Große Volksversammlung zu Gladenbach.

1013) Nächsten Sonntag, den 10. d. Mts., Nachmittags 2* 1/2 Uhr, wird eine Volksversammlung zu Gladenbach für das gesummte Hinterland, unter Vetheiligung mehrerer Herren Landtags-Abgeordneten, namentlich Herrn Metz aus Darmstadt, zur Besprechung der Schleswig-Holsteinischen und speciell deutschen Frage abgehalten.

s Erste Mastvieh. Ausstellung zu Limburg.

Zur Förderung der Nassauischen Viehzucht und zur Belebung des Handels mit Schlachtthieren wird der landwirthschaftliche Verein des Herzogthums

Dienstag den 26. Upril d. Z.

eine Ausstellung von Schlachtvieh zu Limburg abhalten und bei derselben 44 Preise im Betrage von 730 st. an Nassauische Mäster vertheilen.

Die Stadt Limburg, wird dem 1. bis 2. Preise für die besten Thiere der Aus­stellung, einerlei, ob solche aus Nassau oder den Nachbarstaaten ausgestellt werden, hinzufügen.

Die preiswerbenden Thiere müssen bereits Montag den 25. April Von 12 Uhr Mittags ab zur Stelle gebracht sein.

Wir laden nicht allein die Nass. Mäster, sondern vornemlich auch die Händler und Metzger aus Nassau und den Nachbarstaaten mit dem Bemerken ein, daß mit der Ausstellung am 26. April auch ein allgemeiner Vieh markt verbunden sein wird.

Wiesbaden, den 26. März 1864.

Direktorium des Vereins Nassauischer Land- und Forstwirthe. v. G a g e r «.

vdt. Dr. Dünkelberg.

1016) Ein möblirtes Zimmer ist zu vcrmiclhen bei

Landgerichtsdiener Fischer.

1014) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Daniel Rühl,

_____________________am Rathhaus.

1005) Eine geräumige Familienwoh- nung ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei H. Möser.

1004) Ein freundliches möblirtes Zim­mer ist zu vermiethen bei

Domänenpfandmeister Sehrt.

956) Das Treiben der Schaafe von 3 Theilen ist zu verleihen. Bei wem? sagt die Expeb. d. Bltts.

Vermischte Anzeigen

959) Ein geübter Schreiber kann gegen eine monatliche Vergütung von 1220 fl., je nach seiner Tüchtigkeit und der Dauer seiner Dienstleistungen, auf meiner Schreib- stube Beschäftigung finden.

Gießen, am 4. April 1864.

______Dr. Eckstein.

1003) Bei Unterzeichnetem kann ein ordentlicher Junge in die Lehre treten.

A. Wallenfels, ____________________ Schönfärber.

Wohnungs-Veränderung.

952) Ich wohne jetzt in der Dr. Met- tenh eimer'schen Apotheke auf dem Kreuz, im 3. Stock.

Gießen, 1. April 1864.

Dr. Muh l, _______________________Hofgerichts-Advocat.

950) Der Unterricht in meiner Lehr- Anstalt beginnt wieder Donnerstag den 7. April. Neue Schüler können zu jeder Zeit angcmelvct werden.______ C. Franz.

960) Ein Junge kann als Tapezierer in die Lehre treten bei H. Hochstätt er.

1006) An" Magenhrainpf undVer- dauiiiigsscli wache etc.

Leidende erfahren Näheres über die Dr. Doecks'sche Curmethode durch eine soeben erschienene Broschüre, welche gratis ausge- geben wird in der Exped. d. Bltts.

860) Ein Junge kann als Schuhmacher in die Lehre treten bei M. Nagel.

998) Auf ein Gut in der Nähe von Frankfurt wird gesucht eine Köchin j ein Schweizer und ein Knecht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1020) Ein Mädchen vom Lande, 17 bi« 20 Jahre alt, wird dahier in Dienst gesucht. Das Nähere ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen.

Für Maurergesellen.

784) Tüchtige Maurergesellen können dauernde Beschäftigung erhalten bei

August Nauheimer.

1023) Ein braver gesitteter Bursche, der gute Zeugnisse besitzt und die Garten­arbeit versteht, kann sogleich in hiesiger Stadt einen Dienst finden. Das Nähere ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen.

1018) Ein Scribent, ter mit dem Rechnungswesen bekannt ist, sucht für ei­nige Tage in der Woche Beschäftigung. Näheres bei der Exped. t. Bltts.

Schafft Eisen Euch ins Blut !

Es schleicht so Mancher still herum Mit bleichem Angesicht, Sein Blick ist trüb, sein Mund ist stumm, Das Essen schmeckt ihm nicht. Sein Handeln ohne Energie, Sein Wesen ohne Muth,' Und immer nur Melancholie, Das Eisen fehlt im Blut.

So manche Dame schlank und fein .Und mit Madonncnblick, Nicht schöner könnte sie wohl sein, Doch Eins fehlt ihrem Glück. Die holden Wang-n sind so bleich, Ihr fehlt das höchste Gut;

Drum liebe Damen schaffet Euch Nur Eisen in das Blut!

Es ist so leicht und ist nicht schwer: j Bei Robert Freygang hier, .Da hat man Eisen im Liqueur I Für 15 Groschen schier.

Doch für den Männcrmagen ist i Der Bittre mehr bestimmt,

i Wknn man 10 Groschen nicht vergißt, § Die dafür Freygang nimmt.

D'rum lieben Leute seid so gut, Wollt recht gesund Ihr sein, So schafft Euch Eisen in das Blut! Von selbst kommt's nicht hinein.

Leipzig, Hallesche Straße 1.

Niederlage in Gießen vacant Briefe mit Referenzen franco.

Die eisenhaltigen Liqueure von Robert Freygang in Leipzig werden von den Herren Professor Dr. Bock, Medi- cinalrath und Kreisphysikus Dr. Bohlen, Ritter re., und anderen medi- cinischen Autoritäten Bleich süchtigen (Blutarmen), Mageren, Muskel- und iNcrvenschwachcn, sowie zur Beförde- j rung der Verdauung sehr empfohlen.

Daß Atteste und Danksagungen dem Fa- i brikanten in großer Anzahl cingesandt wer« - den, ist hierbei wohl anzunehmen. Auch j sind diese L-queure wegen ihres Eisen­gehalts, mit den jetzt so massenhaft an- noncirten Magenbitter-Liqueuren nicht in eine Kategorie zu bringen. (999)