8124) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei l>r. Salzer, im Einhorn.
8126) Ein möblirteS Zimmer ist zu ver- miethcn bei H. Vogt, Neuenweg.
8111) Im Clubgebäude ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.
8112) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bet P. Herbert, Neuenweg.
8123) Zwei in einandergehende meublirte Zimmer, neue Anlage, dritter Stock, sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BI.
8108) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen Wallthor- straße Lit. A. Nr. 227.
8106) Eine freundliche Familienwohnung und ein Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen bet HsSauer,
________________Neuenweg Lit. B- Nr. 194.
8105) Ein möblirtes, freundliches Man- sarden-Zimmer ist zu vermiethen. Wo? sagt die. Exped. dieses Blattes.
Vermischte Anzeige».
8153) Von heute an wohne ich in dem Hause der Friedrich Vogt's Erben, Wallthorstraße Lit. A- Nr- 135, vis - ä - vis der Brandgasse.
Gießen, den 1. November 1868. __Julius Roth.
8152) Die Mitglieder des CvNsUM- Vereins, welche Steinkohlen eentner- roeife (zu 32 fr. frei in's Haus geliefert) beziehen wollen, werden ersucht, ihre Bestellttngen jedesmal einige Tage voraus zu machen.___________________________
8147) Ein Geldbeutelchen mit einem Gulden siebenzehn Kreuzer Inhalt ist auf dem Wege vom Wallthor bis nach Wieseck verloren worden- Der redliche Finder wird gebeten, dafselbe an den Arbeiter Krei lin g in der Schirmer'schen Fabrik gefälligst abgeben zu wollen.
8157) Morqen Abend:
ÜGAGAKI!
bei einem guten Glas
Bier.
Wohnungsveränderung.
8121) Bon heute an wohne ich bei Herrn Kaufmann I. G D. Bapst an dem Marktplatz, 3. Stock.
Gießen, den 1. November 1868. Dr. med. G. Lrüel, pract. Arzt, Wundarzt und Ge- -_____________burtshelfer.____________
8133) Eine Köchin, die aber dabei etwas Hausarbeit zu versehen hat, wird nach Biedenkopf in einen kleinen Haushalt gegen an- gemesfenen Lohn zu miethen gesucht. Näheres zu erfahren bei der Exped. d. Bltts.
8149) Ein junges Mädchen vom Lande sucht Dienst. Näheres bei der Expedition dieses Blattes-
Freiburger | l Staats-Pniniicii-Anleihe. | g 8125) Der Verkauf der Prämien- s <•, Obligationen ist vun allen Regie- ® rungen des In- und Auslandes gestattet. ® T Die Haupt-Gewinne betragen Francs $ L 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,® * 32,000,30,000,25,000,20,000,18,000, | ; 16,000, 15,900, 6000, 5000, 4000, § 8 3000, 2000, 1000, 350,000 ä 250,125, ® » 75, 5Q, 30, 20 Francs. ®
Die Verloosung geschieht unter Staats- 8- Aufsicht. 8
'S Beginn der Ziehung am 13. jVovem- ß 6er d. J. •
's lur S Tlialer ® '"'kostet ein wirkliches Original-
Staats -I.OOS (nicht von den ver- 5. ‘3 botenen Promessen), und werden solche £ ■* gegen frankirte Einsendung des ® H Betrages oder gegen Post- &
Vorschuss, selbst nach den ent- j ferntesten Gegenden von mir « , versandt. 4
S Es werden nur Gewinne.
gezogen. 1
J Gewinngelder und amtliche J
Ziehungslisten sende meinen In- - teressenten nach Entscheidung prompt- und verschwiegen.
Durch meine von hesonde- 4, '< rem Glück begünstigten i ® Eoose habe meinen Interessenten be- $ reits allein in Deutschland^, s die allerhöchsten Haupt- i- treffer von 300,000,883,000/ x 187,300, 138,300, 130,000, J .« 130,000 , mehrmals 183,000, « ® mehrmals 100,000 und erst vor « ?’4 Wochen schon wieder). >: das grosse Loos von 187,000 ® auf Nr. 2823 ausbezahlt. E
JES' Jede Bestellung auf meine Original-Staats- / Loose kann man der Bequemlich-1> keit halber auch ohne Brief, £ einfach durch die jetzt übli- eben Postkarten, machen.»
Liu. Saims. Colin in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft.
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8131) Allen Freunden und Bekannten machen wir hierdurch die schmerzliche Anzeige, daß es bem 9111= mS^tigen gefallen hat, heute mor- I® gen um 3 Uhr unseren innigst ge- M liebten Gatten, Vater und Schwie- W gervater, M Raphael Oppenheimer, M nach längeren Leiden in ein besseres M Jenseits abzurufen.
M Um stille Theilnahrne bitten M die tief trauernden
M Hinterbliebenen.
BI Gießen, den 4. November 1868. M Die Beerdigung findet morgen, ,W Donnerstag Nachmittag vom Ster- M behause, neue Anlage Nr. 29, statt. H
8162) Ein Mädchen, welches in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird ge sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
8142) Gründlicher Zitherunterricht wird ertheilt bei Kirchendiener Knoll durch
Joh. Lerch.
i Atchte Federn
werden gewaschen, gefärbt und gekräuselt.
W lholmine Fuhr.
Vier und zwanzigster Jahresbericht
des
Vereins pir Unterstützung armer Kranken vom Lande,
unter dem Protectorat Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen rc.
18 6 7.
Allgemeiner Geschäftsgang. Die Zahl der Kranken, welche vollständige Hospitalpflege in 1867 empfingen, war 427. Die Zahl der Pflegtage, die ihnen gewährt wurden, betrug 22,892. Die Zahl der Pflegverträge mit den Gemeinden des Landes betrug 131. Das Einlaufsprotokoll des Vorstandes zählte 1406 Nummern. Die Einnahmen Beliefen sich auf 10,276 fl. 39 kr. Die Ausgaben auf 10,094 fl. 51 kr. Für alle Unterstützungen wird bestens gedankt!
Ausführlicher Jahresbericht und die Denkschrift können gratis bezogen werden vom Vorstand.
Die Pflegebedingungen (siehe Küchler's Handbuch der Loealstaatsverwaltung 1866 §.683), sind dieselben wie früher *). Die Aufnahme geschieht nur für heilbare Kranken, aber dann braucht es keine vorherige Anfrage und keine lange Correspon- denzen. Der Kranke braucht beim Eintritt den Heimathsausweis, der zugleich deutlich sagt, daß der Kranke zu Lasten des Vertrages, oder auf Kosten der Gemeinde ausgenommen werden soll, oder daß er selbst zahlungsfähig ist. Kranke welche keine genügende Papiere haben, und in Ermangelung derselben auch nicht zwei Gulden Vorlage leisten können, sind nicht aufnahmsfähig- Gemeinden, welche Verträge abschließen zur Verpflegung der Kranken, zahlen nur acht Kreuzer für 24stündige Pflege.
Die Herren Bürgermeister sind ersucht diese Bemerkungen zu berücksichtigen.
Darmstadt, im Juli 1868. Der Vorstand.
*) Die Vergütung für vollständige Verpflegung Unbemittelter beträgt 15 kr. täglich und bei Abschluß eines Vertrags durch Gemeinden über 150 Pflegetage im Laufe eines Jahres 8 fr, per Tag.
Gabelsberger Stenographie.
8130) Dienstag den 10. November, Abends 6 Uhr, beginnt ein neuer Unterrichtseursus und können Anmeldungen dazu in der Wohnung des Unterzeichneten (Kirchenplatz, Ferber'sche Buchhandlung) stattfinden.
Muller, ________________Lehrer der Stenographie.
8138) Für ein Auswanderer - Geschäft welches für Bremen, Hamburg, Liverpool und Antwerpen eoneessionirt ist, wird in Gießen ein thätiger Agent gesucht. Wenn gewünscht, wird die gesetzliche Caution geliefert. — Offerten unter B. und H. besorgt die Exped. d. Bltts.
8114) In einen hiesigen Gasthof wird ein Mädchen für die Küche zu baldigem Eintritt gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.
8122) Ein braver Junge als Kellner und ein Hausmädchen werden zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
8135) Ein Mädchen gesetzten Alters, welches die Küche und Hausarbeit gründlich versteht, auch mit Kindern gut umzugehen weiß, wird zu Weihnachten auf's Land gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.
Die Lebensversicherung.
Ein Stück Volkswirthschaft.
(Fortsetzung.)
Wenn deßhalb die Lebensversicherung von Jedermann benutzt werden sollte, 0 fragt man billig, warum dieselbe noch nicht die allgemeine Ausbreitung icfunden hat, welche sie verdient, und wir müssen darauf wohl antworten, daß .sie meiste Schuld daran in dem mangelnden Verständn ß ruht. Sehen wir unächst von Denjenigen ab, die so selbstiüchng sind, t>ag sie meinen, mir nützt die Lebensversicherung nicht, da das Kapital erst nach munem Tove fällig wird, neine Erben aber mögen sehen, wie sie zurecht kommen, — obwohl es auch für ie eine Vcrsicherungsarl gibt, mittelst deren sie den Zweck, das Kapital bei Lebzeiten in die Hande zu erhalten, erreichekl kbnn.n, wenden wir uns vielmehr zu dem berechnenden Geschäftsmann. Er schlußfolgert in der Regel: „W..S hilft nir die Lebensversicherung? Ich brauche mein Geld im Geschäft und erziele amit die höchsten Prozente. Dadurch wächst es zuin Kapital. >Ich will zuge- en, daß für einen Beamten, der seine Ersparnisse nicht besser unterzubringen weiß, die Lebensversich-rung vortrefflich ist, für mich aber wäre Cer Beitritt zu einer solchen eine Thorheit, weil ich dadurch meinem Geschäft Geld entzöge, das mir 10, 20 pCt. und mehr einbringt, während die Lebensversicherung damit .wchstens 5 vorn Hundert gewinnt." Diese Anschauungsweise ist eine der weitverbreitetsten, obgleich sie eine so arg irrige, daß deren Widerlegung auf leichte Weise zu beroirLn ist. Wenn man zunächst in’s Auge faßt, daß die geringen Beiträge, welche eine Lebensversicherung in Anspruch nimmt, für ein nur irgend lewinnendeS Geschäft kaum in Anschlag kommen können, so muß dieser geringe Aufwand als ganz unwesentlich verschwinden, sobald man erwägt, daß schon nach der erstmaligen Prämienzahlung ein namhaftes Kapital gesichert erscheint, gleichviel wann durch den Tod des Versicherten die weitere Zahlung von Beiträgen an die Anstalt wegfällig wird. Was würden die wenigen Thaler für hohe Zinsen getragen Haden, wenn sie im Geschäft geblieben wären? Härte der Kaufmann die Gewißheit, daß er ein hohes Alter erreichen würde, dann würde sein Rai- onnement begründet sein; da er diese Gewißheit aber nicht hat, so wird er b,i plötzlichen Todesfällen, bei austretenden epidemischen Krankheiten sich mit Schrecken bewußt werden, wie doch so sehr unsicher sein Sparsystem ist. Sieht er ja Leute Dem Tod in die Arme sinken, die er für gleich gesund als sich selbst ansah, die dies in der That auch waren, aber doch so früh aus dem Kreise ihrer Lieben ibgerufen wurden, daß sic n cht vermochten, die Eristenz der Ihrigen sicher zu stellen, so daß diese nun nehm dem Schmerz um den Verblichenen noch das Elend bisher nicht gefühlten Mangels über sich hereinbrechen sehen. Darum wohl dem Manne, der bei Zeiten die Seinen vor solchen Gefahren sicher zu stellen weiß, ndem er bei guter Gesundheit eine Lebensversicherung abschließt, anstatt in übel angebrachter Sparsamkeit die Ausführung solchen Beschlusses zu verzögern, bis es ;u spät ist, bis keine Anstalt den kränkelnden Mann mehr annimmt. Ist ja da« ruhige Bewußtsein, seinen Pflichten genügt, für seine Familie gesorgt zu haben, so daß man allen Wechselfällen des Lebens zuversichtlich entgegenschauen kann, o unendlich viel Werth. Wie auch der Würfel falle — der Versicherte ist gerüstet. Gerade dieses Bewußtsein wird dem Kranken die für seinen Leidenszustand, ür seine Genesung ost so hochwichtige Ruhe verleihen, deren Mangel nicht selten oas Dasein verkürzt und den schwachglimmenden Lebensfunken erstickt, der bei minder sorgenvollem Gemüthe noch einmal hätte angefacht werden können.
(Fortsetzung folgt.)
Temperatur in Gießen, Oktober 1868 :
niederste.................— 2,0° R.
mittlere.................-J- 6,92 „
Mittel früherer Jahre............+ 7.52 „
höchste.................4- 14,5 „
Niederschlag: an 19 Tagen...... 3,32 Par. Zoll.
„ im Mittel früherer Jahre: an 14 Tagen . . 1,71 „ „
Borsennachrlchten.
4. November 1868.
Prioritäten.
5O/o östr. F. St. E. B. 269 V? Ludwigsh.-Bexbach 15 9 */4
Wechsel.
Amsterd. k. 8. 99% Augsb. k. S. 993/4 ' Berlin k. 8. 105 Vs Bremen k. S. 97 l/t Cöln k. 8. 1051/s Hamburg k. 8. 88!/g Leipzig k. 8. 105 London k. S. 1191 /8 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 943/z Wien k. 8. 102-/, Disconto 3% G.
Preuss. 4</2o/o Obi. 95^4 Frankf. 3V2% Obi. 80 Nass. 41/2% Obi. 947/s Kurh. 4O/o Obi. 88>/z Hess. 40/o Obi. b. Roths. 90 >/8- „ 31/2% do. do. 855/s
Bayer. 5% Obi. 102
„ 4*/2°/o 1jährige 96%
„ 4'/ä% Vaü&rig6 963/4
Wiirtemb. Öbl. 943/4
Baden 4'/2% Obi. c. E.L. 94flz
Oestr. 5% b. R. 60
„ 5% National 534/4
„ 5% Metall. Obi. —
„ M. steuerf. 52>/z iAmer. 6% 1882r Bds. 79i/8
„ 60/0 1885r 795/s
Maxbahn 1063/j Bayer. Ostbahn 1263/4 Hess. Ludwigsbahn 1353/z 30/0 östr. Stsb.-Prior. 53 V4 30/0 östr. s. Lombard. 437/g 3% Liyorneser 31 Toscaner 47*/s
Frankf. Hypoth.-Bank — Frankf. Vereins-Kasse — 50/0 Elisabeth-Prior. 73% do. II. Emiss. —
Geldwerten.
Pr. Cass. Sch. 1 447/a-45t/e Div. Cass.-A. —
Pr. Friedrdor. 9 58Vz-59Vz Pistolen . . 9 49-51
„ doppelte 9 50-52 Holl. fl. 10 St. 9 54-56 Ducaten . . 5 37-39 20 Frankens!. 9 291/g-301/2 Engi. Souver. 11 54-58 Russ. Imper. 9 50-52 Doll, in Gold 2 27-28
Anlehensloose.
Kurh. 40 Thlr. Loose 57 */2 Nassau fl. 25 b. Roth. 37>/b Gr. Hess. fl. 50 b. R. 158‘/z Gr. Hess. fl. 25 b. R. 413/t 4O/o bayr. Präm. Anl. 102</3 40/0 badische Loose 100 *4 Badische fl. 35 Loose 533/g 1858r Prioritätsloose 1411/4 1860r Loose 77V4 1864r „ 1021/4
Actien.
■ Frankf. Bank 123
Oester. Bank 830 „ Creditact. 218
1 Darmst. Bankact. 2441/2


