des StavtringgrabenS und der Wieseck, sowie von den städtischen Wegen und die ab- geschlammte Erve am Schlffenberger Weg, öffentlich versteigert werden.
Zusammenkunft am Neuenweger Thor.
Gießen, den 13. Mai 1864.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
Arbeitsversteigerung.
1617) Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, .sollen auf hiesigem Rathhause nachfolgende Arbeiten einer öffentlichen Versteigerung an die Wenigstnehmenden ausgesetzt werden, als:
Anfertigung einer neuen Brunnenkette, veranschl. zu . 38 fl. 30 fr.
Reparatur am Triebwerk des Leierbrunnens, veranschl. zu 40 „ — „
Erdarbeiten am Friedhöfe, veranschlagt zu ... 30 „ — „
Maurerarbeit daselbst, ver
anschlagt zu .... 397 „ 59 „ Planirarbeit am Wege nach
Odenhausen, veranschl. zu 67 „ 30 „ Chaussirarbeit daselbst, ver
anschlagt zu . . . .172 „ 30 „ Materiallieferung zu dieser
Chaussirung, veranschl. zu 214 „ 30 „
Unterhaltung der sämmtlichen
Wege, veranschlagt zu . 129 „ 30 „ Ueberschläge und Bedingungen werben im
Termin eröffnet.
Staufenberg, am 16. Mai 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg.
I. A.:
L. Hahn, Bezirksbauaufseher.
Mai» - Weser - Bahn.
1598) Die Versteigerung der diesjährigen Gras- und Klee-Erndte auf dem Gelände der Bahn findet statt:
1) Auf der Strecke Butzbach — Lang- Göns, Donnerstag den 19. Mai; beginnt des Morgens um 8'/z Uhr am Bahnhofe zu Butzbach.
2) Auf der Strecke Lang-Göns—Gießen, Freitag den 20. Mai; beginnt des Morgens um 8% Uhr am Bahnhofe zu Lang-Göns.
3) Auf der Strecke Gießen — Lollar, Samstag den 21. Mai; beginnt des Nachmittags um 2'/t Uhr am Bahnhofe zu Lollar.
4) Auf der Strecke Lollar — Frievelhau- scn, Montag den 23. Mai, beginnt des Nachmittags um 2^ Uhr am Bahn- Hofe zu Lollar.
Die Bedingungen werden bei ver Versteigerung bekannt gemacht.
Gießen, den 12. Mai 1864.
Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur des Bahnbezirks Gießen.
In dessen Verhinderung: Nahm, Bahnhofs-Inspektor.
* - JA Cöln-Gießener Eisenbahn.
1605) Die Herstellung von 60 Qua- dratruthen — preußisch — Basaltpflaster auf dem Perron des Bahnhofs zu Gießen incl. Lieferung des Materials soll im Wege der Submission vergeben werden.
Die Bedingungen können im Bureau des Bahnhof-Jnspectors Gabriel daselbst ein- gesehen werden.
Die Eröffnung der Submissionen, welche franco und mit der Aufschrift „Submission auf Pflasterarbeit" versehen, an den Unter- zeichneten einzureichen sind, findet auf dem Bureau desselben
Montag den 23. Mai, Vormittags 10 Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Submittenten, statt.
Wetzlar, den 11. Mai 1864.
Der Betriebs-Inspektor: Rüger.
Holzversteigerung.
1597) Freitag den 20. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, '
sollen in dem Großherzoglichen Domanial- wald-District „Rothenberg, Abth- Nr. 4 und 6" der Oberförsterei Königsberg: 21900 Wellen Buchen-Reisholz,
50 „ Eichen- „
50 ,, Erlen- „
unter den im Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich dem Meistgebot ausgesetzt werben.
Die Versteigerung beginnt im Holzschlag Rr. 1.
Obermühle, den 12. Mai 1864.
Großherzogliche Oberförsterei Königsberg. Neuenhagen.
Feilgebotenes.
1572) Von Asphalt-Papier zur Trockenlegung feuchter Wände, Rahmen- und Tapezierleinen habe ich wieder neue Sendung erhalten.
_______________L. Jahreis.
1615) Mehrere Tausend schöne Faß- dauben (ungarisches Holz) nämlich:
V , Ohm per 100 mit Böden 24 fl. — fr.
Vi h H ii ii u 12 „ 30 „
'/< U II u u ll 9 „ „
V» " " II II " II H
sind beständig zu haben bei
Friedrich F crnforn.
Messina - Orangen,
neue Sendung in schönster Waare, treffen heute ein bei
(1541) Carl Otto Freund.
1622) Eichenes und tannenes Bau« holz in allen Längen und Stärken, ferner Spakierlattcn, eichene Bohlen und Bretter, dauerhafte Gartenmöbel, einfache «Hausmöbel, namentlich Stühle, sind zu billigen Preisen zu haben bei
Carl Gail, Herborner Sägewerk bei Herborn.
Näheres bei C. H. Sch mall.
William Glenfield’s
Ia Patent - WaiM - Stärke,
sowohl lose, wie in Paquetcn.
Alleinige Niederlage bei
(1542) Carl Otto Freund.
1611) En-foul-cas in Seide, 164 groß, das Stück von 1 fl. 45 fr. bis 6 fl., bei
W. Frank.
Künstliches Mineralwasser.
1593) Durch den fortwährend sich steigernden Bedarf meiner künstlichen Mineralwasser habe ich mich zum Zwecke des schnelleren und billigeren Bezugs derselben veranlaßt gesehen, in verschiedenen Städten Niederlagen zu errichten.
Für Gießen und den Kreis Gießen befindet sich eine solche bei Herrn L. Jahreis, welcher nicht nur wöchentlich frische Zusendungen erhält, sondern auch von mir in de»
ff
k 3 fr.,
abzugeben, und die reingchaltcnen Wasserflaschen
11
11
22
ff
ff
Rafotzi.....
Selterser . . . .
Soda • Wasser . .
Limonade Gazeuse .
" sowie
„ und
H
. die Limonadeflaschen aber
Dr. Ulvth.
k 4 fr. per Stück zurückzunehmen verbunden ist.
Bad Nauheim, am 11. Mai 1864.
Mit Bezug auf vorstehende Anzeige theile ich den verchrlichen Cvnsumeuten mit, daß von genanntem Wasser und Limonade Sendung eingetroffen ist. Zu der Fabrikation obiger Wasser wird nur natürliche, der Erde entströmende Kohlensauere, welche sich vor der fünstlich dargestellten durch Reinheit und Wohlgeschmack auszeichnet, verwandt, und haben diese Wasser sowohl hierdurch, wie auch ihren Reichthum von
Stand gesetzt ist, die Wasser zu nachfolgenden Fabrikpreisen, als: Carlsbader Schloßbrunnen, per Flasche 14 fr.
14
Kohlensauere vor allen ähnlichen einen empfehlenden Vorzug.
Ludwig Jahreis.


