Einzelbild herunterladen

1 44/8-45i/8

1864r

'<2

Exped. b'- Bltts.

EB

37-39

29-30

9

9

9

9

5

9

57V2-58V2 49-51 50-51

Pr. Cass. Sch.

Div. Cass.-A. Pr. Friedrdor. Pistolen . .

doppelte Holl. fl. 10 St. Ducaten . . 20 Frankenst.

Verladung nach allen überseeischen Plätzen.

aqq'i smir hrinaen hierdurch tur Anzeige, daß wir vom 2. Januar 1868 ab einen kSZ-'ML-NMW-DS pi micr Kveien betraat 5 Sar- pr 100 Pfund, Partieen billiger-

Die Güter bitten wir an unsere Firma in Hcribnrg oder Altona zusstejlnl._

136) Weber'S Weltgeschichte, neuere Ausgabe, und George's Lexikon werden zu kaufen gesucht. Offerten bei der Exped- d- Bltts. abzugeben. __________________

120) Es wird ein braves Mädchen in einen Laufdienst gesucht- Näheres bet der

Engi. Souver. 11 54-58

Russ. Imper. 9 50-52

Doll, in Gold. 2 27-28

Turnverein.

125) Donnerstag den 9. Januar, Abends

8 Uhr, im Promenadehaus:

Generalversammlung.

Tagesordnung: Beschwerde und Wahl- anfechtung- Ball-'

Der Vorstand.

An die Bewohner Gießens und der Umgegend.

aÄlBBSsiB HESS

129) Altes Zeitungspapier in großen . 126) und kleinen Partieen kauft

I. Rothenberger, Lmdenplatz.

DberhesNsche Grselischnst für Natur- und Heilkunde.

147) Generalversammlung Samstag den 11. Januar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. .

Anaekündiater Vorlrag: ^Die Organisation der Thteie.

Nach der Sitzung gemeinsames Abendessen im Rappen.

Einen Gulden Belohnung erhält der Finder eines kleinen Notizen­buchs. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

143) Eine Mühle oder ein Oeconomie- gut in hiesiger Gegend wird zu kaufen ge­sucht- Gefällige schriftliche Fianco-Anerbre- tungen befördert die Exped- d- Bltts- unter Nr- 143.

Börsennachriciiten.

7. Januar 1868.

äss**®

wi» «s* w»

Müller, Oberzoll« Inspektor. Arnold Mil e . » ^vr ^Seel Pfarrer. Dr. Simon, Superintendent.

3»«"^ Andrea« W-idig IN.

Preuss. 41/2°/o Obi- 96 Frankf. 31/2% Obi. 811/2 Nass. 41/2% ObL 95/g Kurh. 40/0 Obi. 90 V4

Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 90</2 P.

31/2% do- do- 863/s

Bayer. 5% Obi. 101*/g

41/2% 1jährige 94'/2

41/2% l/2iährige 94'/2 Würtemb. 4*/2% Obi. 937/g Baden 4/^/o Obi. c. E.L. 937/y Oestr. 50/0 b. R. 6O3/g

50/0 National 531/4

5°/o Metall. Obi.-

M. steuerf. 48l/2 Amer. 6% 1882r Bds. i 61/2

60/p 1885r 765/g

Aetien.

Frankf. Bank 125

Oester. Bank 671

B Creditact. 18ll/2

Härmst. Bankact. 202__

Prioritäten.

50/0 östr. F. St. E. B. 2381/z Lud wigsh.-Bexbach 1567/g Maxbahn 1071/4

Bayer. Ostbahn 119 */g Hess. Ludwigsbahn 30/0 östr. Stsb.-Prior. 51 Vg 30/0 östr. s. Lombard. 42 3% Livorneser Toscaner

Frankf. Hypoth.-Bank Frankf. Vereins-Kasse 50/0 Elisabeth-Prior. 74*/2 do. II. Emiss. 723/8

Anleliensloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 531/4 Nassau fl. 25 b. Roth. Gr. Hess. fl. 50 b. R. Gr. Hess. fl. 25 b. R. 41 40/q bayr. Präm. Anl. 4% badische Loose 96-Vg Badische fl. 35 Loose 51'/, 1858r Prioritätsloose !860r Loose 69/s

ns) Sttftungsfefr

der freiwilligen stadlifchen Feuerwehr iin Leib^schen Saale

Samstag den 11. Januar, Abends 7 Uhr beginnend.

Die Einführung von Nichtmitgliedern ist zulässig.

Theilnehmerkarten bei den Herren E- Gail und * E- glt^orftanb.

Die Nummer 2 des Gießener Anzeigers wird von der Exped- d- Bltts-, pr- Stuck 2 fr-, zurückgekauft-__

137) Ein goldener Ring ist gefunden worden. Der Eigenthümer kann denselben gegen Zurückerstattung der Jnseratgebühren in Lit. C- Nr. 152 in Empfang nehmen.

130) Ein Zapfjunge wird gesucht im Darmstädter Haus.

Aufforderung.

153) Alle Diejenigen, welche Forderungen an mich zu machen haben, wollen dieselben bis zum 15. d. Mts- bei mir geltend machen. Zugleich fordere ich aber auch Diejenigen, welche an mich Zahlungen zu leisten haben, hiermit auf, bis zu demselben Termin ihre Schuldigkeit abzuführen.

Stephan Kreiling in Wieseck.

152) Zwei Pferdeknechte werden auf den Hardthof gesucht- ___________________

93) Im Flöten-, Zither- und Violm- spielen ertheilt gründlichen Unterricht

G- Richter, Wolkengasse-

An frage.

156) Warum wird bei dem hohen Schnee­fall nicht der städtische Schneeschlitten benutzt, um Passage in den gangbarsten Straßen, Plätzen, im Oswald'schen Garten, um die 4 Schooren, auf den Chausseen für die um die Stadt herum wohnenden Bürger zu machen? namentlich im Interesse der Schul­kinder, damit dieselben nicht mit nassen Füßen in der Schule zu sitzen brauchen.

I Ein Bürger-

Wohuunqs - Beränderuug.

1-1> ich, °» w». ,ch .m We d» itz.uP,

fnuTiicrlid)t-nuu|öbank für Deutschland in Gotha.

149) Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbarck für^ Deutschland zu

Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1867

circa 80 Proceut

SSOwä« ^ai Zu?Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich reder- d.« 8- zm,-.- m a:

Cb«ries van IMemen «& C#inp.,

Spediteure.

Altona. Hamburg. Harbnrg. Bremen.

Directe

Wechsel.

Amstcrd. k. 8. 1001/4 Augsb. k. 8. 100 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 975/g Cöln k. 8. 105 Hamburg k. 8. 88*/t Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119V2 Lyon k. S. Paris k. 8. 95Vg Wien k. 8. 98 Vg Disconto 30/0 G.

Geldsorten.

Feuilleton.

(Fortsetzung.)

Vetter und Base.

Eine Familiengeschichte.

für Paulinen, und dem Papa selbst war damit gedient, denn er hatte einen Narren an dem Mädchen gefressen, und die kleine Katze hat sich auch seither so qanr in Papa's Gunst einzuschmeicheln gewußt, daß er in diesem einzigen Stucke Len eigenen Willen durchsetzt und sie im Hause behält. Deßhalb können wir sie leider Gottes nicht ganz aus dem Wege halten und muffen dulden, daß sie bei Gesellschaften aufwarte. . . ."

Wo fie sich übrigens niemals vordrängt," wandte Ida ein.

''Einerlei! schon ihre Anwesenheit genügt, um uns zu schaden." sagte Hen- nette kalt. Hast Du denn noch nie bemerkt, Schwester, daß Pauline hübsch ist, hübscher'als wir beide und daß sie es weiß? Erst neulich fragte mich der junge Bondörfer, wer denn das allerliebste Mädchen fei, das Morgens auf unserem Balkon die Blumen begossen habe; und ich mußte emc Geschichte er« finden von einem armen Mädchen, dem unser Papa ein Obdach .n unserem Hause gegeben habe. Wenn ds aber so fortgebt, so werden die Mgen Herren aus der Stadt bald ihr Fensterparaken machen und nur ihretwegen unfern Salon besuchen. Der junge Moritz Muller hat ,a schon Verse auf ihre Augen gemacht, die im Jntelligenzblatte gestanden haben ßollen! ...

Wirklich? Ei, das ist ja fürwahr romantisch!" sagte Ida schmachtend. Jenun, wenn die jungen Männer sich für Paulinen mteressiren wollen, liebe

Glaubst Du, Ida?" versetzte Henriette und warf stolz den Mund auf ; D »"suchst allerdings ein gewisses Verdienst darin, großmuthig und edelherzig zu erscheinen, weil Du ganz von Deinen Roman°Jveen erfüllt bist- Ich glaube, die Heldinnen der Romane sind immer arme, unglückliche iunge Mädchen, die nach unzähligen Verfolgungen und Kümmernissen reiche edle Manner heirathen. Das schwebt Dir vor, und Du wurdest am Ende selbst die Hand dazu bieten, Paulinen zu einer guten Parthie zu verhelfen, nicht wahr? Jenun, mein Standpunkt ist ein ganz anderer. Eine Heirath mit hinein Gewerbsmann, einem Fabrikaufseher, ja sogar einem der Buchhalter Papa s wurd ich Paulmen mc.)t mißgönnen; aber aus unseren Kreisen hier oben m/rde ich sie fern halten, ich nicht gleich von Anbeginn dagegen, daß sie im Hause bleibe? Bat ich nicht Papa, er soll Paulinen nach Friedrichsfeld schicken und zu einer Gouvernante ausbilven lassen, wenn er ja absolut die Rolle der Vorsehung bei seinen armen Verwandten spielen wolle? Aber da kamst Du mir in die Quere und batest