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Darmstadt, 17. Dec. Beide Kammern der Stände haben sich am Dienstag auf unbestimmte Zeit vertagt. Die zweite Kammer wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte de« Januar wieder zusammen­treten und sodann zunächst da- Militär-Pensions- Gesetz in Berathung nehmen.

Berlin, 16. Dec. Die heutigeProv.-Corr." sagt:Es überrascht einigermaßen, daß, nachdem der kretische Aufstand fast gedämpft war, die Pforte ein Ultimatum an Griechenland richtete, da« bis zum 17. d. zu beantworten ist. Die europäischen Mächte beeilten sich, eine Friedensstörung zu verhin­dern. Preußen, welches weder ein Aufsicht-recht über Griechenland ausübt, noch ein besondere» Schutzrecht über die Türkei beansprucht, hat sich den Bemühun­gen der Mächte freiwillig angescblossen und in beson­ders warmer, von den Schutzmächten mit Befriedigung anerkannter Weise zu bewirken gesucht, daß Griechen­land die Forderungen der Türkei, soweit dieselben völkerrechtlich begründet sind, befriedige. E« ist be­stimmt zu erwarten, daß die Frieden-mahnungen bei- derseits Gehör finden."

Berlin, 16. Dec. Die bereits erwähnte, in der gestrigen Sitzung des Bundcsraths erfolgte Vor­lage de« Präsidiums, betreffend den Abschluß einer Uebereinkunft mit Baden wegen Ableistung der Mi- litärdienfipflicht badischer Staatsangehöriger im Bun­desgebiete und umgekehrt, repeäsentirt noch nicht einen fertigen, resp. bis zur Genehmigung des Bundes- raths abgeschlossenen Vertrag, sondern es hat die­selbe vorläufig nur zum Zweck, die Genehmigung des Bundesraths zu Verhandlungen und zum Ab­schlüsse eines Vertrags in dem bezeichneten Sinne einzuholen. Der betreffenden Vorlage liegt insbe­sondere der Wunsch der badischen Regierung nach einem derartigen Arrangement zum Grunde. Die Zustimmung de« Bundesrath« und somit auch der baldige Abschluß der Sache, zu welchem übrigens auch die Zustimmung des Reichstags erforderlich sein wird, ist unzweifelhaft zu erwarten. Man ist nicht der Meinung, daß der Gegenstand, um welchen es sich hier handelt, in praktischer Beziehung von großer Bedeutung sein dürfte, weil die Personen au« dem beiderseitigen Staatsgebiete, welche in solcher Art ihre Militärdienstpflicht ableisten, sich immer wohl doch uur auf ein Minimum reduciren würden. Da­gegen begegnet man überall der übereinstimmenden Uebcrzeugung, daß die Sache in principieller Bezie­hung von ganz eminenter Bedeutung sei.

Kassel, 16. Dec. Rach derKass. Ztg." ist e« jetzt entschieden, daß die Regierungsbezirke Kassel und Wiesbaden zu einem Ober-Präsivialbezirke ver­einigt bleiben, welcher fortan den NamenProvinz Hessen-Nassau" führt.

Bremen, 17. Dec. Man meldet derWeser- zeitung" au» Berlin: Es bestätigt sich, daß die Großmächte übereingekommen sind, auch nach Ablauf der in der türkischen Sommation gesetzten Frist, den Ausbruch von Feindseligkeiten zwischen der Türkei und Griechenland zu verhindern. Uebrigen« sind sämmtliche Forderungen der Türkei von Seiten Preußens sowohl als der Westmächte und Oester» reiebs in Athen unterstützt worden.

Wien, 15. Dec. Die heutigeWiener Abend- post" nimmt Act von demfeindlichen, gehässigen Tone der officiösen Presse Preußen«" und kommt dann auch auf die angeblich zwischen Paris und Berlin mittelst Telegraph gewechselte Nachricht über angebliche Vorstellungen zu sprechen, welche Oester­reich wegen seiner erregten Behandlung der orienta» lischen Angelegenheiten von den Westmächten gemacht worden seien. Diese Nachricht wird von derAbend­post" al« eine böswillige Lüge bezeichnet, welcher nicht einmal der Schatten eines möglichen Mißver­ständnisses zu Grunde liege, da weder von Pari« noch von London irgend ein Schritt gethan worden sei, der eine solche Deutung zulasse.

Wien, 16. Dec. Ein Telegramm derWiener Abendpost" aus Athen meldet, daß die Seiten» der Pforte der griechischen Regierung zugestandene Prä» clusivfrist am 16. d. Abends endigt. Ueber die Ent- schließungen der griechischen Regierung sei noch^nicht« Bestimmte« bekannt.

Paris, 17. Dec. DerMoniteur und der Constitutionnel" melden, daß der Kaiser und die kaiserliche Familie um 3 Uhr Nachmittag« auf dem Nordbahnhvf ankommen und. sich über die Boule­vard« von Straßburg, von Sebastopol und die Rue Rivoli nach den Tuilerien begeben werden.

Konstantinopel, 16. Dec., 2 Uhr Nach- mittags. DieTurquie" sagt (die beiden vom te­legraphischen Corresondenz-Bureau in Wien Montag und Mittwoch empfangenen Telegramme bestätigend):

Da« Telegramm de« Gesandten Photiades in Athen, in welchem derselbe die Verwerfung des Ultimatums durch Griechenland ankündigte, traf am Montag ein. Der Gesandte stand im Begriffe abzureisen. Um die Abreise der Griechen zu erleichtern, stellte ihnen die Pforte Dampfer zur Verfügung. Die griechi- sche Panferfregatte, welcher den griechischen Gesand- ten an Bord nehmen soll, ist noch nicht eingelroffen. Die Pforte würde ihr die Erlaubniß, die Darda­nellen zu Yassiren, verweigern. Dar Gerücht geht, der griechische DampferEnosiS" sei in den griechi­schen Gewässern durch ein griechisches Kriegsschiff angegriffen worden.

Konstantinopel, 16. Dec., Abends 10 Uhr 10 Min. Die Affaire mit dem DampferEnosis" bestätigt sich. Eine aus 3 Fregatten und aus einem Aviso-Dampfer bestehende Escadre ist zur Verstär­kung des von Hobbart Pascha befehligten Geschwa­der« abgegangen. E« sind Verfügungen getroffen, wonach alle Griechen, welche von jetzt ab noch 14 Tage auf türkischem Gebiete verbleiben, al« Unter- thanen der Pforte betrachtet werden sollen. Die Frauen sind von diesen Bestimmungen ausgenommen. Den compromittirten Persönlichkeiten ist eine Frist gestellt, binnen deren sie da« türkische Gebiet, bei Strafe der Ausweisung, zu verlassen haben. (Das Wagner'sche Bureau fügt hieran nachstehende ihm über Pari« zugegangene Depesche au« Konstantinopel von Mittwoch Abend, welche den Inhalt obiger De­pesche vollständig bestätigt und noch folgende Ergän­zung enthält: Nach den von der Pforte erlassenen Verfügungen ist eine gewisse Zahl Compromittirtcr exilirt und haben dieselben binnen 8 Tagen das türkische Gebiet zu »erlassen. Der griechische Ge­sandte hat heute seine Pässe erhalten unv wird un­verweilt abreisen. Türken Baisse 413/4.)

Athen, 16. Dec. Officiell. Der griechische DampferEnosis", von türkischen Schiffen verfolgt, wird vom Admiral Hobbart im Hafen von Syra blokirt.

Madrid, 16. Dec. Die Gerüchte über eine Krisis im Ministerium sind ohne Begründung. In Cadix ist der normale Stand der Dinge wie- der hergestellt. Die Familien, welche während der Waffenstillstands die Stadt verlassen haben, sind wie- der zurückgekebrt.

Newyork, 14. Dec. Das Repräsentantenhaus nahm mit 154 gegen 6 Stimmen eine Resolution au, die jedwede Repudiation (Weigerung der Rück­zahlung in Gold) verdammt und den Staatsgläu- bigern die gewissenhafteste Verbindlichkeits-Erfüllung verheißt.

Vermischtes.

Darmstadt, 16. Dec. Das heute erschienene Regie­rungsblatt Nr. 63 enthält:

I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des In­nern, die Arzneimitteltare für das Großherzogthum betreffend.

II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Fi. nanzen, die Vernichtung von eingezogenen Grundrentenscheinen betreffend.

III. Bekanntmachung Großherzoglichen OberconststoriumS über die Ergebnisse »er Verwaltung »e« allgemeinen evange­lischen Kirchenfonds vom Jahre 1867.

IV. Bekanntmachung der Großherzoglichen Commission für Post-Angelegenheiten, den Personentarif auf dem Fnlda-Schlitzer Personenvostcourse betreffend.

V. Ertheilung von ErfinduugSpatenten.

VI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 31. Nov. »em evangelischen Pfarrer zu Gonterskirchen, im Decanate Laubach, Hermann Gombel, die evangelisch« Pfarrstelle zu Dudenho­fen, im Decanate Offenbach, und dem evangelischen Pfarrer zu Volkartshain, im Decanate Gedern, Jacob Hermann Frank, die evangelische Pfarrstelle zu Ober-LaiS, im Decanate Gedern, zu übertragen; am 28. No», den GerichtS-Accessisten Dr. Carl Müller au« Mainz zum Substituten des Staatsprocu- rator« am Bezirksgerichte Alzey zu ernennen; an demselben Tage den von dem Freiherrn von Leonhakdi auf die evangeli- che Pfarrstelle zu Klein-Karben, im Decanate Rodheim, prä- entirte» Lehrer an »er Stadtmädchenschule zu Darmstadt, Mitprediger Heinrich Kalt Henn, für diese Stelle zu bestäti­gen ; am 30. Nov. den Protocolliste» und Registraturge- hülfe» bei der Ober-Steuer,Direction, Wilhelm Jost, zum Secretär bei dieser Behörde mit dem AmtltitelOber-Eteuer- Secretär", am 2. Dec. den GerichtS-Accessisten und Er- gänzungSrichter bei dem durch Verordnung vom 16. Septem­ber 1841 organisirten Rheinzollgerichte erster Instanz, den GerichtS-Accessisten und ErgänzungSrichter bei dem Friedensge­richte Oppenheim, Ferdinand Kaden, zum Ergänzungsrichter bei dem FriedenSgerichte Mainz II., de» Gericht«,Acces- rsten Franz Gebhard au« Mainz zum Ergänzung«richter bei dem FriedenSgerichte Oppenheim und an demselben Tag« den Regierung«-Accessisten Carl Theobald Schönfeld au« Wöllstein, im Kreise Alzey, zum KreiSaffessor zu ernennen.

VII. Charakterertheilungen. Seine Königliche Ho­heit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. Nov. dem Rath bei der Ober-Medicinal-Direction, Dr. Küchler, den Charaker alsGeheimer Ober-Medicinalrath", dem al« StationScontroleur des Zollvereins verwendeten Hauptzoll- amts-Controleur Ruckel«hausen in Harburg den Charakter alt Zoll-Jnspector und dem Schuhmachermeister Wilhelm

Müller I. zu Darmstadt den Charakter al« Hofschuhmacher zu ertheilen.

VIII. Concurrenz für: die zweite evangelisch« Pfarrstelle zu Offenbach mit einem Gehalte von 1421 fl. 51 fr.; dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein steht da« Präsentation«- recht zu dieser Stell« zu: die erste cvaugelische Schulstelle zu Beuern mit einem Gestalt« von 476 fl., wovon jedoch vor­erst eine Abgabe von 50 fl. zu entrichten ist, nebst einer Ver­gütung für Heizung de« Schullocal« von 21 fl.; die evan­gelische Pfarrstelle zu Heppenheim mit einem Gehalte von 1356 fl. 39 fr.; die evangelische Schulstelle zu Ober- Schmitten mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl., nebst einer Vergütung von 10 fl. 48 fr. für Heizung de« Schullo- cal«; die evangelische Schulstelle z» Wi»ter«heitn mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl., nebst einer Vergütung von 30 fl. für Heizung de« Schullocal«.

Ostpreußen. In »er Kreirsynod« ix Angerburg eifert« Graf Lehndorf gewaltig für Herstellung »er alten Kirchen- buße, namentlich wolle er in der Kirche eine besonder« Bank für gefallen« Mädchen aufgestellt haben. Mag gut sein, Herr Graf, antwortete der Vorsitzende, ein alter, wür­diger Superintendent, aber nur dann, wenn auchfür die Verführer" «ine Ertrabank ausgestellt wird. Der Graf biß sich auf die Lippen und wollte au« guten Gründen von diesem Bänklein nichts wissen. Der Gedanke ist aber ge­sund, wenn auch die Bank etwa« groß «»«fallen würde; e« würde Mancher in die Kirch« kommen, der sonst hinter der Kirche herumschleicht.

Wien, 13. Dec. Nachstehende an« authentischer Quelle geschöpfte Daten eine« Wiener Correspondenten de«Dresdener Journal»" über die Hauptbestimmungen de« Baron Jame« Rothschildsschen Testament« liefern de» Maßstab von der co- I-ffalen Hinterlassenschaft de« Verblichenen, die in der That eine Milliarde weit übersteigen dürfte. Testamentarisch hinter­ließ Baron James Rothschild seiner Wittwe 200 Mill. Franc«, fern» da« prachtvolle Schloß Ferriör«, dessen Kunstschätze allein auf 20 bi« 25 Mill, geschätzt werden, und da» Hau« in der Rue Lasitte in Pari«. Seinem zweiten Sohne Gustav hinterließ er 200 und seinem dritten Sohne «dmund 150 Mill. Franc», überdieß seinem Enkel (nach dem verstorbenen Sohne Salomon) 50 Mill. Francs. Den reichlich über 500 Mill. Franc« betragenden Rest de« Vermögens vermachte der Erb­lasser gleichsam als Majorat seinem ältesten Sohne Alfred al« Universalerbe. Ueberraschend gering erscheint dagegen die An­ordnung zu Gunsten der im Comptoir Bediensteten, indem »en längere Zeit Angestellten testamentarisch nur »er Betrag eines JahreSgehalt», den Uebrigen ein« noch spärlichere Gratisication zugedacht wurde.

Paris, 12. Dec. Die Erkönigin Von Spanie» setzt ihre Besichtigung »er Sehen»wür»igk«iten von Pari» fort Gestern war sie im Justizpalaste, wo sie auch die Assisensäl« in Au­genschein nahm. I, einem derselben war gerade Sitzung; »er Präsident suspendirte jedoch dieselbe, um die Königin zu em- psangen. In den Centralhallen, wohin die Erkönigin sich vom Justizpalaste begab, war der Empfang fein so guter. Al« e« hieß, die dicke Isabella sei da, stürzte Alle« herbei, die Hallen- weiber verließen ihre Stände und die Lastträger (die sogenann­tenForts de la Halles) ließen ihre Lasten im Stich, um sich um die Königin herum zu versammeln. Die Menge zeigte sich keinesweg« sehr respektvoll, im Gegentheil, ein Schwall von schlechten Witzen ergoß sich über die Königin, die sich ge- nöthigt sah, in »em dem Publikum noch nicht geöffneten Theil« »er Halle Zuflucht zu suchen.

Rußland. Wenige Jahre vor seinem Tode sandte »er Kaiser Nicolau« von Rußland «ine» Spiegel von seltener Größe und Schönheit mit einer Gesandtschaft «I» Beschenk an den Kaiser von China. Der Spiegel mußte die ganze ungeheuere Strecke von Petersburg »i« Peking von Menschen­händen getragen werde». (Thatsache!) Nur wer di« Straßen und Weg« im Innern Rußland« kennt, der kann di« unglaub­lichen Schwierigkeiten eine« solchen Unternehmen« begreifen. Der Spiegel kam zwar unbeschädigt in China an, allein e« waren inzwischen Mijhelligkeiten zwischen Rußland und dem Reiche der Mitte au«gebrochen, und derSohn des Himmel«" »ahm weder die Gesandtschaft noch da« Geschenk an. Ei» Courier meldete dieß im Vogelfluge nach Peter«burg und fragte hier zugleich an, wa« mit dem Spiegel geschehe» sollte. Der Befehl lautete, daß er auf demselben Wege und in der näm­lichen Weise zurückzubringen sei. Bei Ertheilung diese« Be­fehl« war gerade der Großfürst Michael zugegen und dieser schlug dem Kaiser lächelnd eine Wette vor, daß der Spiegel nicht unzerbrochen zurückkommen würde. Der Kaiser ging darauf ein, und der Courier erhielt noch die Weisung, dem Führer de« Tran«port« bei Verlust der kaiserlichen Gnad« und strenger Strafe di« größte Vorsicht zur Pflicht zu machen, da­gegen ihm anzuzeige», daß er im Falle der glücklichen Rück­kehr eine große Belohnung zn erwarten habe. Mit namenlo­ser Vorsicht ward da« ungeheuere Werk autgeführt, und der Spiegel, abwechselnd vo» vierzig Man» getragen, kam glück­lich und unverletzt auf dem Jsaak«platze in Petersburg an, wo der Kaiser mit seinem Bruder am Fenster stand und über di« gewonnene Wette lachte. Doch kein Mensch soll den Tag vor dem Abend loben! Auf der Treppe de« Winterpalai« stolperte einer der Träger, fiel, riß seinen Nebenmann mit zu Boden, dieser den Nächsten, und »er kostbare Spiegel lag in taü- fen» Trümmer» zerschmettert am Boden. So hatte doch noch »er Großfürst seine Wette gewonnen! Wa« her Prei« »ersel- ben gewesen, ist unbekannt.

2!,. Nach St. Jmer in der Schweiz kommen Abend« zwei arme Italiener mit einem Affe» und übernachten im Wirth«- hau«. Andern Morgen« fehlten ihnen em paar Kreuzer zur Berichtigung der Zeche; sie bitten, ihren Affen im Orte tanze» lassen zu dürfen, dann würde» sie bezahle». Nicht« da, sagt der Wirth, »er Affe bleibt da! Er sperrt ihn in den Keller, al« er aber nach einigen Stunden nachsieht, hat der Affe au« Langeweile an 6 Weinfässern den Hahn umge­dreht und der Wirth steht knietief in seinem eignen Wein; vor Wuth schlägt er den Affen tobt. E« kommt zum Prozeß und da« Ende ist, daß der Wirth den Italienern« den Affen 500 Franc« Ersatz zahlen muß.

Bismarck hat ein neue« geflügelte« Wort au«gehen lassen Von dem Abgeordneten Virchow auf den Liberalilmu« in Oester­reich al« etwa« Nachahmen«werthe« hingewiesen, antwortete er: G« geht den Staaten mit ihrem Liberalismus wie den Damen, von denen stet« di« jüngste am beste» gefällt.

Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.