Sga■ IWIMI— i 1 ■■■■■■■MlgBgi An-itropfen,
erfunden und bereitet von Kirchner Lf Menge in Arolsen.
Wir übergeben nachstehendes Schreiben zur allgemeinen Beachtung:
53) Die von den Herren Kirchner & Menge in Arolsen bereiteten, nur vegetabilische Bestandtheile enthaltenden sog. JLn<litropfen habe ich mehrfach mit bestem Erfolge angewendet, und kann ihre Wirkungen als die Thätigkeit der Schleimhaut des Magens und des Darmkanals anregend und stärkend bezeichnen. Dem entsprechend sind es vorzugsweise chronische Leiden der Verdauungsorgane, als des Magens, der Leber und der verschiedenen Theile des Darmkanals, bei denen die Anvitropfen ihre Anwendung finden, so namentlich bei «tonischer Verdauungsschwäche mit Säurebildung, Verschleimung, Appetitmangel, Druckgefühl, Völligkeit, Eingenommenheit des Kopfes u. s. w., ferner bei jenen vielfachen Krankheitserscheinungen, die auf mangelhafte Gallenabsonderung unv erschwerte Circulation des Blutes in dem Gebiete Der Pfortader hindeuten, als habituelle Leibesverstopfung, Hämorrhoidalbeschwerven, Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen, unruhiger Schlaf, Verstimmung des GemütheS, Hypochondrie u. a. m.
Als besondere, den Anvitropfen erqenthümliche und dieselben vor vielfachen ähnlichen Mitteln auszeichnende Erscheinung ist die mslde und wohlthätige Wirkungsäußerung derselben hervorzuheben. Sie eröffnen den Leib, ohne die Verdauung zu stören und das Gefäßsystem besonders aufzuregen, sie wirken nicht erschlaffend, wie Salze unv Oele, sie blähen nicht, wie Manna, erzeugen keinen Leibschmerz, wie Senna, Jalapa unv andere Drastica, auch wirken sie nicht so stürmisch, wie die letztern.
Mit Recht sind daher die Anditropfen gegen alle oben genannten Leiden als kräftiges, sicheres, und dabei milde wirkendes Hülfsmittcl zu empfehlen.
Arolsen, im März 1864. Dr. Marc, Praktischer Arzt.
Autorisirte Niederlagen:
in Gießen bei Ludwig Jahreis, in Alsfeld bei Chr. Falkenhainer,
„ Battenberg bei Aug. Kitzner, „ Butzbach bei H. Mayer Sohn,
„ Biedenkopf „ G. A. Burggrasf, „ Friedberg bei T8. Fertfch,
in Gladenbach bei B. S. Lederer.
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der anerkannt heilkräftigsten, den höchstmöglichen Procentsatz der Kiefer und Fichte führenden, ärztlich geprüften und attestirten ächt Schmid t'schcn
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bestehend in Waldwoll-Watte zum Umhüllen von kranken Gliedern, in Walvwoll -Oel und dergleichen Spiritus zu Einreibungen, in Waldwoll-Extract, Balsam und Seife zu Waschungen und Bädern, sowie in Bonbons gegen Husten und Heiserkeit, befindet sich für
Gießen und Gegend einzig und allein bei Herrn Ludw. Jahreis.
Um Verwechselungen mit anderen ähnlichen Producten zu begegnen und das Publi- kum vor Täuschungen zu schützen, hat unterzeichnete Fabrik es für nöthig befunden, jedes einzelne Stück mit Etiquctt, die Geschäftsfirma führend, zu versehen, in die Gläser selbst aber diese einprägen zu lassen, worauf ganz besonders zu achten ist.
Zeugnisse, weiche die Gediegenheit des Fabrikates in obigem Sinne documentiren, desgleichen Gebrauchs - Anweisungen und sonst nähere Auskunft ist bei Obigem gratis jm haben. H Schmidt'sche Waldwoll -Waaren-Fabrik ______________________in Remda am Thüringer Wald.
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Prämien für 1865: 100 Gulden, 50 Gulden, 40 Gulden, 30 Gulden, 20 Gul- den, 16 Gulden und je der vierte Theil als Verkäuferprämie.
Jahrgang 1864 ist ä 3 fr. noch zu haben.
Ferber'sche Univ.-Buchhandlung (74) in Gießen.


