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g5f„ Jede Bestellung aufg meine Original-Staats- g liOOSe kann man der Bequemlich- K keit halber auch oline Brief, g einfach durch die jetzt iibli-
8224) Ich wünsche Unterricht in der hebräischen Sprache zu ertheilen-
L- Palmer.
Laz. Sanis. Colm in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft.
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Freiburger ® | Staats-Prämien-Anleihe. * ® 8176) Der Verkauf der Vriimien 8 Obligationen ist von allen Regie- 8 ® rungen des In- und Auslandes gestattet. ft § Die Haupt-Gewinne betragen Francs ® 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,® » 32,000,30,000,25,000,20,000,18,000, K Z 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000,Z § 3000, 2000, 1000, 350,000 a 250, 125, ® ® 75, 50, 30, 20 Francs. ®
Die Verloosung geschieht unter Staats-
T Aufsicht. ®
® Beginn der Ziehung am 15. I oV<'•»!- ® ® ber d. J ®
Mur S T li al er ®
® kostet ein wirkliches Original- Staats - Loos (nicht von den ver- ® botenen Promessen), und werden solche ® ® gegen 1‘rankirte Einsendung des ® § Betrages oder gegen Bost- ® Vorschuss, selbst nach den ent- ® ® ferntesten Gegenden von mir ® Z versandt. K
® Es werden nnr Gewinne® ®gezogen. ®
g Gewinngelder und aintliclie g s Ziehungslisten sende meinen In- ® ® teressenten nach Entscheidung prompt® A und verschwiegen. I
D Durch meine von hesonde- ® ® rem Glück begünstigten ® ® Loose habe meinen Interessenten be- ft § reits allein in Deutschland § $ die allerhöchsten Haupt- ® ®treifer von 300,000,885,000,® S 187,500, 158,500, 150,000, § 8 130,000 , mehrmals 185,000, Ä ® mehrmals 100,000 und erst vor ® g 4 Wochen schon wieder | S das grosse Eoos von 187,000 a ® auf Nr. 2823 ausbezahlt. ®
eben Postkarten, machen.®
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Die Pfarrconftrenz der Dccanate Gießen und Großen - Linden wird künftigen Mittwoch, den 11. November, Vormittags um 10 Uhr, in Gießen gehalten.
Gießen und Großen-Linden.
Die Großherzoglichen Decane: _____________Koch. Landma n n.
8183) Gründlicher Zitherunterricht wird ertheilt bei Kirchendiener Knoll durch _______________________Joh. Lerch.
Zur gefälligen Noch.
8219) Sowohl denjenigen Gicht-, Hä- morrhoidal- und Bleichsucht-Kranken, die ich in Behandlung habe, als auch Denjenigen, die meine Hülfe in Anspruch zu nehmen beabsichtigen, hiermit zur Nachricht, daß ich von Coburg nach Berlin übergcsiedelt bin.
Dr. Müller,
jetzt Berlin, Mauerstr. 63, 1 Tr. Kurprospecte: gratis und franco. Minderbemittelte find en Berücksichtigung^______________________________________
8181) Eine Köchin, die aber dabei etwas Hausarbeit zu versehen hat, wird nach Biedenkopf in einen kleinen Haushalt gegen angemessenen Lohn zu miethen gesucht. Nä- heres zu erfahren bei der Exped. d. Bltts.
8262) Sonntag den 8. November:
L o n c e r l
im Saale des Herrn Wirth Gerhard Schneider in Wieseck, ansgcführt von einem Thcil der Musik des Grosth. II. Infanterie-Regiments.
Anfang 4 Uhr.
__________Entree 6 kr. ä Person.___________
8260) Antique Gegenstände jeder Art, namentlich auch Münzen und Waffen, kaufe ich zu jeder Zeit und zahle dafür die höchsten Preise. I. Rothenberger, '____________________________Lindenplatz.______
Mit herzlichem Dank bescheinige ich hiermit, daß mir von Herrn Rabbiner vr. Levi im Namen der Familie des verstorbenen Raphael Oppenheimer 25 fl. zur Verthei- lung an würdige Arme zugestellt worden sind und daß ich dieselben an 2ö Arme nach idem Wunsch der Familie vertheilt habe.
Gießen, den 6. November 1868, G- Land mann, Pfarrer.
8261) Um Jrrthum zu vermeiden, zeige ich ergebenst an, daß ich nach wie vor Glace-, sowie auch waschlederne Handschuhe, zum Waschen annehme.
Karoline Weil, Maigasse Lit. C. Nr. 2Ö.
8171) In einen hiesigen Gasthof wird ein Mädchen für die Küche zu baldigem Eintritt gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.______________________________________
8187) Von heute an wohne ich in dem Hause viT Friedrich Vogt's Erben, Wallthorstraße Lit. A- Nr- 135, vis-a-vis der Brandgasse.
Gießen, den 1. November 1868.
Julius Roth.
Geübte Schuhmacher
finden für sich und ihre Gesellen dauernde und lohnende Beschäftigung in der Schuhfabrik von
Dreschfeld & Wallerstein,
(8221) in Offenbach a. M.
Gabelsberger Stenographie.
8180) Dienstag'den 10. November, Abends 6 Uhr, beginnt ein neuer UntcrrichtscursuS und können Anmeldungen dazu in der Wohnung des Unterzeichneten (Kirchenplatz, Ferber'sche Buchhandlung) stattfinden.
Muller, Lehrer der Stenographie.
<frischbücker zu gießen.
Sonntag den 8. November. Louis Keil in den Neuenbäuen. Emil Noll in der Löwengasse. Daniel Rühl am Rathhaus.
Kirchliche Wuzeigeu.
Evangelische Hemeinde zu Hießen.
G o t t e s d t c n st.
Am 8- Nov emb er.
Morgens: Psarrer Landmann.
Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel-
Kopulirte.
Den 1. November. Theodor Anton Emil Balthasar August Hermann Scriba, Zugsfeldwebel im Großh. II. Infanterieregimente dahier und Bürger zu Egelsbach, des verstorbenen Großh. Obersteuerboten zu Gladenbach, Ludwig Scriba, ehelicher Sohn; und Barbara Elisabeth Ganßert, des verstorbenen Bürgers und Bäckermeisters zn Darmstadt, Johann Konrad Ganßert, eheliche Tochter.
Getaufte.
Den 1. November. Dem Bürger und städtischen Polizeidiener dahier, Peter Egly, eine Tochter, Sophie Louise Wilhelmine, geboren den 7. October-
Denselben. Dem Bürger zu Griesheim tu Preußen und Schmied auf der Main-Weser-Bahn dahier, Philipp Koch,
ein Sohn, Gustav Martin Ludwig, geboren den 20. September.
Beerdigte.
Den 31. October. Melchior Hirz aus Watzenborn, alt 66 I., gestorben den 29. October.
Denselben. Karl Philipp Peter Weißmüller, Bürger und Schuhmachermeister, alt 55 I. 1 M. 5 T-, gestorben den 29. October.
Den 2- November. Marie Karoline Zwesch, des verstorbenen Bürgers zu Hungen und Kaminfegermeisters dahier, Heinrich Zwesch, eheliche Tochter, alt 16 I. 8 M. 6 T-, gestorben den 31. October-
Den 3. November. Friederike Zimmermann, geborne Maurer, des verstorbe- neu Großh. Professors an der hiesigen Universität, Dr. Wilhelm Zimmermann Wittwe,
alt 80 I- 8 M- 18 T-, gestorben den 1. November.
Denselben. Anna Marie, eine uneheliche Tochter von auswärts, alt 4 T-, gelt, den 31. October.
Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann-
Confirmanden-Anterricht.
Wir zeigen hiermit an, daß der Consir- manden - Unterricht künftigen Donnerstag, den 12- November, Vormittags um 11 Uhr, seinen Anfang nimmt-
Die evangelischen Pfarrer: G- Land mann- Dr. Seel-
D i e Lebensversicherung. Ein Stück Volkswirthschaft. (Fortsetzung.)
Aber auch von anderer Seite läßt sich die Lebensverstchernng für den Gc- schäftsmarm in günstigem Lichte betrachten.
Wie mancher Fabrikant betreibt seine Geschäfte theilweise mit fremden Kapitalien. Nehmen wir nun beispielsweise an, daß ein solcher ein Kapital von 15,000 Thlr. gegen 5 Procent Zinsen ausgenommen habe, um sein Geschäft schwunghaft betreiben zu können. Würde er nun, wenn ihm sein Gläubiger dies vorschlüge, sich wohl bereit finden lassen, dasselbe bis zu seinem Tode mit 7y2 oder 8 % zu verzinsen, wenn ihm der Gläubiger dagegen verspräche, daß mit seinem, des Fabrikanten, Ablehen, die Schuld ohne weitere Zahlung getilgt, seine Erben von ihr befreit sein sollten? Wir glauben, die Antwort würde in den meisten Fällen „Ja" lauten. Nun diesen Vortheil kann sich Jedermann durch den Abschluß einer Lebensversicherung verschaffen, noch dazu ohne seinen Gläubiger um einen Verzicht auf seine Forderung angchen zu müssen, denn die versichernde Anstalt übernimmt, dafern er ihr den Mehrbetrag der Zinsen von 2f/2 oder 3 % zahlt, die Verpflichtung, bei dem Tode jenes Versicherten jene 15,000 Thlr. an seine Erben auszuzahlen.
Auf diese Weise erweist sich die Lebensversicherung als die sicherste Sparkasse. Sobald der Tod des Versicherten eintritt, mag der Letztere viel oder wenig bei ihr cingezahlt haben — das Versicherungskapital steht zur Disposition. Sie regt nicht blos Sparsamkeit an, sondern bringt auch in das Sparen Regelmäßigkeit. Gerade durch diese Regelmäßigkeit des Sparens, die der Versicherte allgemach sich angewöhnt, wird er in seinem Geschäfte überhaupt zu systematischem Ucberblickc und weiterem Zurücklegen veranlaßt werden; es wird bei dem Publikum Vertrauen zu ihm erwecken, wenn man erfährt, daß cs ihm Ernst damit ist, Ersparnisse zu machen, um ein Kapital für seinen Todesfall bereit zu haben. Dadurch bessert sich sein Kredit, denn in dem Versicherungskapital wird ja dem Gläubiger eine Sicherheit auch für den Fall geboten, daß der Versicherte mit
Tod abgeht.
Gleichwie aber die Versicherung von großer Wichtigkeit ist, so wird sie auch anderen Berufsklaffen zur Wohlthat.
Der Beamte, der sein Auskommen hat, der aber von seinem spärlich be
messenen Gehalt selten Kapitalien erübrigen wird, er kann nicht nur die Versicherungspolice als willkommenes Cautivnsobject einlegen und dadurch schon bei Lebzeiten Nutzen von der Versicherung ziehen, sondern er gewährt durch dieselbe auch seinen Angehörigen einen Fonds, der sie dereinst in den Stand setzt, anständig ihren Unterhalt zu bestreiten, was mit dem gewöhnlich unzulänglichen Pensionseinkommen schwerlich möglich gewesen wäre. Das Kapital, welches die Lebensversicherung auszahlt, kann verwandt werden zur Erziehung der Kinder, zur Grün- vnng eines Geschäfts, zum Einkauf in eine Rentenversorgungsanstalt oder in jeder anderen beliebigen Weise. In dieser völlig freien Verfügbarkeit der Versicherungssumme liegt ein noch lange nicht genug gewürdigter Vortheil der Lebensversicherung. Diese unbeschränkte Disposition über das Veisicherungskapital birgt in sich einen Gewinn, der auf andere Weise, wie z. B. durch den Beitritt zu einer Wittwenkasse nicht erreicht werden kann. Bei dem Abschluß einer solchen Wittwcn- oter Waisenpensionsversicherung wird in der Regel festgesetzt, daß die bedungene Rente nur für den Uebcrlebungsfall der Wittwcn oder bis zu einem gewissen Alter der Kinder gewährt werde. Stirbt nun der Versicherte erst nach seiner Frau oder zu einer Zeit, wo seine Kinder majorenn sind, oder doch das statutarisch bestimmte Lebensalter überschritten haben, so sind die gezahlten Beiträge, wenn nicht ganz, so doch zum großen Thcil verfallen. Weit günstiger liegt die Sache bei der Lebensversicherung. Hier wird die Versicherungssumme beim Tode des Versicherten zahlbar, gleichviel, wann derselbe erfolgt, gleichviel, wer von den Seinen hinterblieben ist und in welchem Alter es sich befindet.
(Schluß folgt.)
Versteigerung.
8270) Wegen Verpachtung meiner Güterstücke lasse ich
Mittwoch den !!♦ November l. I., Morgens 10 Uhr ansangend, öffentlich zur Versteigerung bringen:
ein Paar dreijährige Ochsen, gelbroth,
eine Kuh, 5 Jahre alt, gelbroth j
eine Kuh, 4 Jahre alt, gelbroth ! haben noch nicht lange gekalbt,
eine Kuh, 4 Jahre alt, rothschäckig \
ein Mutterkalb, 4|4 Jahr alt,
14 Stück Hammel (Jährlinge),
einen Wagen mit eisernen Aren nebst allem Zugehör, zwei Pflüge, eine Egge, ein vollständiges Ochsen- oder Kuhgeschirr mit eisernen und hölzernen Jöchern, sowie sonstige landwirthschastliche Geräthschaften, wobei auch eine Strohschneide-Bank.
Allendorf a. d. Lda., am 5. November 1868. Bieber, Gemeinde-Rechner.
(Hierzu eine Beilage.)


