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Politische Rundschau

Mainz, 16. Juni. Der König von Preußen wird aus cer Reise zur Lutherfeier am 25. früh über Wiesbaden hur ankvmmen, unv in Begleitung des Großherzogs sich nach Worms begeben.

Worms, 16. Juni. Bezüglich des gegen das Programm der Lutherfeier geltend gemachten Tadels wegen der hohen Preise für reservirte Plätze wer­den wir auf nachstehende Thatsachen aufmerksam ge- macht. Der Eintritt in den 50u0 Personen fassen- den Festplatz ist unentgeltlich; nur die rescroirten Sitzplätze werben mit einem Entree von 3 resp. 2 Guloen belegt.^ Die Mielhe für zweistündige Be- Nutzung eines Stuhls ist auf 24 fr. normirt. An- gesicht» der 20- bis 24,000 fl. Kosten, welche die Festoauten verursachen, dürfte dieses Arrangement nicht eben unbillig erscheinen.

Berlin, 17. Juni. Reichstag. Löwe inte» pellirt über ven Schutz der Auswanderer. Delbrück verspricht die Vorlage^eines hierauf bezüglichen Ge­setzes für die nächste Session. Lei Berathung des Marine-Elats erklärt der Vice-Avmiral Jachmann, die preußischen Panzerschiffe entsprächen allen Anfor- dcrungen, unv die Ausbildung der Offiziere stehe hinter der anderer Nationen nicht zurück. Ein von Lockum-Dolffs eingebrachtes Amendement, die Com- dinirung des Kriegs- und Marineministeriums auf­zuheben, wirv abgelehnt. Die Einnahmen, die ordentlichen unv außeroroentlichen Ausgaben des Ma- rine-EkaiS werven angenommen.

Berlin, 17. Juni. DieNordd. Allg. Zeit." melver: Das bei ter Haussuchung in Lanveck Vor­gefundene, von Graf Platen selber geschriebene Pro­gramm bezeichnet Preußen als ven gemeinsamen Feinv aller Länver, und verlangt als eine Pflicht der Selbst- erhaltung einen Bund aller kleinen Mächte mit Frank- reich, um Preußens Macht zu brechen unv dasselbe über die Elbe zurückzuwcrfen; noch sei d,eß möglich, weil in Hannover ein energischer Widerstand bestehe. Die Zerirümmerung Ves Staates der Hohenzollern liege im Interesse aller kleinen Mächte, die in Frank- reich ihren natürlichen Beschützer sehen müßten. 2m Reichstage erklärte Delbrück, der Eintritt Meck­lenburgs in den Zollverein sei als feststehend zu be- trachten, der Termin des Eintritts aber noch unbe- stimmt. Im weitern Verlauf der Sitzung wurde bas Anleihegesetz in zweiter Lesung angenommen.

Berlin, 17. Juni. DieProv..Corr." mel- det: Der Schluß des Reichstages ist nach wie vor auf den 20. d. M. in Aussicht genommen. Der König wird am 21. oder 22. d. M. nach Hannover abreisen und daselbst zwei Tage verweilen. Zu der Enthüllung ves Lutherdenkmals in Worms wer­den auch evangelische Fürsten der Nachbarstaaten, wahrscheinlich der König von Würtemberg und die Großherzoge von Baden und Hessen, erscheinen.

Stuttgart, 17. Juni. Se. Maj. der König haben auf eine Einladung des Ausschusses des Lu­ther- Denkmal-Vereins in Worms die Zusicherung ertheilt, bei der Einweihungsfeier dieses Denkmals zu erscheinen. Der König wird, da Vie Feier auf den 25. d. M., den Todestag des verewigten Kö­nigs Wilhelm fällt, nur vem Festgottesdienst und der darauf folgenden feierlichen Enthüllung des Denk- mals anwohnen.

Pesth, 16. Juni. Das Unterhaus drückte der der serbischen Nation einstimmig sein Beileid aus. Der Prinz Napoleon ist heute unter französischer Eh- renflagge hier angekommen und wurde am Landungs- platz vom Grafen Andraffy erwartet. Das Volk begrüßte den Prinzen mit Eljenrufen. Derselbe ist im Hotel Europa abgestiegen.

Belgrad, 17. Juni. Der Kaiser von Rußland drückte sein Beileid über ven Fürftenmord aus, lobt die Erhaltung der Ruhe und wünschte, die Wahl eines neuen Fürsten möge nach dem Sinne des Vol­kes ausfallen Eine neue Proklamation der Statt­halterschaft versichert dem Volke, dieselbe werde aus- zuwirken wissen, daß der Wille Serbiens beachtet werde. In Folge von Geständnissen Verhafteter sind neue Verhaftungen, darunter die der Schwester des Fürsten Karageorgiewitsch und die von 5 Studenten vorgenommen worven.

Paris, 14. Juni. DiePresse" veruimmt, daß der Kaiser gestern Hrn. Rouher allein von allen Ministern den ganzen Tag in Fontainebleau zurück- gehalten hat, unk daß der Staatsminister erst heute früh nach Paris zurückgekehrt ist. Diese Nachricht ist nicht ohne Bedeutung, wenn man sie mit vem, was wir gestern über ven GesunVheitSzustand des Kaisers melden konnten, zusammenhält. Cannes Wirt), wie der Sieele" hört, künftigen Winter den Grafen Bismark, welchem die Aerzte Erholung an den Ufern des Mittelmeers angeordnet haben, unter

seinen Gästen zählen. Graf Bismarck hat seinem Freunde, Hrn. v. Bülow, welcher Cannes bewohnt, geschrieben, daß er für ihn eine Villa miethen soll. Graf Goltz ist heute früh zur Kur nach Ems abgereist. DerFigaro" will durch eine Jndis- cretion in den Besitz eines Berichts gelangt sein, welchen der Seine-Präfect über seine Verwaltung seit 1853 an ven Kaiser gerichtet habe, und er theilt aus diesem Acienstücke folgende Ziffern mit: In 15 Jahren hat die Stadt Paris 1536 Millionen verausgabt, unv zwar 884 Millionen für Straßen und Expropriationen, 157 für Wasserleitungen und Canäle. 55 für Hospäter, 61 für Kirchen, 17 für Quais und Brücken, 129 für Schulen, Mairien, Theater und Kasernen (dieser Posten wäre zu speci- ficircn gewesen), 38 für Hallen nnd Märkte, 195 für Gartenanlagen und Pflasterung. Von diesen 1536 Millionen wurden 568 durch das ordentliche Lutget, 943 durch Anlehen und 99 durch die Caisse des travaux gedeckt; den Rest schuldet die Stadt dem Crcvit Foncier, und soll ihn demselben nach dem proponirten Vertrage im Laufe von 60 Jahren abzahlen. Die Stadt Paris ist durch 33,000 Gas- flammen erleuchtet.

Paris, 15. Juni. Zuverlässige Nachrichten aus Fontainebleau stellen Napoleon III. als beständig ernstlich leidend dar. Der Kaiser, von den furcht­barsten Schmerzen gepeinigt, erträgt dieselben mit einer von seiner gesammten Umgebung wirklich be- wunderten Ruhe. Aus diesem Grunde unv aus keinem anderen fallen in diesem Jahre alle Einla­dungen und sonst üblichen Festlichkeiten fort. Der Hof iebt in größter Zurückgezogenheit, nur die Mi­nister haben Zutritt. Das Leiden des Kaisers in Die alte Prostatitis.

London, 13. Juni. Die Königin wird am Mittwoch von Balmoral zurückerwanet, um vor ih- rer Abreise nach Osburne einige Wochen in Wind­sor zuzubringen. Es verlautet, baß sie im Herbste Deutschland besuchen will.

London, 15. Juni. In Betreff des Mordan­falles auf den Herzog von Edinburg berichten die neuesten Zeitungen unv Corresponvenzen aus Austra- lien von einem Briefe, den O'Farrell hinterlassen. Er widerruft in demselben die früher gemachte Aus- sage, daß er von einem Feniercomplott nut der That beauftragt gewesen und erklärt, durch unausgesetztes Brüten über das Unglück Irlands zu derselben ge­kommen zu sein. Da anders durchaus keine An­haltspunkte für Annahme einer Verzweigung des Fe- nierbundes in Australien Vorlagen, so hat sich die öffentliche Meinung in dieser Beziehung beruhigt. O'Farrell scheint übrigens mit Muth und Fassung zum Tode gegangen zu fein.

London, 16. Juni. Nachrichten aus Zulla vom 5. Juni melden, daß die englische Armee sich eingeschifft und Zulla am 2. Juni verlassen habe. Nur die Cavallerie sei zurückgeblieben. General Napier werde am 12. Juni abreisen.

Washington, 6. Juni. Sumner brachte im Senate eine Resolution ein, wonach die constitutio- nelle Verantwortlichkeit der Senatoren für ihre Ab­stimmung im Anklageprozeß gegen Johnson ausge­sprochen wird. Aus Veraeruz wird gemeldet, daß Marquez öffentlich in Abrede gestellt, einen Verrath an Maximilian begangen zu haben. Der Bürger­krieg bauert fort. Aus Lima vom 14. Mai wirv berichtet, daß man den Ausbruch eines Krieges zwi- schen Chili und Peru befürchtet.

Vermischtes.

Aus dem Kreise Fulda, 15. Juni. Zu Kleinlüder hat der Caplan V. angevrdnet. daß alle Kirchenbesucher, so­bald dieser hochwürdige Herr eintritt, sich vvn ihren Sitzen zu erheben haben. Nun traf sich's eines Svnntags, daß ein über 70 Jahre alter, gebeugter Mann, der kaum gehen kann, nicht im Stande war, dem hochwürdigen Herrn diese anbefohlene Ehrenbezeigung vollständig zu leisten, was zur Folge hatte, daß der würdige Diener der Kirche ihn hart anließ, auf die Antwort nicht hörte, sondern den Greis hiuauswarf, dm Stock und Hut hintendrein. Es erregte dieß in der Kirche, nament­lich bei den Söhnen und Verwandten des alten angesehenen Mannes eine solche Erbitterung, daß der hvchwürdige Send­bote Christi seine Fassung verlor und eine Predigt gar nicht und kaum die Messe abhalten konnte.

Frankfurt. Die Photographen werden sich bei Beobach­tung der bevorstehenden großen Sonnenfinsterniß gleiche Ver­dienste erwerben können, wie die Astronomen. Mit Befriedi­gung haben wir gelesen, daß sich aus Deutschland zwei her­vorragende wissenschaftliche Capacitäten, die Herren Dr. Zenker und Dr. Vogel aus Jena, auf diesem Gebiete betheiligen wollen. Nun finden wir in der PariserLiberte" das Schrei­ben eines italienischen Gelehrten, deö Professors Marcello Ranzi, Mitglied der internationalen Ausstellungsjury, das darauf auf- nierksam macht, daß die einfache, nur von einem BlendglaS unterstützte Photographie ohne Beihülfe des Teleskops oder irgend eines Instruments während des ganzen Verlaufs des Phänomens genüge, und daß er damit im Jahre 1860 zu

Rom vortreffliche Resultate erzielt habe, ja daß sein- Abdrück vollkommener gewesen seien, und eine Anzahl Ersch-i^.^ mehr aufgewiesen hätten, als diejenigen der französischen Aüw nomen. Er habe diese seine Resultate schon im Jahre iggf der Pariser Academie vorgelegt, eS sei auch eine Commisswü zur Prüfung derselben gebildet worden, aber Hr. Babinet ter Berichterstatter, habe bis heute noch nicht seinen Bericht si-n. Dagegen habe das römische Observatium in seinen toiiTCn.' schaftlichen Bulletins seine Arbeit in Lithographie verösf-nilicht Wir haben selbst schon gewöhnliche photographische Aufnahm,» von Finsternissen gesehen, die an Schärfe und VollstänW.-, nichts zu wünschen ließen, als die an sich nicht wesmtlich- Vergrößerung.c

Frankfurt. Dieser Tage kam hier ein Mann »ns der Reise nach Amerika durch, welcher als junger Mensch in einer Rauferei aus Eifersucht seinen Widerpart erstochen und deßhalb zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war. Zmölf Jahre hatte er schon in Marienschloß gesessen, als ihm durch die Gnade des Großherzogs von Hessen die Kerkert!;»«» geöffnet wurden. Wenige Stunden nach seiner Entlassung be- fand er sich hier in der Stadt. Daß er inzwischen zum Mann herangereift, sich seiner Freiheit freute, redselig war und sein Schicksal Allen erzählte, darf nicht Wunder nehme» Staunen rief jedoch hervor, als der Betreffende mittheilte, er habe sich in den 12 Jahren Zuchthaus 550 fl. erspart, die er von der Verwaltung ausbezahlt erhalten und nun zu (einet Auswanderung benütze. Der Mann hatte die Wahrheit ge­sprochen, denn gerade wegen seiner musterhaften Führung war er begnadigt worden.

Mainz, 14. Juni. Meistens vom Niederrhein kommend, durchzogen gestern ganze Trupps Wallfahrer unsere Stadt auf der Wanderung nach Walldürn. Man füllt zwar nicht mehr Erbsen in die Schuhe, oder schleppt gewaltige Holzkrenze auf den Schultern, der Büßergaug nach dem Gnadenreichthum w Ablässen und heiligen Knochen wird mit mehr Nonchalance be­trieben. Der Haupttrupp wurde gestern Abend nach geistlicher Erholung in der Kirche mit Kreuz und Fahnen vor die Stadt geleitet. In dem nahen Weisenau nahmen altherkömmlich die Pilgerschaaren Nachtquartier, meistens pele-mele in Scheunen, um am frühesten Morgen ihre fromme Wanderung über Groß- Gerau und den Odenwald fortzusetzen.

München, 10. Juni. Zu der Schwurgerichts-Verhand­lung gegen den Grafen ChorinSky find von der Staatsbehörde 40 Belastungszeugen, zum Theil Wiener, und von dem Ver- theidiger, dem königl. Advokaten Dr. Schauß von hier 14 Entlastungszeugen bestimmt. Es wird die Zurechnungsfähigkeit des Grafen Chorinöky bestritten werden. Die Anklageschrift gegen den Grafen enthält meist nur bereits aus den bisherige» Mittheilungen Bekanntes. Hiernach lebte die Vergiftete unter dem Namen einer Baronin v. Ledske in München, und das Gericht erfuhr ihren Namen als Gräfin Mathilde Chorinsky erst aus den nach ihrem Tode gefundenen Papieren. Die Vor­gänge mit Julie Ebergeuyi werben eben so erzählt, wie sie sich aus deren Prozeß ergaben, woraus zu den Verhältnisse» der Vergifteten und des Angeklagten, Chorinsky, übergegangen wird. Nach bereits Bekanntem wird erzählt, daß sie schon vor ihrer Verehelichung mit Gustav Chorinsky demselben ein totstes Mädchen und nach diesem im Kirchenstaat im März 1861 vorzeitig einen Knaben geboren hatte, der bald wieder starb. Nach der kurz darauf erfolzton Auflösung der päpst­lichen Armee siedelten sie nach Heidelberg über, wo Chorinsky nach einem höchst eigenthümlichen, am 1. August 1861 seiner Frau ausgestellten Revers sich verpflichtet, sie nicht zu schlagen, zu kneipen und zu schimpfen. ES scheint also nach seiner vor­herigen leidenscha tlichen Liebe, wofür Briefe vorliegen, bereits soweit gewesen zu sein, daß er sich mitunter bis zur Mißhand­lung seines WeibeS vergaß. Im November begleitete er Ma­thilde nach Nancy, einer Einladung der Familie Conrnauld folgend, ließ sie dort int Dezember ohne Geld zurück, um in Brünn, wo sein Vater damals Statthalter war, feine Wie­deraufnahme in die österreichische Armee zu betreiben, was aber damals scheiterte.

Antwerpen. Der hiesige zoologische Garten besitzt seit längerer Zeit zwei prächtige bengalische Tiger, von denen einer, um nach London befördert zu werden, in einen soliden TrauS- portkäfig gebracht worden war. Nachts zwischen 3 und 3*/2 Uhr sahen Eisenbahnbeamte ein Thier über die Mauer springen, die den Eingang zum zoologischen Garten von der Eisenbahn trennt. Es war der Tiger, dem zuerst ein Abtrittskarren in den Wurf kam; er fiel über das Pferd her, an dessen Weichen er fich festkrallte, während er ihm einen Biß am Schenkel versetzte. Der Fuhrmann, der sich zuerst auf sein Pferd ge­rettet hatte, erhielt durch die Tatze eine Wunde am Schenkel und flüchtete sich auf den Karren, während das Pferd in Angst dem Marktplatze von St. Jaques zueilte. Der Tiger, der dem Pferde nachsetzte, traf einen Mann, einen Gärtner, der gerade von der Straße St. Jacques herzukam, warf sich auf ihn, zerriß ihm Brust und Beine mit den Krallen, packte ihn an der Gurgel und versetzte ihm eine tödtliche Wunde. Der Tiger schleppte die Leiche noch eine Strecke fort, und ließ sie dann liegen, um in den Hof vvn St. Anna einzubrechen. Jndeß hatte der Director des zoologischen Gartens, Bekemans, sich mit seinen Leuten aufgemacht und traf das Thier an der Eck« des Marksplatzes von St. Jakob am Hause von Verstregen. Gegenüber hatte ein Nachtwächter mit einigen anderen Perso­nes Zuflucht in einem Krämerladen gefunden, und das Thier drohte, durch die Fenster einzudringen; es machte Halt, setzt« jedoch seinen Lauf fort, bis eS Bekemans mit seinen Leuten gelang, dasselbe in den Hof von St. Anna zu treiben. Hi«r wurde eS von vier mit Gewehren bewaffneten Männern um­stellt. Als die Leute auf Entfernung von 12 Fuß dem Thiere nahe waren, setzte er sich, als wolle er sich sprungfertig machen. Bekemans schoß nun zuerst; drei Schüsse fielen nach einander. Der erste Schuß fehlte, bei dem zweite» fuhr das Thier zurück, der dritte versetzte ihm die Todeöwunde, doch schleppte es sich noch fort, bis es noch einen Schuß erhielt, an dem «S verendete.

London, 12. Juni. Ans dem See bei Rorschach wurden vor einigen Tagen österreichische 10-Kr.-Noten gefischt. Ganze Päckchen bis zum Werthe vvn 1600 fl. wurden gefunden, und man nimmt an, daß ein bedeutender Betrag in die Fluchen geworfen worden sei. Ein Individuum, welches zu Bregenz solchegefundene" Noten verausgaben wollte, wurde ver­haftet.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.