Sandgrube zu Wieseck.

69) Einem verchrlichen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß für dieses Jahr auch von Auswärtigen wieder Sand aus der Gemeinregrube bezogen werden kann, und erlasse ich fen einspännigen Wagen zu fl. 48 fr.

,, zweispännigen 1 36

» im Januar 1864. Der Sandgrubenunternehmer:

______________Johannes Reuter III.

$ Der Hoffsche Mah-Extraet (Gesundheitsöler), seines besonderen Wohlgeschmacks wegen auch ein

Taseltrcmk zur Conftrvirung der Gesundheit

aus der Fabrik und Brauerei des Hoflieferanten Johann Hoff in Berlin,

sowie dessen Filiale in Köln,

gingen nachfolgende schreiben ein:

Baden, den 18. August 1862.

Hochgeschätzter Herr! Sobald ich von meiner Exkursion in der Schweiz, die ich morgen antrete, zurückgekehrt, werde ich Sie, geschätzter Herr, abermals um eine Sendung Ihres vortrefflichen Malz-Extracts ersuchen. Wie so manchen anderen Lei­denden, thut auch mir der Gebrauch desselben sehr wohl, namentlich zur Stärkung meines geschwächten Magens. Baronin M. v. Rennenkampf."

Altwal ter sdorf (R.-B. Breslau), den 20. October 1863.

Wohlgeboren ersuche mir ein Fäßchen Ihres Malz. Ertract- GesundheitS- bieres zu schicken re. Die letzten Bezüge machte ich durch Ihre Con manditen; da ich aber letzt nicht in Flaschen Sendung wünsche, wende ich mich, wie schon früher, wie- der dircct an Sie.

Der Gebrauch des Malz - Extractes hat seine kräftigende Wirkung, so oft der­selbe auch in meinem Hause gebraucht worden ist, stets bewährt re. re."

Freiherr von Warburg, Landesältester der Grafschaft Glatz.

Baden, den 3. November 1862.

Geschätzter Herr! So eben von einer Reise heimgekehrt, wende ich mich mit der Bitte an Sie, mir abermals 25 Flaschen von Ihrem Malz-Ertract übersenden zu wollen.

mlr ein Vergnügen mache, Ihnen auch jetzt die Wirkung Ihres vor- trefflichen Malz-Extracts mitzutheilenj, bitte ich zugleich, die Versicherung meiner voll­kommenen Hochachtung zu empfangen.

Baronin M. v. Rennenkampf."

An Orten, wo noch keine Niederlage sich befindet, werten solche auf Franco-An- fragen soliden Häusern übertragen durch des Königlichen Hoflieferanten

Johann Hoffs Filiale in Köln.

Haupt-Dcpöt bei Jnlius Wallach in Gießen.

Vermiethungen.

27) Eine geräumige Familienwohnung, eine Stiege hoch, ist zu vermiethcn bei _____________Peter Vogt Wittwe.

22) Der zweite Stock in meinem Hause ist zu vermiethen und baldigst zu beziehen. _________________ K. Lips.

60) Ein Familicnlogis ist zu vermiethen und Mitte März zu beziehen.

E. B. Stohr Wittwe.

80) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet sind zu ver- miethen Neuenweg Lit. B. Nr. 117.

77) Durch den Wegzug des Herrn Prof. Dr. Hoffmann ist dessen Wohnung in meinem Hause anderweit zu vermiethen.

Prof. Dr. W. Mettenheimer.

58) Ein Familienlogis ist zu vermie- then bei Ehr. Burckhardt,

in der Neustadt.

73) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- micthen Neustadt Lit. D. Nr. 58.

Vermischte Anzeigen Anfrage.

59) Genügt unsere städtische Knaben- schule nicht auch als Vorbercitungsschule für die Realschule?

Mehrere Bürger.

Nicht zn übersehen!

55) Der Entwenderin zweier Photo- graphieen (welcher Persönlichkeiten, ist hi» überflüssig zu erwähnen), hiermit die öffent­liche Anzeige, selbige augenblicklich an ihre Adresse zurückgelangen zu lassen, und natür- licher Weise die Einrückungsgebühren zu tragen !!

15) Von heute an wohne ick in dem Hintcrhause des Herrn Ludw. Th. Felsing am Markt (vormals bei Herrn Langsdorf in der Neustadt). Bestellungen auf Chaisenfabrten, sowohl einspännig als auch zweispännig über Land, beliebe man im Laten des Herrn Julius Wallach am Markt, oder auch in meiner Wohnung im Hinterhause, zu machen. Meine Fahr- ten nach und von ter Eisenbahn bleiben nach wie vor unverändert.

____________Johann P i tz e r.

38) Mit dem 18. d. Mts. gedenke ich einen Lehrcursus im Anfertigen und Zu- schneiden von Damenkleidern zu eröffnen. Diejenigen verehrten Eltern, welche mir ihre Töchter zur Unterrichtung gefälligst anver- traucri, ferner diejenigen verehrten Damen, welche die Gelegenheit benutzen wollen, ihre bereits gesammelten Kenntnisse zu vervoll­ständigen, ersuche ich, ihre Anmeldungen baldigst an mich ergehen zu lassen. Einer jeden Dame steht es frei, für sich selbst zu arbeiten. Der Kursus ist auf zwei Mo­nate, der Preis auf 5 fl. L Person gestellt. Sollten einige Damen Unterricht in ihrem Hause wünschen, so erkläre ich mich zu verabredeten Bedingungen gern bereit.

H. Renner, ______________________Dame nklcidermacher.

57) Zahlungen an die Erben des ver­storbenen Drcchslcrmeisters Ehr. Sckmall können innerhalb 8 Tagen ohne Kosten be- richtige werten.

Lehrling gesucht!

3480) In einem Eisen- und Colonial» waaren-Geschäft in einer Kreishauptstatt Kurhessens wird ein junger Mann (Israe­lit) in die Lehre gesucht, welcher sofort Ein­treten kann. Briefe unter Lit. A. Nr. 150 an die Srpcd. b. Bltts.

75) Ein Foularttuch ist gefunden wor­den. Das Nähere bei ter Erped. d. BlttS.

72) Um ferneren Verwechselungen und Jrrthüinern vorzubengen, zeigen wir hiermit ergebenst an, daß sich unsere Bonbonsfabrik und Wein. Handlung in der früheren Post befinden.

_____________________KreuderL Wallenfels.

68) Die Liste der gezogenen englischen Metalliques-Obli- gationen vom Jahre 1859 kann bei mir jederzeit eingefehen werden. Rückzahlbare Obligationen werden sogleich, nach Belieben des Inhabers, entweder in Baar oder gegen andere Werthpapiere urngetaufcht.

Marcus Heinrich Budge, Gießen.