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Darmstadt, 28. No». Den Ständen ist ein Gesetzentwurf, Die privatrechllichc Stellung der Er­werbs- unv WlrthfchaftSgcuvssenfchaften in den nicht zum norvDeutschcn BunDe gehörenDen GebietStheilen betreffend, zur Berathung und Beschlußuahme vorge­legt worden.

Darmstadt, 30. Nov. Der Finanzausschuß lehnte in Ermanglung des Classensteuergesetzes die Be­richterstattung über Die Piorogation Dc< Finanzge- setzes ab. Einer entspreebendeu Regierungsvorlage entgegensehenD, vertagten sich Die StänDe.

Berlin, 30. Nov. Der Bundesrath ist beute Mittag bet Abwesenheit deS Grafen Bismarck durch den Präsidenten des Bundeskanzleramts, G. R. v. Delbrück, eröffnet worden.

Berlin, 1. Dec. Im Abgeorduetenhause bean­tragte heute bei der Berathung des Justizetats Windthorst, das Haus möge erklären, die Stellver­tretung der Obertribunalrälhe Durch Richter, die nicht etatsmäßige Obertribunals-Mitglieder feien, sei gesetzlich unzulässig, sowie Die für die Vertretung ge- forrerten 1000 Thaler nicht bewilligen, liebet den Antrag entsteht eine lebhafte Debatte. Dafür spre­chen Der Antragsteller, Rcichensperger und Rönne. Twesten beantragt die Streichung des Wortesge­setzlich". Der Justizminister erklärt: Der Antrag WinDlhorst'S sei ihm sehr unangenehm. Es sei be­denklich, Die Organisation DeS obersten Gerichtshofes anzufechten, nachdem dieselbe über ein Menschenalter hindurch unangefochten bestanden. Der Zweck des Antrages ziele nicht auf Sparsamkeit ab, sondern lediglich auf Anstellung von Hülfsarbeitern. Der Justizminister fährt fort:Das wird Ihnen nie­mals gelingen. Ich rede offen. (Sensation.) Vom Könige zur Ausrechterhaltung der Rechtsordnung be­rufen, werde ich meine Aufgabe erfüllen mit einer Energie des Willens, die nichts zu wünschen übrig läßt. (Sensation.) Täuschen Sie sich nicht in mei­ner Person oder durch Zeitungsnachrichten. Ich habe keine liberale Neigung, noch Die Lust, mit einzelnen Parteien zu liebäugeln. Wenn es sein muß, werbe ich Hülssarbeiter beim Obertribunal mit Diäten anstellen und Diäten beim Etat in Rechnung setzen. Das ist ein Conflict, den die Regierung nicht sucht, wohl aber gezwungen annimmt. In solchen Fällen werde ich noktzigenfalls mit Schärfe vorgehen und zu hö­heren Stellen Dem Könige nur solche Personen Vor­schlägen, von Denen ich weiß, daß sie ein Mandat zum Abgeordnetenhause nicht annehmen. (Lärm.) Ich weiß, daß ich Ihnen ein Acrg-rniß gebe, aber ich habe cs Ihnen vorausgesagt." Twesten bemerkt sehr erregt: selbst in Den Jahren des Conflicts habe das Abgeordnetenhaus nicht solche Drohungen, solche Pcovoeationen vorn Ministertische gehört. Der Ju­stizminister werde sich besinnen, ehe er seine Worte verwirkliche. Er hoffe, daß Der Justizminister nicht immer auf seiner Meinung bestehen werde. 1866 habe er den Sieg Oesterreichs über Preußen herbei­gewünscht. 1868 habe er das Decret Der Beschlag­nahme Des Vermögens seines Königs unterzeichnet. Hoffentlich werde er auch in seinem jetzigen Vater- lande sich nachgiebig zeigen. Wenn das Abgeord­netenhaus Die betreffende Position absetze und Der Justizminister dennoch dieselbe verausgabe, so sei ein Verfassungsconflict vorhanden. Die Worte des Ju- stizminifters seien eine Provoeation, nachdem die De­batte zuvor rein sachlich geführt worden fei. (Leb- Hafter Beifall. Große Aufregung.) Der Justizmi- nister entgegnet: Er habe gegen Die persönlichen Angriffe Twesten'S kein Mittel her Vertheidigung, Da fein Eid ihn binde. Lasker wünscht Vertagung Der Debatte wegen allzugroßer Aufregung des Hau­ses. Jaeobp erklärt sich Dagegen, da Die Abgeord- neten heule nur hätten aussprechen hören, was sie thatsächlich seit Jahren erlebt hätten. Ferner spre­chen Heise und Bethusy-Huc und zwar für Bewilli- gung Der Positionen. Waldeck bemerkt: Nach Der Rede des Justizministers müsse man Die beanstanDete Position streichen, unbekümme-t, was daraus folgen möge. Der Justizminister mache das Wohl DeS Landes von seinem Verbleiben abhängig und predige Die Lehre seiner Unersetzlichkeit. Er warne vor Dem Fortfahren auf diesem Wege. Die beanstanDete Po­sition wird Darauf mit 192 gegen 160 Stimmen abgelehnt und Der Antrag Windhorst's angenommen.

Bremen, 27. Nov. Heute ist in Folge einer Aufforderung des DundeSratheS eine obrigkeitliche Verordnung zur Ergänzung Der bisherigen Vorschrif- ten über die Beförderung von AuSwanberem erschie- nen. Das Wesentliche derselben besteht darin, Daß von Dem Verbote der Benutzung Des Orlogdeckcs zum Transport von AuSwanDerern keine Dispensa­tion erthcilt werden soll, daß übelriechende und der

Gesundheit nachtheilige oder gefährliche Ladungen auf Auswandcrcrschiffen verboten sind, daß Der In­halt der Medieinkisten regulirt wird und endlich, Daß zur Verhütung Der Mitnahme von Passagieren, Die mit ansteckenden Krankheiten behaftet sind, eine ärzt­liche Untersuchung der Auswanderer stattzusinden hat.

Paris, 27. Nov. Der Kaiser geht mit Dem Plane um, nach erfolgter Constituirung einer defini­tiven Regierung in Spanien den bisherigen Ge­sandten in Madrid, Mercitr, seines Postens zu ent­heben. Man hat es höheren Ortes sehr übel ver­merkt, daß Mercier bezüglich Der spanischen Revolution so wenig diplomatische Sehergabe bewiesen hat, und noch in Der zwölften Stunde jene peinliche Enttevue veranstalten konnte, Die unter diesen Verhältnissen offenbar ein politischer faux pas war. Nur um die provisorische Regierung, Die in Frankreich von An­beginn so unverkennbare Sympathien hatte, nicht zwecklos zu desavouiren, hat man Mercier vorläufig in seiner Stellung belassen. Er wird indcß gewal­tige Anstrengungen machen dürfen, das allerhöchste Stirnrunzeln, Das er sich zugezogen hat, wieder zu glätten. Wie ich von wohlunterrichteter Seite erfahre, wird mit Rücksicht auf die jüngsten Kund- gebungen Die geheime Polizei noch sorgfältiger und umfassender organisirt werden, als bisher, und das will viel heißen. Es gibt hier kaum einen Com- miffär oder einen Concierge, der nicht Mitglied die­ses modernen Vehmgerichts wäre, und in Den fein­sten Cirkeln kann man sicher sein, daß jedes auch nur halb verdächtige Wort ein paar Stunden später in Die schwarzen Listen eingetragen wird. Das In­stitut verschlingt jährlich viele Millionen, aber scheint noch nicht auszureichen, um Die geängstigte Dynastie zu beruhigen. Aus Dem Ministerrathe kommen fortwährend (offenbar durch eine horrente Jndis- cretion eines feiner Mitglieder) fast wörtliche Be­richte unter das Publikum, und sind es besonders DieTempS" und DerGavlois", Die augenschein­lich aus erster Hand schöpfen, wenn auch bei dem Letzter» Die poetische Ausschmückung nicht ausge­schlossen bleibt. Der Kaiser ist hierüber in Den letz­ten Tagen einige Male ganz empört gewesen, ohne indeß zu wissen, wo er seine Indignation zu fixircn hätte. Hr. Lnlier ist in seiner Duellsache von Der siebenten Kammer wegenabsichtlicher Körperver­letzung" (!!) zu zwei Monaten Gefängn ß verurtheilt worden. Die Königin Isabella wohnte gestern mit Dem Prinzen von Asturien, welcher eben gestern feinen elften Geburtstag feierte, und mit großem Gefolge Der Vorstellung in Der italienischen Oper bei, wo Die Patti zum letzten Male Linda von Chamounix sang. Obgleich die Königin in Be­gleitung ihres Gemahls und des Prinzen unter großem Geräusch während Der Vorstellung in die Hofloge trat, verhielt sich das Publikum ziemlich gleichgültig.

Madrid, 29. Nov. Die Manifestation Der republikanischen Partei hat auf Dem Platze vor Dem königlichen Palast stattgefunden. Castelar forderte das Volk auf, einen Schwur zu leisten, daß nie ein König in diesen Palast zurückkehren werde. Außer Castelar sprachen Orense und noch zwei andere re­publikanische Redner. Unter dem Rufe: Es lebe die Republik! löste sich das Meeting in vollkommen­ster Ordnung auf. Es wird verkündigt, daß am 13. December eine neue republikanische Manifestation stattfinden werde, an welcher auch Deputationen aus den Provinzen Theil nehmen sollen.

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Vermischtes.

Giessen. (S itzung des Gemeinderath« vom 26. Nov.) Anwesend der Großh. Bürgermeister Bogt, die Ge- meinderathsmitgiieder Bücking, Feising, Gail, Haustein, Keller, Löb«, Nagel, Petri, Nicker, Rosenberg, Wallenfels, Weidlg I., Weldig II., Silbereffen und Möhl.

In Betreff der Erbauung eines Posthauses zu Gieße» er­klärte »ach Verlesung der Verfügung Großh. Kreisamts vom 16. Nov. und des Schreibens des Postamts vom 14. Nov. Gemeinderathsmilglied Rosenberg, daß er bereit sei, diese An­gelegenheit nochmals einer eingehenden Prüfung zu unterwer­fen und in der nächsten Sitzung sein Gutachten abzugeben.

In schriftlicher Abstimmung wurde Christian Euler mit 10 Stimmen als Forstschütze erwählt.

Der Gemeinderath beschließt, aus Anlaß der Geburt eine« Prinzen des Hessischen Hauses eine Gratulation nach Darm­stadt abzusenden.

Die übrigen Beschlüsse betreffen Angelegenheiten persön­licher Art.

Gießen. 3m Jahre 1714 errichtete der Organist in der Burgkirche dahier, Johann Caspar Müller, Bürger und Perückenmacher, zum Besten der Orgel-Reparatur in dieser Kirche eine Lotterie, deren Gewinnste in Perücken bestanden und zwar in Allongeperückcn zu 367 Reichsthaler, da« LooS zu 1 Reich«tbaler, 95 gewinnende und 455 Nieten-Loose; ferner an spanischen Naturell-, Kurz- und Sommerperücken zu 500 st. Da« LooS ä 1 fl. 123 gewinnende und 377 Nieten - Loose.

Darmstadt. Der mit 2000 ff. entwichene Ausläufer eines hiesigen Geschäftsmannes ist bereit« vorgestern Abend freiwillig mit dem ganzen Gelbe hierher zurückgekehrt und be­findet sich dermalen in Haft. Cr hofft die Verzeihung seine« Prinzipals zu erlangen, dem er, wie gemeldet, 28 Jahre treu gedient.

Köln. Wenn wirklich, wie prophezeit, der Kölner Dom und die deutsche Einheit zugleich fertig werden, dann wird in 8 9 Jahren der.Ausbau fertig fein. Den Kölner Dom we­nigsten« verspricht der Baumeister Voigtel in dieser Zeit zu vollenden. Vom nächsten Frühjahre an wird man weithin e ne weiße Dampfwvlkc über den beiden je 160 Fuß hohen Thürmeu sehen: eine Dampfmaschine von 8 Pferdekräften wird Steinmassen bis zu 90 Centnern in 4 Minuten in die Höhe führen, wo sie dann auf einem Hchienengeleise über die beiden Thürme an ihre Stelle befördert werden. Im Mittel- alter brauchte man, um einen Stein von 4050 Centnern hinaufznbringen, mindesten« einen Tag. Am schwierigsten ist die Aufstellung der Kreuzesblume auf der Spitze der Thürme. Da sie au« dem festesten Gestein hergeftellt werden muß und 90 Centn« schwer fein wird, so muß da« Gerüst die Höhe von mehr al« 525 Fuß erhalten.

Magdeburg, 26. No». Hier hat am 24. d. in der Friedrichsstäbter Kirche eine seltene Feier stattgefunden. Die 73 Jahre alte Wittwe F. ist zum siebenten Male getraut worden. Die alte glückliche junge Frau erfreut sich noch einer seltenen körperlichen Rüstigkeit und ist ihrem jungen Ehemanue, der die dreißiger Jahre noch nicht «reicht hat, mit jugend­licher Liebe ergeben. Der jetzige Mann ist eigentlich schon der achte, welchem die merkwürdige Wittwe ihr liebeerfülltes Herz schenkte; in ihrem letzten Wittwenstande hat sie nämlich mit einem jungen Manne zusammengelebt, der ihr, noch ehe sie denselben zum Traualtäre geführt, durch einen jähen Tod in Folge eines Sturze« bei ihrem Hausausbau entrissen wurde.

Wien, 23. Nov. Reichskanzler Beust's Orden sind ih­rem rechtmäßigen Eigenthümer wiedergegeben. Dieselben wur­den am 21. d,, Vormittags 10 Uhr, also kurz nach voll­brachter That, bei einem Trödler von einem unbekannten Manne, der sich für einen Kammerdiener eine« sehr hohen Herrn ausgab, um 230 fl. versetzt. Auf Grund der erfolgten Kundmachung über den Diebstahl, in welcher für da« Zu- standebringen de« ThäterS eine Belohnung von 200 fl. in Aussicht gestellt war, hat sich der Trödler mit den Effekten selbst gemeldet und die Belohnung in Anspruch genommen. Für die Auffindung de« Thäter» sind bisher nur geringe Jn- zichten vorhanden.

Schweiz. Vor den Assisen in Genf steht eine Verbreche­rin, deren Handlungen, Motive und Mittel ein Räthsel sind. Jeauneret, Krankenwärteriii, 35 Jahre alt, von guter Her­kunft, gebildet und vermögend, ist angeklagt, 6 7 Kranke, die an verschiedenen Deren und zu verschiedener Zeit ihr« Pflege anvertraut waren, vergiftet zu haben. Sie pflegte ihre Kranken, von denen sie nie einen früher gekannt hatte, mit großer Sorgsamkeit und Ausdauer, sie beraübte ihre Opfer nie und bewahrte kleine Andenken von ihnen liebevoll auf. Sie soll dieselben mit Belladonna und Atropin vergiftet ha­ben; sie lernte diese Gifte iu der Anstalt eine« Arzte« kennen, dem sie sagte, sie sehe auf dem einen Auge nicht, der Arzt sagt, sie täusche ihn. Erst in den letzten Fällen entstand Ver­dacht gegen sie, sie wurde unvermuthet verhaftet und Bella­donna und Atropin in Fläschchen bei ihr gefunden. Eine ge­wisse nervöse Reizbarkeit und Hinneigung zur Frömmelei sind die einzige» auffallenden Dinge an ihr.

Ein kürzlich aus Polen zurückgekehrter Reisender schreibt der Schles. Ztg.:Auf mehreren Dörfern des Grodnoer und Kownver Gouvernements hat nian die katholischen Emwohner in die Kirchen eScoriirt, da sie dieselben der im Rituale einge­führten russischen Sprache wegen nicht besuchen wollen. Auch die kirchlichen Arte wollen die Leute nicht mitmachen, seit selbe in russischer Sprache geübt werden. Man läßt daher zu Tau­senden Kinder gegen den Willen der Ellern zwar katholisch, aber in russischer Sprache taufen. In Sostpol hat man einen Schmied verhaftet, welcher, wie jener englische Schmied zu Gretna-Green, sich damit befaßte, Trauungen an Brautpaare» zu vollziehen, die nicht in die Kirche gehen und russisch getraut werden wollten. Bon sech« auf diese Weise getrauten Paaren hat man die Männer unter die Soldaten gesteckt, die Ehen ab« selbst für gesetzlich ungültig erklärt.

England. (Ein Hundertjähriger.) Daß man für etliche zehn oder zwanzig Jährchen jünger gelten möchte, al« der unerbittliche Taufschein nachweist, kommt im Leben hun­dertmal vor; eine seltnere Erscheinung aber dürfte es fein, daß die Oeffentlichkeit durch vorgeblich höheres Alt« düpirt wird, wie dießOld England" in der letzten Zeit pafsirt ist. Jrn Spital zu Greenwich war ein Invalide lange Zeit der Löwe des Tages. Trotz seiner 100 Jahre und seine« Stelzfußes war er rüstig und stark wie ein Jüngling, machte täglich die anstrengendsten Fußtouren und trank mit dem besten Appetit von der Welt ein bedeutendes Quantum Ale; selbst mit hüb­schen Dienstmädchen, denen er bei seinen täglichen Promenaden begegnete, wußte er sich noch auf dem freundschaftlichsten Fuß zu halte». Ein solches Wunder unversiegbar« Lebenskraft konnte nur in England möglich fein. Er war darum da« Schovßkind von Hoch und Niedrig, ein Gegenstand gerechte» Stolzes des herrlichen England«. Mit Leckerbissen aller Art wurde er fast zu Tode gefüttert, von der Königin alljährlich auf Weihnachten zur Tafel gezogen und reich beschenkt ent­lassen, als Naturwunder von Reisenden ausgesucht, denen er allerliebste Erzählungen von seinen Heldenthaten anno 1789 und später zum Besten zu geben wußte. Ab«, o Jamm«! Der Humbug versteckt sich heutiges Tages selbst hinter die ge­heiligten Locke eines greifen Haupte«. Der. Alte starb, und seine Papiere wiese» »ach, daß er in Wirklichkeit 67 Jahre alt war. Gs war dem Schlaukopf gelungen, die Papiere sei­nes Großvaters für sich auSzunützen.

Lavatcr, der berühmte Physiognomist traf einst in einem Postwagen mit einem Passagier zusammen, dessen liebenswür­diges, wohlwollende« Gesicht ihn sofort anzog.Wie befindet sich Ihre Heerde? fragt er denselben mit einem gewisse» Selbstbewußtsein. Der Fremde runzelt die Stirn und sagt kurz:Ich habe keine! Ich bin kein Hirt!" Lächelnd er« wiederte Lavater: Kein Hirt im gewöhnlichen Sinne, sondern, wie ich, ein Hirt im Dienste de« Herr»!Denkt nicht daran!" war die gröbere Antwort,ich bin Scharf­richter!"

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.