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für die
Stadt und den Kreis Gießen.
"Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. - Preis de« 3-brgang« für mäßigen Dostauffchlag« 1 fl. 42 fr. — Auswärts abonnirt man tick bet alle.- Postämtern.
Einheimische 1 fl. 42 fr., für Auswärtige incl. de« vorschufts- — In Gießen bei der Ervedition (Canzletberg Lit. B. Nr. 1).
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Mittwoch den 20. September
1S65.
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1861.
I. August 185!i ttt Bemikunj gMgtMgtsVgü wüuzk.
n 1. Juni 1861 weist inii gr« UfUt 66® 3^1 älttttn dis 61
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Die Polizeitaren für den Kreis Gießen bleiben unverändert.
Werichtttche und ^privat - BekannLnrrrsHnugeu.
Besondere Bekanntmachungen.
3110) Der Pfandschein Nr. 85772 ist angeblich verloren gegangen. Wer Ansprüche an denselben zu bilden hat, wolle solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige bringen, als sonst das Pfand an den Verpfänder verabfolgt werden wird.
Gießen, den 15. September 1865.
Die Pfandhausverwallung. Bieler. Pfeil.
3069) Die Gemeinde Klein-Linden sucht zum Behufe ihres Kirchenbaues ein Capital von 5 bis 8000 fl., zu 4 pCt. verzinslich, entweder im Ganzen oder getrennt aufzu- nehmen. Lusttragende wollen sich baldigst an die unterzeichnete Stelle wenden.
Klein-Linden, am 13. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. Weigel.
Versteigerungen.
Versteigerung von Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen.
3070) Donnerstag den 21. September 1865, des Morgens 9 Uhr,
soll auf dem Rathhause dahier die Pflasterung einer Gasse, veranschl. zu 36 fl. 15| fr., an den Wenigstfordcrnven vergeben werden.
Gießen, am 12. September 1865.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Bogt.____________ Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde.
3137) Montag den 25. und Dienstag den 26. September 1865, jedesmal von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem Gießener Stadlwalde, Schutzbezirk Fernewalv, District Bruderwinter, nach- verzeichnetes Holz öffentlich versteigert wer- den, als:
l‘/2 Stecken Buchen-Prügelholz,
25 Wellen „ Reisholz,
1 '/4 Stecken Eichen-Prügelholz,
1 „ „ Stockholm
100 Wellen „ Reisholz,
21 Stecken Nabel-Scheidholz,
19 „ „ Prügelholz,
145'/4 „ „ Stockholz,
7550 Wellen „ Reisholz,
5 Eichen-Stämme mit 44 Cubikfuß, 944 Fichten- „ „ 18072 „
1633 ,, Stangen „ 9822 „
46 „ „ „ 143 „
Die Zusammenkunft ist am Holzschlag im Distriet Bruderwinter.
Am Vormittag des ersten Tages wird das Brennholz versteigert und dann mit dem Bau- und Werkholz fortgefahren.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist gestattet, und zwar wegen des Steiggeldes vom Brennholz bis Ende December d. I. und vom Bauholz bis zum 1. März 1866.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 19. September 1865.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
H o fr aithe-Versteigerung. 3013) Donnerstag den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll die den Erben des verstorbenen Herrn Carl Kliebe dahier gehörige Hofraithe mit Garten dabei, an der Hauptstraße gelegen, worin seither mit gutem Erfolge Wirtschaft betrieben wurde, sich außerdem auch zum Betriebe jedes größeren Geschäfts eignend, freiwillig öffentlich auf dahiesigem Rathhause versteigert werden.
Wieseck, den 6. September 1865.
Großherzogliches Ortsgericht Wieseck I Lang.
3116) Freitag den 29. September l. I., Vormittags 10 Uhr, werden
1) 650 Malter Kartoffeln,
2) 20 Centner untereivige Kohlraben, und
3) 9 Centner Zwiebeln
zur Lieferung dahier öffentlich versteigert. Marienschloß, am 16. September 1865. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direetwn.
Trumpler.
Vergebuug von Arbeiten bei der Stadt Gießen.
3128) Donnerstag den 18. September 1865, des Morgens 9 Uhr,
sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernven vergeben werden:
Schreinerarbeit, veranschl. zu 11 fl. 12 fr.
Lackirarbeit, „ „ 4 „ — „
Maurerarbeit, „ „ 5 „ 32 „
Pflasterarbeit, „ „ 2 „ 32 „
Handarbeit, „ „ 1 „ 30 „
Gießen, den 18. September 1865.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V. d. B.:
Ferber, lr Beigeordneter.
Feilgedolenes.
3134) Feinste Gothaer Cervelat- Würste sind wieder angekommen bei
Hch. Ferber.
3132) Vorzüglichen Aepfelwein, sowie Franffurter Lagerbier im Pfau. Georg Löber.
| Choeolade,
in allen Sorten, empfiehlt billigst
Karl Scheible, Conditor.


