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65) Geschäftsbuches

jeder Art, aus der Fabrik von König und EbHardt in Hannover, empfiehlt

PH. Ludekrng.

Thnnrcnifn von Bergmann <fc lllCtlbtllr, ....... in Paris,

wirksamstes Mittel gegen alle Hautunrei­nigkeiten, empfiehlt h Stück 18 kr.

(41)______________Julius Wallach.

53) Wasserdichten Gummistoff zu Unterlagen für Kindermund Krankenbetten empfiehlt I. S ch e l l e n b e r g, Seltersweg.

Deriniethungen.

40) Ein Logis von 3 Zimmern, Küche und Zubehör ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Carl Plank, Lederhändler.

70) Ein möblirteS Zimmer mit Cabinet auf Dem Brand ist zu vermiethen und so­gleich zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d- Bltts-___________________________

72) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei ___________Fr- Fürst, in der Neustadt.

66) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

63) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Cabinet in einer Gartenwohnnng ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Nähe- res bei der Exped. d. Bltts.________________

49) Ein kleines Familienlogis ist Lit. C- Nr- 131, Reichensand, zu vermiethen.

74) Durch den Wegzug des Herrn Pro­fessor Gaß ist der mittlere Stock meines Hauses in der Anlage bis den 1. April zu beziehen. Dan. Wirth,

________________________Neue Anlage.

71) Eine Familienwohnung, besteheich aus 3 Zimmern nebst Zubehör, ist zu ver­miethen und am 1- Februar zu beziehen. ________________Jean Leierzapf.

62) Ein kleines Familienlogis ist zu ver­miethen bei Alexander Mayer.

Vermischte Anzeigen.

75) Für ein Spirituosen- und Weinge­schäft wird ein durchaus solider junger Mann als Reisender gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.____________________

67) Ein 3np(junge wird gesucht im - Darmstädter Haus.

78) Ein graues Foulardtuch wurde am zweiten Weihnachtsfeiertage gefunden. Der Eigenthümer kann dasselbe gegen Znrück- erstattung der Jnseratgebühren Bei Schlosser- meister D- Noll in der Neustadt in Em- pfang nehmen. ________________________

79) Ich suche Lager-Räume für Tabak. Anerbietungen bitte an meinem Comptoir zu machen. __Gg. PH. Gail.

Freiwillige städtische Feuerwehr.

46) Montag den 6. Januar, Abends 8 Uhr, im Darmstädter Haus:

G e n e r a l v e r sa m m l u n g.

Tagesordnung: Neuwahl sämmtlicher Chargen.

Man erscheint in Uniform. ___Der Hauptmann.

77) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum im Aufsetzen und Reinigen von Oefen und bittet um geneig­ten Zuspruch. Seine Wohnung befindet sich im vormals Kranz'schenHause in der Katharinengasse-_______Carl Räuber.

84) Ein hiesiges Fabrikgeschäft sucht einen jungen Mann in die Lehre. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________

Turnverein.

47) Donnerstag den 9. Januar, Abends 8 Uhr, im Promenadehaus:

Generalversammlung.

Tagesordnung: Beschwerde und Wahl­anfechtung. Ball.

________________Der Vorstand.

68) Eine ordentliche Frau wird für einige Stunden des Tages als Aufwärterin ge- sucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.

60) Der Unterzeichnete beabsichtigt, mit dem 6. Januar einen Cursus im Schön­schreiben für junge Leute zu eröffnen. An­meldungen werden von heute an entgegen­genommen bei Schmidt, Lehrer,

__Weidengasse.

64) Altes Zeitungspapier in großen und kleinen Partieen kauft

I. Rothenberger, Lindenplätz.

83) Bezugnehmend aus die in der ersten Beilage des Frankfurter Journals von gestern stehende Bekanntmachung,

51) Die Nummern 90 und 248 haben die Bügeleisen gewonnen.

Vogel, Polizeidiener.

61) Es wird ein braves Mädchen in einen Laufdienst gesucht. Näheres bei der Expcd. d. Bltts.

59) Im Flöten-, Zither- und Violin- spielen ertheilt gründlichen Unterricht

G. Richter, Wolkengasse.

(18) Den geehrten Damen die ergebenste Anzeige, daß ich gesonnen bin, in den ersten Tagen nach Neujahr einen weiteren Cursus im Anfertigen von Damenkleidern zu geben; auch nehme ich Privatstunde an.

C- Schneider, Soimenstraße.

16) Der Unterricht an meiner Knaben­lehranstalt beginnt wieder Montag den 6. Januar. Dr. Landmann.

Die Kleinkinderschule haben ferner mit Gaben bedacht:

1. Professor Dr. Buchheim,

2. Buchhändler Heinemann,

3. Gymnasial-Dircctor Geist,

4. Gymnasiallehrer Dr. Glaser,

5. Obereinnehmer Schuster,

6. Frau Geheimerath Dietz und

7. Georg Reiber.

efrifcfjöäcäer zu gießen.

Sonntag den 5. Januar. Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Fried­rich Zülch auf dem Seltersweg. Heinrich Noll in der Neustadt.

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde zu Hießen.

Gottesdienst.

Am 5. Januar.

Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel.

Kopulirte.

D en 29. D ec em b er. Karl Hardt, Bürger und Küfer dahier, ein Wittwer; und Katharine Roßmann, des verstorbenen Großh. Gefängnißwärters dahier, Johannes Roßmann, eheliche Tochter.

Denselben. Johann Daniel August Müller, Bürger zu Friedberg und Schul- vicar zu Holzheim, Kreis Gießen, des ver­storbenen Fouriers im 2. Bataillon Großh. 4. Infanterieregiments zu Friedberg, Georg Müller, ehelicher Sohn; und Christine Gcr- bodc, des verstorbenen Großh. Universitäts­pedellen, Andreas Gerbode, eheliche Tochter.

Den 1. Januar- Johann Heinrich Paul Horn, Burger zu Obermen in Preußen und Bremser auf der Cöln-Gießener Bahn dahier, des verstorbenen Bürgers zu Berlin Gottfried Horn, ehelicher Sohn; und Hen- riette Marie Margarethe Hahn, des Bürgers zu Oberirsen und Gepückwiegers auf der Cöln-Gießener Bahn dahier, Dietrich Hein­rich Hahn, eheliche Tochter.

Getaufte.

Den 27. Deeember. Dem Bürger und Schneider, Georg Fischer, eine Tochter, Karolme Johanna Eleonore, geboren den 5. November.

Denselben. Dem Bürger und Bäcker, Friedberg Zülch, ein Sohn, Georg Karl Hermann, geboren den 27. Deeember.

Denselben. Elisabeth Karoline, eine uneheliche Tochter oon hier, geboren den 26. November.

Den 29. Deeember. Dem Großh. Obereontrolcur datier, Johannes Dem, eine Tochter, Clara Elisabeth Helene, gebo­ren den 17. Novenver.

Denselben. Dm Großh. Zeichner auf der Main - Weser-3ahn dahier, Johann Philipp Adolf Reh, in Sohn, Anton Fried­rich Ernst Ludwig, gboren dm 1. Deeember.

Denselben. Sein Großh. Oberärzte im 1. Jägerbataillm dahier, Dr. Emil Wei­chei, ein Sohn, Aleander Gustav, geboren den 30. Oetober.

Bee d i g t e.

Den 26. Dee erb er. Marie Katharine Simon, geborne Kebs, Wittwe des ver­storbenen Bürgers mb Maurers, Konrad Simon, alt59I., georben den24.Deeember.

Den 31. Deeeuber. Friederike Graf, geborne Bellof, Attwe des verstorbenen Bürgers und Uhrmchcrs, Heinrich Jakob Graf, alt 60 I., gcftrben den 29. Deeember.

Den 1. Ianuer. Christine Schmuck, des verstorbenen Brgers und Schreiners, Jakob Schmuck, eheche Tochter, alt 16 I. 10 M- 7 T., gestorm den 30. Deeember.

Den 3. Janua Heinrich Karl Fried­rich Christian Malkmesius, Uhrmacher, des Bürgers und Metzg-meisters, Georg Mal- komesius, ehelich leig er Sohn, alt 21 I. 4 M. 12 T-, geftorin den 1. Januar-

Die Pfarrgeschäften der nächsten Woche besorgt Pfaer Landmann.

Im Jahre 1867 mrden in der hiesigen evangelischen Gcmede ehelich eingesegnet 79 Paare. Gebot wurden 226 Kinder, 118 Knaben und )8 Mädchen, bnrunter 14 tobtgeBorne unhior der Taufe verstor­bene unb 22 unehche Kinber. Die Zahl ber Gestorbenen bcägt 227, unter welchen sich 49 Auswärtigöefinben.

wollen sich die Besitzer von Livorneser und Toscaner Prioritäten, welche ihr Interesse bei der Montag Abend stattfindenden Versammlung in Frankfurt durch Herrn Moritz Budge daselbst vertreten zu sehen wünschen, bei dem Unterzeichneten anmelden.

______________Marcus Heinrich Budge.

Wohurnsgs * Veeärrdermrg.

80) Von jetzt an wohne ich im Hause ber Frau P. Vogt Wittwe am Wallthor. ______________________________________________Georg Eifs, Kappenmacher.

Allgemeine Renten-Anstalt ;n Stuttgart.

69) Nachdem bie Ludwigs- und Lvuisenftiftung zu Darmstadt vertragsweise auf die Allgemeine Renten-Anstalt zu Stuttgart übergegangen ist, bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die pensionsberechtigten Mitglieder das vierte Quartal ihrer Pensionen für das Jahr 1867, vom 1. bis znm 15. Januar 1868, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, auf meinem Bürean im Hinterhause des Verwalters Peppler in Empfang nehmen können.

Zu gleicher Zeit können auch die Prämien ber Pensionsversicherungen an mich eiHgezahlt werben. Der Hauptagent für die Provinz Oberhessen:

F. Kraft, ______Hofgerichts-Advokat.__________________

Börseimachrichten.

2. Januar 1868.

Prfiorätäteii.

50/g östr. F. St. E. B. 233t/2 Ludwigsh.-Bexbach 155 * lz 4

Maxbahn 106.

Bayer. Ostbahn 119

Hess. Ludwigsbahn 128.

3O/o östr. Stsb.-Prior. 50^/4 3% östr. s. Lombard. 42*4 3% Livorneser 271/4 Toscaner

Frankf. Hypoth.-Bank Frankf. Vereins-Kasse 5% Elisabeth-Prior. 74i/i do. II. Emiss. 723/g

Wechsel.

Amird. k. 8. 1001/4

Aup. k. 8. 100 Ben k. 8. 105 Brejn k. 8. 97^/g Cölk. 8. 105

Haiurg k. 8. 881/4

Leiig k. 8. 105

Lohn k. 8. 119% Lv k. 8.

Pa k. 8. 947/8 Wi k. 8. 97i/2 Dbnto 30/0 G.

Preuss. 4'/2o/o Obi.

Frankf. 3V2% Obi. 80%

Nass. 4i/2% Obi. 943/4

Kurh. 4% Obi. 90

Hess. 40/0 Obi. b. Roths. 9O/2 P.

3 Mo do. do. 86%

Bayer. 5»/0 Obi. 1003/4

» 4V,°/o 1jährige 93'/g

41/2°/o i/sJährige 933/4

Würtemb. 4i/jO/o Öbl. 931/g

Baden 4</2O/o Obi. c. E.L. 93/8

Oestr. 5% b. R.

50/o National 52 1/4

50/0 Metall. Obi.

M. steuerf. 471/2

Amer. 6% 1881r Bds. 781/4

6<>/o 1882r 76%

Geldsorten.

PiDass. Sch. 1 44/s-45i/g

Di Cass.-A.

Pr'riedrdor. 9 57i/2-58*/2 Polen . . 9 48-50 doppelte 9 49-51

H. fl. 10 St. 9 53-55 Daten . . 5 37-39 2Frankenst. 9 29l/2-301/2 El. Souver. 11 54-58

Bs. Imper. 9 49-51

11. in Gold 2 _3?i/2-28t/ä

AnlelieBislwwse.

Kurh. 10 Thlr. Loose 53'/4 Nassau fl. 25 b. Roth. Gr. Hess. fl. 50 b. R. Gr. Hess. fl. 25 b. R. 40</2 40/q bayr. P-räm. Anl. 1)9 1/g 4% badische Loose 957/z Badische fl. 35 Loose 51 1858r Prioritätsloose 1860r Loose 68</z 1864r ,

Aetlen.

Frankf. Bank 1245/a

Oester. Bank 662

Creditact. 177[/'2

Darmst. Bankaet. 202

i f i f d> e Rundschau

P o l

Gießen, 1. Jan. Ohne gerade dem heutigen Neujahrsgruß (stehe unten Paris) Napoleons eine besondere Wichtigkeit beilegen zu wollen, so muffen wir doch denselben in's Auge fassen und zwischen den Worten zu lesen suchen, ob er Krieg oder Frieden bringt. Die schon seit längerer Zeit im Munde Napoleons geläufig gewordenen Redensarten von Friedensversicherungen und dergleichen finden wir auch wieder in dem heutigen Neujahrsgruß, aber wir sind diese Worte schon so gewöhnt, daß wir immer etwas GegenthciligeS dahinter zu suchen ha­ben. Wie ließen sich sonst auch die ungeheuren Rü­stungen Frankreichs erklären? Es gilt, ein ungeheures schlagfertiges Heer zu schaffen. Nach der Vorlage in der Kammer und nach den wiederholten Erklärungen der Minister Niel und Rouher sollen jährlich 100,000 Mann ausgehoben werden und 9 Jahre dienen. Daraus wird eine stehende Armee von 450,000 Mann gebildet, die außerhalb der französischen Gren­zen kämpfen soll, 400,000 Mann Reserve, ebenfalls schlagfertig und 400,000 Mobilgarde für den Dienst

im Innern. 600,000 Mann müssen wir jederzeit über die Grenze führen können, sagte der Kriegs­minister Niel. Er setzte hinzu: Die Infanterie hat ein ausgezeichnetes Gewehr und bis zum Frühjahr werden alle Soldaten damit versehen sein. Unsere Arsenale sind wohl versorgt, unsere Magazine gefüllt, unsere Festungen im besten Stand, Alles ist vor­bereitet. Wir Franzosen haben das lebhafte Blut der Gallier. Wir können nicht lange die Ge­fahr ertragen, wir gehen ihr entgegen und ziehen den Krieg einer allzulangen Be- unruhigung vor.

Gegen wen oder für welche Sache rüstet Frank­reich mit solcher Macht und Ungenirtheit?Das gestörte Gleichgewicht Europas muß herg-stellt wer­den, sagte der Berichterstatter des Gesetzes in der Kammer, Greßier, es wird nur durch große Kriege hergestellt. Zweimal jedes Jahrhundert sieht man sie eintreten, man sucht sie nicht und man vermeidet sie feiten." Der friedfertigste unter den Ministern, Rouher, rief:Wir müssen 800,000 Soldaten ha­

ben nicht etwa für deFall einer Koalition ge­gen Frankreich, in welchemall sich Frankreich Aliirte zu verschaffen wissen trürl sondern für den Fall eines einfachen Dues mit irgend einer Großmacht."

Mit wem hat Frankch im Sinne sich zu duel- liren? Wer ist der Stör des europäischen Gleich­gewichts? In der Ärmer wurde der Gegner nicht genannt, aber anoeutet. Die ministeriellen Zeitungen sind nicht zurhaltend. La France sagt, Der Krieg wird cs der Umgestaltung Deutschlands h e r v eg e h e n, er wird kommen, wenn Preußen denltain überschreitet." Ist das deutlich genug? In Frankreich nennt jedes Kind den Gegner. Dieben Pariser Zeitungen ver­kündigen ein nahe bevvrhendes Anlehen und das Verbleiben des Marsch« Mac Mahon in Paris an der Seite des Kaisei General Fleury soll nach Algier geschickt werden, n ihn als Eeneralgouver- neur zu vertreten.