Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten.

Frankfurt, den 15. Marz 1864.

O r t

und Datum.

L

Ver­kauft

Kaizen.

Mittelpreis vom Malter.

Ver­kauft

Morn.

Mittelpreis vom Malter.

Ver­kauft

A e r st e.

Mittelpreis vom

Atalter.

Ver­kauft

Hafer.

Ptittelpreis vom Malter.

Ä a

SB er., kauft

rtoffei n.

Mittelpreis vom Malter.

iMltr?

Pflind

il.

fr.

Mltr.

Pfund

il.

kr.

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Pfund

fl.

fr.

Mttr.

Pfund

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Pfund j fl.

fr.

G eßen,

11. Marz ....

12 ....

17

200

1(

)

45

16

180

6

58

42

160

5

48

13

120

4

25

61

200 | 2

45

138 J

200

1(

23

90-

180

6

38

80

160

5

30

70

120

4

2

4

200 2

20

Mainz,

1L .....

200

1

17

180

7

10

160

5

36

120

4

21

200 2

12

652) Coursblatt und Börsenbericht von Marcus Heinrich Dudge.

4%% Metalliques

5O/o

5% Englische in Lst. ä 121

5% ä 1162/3

5% National

5% Venetianer

3>/z% Staatsschuldscheine

4%%

5%

5%

4%%. n

5°/o Rente

4%% Obligationen

Papier.

Geld. , |

esterr. 100 fl. von 1858

100 fl. 1864

250 fl. 4% 1854

500 fl. 5% 1860

chwedische R- 10

adische fl. 50

fl. 35

armstädter fl. 50

6. 25

urhess. it Rthlr. 40

assauer fl. 25

ardinier fs. 36

aiiänder ä fs. 45

Papier.

Geld.

iere.

Oesterreich

Preussen

Russland

1 "Finnland Italien Belgien

51% 59

77%- 65%

861/2 84% 68

IOO1/4 97%

»J. (D GD <1 C5 <1 Oi

IC OCDCCCC^M

1 --Sf ! 1 I I I C

1 rfz. J 1 I N 1». N ® N 1

Loose.

Ö

s

1 B

E

K

N

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F

129 92% 73 77% 9% 112%

133

37 64% 36% 61

12%

128-/2 92%

77%

52%

36%

33%

Staats - Pap

I Schweden

Boyern Würtemberg

1 Gr. Hessen

4%% n

4/2% Pfandbrief-Obligationen

4°,o Obligationen

3 %%

40/0

4%

5/0

3 i/2°/o Stadt Giessener Oblig.

40/n

95% 95%

95

94% 100 101%

95% !

99

102%

lOl'/S 93% 98%

, No_teil 5 Wechsel in Actieil.

(.eld-Sorten g sftddeutscher

Neuchateller fs. 10

Ansbacher h fl. 7

Oestferr. Bank-Actien

Credit-

5% Elisabeth-

5% Böhmische

4 %% Bayer. Ostb. vollbez.

4%% 50% Einz.

1 Amsterdam fl. 100 k. S.

. I Berlin R. 60 k. S.

A LL

12% 11% 762 178% 109

100>/j

759 178% 108% 65%

110% 110/4

104%

Priorltüt«- Obligntionen. ______________

Baden 31/2% Obligationen

n ' 4% n

Kurhessen 4%

Nassau 3 o ,

» » 4%%

Luxemburg 4% »

N.-Amerika 6° o per 1881

6% 1882

, 5% 1871

3% Livorno

| 3°j Südbahn

t 3lj/o Staatsbahn

I 4% Hessische Ludwigsbähn

; l°/o n "

\ 5°, o Elisabeth I.

I 5% IL

> 5% Toscaner

\ 50 0 Lloyd I. Zinsen in Silber

' 5% IL » » »

74

93% 10" 100 91% 99 102% 90% 67% 64%

45% 50% 50%

! 93% : 78%

72% j 76% 1

! 76»,'4

III | . 1 S'l i L i J f

-r- QXl'tf b* O C9 CT>

0 o> cd to

«iCöln R. 60 k. 8. 1 v -0

® \ Bremen R. 50 Gold k. 8. | S

T ] Hamburg M. B. 100 k. 8. \

* \ Leipzig R. 60 k. 8. / "2 Z

Ä | London Lst. 10 k. 8. 1 Js S -J?

J 1 Paris Fr. 200 k. 8. 1 P t: *2

f Wien fl. 100 k. 8. J r .ü Jj

\ Discono ; °

Wechsel auf New-York und auf alle s ce sind stets coursmässig bei ajir zu Raben.

Pistolen und Imperiales i Preuss. Friedrd'or \ Holl. fl. 10 Stücke * Ducaten

\ 20 Francs-Stücke

1 Engi. Sovereigns

I Dollars

Preuss. Scheine ' div. Cassen-Scheine

104%

96%

. 88%

- 1 104%

- 1 U8%

- : 93%

. 98% i 98%

i - 1 4%

onstige Amerikanisoho

fl. kr. 9 39-40 9 56-57 9 46-47 ' 5 33-34 9 20-21

jll 44-48

2 261/3-27%

1 44%-45%

' 1 44%

Uie bessere Stimmung, welche bereits seit unserem letzten Berichte die flauere Strömung verdrängte, machte diese Woche grössere Fortschritte. Neue Versuche Englands eine Conferenz zu Stande zu bringen, wurden als Ursache der Besserung hervorgehoben. Im Allgemeinen neio-t sich das Publikum mehr der Anschauung zu,, dass auch dieses Frühjahr europäische Verwickelungen nicht zu erwarten, sind. An heutiger Börse setzten Oestr. Effecten ihre steigende Bewegung fort und schliessen bei grossem Umsätze fest. 6% Türkische Bonds wegen der bevor­stehenden bedeutenden Ziehung an allen europäischen Weltmärkten sehr gesucht, um so mehr, da durch die letzte in Paris negocirte Anleihe die Mittel zur Zahlung bereits parat liegen. Von unserer Börse aus werden täglich Aufträge zum Kauf nach Amsterdam gegeben , da hier kein Material am Markte ist. Das Privatpublikum ist mit Kauf von Amerikaner wegen der bevorstehenden neuen Einmission hier und an den aus­wärtigen Börsen etv^as zurückhaltender geworden. Nachdem gestern die sehr ungünstigen Wechselnotirungen eintrafen, gestaltete sich die Flauheit in eine Panique, welche heute jedoch einer besonneneren Stimmung wich, so dass die heutigen Notirungen wieder mit dem New-Yorker Course annähernd übereinstimmen. Prioritäten fanden weniger Beachtung wie seither, Italienische flau. Oestr. Standesherrliche Effecten fortwährend sehr gefragt und wenig Material am Markte, Süddeutsche unverändert, Wechsel angenehm.

Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch, und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.