Ausgabe 
2.9.1865
 
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Lebensversicherungsbank f. D. in Gvtha.

Versicherungsbestand 85,000000 st.

Capitalfonds.......... 22,750000

Jayreseinnahme pr. 1864 3,792761

2854) Diese Anstalt ist nicht zum Vortbeil von Unternehmern gegründet, son» der» hat, auf Gegenseitigkeit beruhend, lediglich den Vortheil der bei ihr Versicherten zum Zweck. An letztere fließen alle Ueberschüsse als Dividende zurück, wodurch sich die Versicherungskosten auf das äußerste Maas der Billigkeit herabstell en. Durch den Durchschnitt der Dividenden von 33 Procent während der letzten Jahre hat sich der jährliche Aufwand für eine beim Tode zahlbare Ver» sicherungssumme von 1000 fl. für den Beitritt

im 30. Jahre 35. Jahre 40. Jahre 45. Jahre 50. Jahre auf 17 fl. 34 fr. 19 fl. 48 fr. 22 fi. 36 fr. 26 fl. 24 fr. 31 fl. 34 fr. ermäßigt.

Die Dividenden für 1865 und 1866 betragen je 38 Procent, wodurch noch größere Ermäßigungen eintreten.

Außer den tarifmäßigen Prämien, resp. nach Abzug der Dividenden, sind fei­nerlei Nebenkosten zu entrichten.

Auf diese Vorzüge und auf die in den reichen Fonds der Anstalt beruhenoe aus- gezeichnete Sicherheit verweisend, ladet zur Versicherung ein

Gießen, den 26. August 1865. Krauskopf,

Hofgerichts - Abvocat.

2905) Sonntag den 3. und Montag den 4. September:

Kirchweihfest fu Rödgen.

Hierzu laden eie unterzeichneten Wirthe ergebenst ein.

Erb und Wagner, in Rödgen.

Für Auswanderer.

2175) Die Haupt-Agentur von C W. Dietz

am Markt in Gießen expedirt monatlich viermal durch die vor-M^^^W züglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien

Preise billigst Behandlung anerkannt reell.

2941) Sonntag den 3. September findet zur Feier der Nachkirch- weihe zu Wetzlar

Großes Concert

im

Schützengarten daselbst

statt, wozu ergebenst einlabet

________________________________H. Kuhn, im Schützengarten.

2200) Hiermit die Anzeige, daß ich

Auswanderer

nach allen Häfen Nord-Amerikas aus den besteingerichteten, fchnellsegelnden Post-, Dampf» und Segel-Schiffcn zu den billigsten Preisen befördere und halte mich zum Ab­schluß von Contracten bestens empfohlen.

Gießen, im Juni 1865. Chk Wallenfels, jllllior,

concessionirler Agent.

2920) Sonntag Den 3. und Montag den 4. September:

Kirchweihfest in Mlar,

wozu ergebenst einladet G. Schon.

2940) Am verflossenen Sonntag, Den 27. August, wurde auf dem Wege von dem Schiffenberg bis zum Ende des forstbota- Nischen Gartens eine goldene Broche mit

! bunten Steinen verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung im chemischen Laboratorium in Gießen abzugeben.

2889) Die

Schönflrberei, Druckerei und Wascherei

von

Carl Böhler.

große Gallusstraße Nr. 1 in Frankfurt a. M.,

empfiehlt sich im Färben und Waschen Der Herren- und Damen-Garderoben. Beson­ders mache ich auf meine neu errichtet, chemische KuniiWäscherei aufmerksam, wonach seidene Kleider, sowie werlhvolle Stoffe von Flecken gereinigt, unbeschadet der Farbe und des Glanzes wieDer wie neu hergestellt werden.

Desgleichen auch Glac6-Handschuhe.

2891) Ein Kinderschirmchen ist ver­gangenen Freitag im Philosophenwalde gc- funDen worden. Dasselbe kann von dem Eigenthümer gegen Ersatz der Jnseratgebüb- ren bei mir in Empfang genommen wer- Den. August Noll.

2872) Einem geehrten Publikum Die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein

Droschken-Gefchaft

errichtet habe. Durch pünktliche und reelle Bedienung hoffe ich Das Vertrauen Der mich mit Aufträgen Beehrenden vollständig zu erwerben.

Bestellungen können jederzeit bei Herrn Julius Wallach am Markt gemacht werden. Heinrich Maler, wohnhaft im Felsin g'schen Hinterhause am Markt.

Heiterkeit.

2901) Heute Abend: DorstanVSwahl.

2879) Es wird ein solides, brave» Mädchen gesucht, welches selbständig kochen kann und bereit ist, nut der Herrschaft nach Amerika zu gehen. Das Nähere bei G. Ph. Gail zu erfragen.

2923) Küfergefellen finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei

W. Kohlermann.

Zur Nachricht.

2935) Es wird hiermit Jeberrnann ge­warnt, meinem Sohne Konrad Etwa» zu leihen oder zu borgen, indem ich für Nichts hafte.

Watzenborn, Den 1. September 1865.

__Johannes Weiß IIL

2848) Ein braves Mädchen, da» iw Kochen und häuslichen Arbeiten wohlerfah­ren ist, wird gegen guten Lohn in Dienst gesucht von Gg. Fulda.

2880) Ein tüchtiger Küferbursche kann in einer hiesigen Brauerei sofort in Arbeit treten. Das Nähere bei Der Epped. d. Bl.