Ausgabe 
12.7.1865
 
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Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände:

Ein Gelvtäschchen mit Geld, eine Brille mit Futteral, ein messinaener l -

büchten, drei zusammengebundene kleine Hohlschlüssel uno drei kleine Hohlschlüsse, einem Ring ein^elStien" Kreuzern ein Taschenmesser mit Korkzieher uno Pie.fenranmer, e.n gesticktes Taschentuch ein al!"rschwär.« l d«n« .t baumwollenes Taschentuch mit blauem Grund, ein weißes Taschentuch, gez. M. S. uno ein desgleichen aez F M 6^ ' ""

Die E-genthum« werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns iu melden ht,rL m a-\

langen an vie Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden °genstande auf Ser-

®iefeen, den 1,1. Suh 1865. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.

Nover.

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94) Für ^die bei der Stadt Gießen

Gießen, den 2. Juni 1865.

Muhl,

Dr. A. v. Grolman

Besondere Bekanntmachungen.

Die Besetzung der Stelle eines Forst- warts bei der Stadt Gießen.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gleßen. Vogt.

wig Haas zu Steinbach sind bis zu Ende vieses Monats bei Vermeivung. der Nicht- berücksichtigung bei Vertheilung des Rach, lasses dahier anzumelden.

Gießen, den 1. Juli 1865.

Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch, Hellmann, Landrichter. Landger.-Assessor.

2403) Großherzogliches Hofgericht da- hier hat über das um 221 fl. 24 fr. über­schuldete Vermögen des flüchtig gewordenen Heinrich Hirschfeld, Schlosser und Mechanikus dahier, den förmlichen Con- cursprozeß erkannt. Es werden daher alle Diejenigen, welche Ansprüche an das ge- dachte Vermögen zu bilden vermeinen, hier­mit aufgefordert, solche so gewiß im Termin

Freitag den 8. September d. I., Vormittags 10 Uhr, bei uns anzumelden, zu begründen und etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, als sie sonst ohne ein besonders zu erlassen­des Präelusiv-Decret ausgeschlossen werden, aus der Eoncursmasse keine Befriedigung zu erwarten haben. In diesem Termin soll zugleich die Güte angelegentlichst ver­sucht, ein Gläubigerausschuß ernannt und Masseeurator bestellt werden, wobei die nicht erschienenen Gläubiger als den Be« schlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläu­biger beigetreten angesehen werden.

Heinrich Hirschfeld selbst wirb, unter Benachrichtigung von der über sein Ver­mögen erfolgten Concurserkennung, aufge­fordert, in dem genannten Termin so gewiß etwaige Einreden hiergegen vorzubringen und überhaupt sein Interesse den Gläubigern gegenüber zu wahren, als er sonst mit Ein-

Stabtrichter. Stadtger. - Assessor.

Gläubiger-Aufforderung.

2393) Forderungen aller Art an den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Lud»

Testamentserben des genannten Eduard Kauf­mann Worms gehört auch sein Bruder Hermann Kaufmann Worms von hier, der zur Zeit des Todes des ersteren schon längere Zeit nach Amerika ausgewandert war, ohne daß bis jetzt dessen Aufenthalt von Isaac Hanau hätte ermittelt werben können. Auf Antrag des letzteren wird nun genannter Hermann Kaufmann Worms hier­

mit öffentlich aufgefordert, so gewiß binnen drei Monaten, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern an gerechnet, be­gründeten Einwand gegen das Verlangen des Isaac Hanau von hier, als all ein i-, Wl

9 er ^'Ö^tbiimer besagter Liegenschaften in , offen gewordene Stelle eines ForstwartS wird das Mutationsverzeichniß eingetragen zu wer- ' hiermit Bewerbung und zum Eingang der den, bei unterzeichnetem Gerichte vorzubrin- Anmelbungen eine Zeit von 14 Tagen bc- gen, als sonst er damit ausgeschlossen und stimmt. Es ist mit dieser Stelle cm ter Eigenthumseintrag auf Grund der Gehalt von 300 fl. und die Bergünstigung Art. 11 und 12 des Gesetzes von 21. Fe- verbunden, baß der Forstwart den Bedarf bruar 1852 sofort vollzogen werden würde, an Brennholz im ermäßigten Preise au»

Gießen, den 2. Juni 1865. den Stavtwaldungen bezieht. Dagegen

Großherzogliches Stadtgericht Gießen, bat er die Verpflichtung, in der Stadt Gießen rv. «. _ « . zu wohnen. Auswärtige Bewerber wer-

den ihren Gesuchen Zeugnisse über Wohl- verhalten und persönliche Brauchbarkeit bei- legen. Gießen, den 8 Juli 1865.

Gerichtliche und Privat Bekanntmachung

Edictalladungen.

reden gegen das eingeleitete Verfahren aus- geschlossen werde.

Gießen, am 5. Juli 1865.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Muhl, v. Rotsmann, Stadtrichter. Stadtger. - A ssessor.

2098) Am 1. Februar 1858 starb da­hier Eduard Kaufmann Worms mit Hinterlassung eines Testamentes vom 22. Januar 1857, sowie eines Nachtrags zu demselben vom 20. Januar 1858 und be­stimmte in diesen letztwilligen Verfügungen unter Anderem, daß sein Schwager Isaac Hanau, mit welchem er gemeinschaftlich eine Lichter- und Seifenfabrik betrieben, der alleinige Erbe und Besitzer aller zu dieser Fabrik gehörigen Vermögenstheile, insbesondere also der dazu gehörigen Liegen- j schäften werden und bleiben solle. Zu den

Die Verloosung von Schuldverschreibungen auf Inhaber bei der Stadt Gießen 2346) Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der städtischen Scbuldver^ worden"^" 3^ab£r "^folgenden Nummern zur Rückzahlung bestimmt

I. Von dem 3'/, pro centigen Anlehn: Lit. A. Nr. 45, 49, 108 zu 1000 fl.

B. 82, 117, 209, zu 500

C. 14, 54, 58, 65, 77, 133, 145, 317 zu 100 st' D. 16 und 43 zu 50 fl ' II. Von dem 4procentigen Anlehn- Lit. B. Nr. 5 C. 90 ' '

3000 fl.

1500

800

100

500

100

Zusammen 6000 fl.

talien Schuldverschreibungen werden zur Empfangnahme ihrer Capi-

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Gießen, den 1. Juli 1865.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

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