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3761) Das von Herrn Buchhändler W. Ferber bewohnte Logis, bestehend aus 6 Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller rc., ist auf Mitte Januar 1866 zu vermiethen. ___________ CH. Wallenfels.
2661) Auf dem Reichenfand sind zwei große freundliche Zimmer, mit oder ohne Möbel, vom 1. October d. I. an zu vermittln. Näheres bei der Exped. t>. BlttS.
2224) In m-inem Nebenhause ist eine kleine Familienwohuung zu vermiethen.
Car! Hensel Wittwe.
3952) Mein Hinterhaus ist anderweit zu vermiethen.
C b r. Dan. F i > l m a n n.
3968) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B- Nr. 144.
3495) Eine Familienwohnung von 5 Zimmern, 2 Cabineten u. s. w. ist, im Ganzen oder getrennt, zu vermiethen Neuen- bäuen Lit. B. Nr. 75. __________________
3841) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei_______H. Seibert.
3843) In den Neuenbäuen Lit. B. Nr. 72 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiet hen. Näheres bei der Exptd. d. BlttS.
3739) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer sind zu vermiethen bet
Heinrich Sauer, Neuenweg.
3890) Das seither von Frau Musikdirector Hofmann bewohnte Logis (Mansarden) ist anderweit zu vermiethen und alsbald zu beziehen. G. Ch. Spruck.
Vermischte Anzeigen.
3961) Alle, welche Forderungen an mich zu bilden haben, werden ersucht, bis zum 22. d. MtS. ihre Rechnungen einzusenden. Ferner werden Diejenigen, welche noch Zahlungen an mich zu leisten haben, gebeten, solche vor dem 1. December d. I. zu berichtigen.
Gießen, den 16. November 1865.
Salomon Heichelheim.
3936) Meinen Geschäftsfreunden mich bestens empfehlend, verfehle ich nicht, denselben hiermit bekannt zu geben, daß ich auf meinem, gegenüber der Hartmann- schen Schanze an der Schoor liegenden Zimmerplatze von nun an wohne.
Georg Ruckstuhl, Zimmermeister.
3915) Schuhmacher, sowie solche, die mit der Nähmaschine umzugehen verstehen, finden bei gutem Lohn dauernde Condi- tion bei Grünebaum,
in der Sonnenstraße.
Geschäfts-Eröffn u n g.
3829) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Barbier und Heilgehülfe etablirt habe. Indem ich prompteste und reellste Bedienung verspreche, bitte ich, mich mit recht zahlreichen Aufträgen zu beehren.
Meine Wohnung bcfinret sich in dem früher Großmann'sä'en Hause bei Herrn Küfermeister H. Schm all auf dem Lmdenplatz. Ehr. Frutig.
39on Gastwirihschilsts-EräffnuntZ.
Einem geehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich dahier in dem früheren Gasthaus zum Löwen auf dem Neuenweg eine Gastwirthschast unter derselben Firma errichtet und Sonntag den 12. d. M. eröffnen werde.
Durch ganz besondere Aufmerksamkeit, sowie reelle und prompte Bedienung, werde ich mir das Wohlwollen meiner werthen Gäste zu erwerben und erhalten suchen.
Gießen, den 11. November 1865. Georg Arnold,
zum Löwen.
3958) Sonntag den 19. November:
C o n c e r t
der neuen MuM-Kapelle,
unter Direktion ihres Capellmeisters, Herrn Adolph Hecker.
Programm.
Erste Abtheilung.
1) Ouvertüre zur Oper „der Feensee", von Auber.
2) Danse bohemienne aus der Oper: „die Hugenotten", von Meyerbeer.
3) Feuilleton-Walzer, von Ioh. Strauß.
4) Zum Erstenmal: Weidmanns Jubel-Quadrille, von Herrmann. Zweite Abtheilung.
5) Ouvertüre zur Oper „Zampa", von Herold.
6) Finale aus der Oper „die Stumme von Portici", von Auber.
7) Zigeuner - Serenade, von La ade.
8) Zum Erstenmal: „Episoden", Polka-Fran?aise von Strauß.
9) Die Reise durch Europa, großes Potpourri von Conradi.
Dritte Abtheilung.
10) Zum Erstenmal: Fest-Ouverture von Wunderly.
11) Zum Erstenmal: La cbätelaine, Polka - Mazurka von Faust.
12) Zum Erstenmal: Concordia-Marsch, von I. Gungl.
Entree für Herren 12 kr., für Damen 9 kr., für Kinder 6 kr.
Bei günstiger Witterung findet das Concert im Zinster'schen Garten, bei ungünstiger Witterung im Lcib'schen Saale statt.
Plakate besagen das Nähere.
Anfang im Zinßer'schen Garten 4'/2 Uhr, im Lei buchen Saale 5'/2 Ubr.
Während der ersten Abtheilung des Programms darf nicht geraucht werden.
Hunde dürfen nicht mit in den Saal genommen werden.
Das M u s l k - C o m i t 6.
3755) Kaiserlich Königlich österreichische Prämien-Loose, gültig auf alle Ziehungen eines Javres, deren Gewinnzichungen schon am 1. December 1863 beginnen und womit man Preist von sl. 230,000, 220,000, 200,000, 130,000, 30,000, 23,000 rc. rc. bis abwärts sl. 140 gewinnen kann, werden gegen Einsendung oder Postvorschuß von 12 Gulden zugesandt durch das Bankgeschäft Anton Bing in Frankfurt a. M.9 Fahrgasse Nr. 107.
Die Gewinne werden sofort ausbezahlt. Die Gewinnliste erhält Jedermann unentgeltlich.


