Ausgabe 
15.11.1865
 
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3914) Ein einzelnes Zimmer ist zu vermiethcn bei Daniel Rühl, _____________________am RathhauS.

3786) Eine Stube mit Küche ist zu vermiethcn unv sogleich zu beziehen bei __Carl Berger, Schloßgasse.

Ein Stübchen, für eine einzelne Person geeignet, ist zu vermiethcn unv sogleich zu beziehen bei

Tbeodor Loos, Ncupnwea.

3843) In den Neuenbäuen Lit. B. Nr. 72 ist ein moblirteS Zimmer zu ver- micthen. Näheres bei der Expeb. d. BlttS.

3923) In dem H e i ch c l h ei m'schen Hause am Lindcnplatz ist eine Farnilien- wohnung zu vermiethcn. Näheres bei Julius Wallach.

3739) Eine Famiiienwohnung und ein möblirtes Zimmer sind zu vermieihen bei Heinrich Sauer, Neuenweg.

Vermischte Anzeigen.

39ii) Gesucht

werden 5 bis 6 tüchtige Cigarren­macher für eine auswärtige Fabrik bei hohem Lohn und dauernder Be­schäftigung durch das Commissions- Bureau von Carl P i e t s ch II. (Neuenweger Thor.)

Bekanntmachung.

3920) Unterzeichneter macht einem geehr­ten hiesigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß er mit seinem Fuhrwerk nicht mehr wie seither, bei Herrn Gastwirth Flett im Schwanen, sondern für die Folge regelmäßig jeden Freitag im Gasthaus zum Löwen eintriffcn werde, und beliebe man daher alle Aufträge oder Bestellungen, welche nach Lich, Laubach, Schotten und dortiger Umgegend Beförderung finden sollen, bei Herrn Gastwirth Arnold im Löwen auf dem Neuenweg abzugeben.

Gießen, den 13. November 1865.

Friedrich Becker, Fracht-Fuhrmann aus Schotten.

3934) Ein brauner Pinscherhund mit weißen Pfoten ist entlaufen. Der jetzige Besitzer wird gebeten, denselben gegen eine Belohnung an die Erped. d. Bl. abzuliefern.

Keschäfts -Empfehlung.

3855) Einem geehrten hiesigen Publi- ! kum Vie ergebenste Anzeige, daß ich mich dahier als Herrenkleidermacher etablirt habe. Indem ich daher um geneigte Aufträge bitte, verspreche ich zugleich pünktliche und reelle Bedienung.

Meine Wohnung befindet sich bei Fried­rich M ö h l Wirtwe in der Neustadt Lit. D. Rr. 39. B. Förster.

3901)

(Jtncm geehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich dahier in dem früheren Gasthaus zum Löwen auf dem Neuenweg eine Gastwirthschaft unter derselben Firma errichtet und Sonntag den 12. d. M. eröffnen werde.

Durch ganz besondere Aufmerksamkeit, sowie reelle und prompte Bedienung, werde ich mir das Wohlwollen meiner werthen Gäste zu erwerben und erhalten suchen.

Gießen, den 11. November 1865. Georg Arnold,

_________________ zum Löwen.

Nur 1 Thlr. = 1 75 kr. österr. W I fl 25 kr. südd. W.

Verlussung des Schwefel- und SchlammbadesFitstel" bei Preußisch - Minden.

Jedes Loos muß mindestens den 7fachen Werth des Einsatzes gewinnen. 3756) Am 15. April 1866 findet die V^rloosung des unweit Pceußisch- Mindcn im Kresse Lübbecke belesenen Schwefel- und SchlammbadesFiestel", sowie der nachbenannten Gegenstände statt:

eine neue elegante Equipage mit zwei Pferden,

ein neuer englischer Jagdwagen mit zwei ungarischen Juckern nebst Geschirr,

ein neuer Phaeton mit einem Pferd und Geschirr,

ein neuer russischer Schlitten mit zwei eleganten Ponny's nebst Geschirr,

ein englisches Reitpferd, ein elegantes Piano, ein silbernes Theeserviee, eine große vergoldete franzö­

sische Schiller-Pendule,

ein eleganter D a m c n s ch r e i b t i s ch, 20 Stück große Krystall-Zucker-

schalen mit großen Untersätzen von getriebenem Silber,

sowie noch viele Hunderte Gewinne, bestehend aus Dutzenden von schweren silber­nen Eßlöffeln, eleganten Leuchtern von getriebenem Silber, Lütti­cher Lefaucheux-Gewehren, damascirten Doppelflinten mit Patent­schrauben, schweren silbernen Theelöffeln, eleganten Reisenecessairs und Velour-Sopha-Teppichen re. re.

Den Hauptgewinn bildet dasBad Fiestel", bestehend aus einem Kur­hause, zwei Logirhäusern, zwei Badehäusern, zwei Nebengebäuden, einem Maschinenhause und einem etwa 1 5 Morgen großen Kurgarten mit sieben nie versiegenden Schwefel- und Schlammquellen, Rechten und Gerechtigkeiten. Die Einnahmen aus dem Logiren und Bcwir- then der Besitzer von Frei-Badekarten fallen dem Gewinner de« Bades zu.

Der unerschöpfliche Quellenreichthum des Bades und seine vielfach an das Wun­derbare gehenden, namentlich durch den überaus kräftigen natürlichen Schwefelschlamm bewirkten Heilresultate, worüber die Physikatsaeten des Kreises Lübbecke unzählige amt- liche Ausweise enthalten, gewähren dem Gewinner die sichere Aussicht auf einen jähr­lichen Gewinn von mehreren Tausend Thalern.

Diejenigen Loose, auf welche ein besonderer Gewinn nicht fällt, erhalten als Gewinn eine Badekarte, welche zur unentgeltlichen Benutzung von 21 Schwefelbädern berechtigt und 10 Jahre Gültigkeit behält. Diese Karten gewähren einen pekuniären Gewinn, der den Einsatz um das Siebenfache übersteigt, daneben aber sichere Gesundung, wenn deren Inhaber an Gicht, Rheumatismus oder an einer der vielen sonstigen Krankheiten leidet, die m Fiestel Heilung finden.

Diejenigen Loose, welche gegenwärtig noch vorhanden, sind von Herrn Banquier Zean Schrimpf zu Frankfurt a. M.

gegen Franco-Einsendung oder Postnachnahme von 1 Tbaler pro Loo« zu beziehen. Der Verwaltungsrath.

3915) Schuhmacher, sowie solche, die mit der Nähmaschine umzugehen verstehen, finden bei gu­tem Lohn dauernde Condi- tion bei Grünebaum, in der Sounenstraße.

W Gjchtleidende, die sich um das Dr. Rüller'sche Heilver­fahren interessiren, können dessen Schrsst- chen über die Gicht gegen Entrichtung der Jnsertionskostcn k 1 Sgr. in der Erped. d. BlttS. in Empfang nehmen.