) Damen en Tagen :t haben, Sonntag Uhr, in Garten
e Bethei-
i, welchen ein sollte, wünschen, Bestellun- rn Club- ,ffen liegt, i bis zum
860.
L ö b e r.
Äiycigchlall
für die
Stadt und den Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 36 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, z ff. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1).
JÄ 78. Samstag den 29. September 1S6O.
Amtlicher T h e i l.
1. Hr. Men- v. Erfurt ;
v Wingev;
>. LreSlau; . Eafsil u. Hrn. Reick.
mff. Schön- Düffelderi,
i, Tbeobald n v. Buckler v. Hum- u. Hoffmann
j. Hoffmann egen; Hrn.
n. Schuhm.
u. Schneider. Gabriel, v. Wetzlar; . Hanau.
:. Tillmann,
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■_». — Bei chueidermßr. äernV, Inrß- :f. FabrieinS st ff. Laug-r-
?ale: d." h arlotte eber. Friese-
Mittelpreis
vom Maller
Psi ff. kr.
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Zu Nr. K. G. 6684. Giessen^ am 24. September 1860.
Betreffend: Gesuch der Maria Elisabeth« Haßler von der Kröge bei
Battenberg um Erweiterung ihres Reisepasses.
Das
Grs ff h erzog liche Kreis amt Gieffen
an
die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Die Rubricatin hat ihr schulpflichtiges Kind, welches bisher die Schule zu Wohnbach, Kreis Friedberg, besucht hat, wieder von dort weggenommen, ohne solches anderwärts zur Schule zu schicken, weßhalb wir Sie auf Ersuchen Großherzoglichen Kreisamts Biedenkopf anweisen, die Maria Elisabeth« Haßler im Betretungsfalle arretiren und hierher abliefern zu lassen.
In Verhinderung des Kreisraths:
Pietsch, RegierungS-Rath.
Zu Nr. K. G. 6556. Giessen, am 22. September 1860.
Betreffend: Das Dörren des Obstes.
Das
G r o ff h e r z og i ich e Kreisamt Gieffen
an
die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Bei der bevorstehenden reichlichen Obsterndte sehen wir uns veranlaßt, Sie auf nachstehende Anleitung, sowie auf den unter der Rubrik: „Einfache Herd-Obstdarre" in Nr. 36 des Gewerbeblattes für das Großherzogthum Hessen veröffentlichten Aufsatz zu dem Zwecke ausmerksam zu machen, denselben zur Kenntniß der Bewohner Ihrer Gemeinden zu bringen.
In Verhinderung des Kreisraths :
Pietsch, Regierungs-Rath.
Einfache Herd-Obstdarre. In den „Uebergedruckten Musterzeichnungen des Großh. Gewerbvereins" befinden sich auf Taf 317 u. 382 die Abbildungen und Beschreibungen zweier größeren Obstdarren, welche im Inland mehrfach ausgeführt worden find. Andere Constructionen, die zum Theil wesentlich hiervon abweichen, empfiehlt die „Wochenschrift für Land- und Forstwirth- schaft", Jahrgang 1847, S. 159, 175—182, 183—186. Unseren Mitgliedern können diese Zeitschriften durch das Sccretariat des Gewerbvereins zur Einsicht mitgetheilt werden. Solche größere Darren sind indeß nicht für jede Haushaltung anwendbar; dem lieht in vielen Fällen der Preis und der Mangel an geeignetem Raum entgegen. Eine billige, zweckmäßige und in jeder Küche, in welcher sich ein eiserner Plattenherd befindet, leicht anzubringende hölzerne Herddarre hat Herr Gartcninspector Ed. Lucas in Hohenheim schon vor Jahren empfohlen. Diese Darre stammt ursprünglich aus der Schweiz, wurde aber von Herrn Lucas mit wesentlichen Abänderungen versehen. Wir geben im Nachstehenden eine Beschreibung der Lucas'schen Darre und empfehlen im Uebrigen dessen im Auftrag der König!. Würtembergischen Centralstelle für die Landwirthschaft herausgegebene Schrift über Obstbenutzung. — /Die Darre besteht aus einem hölzernen Kasten ohne Boden, dessen Höhe circa 14 Zoll, Breite 28 Zoll und Länge 30 Zoll «trägt Die Dimensionen können auch nach den localen Verhältnissen abgeändert werden. Der Kasten ist durch eine senkrechte Scheidewand in zwei ganz gleiche große Abtheilungen getrennt, in deren jeder sich, übereinander, vier Schubladen befinden, welche «uf schmalen Leisten laufen und einen auf gewöhnliche Weise eingerichteten, aus dünnen, vier Linien weit auseinander befindlichen latten bestehenden Boden haben. Jede Schublade faßt circa % Kumpf Obst, so daß also 1 Simmer frisches Obst auf einmal


