Gberhesiftche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.
3907) Nächste Sitzung: Dienstag den 14. November, Abends 6 Uhr, in -er kleinen Aula.
Angekündigter Vortrag: „Physiologische Mittheilungen."
Nur 1 Thlr. = 1 fl. 75 kr. österr. W. - 1 fl L5 kr. füdd. W Wrloolung des Schwefel- und Schlammbades „Fiestel" bei Preußisch-Minden.
Jedes Loos muß mindestens den 7fachen Werth des Einsatzes gewinnen. 3756) Am 15. April 1866 findet die Verloosung des unweit Preußisch.
Minden im Streife Lübbecke belesenen Schwefel« und Schlammbades „Fiestel", sowie der nachbcnannten Gegenstände statt:
eine neue elegante Equipage mit zwei Pferden,
ein neuer englischer Jagdwagen mit zwei ungarischen Juckern nebst Geschirr,
ein neuer Phaeton mit einem! Pferd und Geschirr,
ein neuer russischer Schlitten mit zwei eleganten Ponny's nebst Geschirr,
ein englisches Reitpferd,
ein elegantes Piano,
ein silbernes Tbeeservice,
eine große vergoldete franz ö« fische Schiller«Pendule,
ein e l e g a n t e r D a m e n s ch r e > b t i s ch, 20 Stück große Krystall-Zucker- schalen mit großen Untersätzen von getriebenem Silber,
sowie noch viele Hunderte Gewinne, bestehend aus Dutzenden von schweren silbernen Eßlöffeln, eleganten Leuchtern von getriebenem Silber, Lütticher Lefauchcux-Gewehren, vamascirten Doppelflintenmit Patentschrauben, schweren silbernen Thcelöffeln, eleganten ReisenccessairS und Velour-Sopha-Teppichen rc. rc.
Den Hauptgewinn bildet bas „Bad Fiestel", bestehend aus einem Kurhause, zwei Logirhäuscrn, zwei Badehäusern, zwei Nebengebäuden, einem Maschinenhause und einem etwa IbMorgen großen Kurgarten mit sieben nie versiegenden Schwefel- und S ch l a m m q u e l l e n, Rechten und Gerechtigkeiten. Die Einnahmen aus dem Logiken und Bewir- then der Besitzer von Fr ei-B a d e ka r te n fallen dem Gewinner des Bades zu.
Der unerschöpfliche Quellenreichthum des Bades und seine vielfach an das Wunderbare gehenden, namentlich durch den überaus kräftigen natürlichen Schwefelschlamm bewirkten Httlresultate, worüber Vic Physikatsacten des Kreises Lübbecke unzählige amtliche Ausweise enthalten, gewähren dem Gewinner die sichere Aussicht auf einen jährlichen Gewinn von mehreren Tausend Thalern.
Diejenigen Loose, auf welche ein besonderer Gewinn nicht fällt, erhalten als Gewinn eine Babekarte, welche zur unentgeltlichen Benutzung von 21 Schwefelbädern berechtigt und 10 Jahre Gültigkeit behält. Diese Karten gewähren einen pekuniären Gewinn, der den Einsatz um das Siebenfache übersteigt, daneben aber sichere Gesundung, wenn deren Inhaber an Gicht, Rheumatismus oder an einer der vielen sonstigen Krankheiten leidet, die m Fiestel Heilung finden.
Diejenigen Loose, welche gegenwärtig noch vorhanden, sinv von Herrn Banquier Zean Schrimpf zu Frankfurt a. M.
gegen Franco-Einsendung oder Postnachnahme von 1 Tbaler pro Loos zu beziehen. Der Verwaltungsrath.
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(aVc) 3791) Unterzeichnete erlauben sich, einem geehrten Publikum ergebenst anzuzcigen, daß ihre neu errichtete photographische Anstalt im
ZX Hessischen Hof bis zum 6. d. Mts. eröffnet wird, und empfehlen sich hier- XX 6'x durch mit allen in dieses Fach einschlagenben Arbeiten, deren beste und pünkt- gy a lichste Ausführung jederzeit zugefichert wird. Z
öä Aufnahmen finden täglich von 9 Uhr Morgens bis 3 Uhr Nach- KÄ
V mittags statt. V
Zx Gießen, den 2. November 1865. XX
Philipp Uhl 8? Comp. I
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Bürgernerein.
Vorläufige Anzeige.
3850) Den verehrlichen Mitglst- dern hiermit die ergebene Anze>ge, daß Samstag den 25. November, Abends 8 Uhr anfangend, rin Ball im Gasthofe zum „Prinz Carl" ab« gehalten werden wird.
Der Vorstand.
3848) Der Unterzeichnete beabsichtigt, demnächst am hiesigen Orte Unterricht im Englischen zu ertheilen. Anmeldungen wolle man bei Herrn Buchhändler Ricker machen.
Dr. philos. Fischet, von London.
3851) Sm Zapsjunge wird gesucht. Eintritt sofort. Adolph Bramm.
Französischer Sprachunterricht.
3853) Grammatik, Uebcrsctzcn, Sprech» und Stilübungcn bei
Sprachlehrer Grandhomme.
3762) Abonnements-BilletS zum Frisiren, für Damen das Dutzend zu 3 fl, für Herren das Dutzend zu 2 fl. 24 kr.
Chr. Oppermann, Coiffeur.
3833) In eine frequente Wirthschaft wird ein Junge als Kellner gesucht. Wo? sagt die Expeb. d. Bltts.
Geschäfts-Empfehlung.
3$55) Einem geehrten hiesigen Publikum Vic ergebenste Anzeige, daß ich mich dahier als Herrcnkleidermacher ctablirt habe. Indem ich daher um geneigte Aufträge bitte, verspreche ich zugleich pünktliche und reelle Bedienung.
Meine Wohnung befindet sich bei Friedrich M ö h l Wiitwc in der Neustadt Lit. D- Nr. 39. B. Förster.
3885) Ein Regenschirm, mit Alpaca überzogen und Elsenbeingriff, ist stehen geblieben. Man bittet um dessen Zurückgabe | an die Exped. d. Bltts.
3877) Eine perfekte Köchin, welche sich auch etwas Hausarbeit unterziehen kann, sucht eine Stelle sogleich oder auch auf Weihnachten. Näheres bei
Frau Schneider, Dcrdingerin-


