26) Ein möblirtes Zimmer, wobei seither vollständige Kost abgegeben wurde, ist in ähnlicher Weise zu vermiethcn und am 1. Januar 1865 beziehbar. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
4302) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei H. Ei ff Wittwc, ___________________________Wettergasse.
28) In meinem Nebenhause ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und können auf Verlangen noch mehrere Zim- wer dazu gegeben werben.
Carl Hensel Wittwc.
Vermischte Anzeigen.
3) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereines werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zurück- zuliefern.
Gießen, den 31. December 1864.
Dr. Zimmermann, Bibliothekar.
Geschäfts-Eröffnung.
23) Wir beehren uns hiermit, einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß wir untcrm Heutigen die in unserem Locale (ehemal. Gasthaus zum Hirsch, Seltcrsweg) errichtete ' * ’ w
Eisen , Holz-, Kohlen und Gyps- Handlung,
verbunden mit
Co l oniat-Waaren^
eröffnet haben.
Durch reelle und pünktliche Bedienung werden wir uns das Vertrauen unserer geehrten Abnehmer zu erwerben suchen.
Gießen, den 1. Januar 1865. ftroH.
Carneval
Verein
„Türkei"
Vieh-Affeeurauz-Sachen.!13)
9) In der General-Versammlung am!
29. December ist die Rechnung pro 1864: geprüft und richtig befunden worben und! ——
Sitzung: Freitag den 6. Januar, Abends 8 Uhr,
im Leib'schen Loeale.
Der Vorstand.
liegt zur Einsicht der Interessenten 14 Tage! bei dem Unterzeichneten offen. Für bie aus-j -getretenen drei Vorstandsmitglieder sind die i Herren A n n «----- ™
Wohnungs - Veränderung.
4301) Von heute an habe ich mein Kappengeschäst aus dem Hause des Herrn Möhl auf der Mäusburg in die Wettergasse zu Herrn Lederhändler Carl Plank, Herrn Kaufmann P i ft o r gegenüber, verlegt und bitte ein verehrlichkS Publikum, das seither geschenkte Wohlwollen auch fernerhin bewahren zu wollen.
„n,i,mmrg gewayit worden.
Gießen, den 1. Januar 1865.
Gießen, den 31. December 1864.
H. Ei ff Wittwe.
Garten-Literatur
versprochen.
Der Präsident: Wortmann.
16) Ein braves Dienstmädchen, welches .sogleich cintreten kann, wird gesucht. DaS Nähere bei der Exped. v. Bltts.
20) In der Nacht vom 31. December 1864 aus den 1. Januar 1865 ist mir ein Schäferhund von gelber Farbe entlaufen. Der jetzige Besitzer wird gebeten, denselben gegen Vergütung der Fütterungskosten an mich abliefern zu wollen.
Jacob Kümmel, in Wieseck.
--~ i Gärtner und Blumenliebhaber wollen wir nicht^erfehlen, beim Wech- ^nzerge. fei des Jahres auf Neubert's Garten-Magazin (Verlag von G. Weise in 4) Hierdurch zeigen wir ergebenst an, Stuttgart) aufmerksam zu machen. Der uns vorliegende 17. Jahrgang (1864) ent» daß wir den Winter über jede Woche zwei- hält so viel Interessantes als Praktisches und wollen wir aus dem reichen Inhalt nur mal, und zwar Montags und Dienstags, einige Aufsätze anführen: „Beiträge zur Rosenkultur." „Notizen über Topfstauden." „Das amoniakhaltige Läuterungswasser aus Gasfabriken." „Ein Besuch in Sieckmann's Georginen-Garten in Köstritz." „lieber Gärtner-Lehranstalten." „Notizen über einige dankbare Frühlings - Zwiebelpflanzen." „Bemerkungen über Blumengruppen." „Einiges über Verbenen-Kultur." „Sedum als Gruppenpflanze." „Neuer rother Blätterkohl." „Südamerikanische Seifenrinde." „Unverwelkliche Blumenbouquets." „Beitrag zur Ausschmückung der Gärten." „lieber Kalkdüngung." „lieber Sommerstecklinge von Gesträuchen." „Beitrag zur Eriken-Kultur." „Der Fächerspalier des Weinstocks." „Notizen über Lilien." Beitrag zur Gardenicn-Kultur." rc. ic. Außerdem zerfällt der Inhalt in folgende Hauptabthcilungcn: I. Vermischte Aufsätze. II. Frage- und Antwortkasten. III. Blumen- und PflanzenauSstellungen. IV. Literaturberichte. V. Brief- kästen. VI. Anzeigen und Empfehlungen. VII. Personalberichte. VIII. Abbildungen nebst Beschreibungen. IX. Prämienbilv. X. Allerlei. Der Herausgeber Dr. Wil Helm Neubert bewährt seinen alten Ruf als eine der ersten Autoritäten in seinem Fache. Durch ansprechende Schreibart und treffliche Auswahl der Aussätze weiß er das Blatt seinen Lesern unentbehrlich zu machen. Daher dessen große Verbreitung in mehr als 3000 Exemplaren. Die Anschaffung wird durch den billigen Preis,
5 Sgr. für die Lieferung von 2 Bogen und 2 Abbildungen, sehr erleichtert. Außer- dem erhalten die Abonnenten eine Gratisprämie in Oelfarbcndruck — voriges Jahr war es ein prächtiges Rofenbouquet — welche eine für Gärtner, und Blumenliebhaber sehr wünschenswerthe Zimmerzierde abgibt. — Die erste Lieferung des Jahrgangs 1865 ist erschienen und in jeder Buchhandlung einzusehen. Als Prämie zu diesem Jahrgang ist ein Pelargonien - Bouquet in Ölfarbendruck
Aufträge zu Lieferungen von Buchen-Scheid- holz zum laufenden Preise übernehmen. — Bestellungen hierauf können bei den Herren Holzmesser Goß, Bremer und Graf (für Letzteren bei Herrn Bierbrauer A n- drcas Weikig) abgegeben werden.
Diejenigen, welche außerhalb Cer Stadt wohnen, können ebenfalls auf Bestellung das Holz zugcmcsscn auf dem Bahnhof in Empfang nehmen; auch werden halbe Stecken abgegeben.
Holzhändler Bingel und Kal et sch.


