der Fahne durch eine sechswöchentliche Hebung bei einem Jnfanterie-jflegiment genügen wollen, ihre Anmeldung zur Einstellung seither vornahmen, ohne sich bei der Departe- mcnts-Ersatz-Commission zur körperlichen Untersuchung gestelli zu haben, so wird hiermit zur Kenntniß der Betheiligtcn gebracht, daß alle genannten Candidaten zuerst bei dem Depat- tements-Ersatz-Geschäft unter Vorzeigung ihrer Berechtig»»- auch körperlich geprüft werden müssen, und daß die tauglich Befundenen dann im Laufe des nächsten militärischen Dienß- lahreS Alle zu gleicher Zeit zu einem Truppentheil werden ein- bevrdcrt werden.
I!I. D i e n st n a ch r! ch t e n. Am 22. Jiini wurde der Pfarr- Verwalter Jacobi zu Lflhofen zum katholischen Pfarrer daselbst ernannt; — am 27. Juni wurde dem Jacob Meinhardt aus Lber-MooS das Patent als Geometer der zweiten Klasse für den Kreis Lauterbach, — am 30. Juni dem @ei>- nietet dritter Klaffe Bock aus Erbenhausen das Patent als Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Alsfeld, — dem C. W. Steinhäuser aus Butzbach das Patent als Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Friedberg — und an dem,elben Tage dem PH. Hardt — und dem Joh. Pitt II. aus Großeu-Liudcu das Patent al« Geometer der dritten Klasse für den Kreis Gießen ertheilt.
IV. Gestorben: am 12. April der pensionirte Lehrer
«n *1CC flu6 Gaii-AlgeSheim; — am 20. Juni der Invalide Weick von Nordheim; — am 26. Juni der pensionirte Liber- appellations- und Cassationögerichtsrath Geheimerath Schenck zu Tarnistadt, — am 30. Juni der evangelische Pfarrer H ed- daus zu Appenheim.


