Politische Rundschau
Berlin, 6 Aug. Die „Zeidler'sche Lorrespon- denz" Dementirt Das Gerücht, wonach dem nächsten Zollparlamcnt wieder eine Regierungsvorlage wegen Erhöhung der Tabakssteuer unk des Tabakzolles zu- gehen solle; es sei nur eine Steuervorlage beabfich- tigt, welche den vorhandenen Bedürfnissen abhelfen dürfte.
Berlin, 8. Aug. Wie das heutige „Militärwochenblatt" melket, ist der General der Infanterie Bogel v. Falkenstein auf feinen Wunsch vom General - Commanko des 1. Armcecorps entbunken und der General v. Mantcufel zu seinem Nachfolger ernannt worden.
Ems, 7. Aug. Die Abreise des Königs nach Homburg ist auf kommenden Donnerstag festgesetzt worken. Der Hofmarschall, Graf Perponcher, hat sich heute bereits dorthin begeben, um die nöthigen Vorbereitungen zu treffen. Der Kultusminister v. Wühler ist gestern hier eingetroffen. Derselbe wurke von Seiner Majestät zum Vorträge empfangen unk karauf zur Tafel gezogen. Der Finanzminister v. k. Heydt, sowie ver vielseitige Gesandte am russischen Hofe, Prinz Reich, sind heute von hier wieder abgereist.
Aus Baiern, 6. Aug. Die Bahn Gemünden-Schweinfurt rückt ihrer Ausführung nun wirklich näher. Die königliche Generalkircetion hat den Befehl erlassen, die Terrainerhebungen sofort »orzuneh- men. — In Kissingen scheint sich um den Kaiser von Rußland ein Fürstcncongreß zu versammeln. Außer dem König von Baiern ist auch der Großherzog von Oldenburg, ker Großherzog von Darmstadt, Prinz Albrecht von Preußen daselbst anwesend. Noch eine Reihe anderer deutscher Fürsten wird in den nächsten Tagen erwartet. Auch die Königin Mutter von Baiern hat der Kaiserin ihren Besuch erstattet.
Wien, 6. Aug. Bei dem heutigen letzten Schiitzenbankette erschien der Reichskanzler v. Beust. Nach Toasten Kurti'S (Schweiz) „auf das österreichische Ministerium, dessen Devise Recht vor Macht, Ehrlichkeit vor Tücke, Licht vor Finsterniß" und Freysleben's (Würtemberg) „auf das freiheitliche Oesterreich" brachte Hr. v. Beust einen Toast aus, kessen Hauptinhalt folgender: Er sei ein guter Oester- reicher geworden und ein guter Deutscher geblieben; alsdann betonte der Reichskanzler die Nothwendig- feit der Erhaltung des Friedens und einer versöhnlichen Politik. Oesterreich, erklärte der Reichskanzler, mische sich nicht in deutsche Angelegenheiten und kenne keine Politik der Rache. „Nicht nur als Deutscher", fuhr ker Redner fort, „sondern so recht eigentlich als Oesterreicher, wünsche ich Oesterreich mit Deutschland in Verbindung zu halten, was gewiß keine Partei in Deutschland und keine Nationalität der österreichischen Gesammtmonarchie zurückweisen wird. Soll aber das deutsche Element in Oesterreich der Träger dieses Gedankens sein, dann darf man es nicht von den anderen Stämmen trennen, welche mit gleicher Bc- rechtiguna, Treue, Tapferkeit und Hingebung dem Reiche angchören. Die Vereinigung und Eintracht aller unter dem Scepter des österreichischen Kaisers lebenden Völker kann allein die Erfüllung jener cul- turhistorischen Mission Oesterreichs verbürgen, welche im Interesse Deutschlands wie Oesterreichs ist. Herr ». Beust brachte sodann ein Hoch „auf den Frieden und die Versöhnung" aus, die die Träger einer geregelten Fortschrittes, die Hüt-r einer gesunden Freiheit, die Grundpfeiler einer gesicherten Ordnung seien. Die Reee res Herrn v. Beust wurde mit stürmischem Beifall ausgenommen. Der Präsident Kopp schloß die Tischreden mit einigen Worten des Lebewohls an die Gäste.
Wien, 9, Aug. Die amtliche „Wiener Ztg." publicirt einen kaiserlichen Befehl an den Reichs- Kriegsminister, welcher anordnet, daß in den ungarischen Regimentern in dem Rayon des einzuführenden Wehrsystems möglichst aus den ungarischen Ländern gebürtige Offiziere cinzutheilen sind, und baß bei der Eintheilung der Offiziere auch namentlich die Kennt- niß der bei den einzelnen Renimentern üblichen Sprachen zu berücksichtigen ist.
Pesth, 6. Aug. Der Reichstag hat das neue Wehrgesetz auch bei der Specialdebatte mit großer Majorität angenommen.
Bern, 6. Aug. Der Bundesrath hat den eid- genöfsischen Oberst Hammer definitiv zum Gesandten bei dem nordceuischen Bunde, der preußischen Regierung, sowie bei den süddeutschen Regierungen ernannt. Der Oberst Hammer hat dieses Amt angenommen. Zum Gesandt.n bei ker Wiener Regierung ist Tschudi ernannt.
Paris, 6. Aug. Die Königin von England traf heute Morgen hier ein, blieb jedoch wegen großer Ermüdung den ganzen Tag über im Hotel der eng
lischen Gesanvtschaft. Nachmittag« gegen 4 Uhr stattete ihr die Kaiserin einen kurzen Besuch ab und reiste eint Stunde später nach Fontainebleau ab. Die Königin Victoria reiste, vom Grafen Loftus nach dem Bahnhofe begleitet, um 7>/2 Uhr wieder ab.
Paris, 6. Aug. Im großen Publikum knüpft man an die Thatsache, daß der Kaiser den dießjäh- rigen Napoleonstag in Paris verleben will, mancherlei Combinationen. Allgemein rechnet man auf irgend eine außergewöhnliche Manifestation, welche nach den Chauvinisten in kriegerischem, nach den Wünschen der Majorität in entschieden friedlichem Sinne ausfallen werde, und man glaubt diese Kundgebung gelegentlich der auf den 14. anberaumten großen Revue erwarten zu dürfen. Genauer informirte Persönlichkeiten theileu dagegen diese Erwartungen nicht, sie sind vielmehr ker Voraussetzung, daß bei der Revue entweder gar keine, oder eine in ganz allgemeinen Formen sich bewegende Ansprache gehalten werden dürste, und diese Auffassung bat insofern viel Wahrscheinlichkeit für sich, als die allgemeine Situation gar keinen Anhaltspunkt für die entgegengesetzte Ansicht karbietet. — Der Prinz Napoleon scheint den 15. August nicht in der Haupistakt zubringen zu wollen, da aus dem Palais Royal verlautet, der Prinz werde übermorgen eine Reise nach Havre antreten, kort die maritime Ausstellung besichtigen und alsdann einige Wochen die Secbäver genießen.
London, 6. Aug. Das atlantische Kabel ist an derselben Stelle, wie früher, wahrscheinlich durch das Sinken eines Eisbergs, beschädigt.
Newyork, 29. Juli. Die Kaufsumme für Alaska (russisches Amerika), 7,200,000 Dollars, wurde gestern ausbezahlt. Der Senat bestätigte ein- stimmig Watts als Gesandten für Oesterreich und General Rosenkranz als Gesandten in Mexico unk nahm ferner den mit den chinesischen Bevollmächtigten geschlossenen Vertrag an. Der Congreß passirte das Gesetz Betreffs Aufhebung der Negerschutz - Bu- reaux über Johnson's Veto hinaus. Das Reprä- sentantenhaus nahm die Vorlage an, durch welche der Golkverkauf Seitens des Finanzministers verboten wirt. Durch Hamilton, eines Der neu eingetretenen Mitglieder aus Florida, ist nochmals ein Antrag auf Versetzung des Präsidenten Johnson in Anklagezustand eingebracht und Darauf Dem Justiz- Ausschüsse überwiesen worden.
Vermischtes.
Berlin, 31. Juli. Sin Vergleich über den gegenwärtigen Stand der norddeutschen Handelsmarine mit dem Stande der Marine anderer Länder ergibt folgende Zahlen : Der norddeutsche Bund verfügt zur Zeit über etwa 7107 Seeschiffe mit einem Gehalte von 1,336,719 Tonnen. Großbritannien und Irland zählen 28,632 Seeschiffe mit 5,328,073 Tonnengehalt. Die Marine der Vereinigten Staaten Nordamerika'S hat annähernd dieselbe Stärke. Frankreich zählt 15,092 Seeschiffe mit 985,235 Tonnengehalt. Italien mit Venetien 17,911 Seeschiffe mit einem Gehalt von 718,561 Tonnen. Die Niederlande 2231 Seeschiffe mit 510,152 Tonnen, und Oesterreich 8132 Schiffe in der Stärke von 300,525 Tonnen. Sine Tonne ist gleich 2000 Pfund. Die norddeutsche Handelsmarine steht also im Tonnengehalte nur den Marinen Englands und Nordamerika's nach.
Berlin. Herr Gerstäcker hat von seiner letzt unternommenen Reise über den transatlantischen Oeean aus Earracas mit heimgebracht, was auf dem dortigen Markte am wenigsten zu »ermutheu: ein Portrait d-S Grafen Bismarck in ganzer Gestalt, beinahe in Lebensgröße. Der deutsche Staatsmann ist in den^ südamerikanischen Republiken eine populäre Persönlichkeit. In Einöden, wohin früher kaum der Name Alemannia gedrungen, hörte Gerstäcker gegenwärtig von Bismarck erzählen, in den Lianas am Oriuoco hatte er Hirten, Jägern, Fischersleuten Fragen nach dem deutschen Bundeskanzler zu beantworten. In den größeren Städten der ehemaligen Kolonien Spaniens wird Bismarck'« Bildniß als gangbarer Artikel zum Zimmerschmuck verkauft. Da« von Gerstäcker in Venezuela erworbene Stück ist allerdings mehr billiges Fabrikat als irgendwie kostbares Kunstwerk. Eine Figur auf Papier in bürgerlicher, etwas bunter, dem Geschmack von Pflanzern angepaßter Tracht. Es ließe sich ein hohes und nicht zu breites Fenster damit verhängen. Aber eben diese tapetenartigc Verwendung bezeugt den vertrauten Gebrauch für's Alltagsleben.
Westphalen. Bei Ealcum, Station zwischen Düsseldorf und Duisburg, hat sich am 25. Juli um die Mittagszeit etwas zugetragen, was auf Eisenbahnen bisher wohl noch nicht »or- gekommen ist. Ein Sachverständiger, der als Passagier des an jenem Tage um 1 >/2 Uhr von Köln abgelaffenen Schnellzuges selbst Augenzeuge gewesen ist, berichtet uns: In Folge der ungemeinen Sonnenhitze halten sich auf einer Strecke bei Caleum die Eisenbahnschienen derartig gestreckt, daß sie den für derartige Fälle bekanntlich vorgesehenen Spielraum nicht nur vollständig ausgefüllt, sondern auch sich auf einander gestemmt und vollständig geworfen hatten. Gut befestigt, wie sie waren, hatten sie nicht ausspringen können, sondern sich schlangenartig winden müssen Da das Geleise dadurch un- fahrbar geworden war, mußte jener Schnellzug anderthalb Stunden halten bleiben, bis neue Schienen eingczvgen waren.
Frankfurt, 2. Aug. Wie wir vernehmen, hat das Comite der Gesellschaft zur Erwerbung der Älebricher Wintergärten die Betheiligten auf Montag den 3. August, Abends 7 Uhr, zu etnet Versammlung eingeladen (Saal der polytechni
schen Gesellschaft), um über den vollzogenen Ankauf 1.60,000 st.) der Wintergärten Bericht zu erstatten.
Baiern. Wie nah ist uns Deutschen Rußland auf den Leib gerückt. Kaiser Alerander ist am 28. Juli in Bad Kissingen eingetroffen und legte die ungeheure Reise von Petersburg nach Kissingen mittelst Ertrazuge« in 493/4 Stunden zurück, dabei find 4>/, Stunden Zeit für Mittagessen >c. eingerechnet.
Baiern. Aus Kronach erfährt der „Fränk. Cour." über den Festungssträfling Chorintky: „Chvrinsky wird wie jeder andere Eivilsträfling gehalten; er hat nur einfache Fournituren und Requisiten der Easernen-Einrichtungen; feine täglichen Spaziergänge macht er, wie die Anderen, nur in Begleitung des Aufsichtssoldaten; seine Verpflegung ist gleichfalls die der anderen Gefangenen, täglich 27 fr."
Heilbronn. Sehr selten hat man hier vom 1. Mai an solche Hitze erlebt, wie in diesem Jahre. Unter 88 Tagen gab e« 60 Sommcrtage. Der heißeste Tag bis jetzt, mit 27—28 Graden, war der 23. Juli, an welchem hier zwei Schnitterinnen auf dem Felde am Sonnenstiche starben. Solche heiße Sommer bringen un« auch große Schwärme spanischer Fliegen lEauthandcn) auf unsere Eschen, und im August entsteigen. Millionen Eintagsfliegen unserem Neckar. Im Juli 1857 hatte man auch den seltenen Anblick des Oleander-Schmetterlings. Man sollte daher jetzt recht aufmerksam auf solch« Fremdlinge sein. Auch in diesem Juni sah man hier, in Bönnigheim ic. einen unserer seltenen Gäste, die Sing-Eieade (Cicada haematodes. Linn). Das Männchen bringt Töne hervor, welche ungefähr wie feine Töne einerMaultrommel klingen.
Luzern, 31. Juli. Kürzlich kehrte ein Schweizer aus dem Eamon Luzern in seine Heimath zurück, nachdem er mehr als zehn Jahre in Amerika gewesen und ein große« Vermögen erworben hatte. Er wohnte auf kurze Zeit bei seiner verhei- ratheten Schwester, welche ein allerliebstes Mädchen von drei Jahren bemß. Eben hatte er fein mitgebrachtes Geld gegen Staatspapiere umgewechselt und diese zum Zählen auf den Tisch gelegt, da ging er in den Hof, und als er zurückkehrte, sah er nur noch ein Häufchen rauchender Asche vvn seinem Gelde. Da« Kind hatte ihn kurz zuvor mit dastehenden Zündhölzchen feine Pfeift anzünden sehen und ihm nachahmend den Geldhauftu in Brand gesetzt. Der Mann schmetterte das unglückliche Wesen mit einem einzigen Faustschlage todt zu Boden und fitzt nun als Mörder im Gefänguiß.
Frankreich. Der transatlantische Kabel, zu dessen Legung die durch den Baron Erlanger und Herrn Reuter vertretene Gesellschaft coneessivnirt ist, wird von Brest aus nach der französischen Insel St. Pierre-Miquelon und von da nach der Küste von Neubraunschweig, durch die nordamerikanischen Staaten Maine, Neu-Hampshire, Massachusetts und Connecticut nach Newyork gehen. Das Kabel muß am 1. September 1869 vollständig gelegt fein. Es wird also das Geschäft des TinlassenS in den Monaten Juli und August 1869, in der besten Jahreszeit vor sich gehen. — Das Witzblatt „Laterne" ist zum Abdruck einer amtlichen Berichtigung genüthigt worden, die nicht weniger als 52 Seiten einnimmt.
Paris. Ter alte Kaiser beschäftigt sich in Plombiere» mit frommen Studien. Er hat sich den Bischof Maret hin- kommen lassen und eonversirt mit ihm über da« öcumenisch« Cvncil und über die _ Erfordernisse, um heilig gesprochen zu werden. Henri Rochefort läßt inzwischen unbehindert in den französischen Blättern eine Riesenannonce seiner „Laterne" erscheinen. Neben den großen Buchstaben des Titels de» Journals „La Lanterne“ befindet sich eine wirkliche Laterne. Ein Strick verbindet das Bild mit dem Titel und zwar so, daß er allein um die Buchstaben L. N. geschlungen ist.
Paris. In Betreff der Erklärungen, welche Rouher über die friedlichen Gest, nnngen der französischen Regierung gegeben hat, ist eine kleine Episode, welche sich in Fontainebleau zuge- tragen, nicht ganz ohne Bedeutung. Man belustigte sich dort eines Abends mit Gesellschaftsspielen, und es war die Frage gestellt: Wie lann man die Wahrheit von der Lüge unterscheiden ? — „Dadurch, daß man sie alle beide durch die nämliche Thüre gehen läßt", erwiederie der Kaiser — ; „Sie können sich darauf verlassen, daß die Lüge immer zuerst eintritt.* In diesem selben Augenblicke öffnete sich die Thüre und — Rouher und Pinard erschienen an derselben. Jeder wollt« dem Andern den Vortritt lassen, bis Pinard sich auf sein jüngeres Alter berief und Rouher somit als der Aeltere zuerst eintrat. Ein unbändiges Gelächter, an dem der Kaiser ebenfalls herzlichen Antheil nahm, empfing sie. Rouher lachte mit, ohne daß er wußte, worüber.
Bern, 3. Aug. Nach einem ziemlich starken Gewitter in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag sah man am Donnerstag Morgens auf dem von einer starken Brise aufgeregten und vvn dichtem Gewölbe überdeckten Murtner See sich plötzlich eine prächtige Wassersäule bilden, die sich senkrecht erhob, zwei bi« drei Minuten jang ruhig in dieser großartigen Stellung mit den Wolken verbunden blieb, dann in der Richtung nach Westen sich bewegte und endlich mit einem anhaltenden dumpfen Getose wieder zusammenfiel. E« war eine Wasserhose, eine auf Landseen seltene Erscheinung.
England. Es ist gegenwärtig im Werke, in London ein sogenanntes „Teetotaller-Hospital" zu errichten, d. h. ein Hospital, in welchem Krankheiten ohne Anwendung von Medicinen oder Alcoholen curirt werden sollen. Eine Deputation des Comite's des „Temperance-Hygiene-Hospitals" machte am 11. Juni dem Erzbischof Manning ihre Aufwartung, um ihn zu bitten, diesem Systeme Behufs dessen probeweiser Einführung in den Hospitälern der Londoner Armenhäuser seine Unterstützung zu leihen. ES wurde hervorgehoben, daß das hygienische System sich bis jetzt überall, wo eS eingeführt, namentlich in Amerika, als sehr praktisch und heilsam erwiesen habe. Der Erzbischof erkannte die Wvhlthätigkeit des System« an und versprach der Deputation, seinen ganzen Einfluß BehulsS baldiger Anwendung und Einführung desselben aufbieten zu wollen.
Rom, 28. Juli. Dem „Mainzer Journal" wird geschrieben : „Die Einberufung des Concils ist auf die Häupter der orientalisch-schiSmatischen Kirche nicht ohne Eindruck geblieben. Von mehreren derselben weiß man bereits, daß sie in osfieiöser Weise hier anfragten, wie man bezüglich ihrer eventuellen Theilnahme an der Kirchenversammlung denke. Natürlich konnte hierüber nur die einladendste Auskunft erfolgen. Vielleicht darf man von der beiderseits vorherrschenden versöhnlichen Stimmung noch weitere Symptome einer erfreulichen Annäherung erwarten."
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gietzen.


