Ausgabe 
21.1.1865
 
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122) In meinem Vorderhause ist eine kleine Familienwohnung, bestehend aus drei Zimmern mit Zugehör, zu vermiethen und alsbald beziehbar. W. Rühl, __________________im russischen Hof.

50) Zwei Familienlogis sind zu ver­miethen Lit. B. Nr. 57, Canzleiberg.

Vermischte Anzeigen.

Berkoren!

wurde rin schwarzer Tuchkragen mit Plüsch besetzt und drei seidenen Quasten. Abzu­geben an die Exped. d. Bltts. gegen Be­lohnung von 1 Gulden. (198)

145) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereines dahier werden wiederholt aufgefordert, die­selben binnen acht Tagen zurück,uliefern. Die Ablieferung kann an jedem Tage ge­schehen.

Gießen, den 15. Januar 1865.

Dr. Zimmermann, Bibliothekar.

193) Es ist am Mittwoch Abend auf dem Wege von der katholischen Kirche bis zum Hause des Herrn Keßler eine graue ! Pelzstola verloren Worten. Der Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Exped. 6. Bltts. abzugeben.

191) Um Jrrthümern und Berwechse- lungen vorzubeugcn, mache ich rem geehrten Publikum hiermit bekannt, daß sich meine Wohnung Lit. B. Nr. 137 auf dem Neuen- weg befindet, mit dem Bemerken, daß ich mein Zimmergeschäft, womit ich mich bestens empfehle, nach wie vor sortbetreibe.

Georg Ruckstuhl, Zimmermeister.

1^7) Einem verehrungswürdigen Publi­kum zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich während meines Aufenthaltes dahier Privat-, sowie auch ConversationS- Stunden im Englischen, ertheilen werde.

Julie Bourgeois, wohnhaft bei Kirchendiener Bourgeois.

Ieuerverficherungsbank für Deutschland in Hotha.

168) Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1864

circa 72 Procent

ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben.

Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Tbeilnehmer der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1864 wird am Ende des Monats Mai d. I. erfolgen.

Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich jederzeit bereit. Gießen, den 14. Januar 1864.

Krauskopf, Hofgerichts. Advocat, Agent der Feuerversicherungsbank f. D.

Geschäfts-Empfehlung.

189) Hiermit die ergebene Anzeige daß ich mit meinem seitherigen Geschäft einen Cigarrenverkauf verbunden habe und für gute Maare stets bedacht sein werde.

Chr. Faber, Spengler, - Sonnenstraße, neben dem Club.

202) Meine nächste Vorlesung in der kleinen Aula Dienstag den 24. d. Mts., Abends 78 Uhr.

Prof, Dr. Geory Zimmermann.

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Untrügliches Mittel

zur Erforschung aller Geheiinnisse für Jung und Alt, Reich und Arm!

179) Der so heilsame Daubitz'sche Kränterbalsam, welcher gegen alle Krank­heiten hilft, ist gewiß eine sehr wichtige Erfindung, ungleich bedeutender aber ist das Mittel zur Erforschung aller Geheimnisse, das neuerdings in Wieseck mit so wunderba­rem Erfolg angewendet wurde.

In der vorigen Woche wurden einem dortigen Bürger nach dessen glaubhafter An­gabe gegen 100 Ellen Tuch und eine Anzahl Würste entwendet. Da ihm dieser Ver­lust durchaus nicht Wurst war, und die Nachforschungen der Behörden zu keinem Ziel führten, so fragte seine Frau eine Kartenschlägerin um Rath. Dieselbe fand auch sofort den Dieb in der Gestalt eines Schüppen - Königs oder Eckstein-Bubs, und da einer dieser Kartenpotentaten mit röthlichem Haar gemalt war, so ist es natürlich, daß der Dieb auch röthliches Haar haben mußte. Der Bestohlene faßte auf Grund dieser höchst zuverlässigen Mittheilung sofort Verdacht gegen einen von der Natur mit röthli­chem Haar auögestatteten Mann und verlangte, raß der Herr Bürgermeister Haussu­chung bei demselben halte. Der Bürgermeister gab dem Anträge auch sehr gerne statt, durchsuchte das Haus, den Garten, die Scheuer, die Kalkgrube und Mistkaute des von der Kartenschlä'gerin bezeichneten Mannes, fand aber Tuch und Würste leider nicht. Wenn nun auch der Erfolg des angewendeten Mittels nicht sofort ein glücklicher war, so beweist dies noch lange nichts gegen das Mittel. Es wird vielmehr gut sein, wenn man bei allen Männern Europa's, die röthliches Haar haben, nachsucht, die Gegen­stände könnten sich bei einem Solchen finden und die Kartenschlägerin behielte Recht. Also geht zur Kartenschlägerin, die Alles weiß! Es gibt kein Geheimniß mehr! ! !

Friedrich Deibel in Wieseck.

59) Dienstmädchen, Kellner, Hausbur­schen re. werden gegen guten Lohn gesucht.

Das Stellen - Gesuch - Bureau.

I- Pfeiffer, Schnurgasse Nr. 17 in Frankfurt a. M.

150) Ein Frauenzimmer, welches nähen, flicken und bügeln kann, wünscht noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

30 Kreuzer ?!

§ kostet 1 Loos, 5 Loose kosten 2 fl., I ig 10 Loose 4 fl., 15 Loose 6 fl. zu der g iS schon am 15. Februar d. I. stattfin- ©i jg denden großen Ziebung des garantirtcn gj jg allernenesten

i Sütate-Prämien-Anlebens, $ jg welches in seiner Gesammtheit 400,000 g[ j© Treffer enthält, worunter sich solche©! I von 5 ä 60.000, 8 ä 30,000, gj st 4 ä 715,000, 14 ä 40,000, 13 ä gl jg 35,000, 6 ä 32,000, 30,000, A g 25,000,20,000,18,000,16,000, g; IG 15,000, 10,000, 6,000, 5,000 ©I i| Frs. u. s. w. befinden. I

st Es ist mithin Jedermann die Gele- stj 'vt gcnheit geboten, mit einer ganz kleinen Gi jst Einlage einer der vorstehenden hohen gj st Treffer zu machen. gj

iS Durch Unterzeichneten sind Loose, Gi | für obige Ziehung gültig, gegen Ein- I st sendung des Betrages, Postnachnahme ©I jg oder Posteinzahlung, zu beziehen. Jeder gj | Auftrag wird pünktlichst und verschwic- gj Ijg gen ausgeführt und den Theilnehmern©! i | die Gewinnliste nach der Ziehung un- |i ! P entgelblich zugesandt. gj

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