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955)

Darmstädter Haus.

im

831) Ein gesittetes, braves Mädchen, y « ... / ? x. x. ii»iS n 11 p

81

18641-

9

5

9

Holl. fi. 10 8t.

Duoaten 20 Franken»!.

447,-45 Vi

571/2-537, 49-51

50-52

54-56

37-39

30-31

54-58

50-52

27-28

846) Nr. 149 hat die Uhr gewonnen- Schmidt, Polizeidiener.

820) ImRussischen Hof" sind La- gerräume zu vermiethen.

859) Frische Schellfische treffen morgen wieder ein bei I- A- Busch Sohne-

Engi. Souver. 11

Huss. Imper. 9

Doll, in Gold 2

858) Eingemachte Bohnen, Gurken,! &n Familienlogis ist zu vermiethen Sauerkraut, sowie Bohnen in^ Buchfen, sogleich zu beziehen bei

bei I. A- Busch Sohne. ^r. Fürst, in der Neuftadt.

847) 3* Viertel Acker, im Neustadter MohniMgs-VerättderUNg Feld am Wege nach der Textor'schen Hardt Hierdurch mache ich die ergebenste

gelegen, welcher sich zu emer^Lchmfteingrudel b . meitK seitherige Wohnung

eignet, ist zu verkaufen. Das Nähere ist ^nassen habe und von jetzt an in dem bei Flurschütz Krücker zu erfahren. Nekenbauie des Herrn M. Heß, am Eck

850) Ein Haufen MEtfft^zu verkaufender Hintergasse, ^°hne-^ Schuhmacher.

Pr. Cass. Sch. 1 Div. Cass.-A» Pr. Friedrdor. 9 Pistolen . . 9

doppelte 9

Prioritäten.

5% östr. F. St. E. B. 253 V2 Ludwigsh.-Bexbach 1577/y Maxbahn 107 !/*

Bayer. Ustbahn 119^

Hess. Ludwigsbahn 131 Vs 30/y östr. Stsb.-Prior. 523;$ 30/0 östr. s. Lombard. 42*/4 30/y Livorneser 27 V2 Toscaner 40 y2

Frankf. Hypoth.-Bank Frankf. Vereins-Kasse 5% Elisabeth-Prior. 75V2 do. II. Emiss. 73

Anleliensloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 54 Nassau fl. 25 b. Roth. 38 Gr. Hess. fl. 50 b. R. 144>/4 Gr. Hess. fl. 25 b. R. 42

. 4O/o bayr. Präm. Anl. 99% 4% badische Loose 991/4 Badische fl. 35 Loose 51 1858r Prioritätsloose 131% 1860r Loose 71

Börsennachrichteu.

11. Februar 1868.

Preus». 472% Obi. 957b Frankf. 31 /-2°/o 061. 82 Hz Nass. 47,% Obi. 943/4

Kurh. 4% Obi. 893/t

Hess. 4O/o Obi. b. Roths. 901/8

372% do- do. 833/4

Bayer. 5% Obi. 1017a

47,O/o 1jährige 94

472o/o 7 liährige 937$ Würtemb. 47,% Odl. 947g Baden 47,0/0 Obi. c. E.L. 937b Oestr. 5% b. R. 627,

5% National 553/s

5O/o Metall. Obi.

M. steuerf. 50 7*

Amer. 6°/o 1881r Bds. 767, ! 60/q 1882r 7574

Aetien.

Frankf. Bank 126

Oester. Bank 614

; Creditact. 189 7, Darmst. Bankact. 2181/,

Vermiethungen öU1 -------- ----------

Fritz Möhl, Metzger, hält eine fehr gute Belohnung von Jager ____________?----^- Linker bei Herrn Baron v. Rabenau 824) ImRussischen Hof" sind meh-^rixdelhauseii. - rere möblirte Zimmer zu vermiethen. F^Ms) In eine stille Haushaltung wird 817) Ein freundliches, möblirtes Zimm^ ^n

mit Cabinet in einer Gartenwohnung ff z ) , gegen guten Lohn in Dieifft

ÄtfÄKÄffl Vermischte Aazeig««.

welche sich noch in sehr gutem Zustande be- «rm g Februar, Nachmittags, ist

finden, sind zu verkaufen- Zu erfragen m Wege von Gießen nach dem Schiffen­dem hiesigen Gymnasium- berg ein Armband verloren worden- Der

860) 5 bis 6 Wagen Mist sind äußerst redliche Mnder wird ersucht, dasselbe an die hiUir, nbruaeben Näheres bei der Exped- Redact-d-Bltts- over. an oie Gtogy. -pver Mu üRtlitn. jcageres ap zeiverwaltung dahier gegen eine gute Be-

/__________________ _________ _______ lohnung abzugeben.__________,__

856) Große englische Bückinge zum a n n a8 aa ä»

Rohessen, pr. Stück 3 fr-, und holländische 11 V ,

Bückinae -um Backen sind wieder emge- 854) Den geehrten Damen empiehle ich troffen bei I- A- Busch Söhne, mich in allen Putzarbeiten; auch werden _______________ _____ Hüte zum Waschen, Farben und Fa?onm-

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8 832) .... .

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823) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im 3"^" ^^7 warm sehr günstiger W Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (2379 Pers, mit 5,052700 -J^r.), welcher nächst dem Jahre 1865 größer war als tn trgenb einem anderen ^ahre, ist die Zahl der Versicherten auf 31000 Pers., die Versicherungssumme auf ^6,400000 Thlr-, der Bankfonds auf 14,600000 Thlr.

SefttCReit'einer Jahreseinnahme von 2,600000 Thlr. waren nur 1,140000 Thlr. für 650 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hinter der recksnungs- mätzigen Erwartung zurücksteht und den Versicherten eine abermalige hohe Dividende in Aussicht stellt. ' ,

In diesem und den nächsten Jahren werden über

Zwei und eine halbe Million Thnler

vorhandene reine Ueberschüsse an die Versicherten vertheilt, was, für das Jahr 1868 eine Dividende von 36 Proz. und für 1869 eine solche von 39 Proz. ergibt.

Versicherungen werden vermittelt durch: , . ,

' Hofger.-Advocat Z. Krauskopf m Gießen,

Gutspächter Dr. Groß in Lich, OSkar Ehrhardt in Marburg.

-------------7:-----r , lt n;t 821) -zwei möblirte Zimmer sind zu ver- 828) Durch einen Gelegenheitskaus bm 6ci Wern Hard Bruck,

ich in den Stand gesetzt: Flügelsgasse.

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weit unter dem Fabrikpreise abgeben zu g^g, ^in freundliches, möblirtes Zimmer können, und bitte um genngteu Zuspruch. 6an$I'ei£)ei.g Zit. B. Nr. 67 billig zu

E. Eichenverg^,^^iethen.__

Vetter und Base.

Eine Familiengeschichte.

(Fortsetzung.) u .

Das ist wohl derselbe Herr, Cousine, welcher Ihnen vor anderthalb Stun­den hier Fensterparave ritt?" fragte der Buchhalter.

Ida erröthete und gab sich den Anschein, als ob sie davon nichts wisse; aber sie ward sichtlich geschmeichelt von dieser Hulvigung.Wie lange ist ver Herr v. Damiani schon hier?" fragte Ver Buchhalter, unv erfuhr nun, daß ein junger Herr aus der Stavt den Fremden im Herbst aus irgend einem sashio- nablen Bave mitgebracht habe; daß Damiani für gewöhnlich in Paris lebe unv auch vorthin zurückzukedren gevenke, sobalv er etwas mehr von Deutschland ge­sehen haben werVe.Sie sollten ihn kennen lernen, Vetter ." sagte Iva unter Anverm im Tone eines überschwenglichen Entzückens.Wie fein und gebildet, wie gewandt und liebenswürdig er ist! Er singt reizend unv mit einem unüber­trefflichen Pathos. Er hat Geist unv Witz und schon ver wunderhuvsche fremd­artige Accent, womit er Deutsch und Französisch ravebrecht, ist charmant. Ach, er ist allzu lieb, allzu einnehmend."

Wirklich?" versetzte ver Buchhalter ironisch;nehmen Sie Ihr Herzchen in Acht, Cousine; solche fremde Herren von Stande sind jungen Erbinnen sehr $ s h Ida erglühte wie eine Päonie, und wandte sich ab, um mit einem Papagei ru tändeln. Der Buchhalter aber schien gedankenvoll, und trat an ein Aquarium.

Denken Sie sich, Herr Rudolph, Vetter Robert ist nicht festzuhalten! Er reist mit dem Nachtzuge ab!" rief Henriette herüber, um ihn wenigstens nicht Un*) MjrNich ?^Kann er sich so leicht wieder losreißen?" fragte der Buchhalter ironisch.Du willst nicht bleiben, Vetter?"

Du wirst am besten zu beurtheilen wissen, ob ich bleiben kann oder scher- den muß!" erwiederte dieser mit einer versteckten Bezüglichkeit, worin sich der Schmerz des Scheidens deutlich genug verrieih.

So wie Vie Sachen stehen, lieber Vetter, kann ich nur Demen Entschluß billigen, noch heute abzureisen und Deine Angelegenheiten in ver Heimatl mög­lichst rasch zu ordnen. Der Mann soll nichts Höheres kennen, als die P stich Das ist auch meine Ansicht unv mein Grrmvjatz!" sagte der Buchhalter. Was können einige Wochen mehr oder weniger nach solch langer Trennung ms Gewicht fallen, wenn es das Wohl over Wehe einer ganzen Zukunft gilt."

Einer Zukunft?" rief Henriette erblassend.Steht denn wirklich so viel auf dem Spiele?"

Glauben Sie, der Vetter vermöchte sich sonst aus dem Zauberkretse Ihrer

Nähe loszureißen, wenn weniger für ihn riskirt wäre?" fragte der Buchhalter lächelnd. ,

Ah, Sie können auch galant sein, Herr Rudolph?" rief Henriette, ihre leichte Verlegenheit hinwegzuscherzen;ein neuer Vorzug, den ich hier an Ihnen entdecke!" Und nun nahm die Unterhaltung den Charakter jenes leichten, tän­delnden, scherzhaften Geplauders an, mit welchem wir so häufig die tiefer gehen­den Bewegungen unsers Gemüths zu rnaskiren unternehmen, weil wir sic vor Andern nicht an die Erscheinung treten lassen wollen.

Unterdessen hatte Frau Balver mit ihrem Gatten im Frühstückszirnmer eine andere Unterredung. Gewöhnt, ihren Willen souverän und absolut gültig zu sehen, verlangte sie vom Comrnerzienrath, der neue Buchhalter solle auf der Fabrik wohnen und sich seine Kost im Gasthofe nehmen, Pauline aber fürder vom Familientische ferngehalten werden.

Du verlangst Unsinniges," hatte Herr Balder geantwortet.Rudolph bleibt hier, wohnt hier, speist mit uns, und ist mir immer nahe, so^ daß ich ihn zu jeder Stunde der Nacht rufen und mit ihm arbeiten kann. 00 lange er hier speist aber auch meine Nichte Pauline an unferm Tische. Das sind nun abgemachte Geschichten, Albertine, von denen ich mir kein Jota abbrechen lasse, 7 denn ich habe meine Verfügungen deßhalb schon gegeben."

Und ohne mich zuvor zu fragen? ohne meine Zustimmung, da ich doch in meinem Hauswesen nothwendig Herrin bleiben muß? Und Du glaubst, ich werde darauf eingehen?" .

Unnützer Streit, Albertine! es bleibt bei meiner Verfügung!"

"Mit nichten; ich bin die Hausfrau!"

Unv aus meiner Kaffe fließen die Mittel zu Deinem Hauswesen, das ich meines Erachtens doch wahrhaftig theucr genug bezahle, um Deinen Gasten gegenüber ebenfalls auch einige von mir gebetene bei Tische zu sehen

Das ist wieder Dein boshafter Hohn, Gottfried! das thust Du mir zu leid, um mich zu kränken, und zu demüthigen, weil Du weißst, daß dieser Ru­dolph mich gestern empfindlich beleidigt hat!"

Sei nicht lächerlich, Albertine! ich habe Dir meine Gründe bereits ange- geben',' und ich bleibe unerschütterlich. Ukbrigens ist cs seltsam, daß Du mich eines boshaften Hohns beschuldigst, Dn, die mir nie etwas zu Gefallen thun kann, die in schrankenloser Selbstsucht nie auf meine Wünsche und Bitten hort !'

Der Streit war auf dem Punkte, in eine jener gehässigen lauten Zwistig­keiten auszubrechen, die in solchen Ehen häufig sind. Aber der Commerzienrath stand gelassen auf, sah seine Gattin fest an und sagte:Laß uns abbredjcn, Albertine! Unfriede zerstört, und ich habe meine Ruhe nöthiger als je. Stelltest Du Dich nicht geflissentlich blind und taub, so müßtest Du sehen, daß un ere Verhältnisse auf einem Wundepunkte stehen, von welchem Wohl und Weh Vieler,