Ausgabe 
27.7.1864
 
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Hofgericht ver Provinz Oberhessen der förm­liche Concurs erkannt worden.

Mit dem Bemerken, daß die von der Ehe­frau desselben geltend gemachte Einbringens- forderung allein schon dessen Aktiv-Vermö­gen bedeutend übersteigt, werden daher alle Diejenigen, welche demungeachtet 'Forde­rungen an die Concursmaffe des genannten Jost Wagner zu machen beabsichtigen, auf­gefordert, diese Forderungen

Montag den 8. August dieses Jahres, Vormittags 10 Uhr, dahier bei Vermeidung des sonst stillschwei­gend eintretenden Ausschlusses mit densel­ben von der Concursmaffe, anzumelden, auch etwaige Vorzugsansprüche bezüglich ihrer Forderungen bei Vermeidung der Nichtbe­rücksichtigung in diesem Termin anzuzeigen und zu begründen.

Zugleich soll in dem genannten Termin ein Vergleich zur Beseitigung des ferneren Concursverfahrens versucht ust> im Fall des Nichtzustandekommens Beschluß über die fernere Behandlung des ConcurseS, nament­lich über die Wahl eines Massecurators re. gefaßt werden.

Es werden daher alle Gläubiger, welche sich in den Concurs einlassen wollen, auf­gefordert, zu diesen Verhandlungen im Termin persönlich oder durch gehörig Be- vollmächtigte zu erscheinen, widrigenfalls sie als den Beschlüssen der Mehrheit der er- schienenen Gläubiger beitretend angenom­men werden.

Gießen, am 3. Juli 1864.

Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch.

Versteigerungen.

Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

2362) Montag den 1. August 1864, des Morgens 9 Uhr, werden auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben: Spenglerarbeit, veranschl. zu 9 fl. 10 kr. Lackirarbcit, 3

Gießen, den 23. Just 1864.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Bogt.___________

Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

2344) Donnerstag den 28. Juli 1864, des Morgens 9 Uhr,

werden auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden verge- den, als:

die Anfuhr von Lahnkies, veranschlagt zu . . . . 75 fl. 14 kr.

das Vergleichen dieses Kieses, veranschlagt zu . . . . 16 43 Gießen, den 22. Juli 1864.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

2310) Donnerstag den 28. Juli, Nachmittags 2 Uhr, ollen die Mobilien, zum Nachlaß des Großh. Professors und Pfarrers Dr. Joh. Jac. Fluck gehörend, in dem katholischen Pfarrgebäude aus dem Seltersberg, bestehend in Möbeln, Küchen-, Keller- und Garten- Geräthen, einem Öfen, Holz und elf Bie­nenstöcken, wobei mehrere Dzierzonstöcke mit Bienenhaus u. s. w., gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen, den 20. Juli 1864.

Großherzogliches Ortsgcricht Gießen. Ebel.

2324) Donnerstag den 28. Juli, Nachmittags 2 Uhr, ollen auf dem Waagenplatz in ver Schul- kraße altes Bauholz, Treppen, Thüren und Fenster, sowie allerlei Küferholz in ausge­hauenen Faßdauben und sonstiges Wcrkholz, ferner eine Steigleiter, eine ausgehauene Futter-Krippe rc. jt., gegen baare Zahlung versteigert werken.

Gießen, den 20. Juli 1864.

In Auftrag: Weivig, Ortsgerichtsmann.

Arbeitsverst eigerung.

2336) Samstag den 30. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei die zur Anlegung des Wegs nach Rödgen erforder- lichen Planir- und Maurerarbeiten öffentlich wenigstnehmenv vergeben werden, als: Planirarbeit, veranschl. zu 691 fl. 51 kr. Maurerarbeit, 183 36

Großen-Buseck, am 21. Juli 1864.

Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck.

I. A.:

L. Hahn, Bezirksbauausseher.

Feilgebotenes.

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