Berlin, 8. Nov. Der Antrag von v. Guerard und Genossen lautet: Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen, dem nachfolgenden Gesententwurfe die verfassungsmäßige Zustimmung zu er,heilen:
Gesetz, betreffend die Abänderung des Ar!ikels^84 Absatz 1 der Verfassungs-Urkunde vom 31. Ja-
reitS verlassen und eine unbekannte Privatwohnung > bezogen hat.
Florenz, 3. Nov. Zur Mentana-Feier meldet ein Telegramm des Bureaus f. Ndd. Folgendes: Heuie, am Jahrestage der Schlacht von Mentana, fand ein feierlicher Aufzug von ungefähr 200 Mann, denen zwei schwarze Fahnen vorangetragen wurden, nach dem Kirchhofe St. Miniato statt, wo zum Ge- dächtniß der bei Mentana Gefallenen eine religiöse Feier abgchaltcn wurde. Dann setzte sich der Zug schweigend und in völliger Ordnung durch die Hauptstraßen von Florenz in Bewegung und ging nach einer kurzen Ansprache, die einer der römischen Emigranten hielt, auf der Piozza della Signoria ruhig auseinander. ■— Der König ist von Turin hier angekommen.
Palermo, 9. Nov. Der Polizeichef hat ein reaktionäres Comitö entdeckt. Proklamationen mit . der Erklärung: „Es lebe die Scbstständigkeit Si- | ciliens" wurden mit Beschlag belegt und mehrfache i Verhaftungen vorgenommen. j
Madrid, 4. Nov. Noch sind die Cortes Con- ! stituycntes nicht zusammcngctreten; das Votum der Nation liegt noch im Dunkel der Zukunft, — und schon geht das Gerücht, daß der König von Portugal in der Prätendentcnangelcgenheit sein letztes Wort gesprochen habe. Bisher behauptete man nur, er habe vorläusig abgelehnt, und gab sich in den Kreisen seiner Parteigänger der Hoffnung hin, er werde sich noch in der zwölften Stunde besinnen; jetzt aber scheint die Sache der iberischen Union in der That nur noch auf sehr schwachen Füßen zu stc- hcn. „Ich werde," so soll Dom Fernando gesagt haben, „die edle spanische Nation, die mich mit dem Anträge ihrer Krone beehrt, nicht durch ein brüskes Ablchncn beleidigen; ich wcrde mir ein paar Tage Bedenkzeit ausbittcn; aber mein Entschluß ist darum fester und unerschütterlicher als je." — Der Erlaß des General Prim, welcher den spanischen Soldaten jede Theilnahme an der politischen Bewegung des Landes' untersagt, wird von der Regierungepreffe eben so beifällig ausgenommen, als er von den unabhängigen Blättern bespöttelt oder als illiberal bc- kämpft wird. „Wir erkennen an," schreibt der „TempS", „daß diese Lehre zu allen Zeiten und in allen Ländern die Grundlage des Codex der stehen- den Armeen gebildet hat; aber es muß einigermaßen sonderbar erscheinen, wenn sie unmittelbar nach einer Revolution angerufen wird, welche sich nur vollziehen konnte, weil die spanische Armee eben etwas Anderes war, als ein passives Werkzeug, und daß sie von einem der Führer geltend gemacht wird, welcher am meisten dazu beigetragen hat, die Armee auf diese Bahn der politischen Beschlußfassung zu leiten."
amtSAccessisten Fritzmann aus Marienborn zum Lehrer an dem Gymnasium zu Bensheim — und an demselben Tage den Feldwebel im 2. Jnfanterie-Regimentc, Müller aus Non- ncnroth. zum Rentamtsdicner bei dem Nentamte Nidda zu ernennen.
VIII. Concurrenz für die evangelische Schulstelle zu Feldkrücken mit einem Gehalte vvn 300 fi. nebst einer Vergütung von 12 fl. für Heizung des Schullocal«.
IX. Gestorben sind: am 17. Sept, der Kreisarzt Dr. S chenzer zu Hirschhorn; — am 28. Sept, der Geheimerath und General-Staatsprocurator am Appellation«- und Eaffa- tionsgericht, Dr. Seitz zu Darmstadt: — am 29. Sept, der pensionirte Kreisvetcrinärarzt Britsch^ zu Groß-Umstadt; — am 2. Oct. der Districtseinnehmcr Scriba zu Groß-Um- jlntt; — am 5. Oct. der pensionirte Schullehrer Spanier zu Ober-Lais; — am 6. Oct. der HofgerichtSrath Dörr zu Gießen; — am 11. Oct. der evangelische Pfarrer Kirchenrath Langsdorf zu Kirch-Göns; — am 19. Oct. der zweite Brückengelderheber an der Schiffbrücke zu Mainz, Da mb- mann zu Castel.
Stuttgart, 3. Nov. Aus Rottenburg wird dem „Beobachter" geschrieben: „In den letzten Tagen wurde ein interessantes Erkenntniß des CriminalsenatS in Tübingen in hiesiger Stadt und Umgegend besprochen, und zwar deßhalb, weil das Laien-Element mit seinem einfachen Verstände sich
Vermischtes.
Darmstadt, 31. Oct. Das heute erschienene Regierungsblatt Nr. 57 enthält:
I. Gesetz vom 17. d. M., den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betreffend.
II. Verordnung, den Verkehr mit Petroleum und anderen leicht entzündlichen Mineralölen betr.
III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des ] Großhcrzoglichcn Hauses und des Aeußcrn, den zwischen dem deutschen Zoll- und Handelsverein und Spanien abgeschlossenen Handels - und Schifffahrt-vertrag betr. ,
VI. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der ^n- . nei-n die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betr. |
V. Bekanntmachung Großh. Oberforst - und Domänen-Di- j rection, den Holzpreistarif pro 1869/71 in den Großh. Doma- j nialwaldungen betr. , m
VI, Verzeichn iß rechtskräftig gewordener, in Gemaphett der Art 30 des Straßgesetzbuchs im Regierungsblatt bekannt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Rheinhessen.
VII . Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben j allergnädigst geruht: am 7. Oct. den Lehrer an der Realschule zu Friedberg, Hector Olff. zum Lehrer an dem Gymnasium zu Worms, — am 10. Oct. den seitherigen zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Fürth, Contu. zum ersten Landgerichtsdiener am Landgerichte daselbst, — den Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Wald-Michelbach, Freisens, zum zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Fürth, den GenSd'arm zu Fuß zweiter Klasse,-Wench-l aus Messel, zum Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Wald- Michelbach, — den Trompeter erster Klaffe im Gr. Artilleriecorps Neunviel au« Ulphe, zum zweiten Landgerichtsdiener bei dem Landgerichte Michelstadt, — den Gensd'arm zu Fup zweiter Klaffe, Rees in Birkenau, zum zweiten Landgerichtsdiener am Landgericht Grünbcrg, — am 14. Oct. den «schul- lehrer an der zweiten evangelischen Mädchenschule zu Alsfeld, Heiß unter Belassung in seiner Eigenschaft al« VolkSschul- l-hrer, zum Lehrer an der Realschule zu Alzey zu ernennen — und dem Schullehrer an der zweiten katholischen Schule zu Bieber, Hindelang, die dritte katholische Schulstelle zu Dieburg zu übertragen;"— an demselben Tage den Pfarramt«- caudidaten Langrock aus Gedern zum Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, — am 17. Oct. dem evangelischen Pfarrer zu Brauerschwend, Simmermacher, die evangelische Pfarr- stelle zu Dietzenbach zu übertragen; — den praktischen Arzt Dr. Briegleb aus Stockhausen zum Kreisarzt des KreiS- medicinalamts Schlitz, — am 21. Oct, den Gymnasiallehr-
nuar 1850. ,
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen rc. verordnen, unter Zustimmung der beiden Häuser des Landtages, was folgt: Art. 1. Der erste Absatz des Artikels 84 der Verfassungs-Urkunde vom 31. Januar 1850 ist aufgehoben. Art. 2. An dessen Stelle tritt folgend- Bestimmung: Kein Mitglied des Landtages darf zu irgend einer Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen der in Ausübung seines Berufes gcthanen Aeußerungen gerichtlich oder diSciplinarisch verfolgt oder sonst außerhalb der Versammlung desjenigen Hauses, zu welchem cs als Mitglied gehört, zur Verantwortung gezogen werden."
Für die Stellung der Commissionen ist der alte Cartel von allen Fractionen erneuert. Heute Abend treten Mitglieder derselben, für die National-Libera- len die Abgeordneten Twesten und Techow, zur Fest- stellung der Listen für die Commissionswahlen zusammen, die nächsten Montag stattfinden werden.
Wien, 5. Nov. Officiöse Stimmen diesseits und jenseits der Leitha fahren fort, die auswärtigen Verhältnisse als sehr bedrohlich darzustellen. Der Krieg zwischen Frankreich und Preußen soll „spätesten" im März 1869 ausbrechen. Napoleon III. werde an Wilhelm I. eine Sommation ergehen lassen, welche die Aufhebung der Militärverträge mit den süddeutschen Staaten, die Räumung von Mainz und von Norvschleswig fordern werde. Die Pesthcr Of- ficiösen beschäftigen sich hauptsächlich mit den Gefahren, welche von russischer Seite drohen sollen, und bringen täglich Alarmnachrichten aus Rumänien, welches sie als Vorhut Rußlands bezeichnen, als einen Keil, den dieses in das Königreich Ungarn eintrei- b-n wolle, um cs zu zersprengen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß nach der definitiven Annahme des Wehr- gcsetzes und nach der Aufstellung dcx CadreS der ungarischen Landwehr (Honved) die osficiösen Alarm- lrompetcn in Ruhestand versetzt werden.
Prag, 7. Nov. Der Polizeidirector berief heute sämmtlichc Vorsteher der czechischen Vereine, um dieselben abzumahnen, an einer etwaigen Demonstra- tion auf dem Weißen Berge Theil zu nehmen. Er wies auf die militärischen Vorsichtsmaßregeln gegen die Demonstrationen hin; letztere würden zu bedauerlichen Folgen fuhren. Die Vereinsvertreter erwie- verten, von beabsichtigten Demonstrationen sei ihnen nichts bekannt. — Soeben haben Husaren-Eskadro- ncn und Gensd'armerie den Weißen Berg besetzt.
Paris, 8. Nov. Der Prozeß der Kundgebung auf dem Kirchhofe Montmartre fängt an, eine gewisse Aufregung zu erregen. Wie der Eindruck, welchen die letzten Verfolgungen hervorgerufen ha- ben, ist, geht sehr deutlich MS einem Artikel der „Opinivne Nationale" hervor. „Es ist — so meint das genannte Blatt — nicht zu bestreiten, daß der Präsident der Republik am 2. Decbr. 1851 einen Staatsstreich gemacht, d. h. die bestehende Verfassung verletzte und deßhalb das Recht und die Geietzlich- keit auf Seiten seiner Gegner waren, daß Bautin insbesondere sich für das hat tödten lassen, was ihm als die Sache ces Rechtes erschien, und das immer ehrbar ist, einerlei, welche Meinung man über den politischen Werth eines Staatsstreiches haben mag. Dieß reicht nicht hin, damit Vie Untersuchung ohne Erfolg bleibt; denn man kann unmöglich von den Gerichten verlangen, daß sic die Apotheose der Gewalt machen und die Gesetzlichkeit bestrafen; dieß ist eine Hypothese, welche auch nur «inen Augenblick lang zuzulaffen uns die Achtung den Richtern gegenüber verbietet. Die Gewalt muß sich mit dem Erfolge begnügen. Sie mag die Nützlichkeit, die Nothwendigkeit anrufen; wenn man aber eben den moralischen Sinn der Ereignisse verdrehen, wenn man sich durch ein Urthcil des Rechtes, welches einem mcht angehört, bemächtigen und bei den Gcg- nern Vas brandmarken will, was das öffentliche Gewissen immer geachtet hat, so wird dieß ein thörich- tcS Unternehmen sein, welches den entgegengesetzten Zweck erreichen muß, den man verfolgk.
Paris, 8. Nov. Die Königin Isabella hat gestern mit ihrer Familie eine Spazierfahrt durch Vas Bouloguer Gehölz gemacht uuv heute m der Kirche St.'Germain l'Auxerroy die Messe gehört. — Herr Marfori war zuerst im Hotel du Louvre abgcsttc- gcn, welches dem Pavillon de Rohan gegenüber liegt; er wurve aber dort dermaßen von Neugierigen (beiderlei Geschlechts) belästigt, daß er das Hotel bc-
bte Grünte desselben nicht eiklären kann. Die Sache verhält sich folgkndermaßen: Ein Geschwisterpaar aus einem benachbarten Orte, ein Mädchen von 17 Jahren und ihr Bruder von 23 Jahren, waren in Untersuchung wegen Blutschande. Erstere hatte nun nach anfänglichem Leugnen ein vollständiges Bekenntniß abgelegt, während der Bursche hartnäckig leugnete. Nun hat der Criminalsenat das Mädchen zu einer Arbeits- hau«strafe von anderthalb Jahren verurlheilt, den Bruder aber freigesprochen. Die Laien fragen nun : mit wem hat nun das Mädchen die Blutschande verübt, wegen deren es verurlheilt ist, wenn der Criminalsenat ihren Bruder nicht al« Thäter bestrafen kann?
Stuttgart. Die Schrift des Prinzen von Salm über Merico und den Kaiser Maximilian wird in der Kürze in einem Stuttgarter Verlage erscheinen. Obschon dem Verfasser nicht alle Actenstücke zu Gebote standen, welche der Exkaiser ihm zur Verfügung gestellt wissen wollle, so soll die Schrift doch manches Neue und über einzelne noch dunkel gebliebene Vorgänge nicht unwichtige Aufschlüsse enthalte». Unter Anderem wird darin erzählt, wie Maximilian noch hätte gerettet werden können, wenn nicht der österreichische Gesandte in Mexico, Baron Lago, der um Mithülfe angegangen worden war, dieselbe verweigert hätte. Es soll nämlich Mar schon zwei Offiziere des Juarez durch die Zusicherung einer Belohnung von je 100,000 Dollars dazu bewogen gehabt haben, ihm' zur Flucht -u verhelfen. Nur verlangten sie zuvor noch, daß der österreichische Gesandte, Baron Lago, unterschriftlich sich verpflichte, die Auszahlung der 200,000 Dollar« zu bewirken. Dieses schriftlich auszustellen, habe Baron Lago sich geweigert, und die beiden Offiziere hätten nachher selbst dem Präfidenten Juarez die Anzeige gemacht, daß ein Complot zur Flucht des Kaisers bestehe,
Rußland. (Jüdisches Theater.) Nachdem das erste jüdische Theater, welches in Warschau erbaut worden, wegen der mißlungenen Ausführung des Baues abgebrochen worden, hat man' nun auf dem Muranowskischen Platze ein anderes errichten lassen, welches ungefähr 800 Personen fassen kann. Er werden in demselben Vorstellungen in rein-deutscher Sprache gegeben werden, zu welchen die hauptsächlichsten Episoden de« alten Testaments die Sujets hcrgeben sollen. Die Truppe wird aus 30 jüdischen Männern bestehen, von denen die jünger» auch die Frauenrollen übernehmen werden. Das 20 Mitglieder zählende Orchester wird von den Gebrüdern Schulz dirigtrt. Mit Ausnahme der Feiertage und großen Feste soll jede» Tag gespielt werden.
"Türker. Der gegenwärtige Sultan besitzt 900 Frauen — alle Meiber des Harems, Odalisken :c. mitgerechnct. Eigent- liehe Gemahlinnen hat Se. Majestät nur drei von ausnehmen- ! per Schönheit: Dournc! (die neue Perle), Hairani Dil (vor- \ treffliches Herz), Eda Dil (die Eleganz des Herzens). Die i Zahl der Eunuchen, Kammerherrn, Pagen, Garde», Kutscher, Pfeifenstopfer -c. beträgt 2300. Täglich werden im Serail
I 590 Tische gedeckt, an denen zweimal im Tage circa 6000 I Personen Speisen servirt werden.
I Mcwyor?, 9. Oct. Die „Newyorker Handelszeckung" schreibt: Professor Robert V. Schlagintweit aus Gießen wird binnen Kurzem hier eintreffen, um eine Reihe von Vorlesungen über feine Reisen in Indien vor dem Lowell-Institute in Boston zu halten, und später auch vor da« amerikanische und deutsche Publikum Newyorks und anderer Städte der Union zu treten.
Da« Wort »Hagestolz" ist ein ächte« deutsches Wort. Starb bei unfern germanischen Vorfahren ein Vater, so erbte | der älteste Sohn den Hag, d. 6. den Hof oder da« Landgut, während die anderen Kinder mit Wenigem abgefunden wurden. Weil aber doch die Familien gern zusammenblieben, so bauten sich die Brüder des Erben um den Hag ihre« Vaters kleine Wohnungen, die man Stolzen nannte, so daß ihre Besitzer die Hage-Stolzen hießen. Wegen ihres geringen Erbtheils mußte» sie sehr oft lebig bleiben, nnd so übertrug man den Namen „Hagestolze" auf Junggeselle».
Drei Biertrinker wetten über ihre Leistungsfähigkeit im ! Trinken und lassen sich drei gleich große Fäßchen Bier bringen, um die Welte zum Austrag zu bringen. A trinkt aus einer Stange gleich zwei Schoppen), B aus einem Horn, welche« drei, C au« einem solchen, welches vier Schoppen faßt. A läßt einen Schoppen, B zwei, C drei Übrig. Wie viel faßte ein jedes der Fäßchen, wenn die Leistungsfähigkeit der Trinker zwischen 12 und 24 Schoppen schwankt? (Feldwebel brauchen nicht in Rechnung gezogen zu werden, da die Herren sich selbst zapfen.)
* Verglichen. Assessor: „Ohm, was wollt Ihr denn schon wieder? Der Prozeß, den Ihr 15 Jahre miteinander geführt habt, tst ja gestern durch mich verglichen wor- ben." — Bauer: „Ja. wissen Sie. Herr Assessor, ohne so einen Prozeß ist es zu langweilig. Wir sind einmal daran gewöhnt, jeden Amtstag an« Gericht zu gehen. Wir haben un« deßhalb zu Hause miteinander vergliche», tag ,ier am Gericht abgeschlossene Vergleich nicht« gelten und der Prozeß wieder weiter gehen soll."
Sebactinn, Druck und Verlag der Brühl'sSm Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießen.
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