Ausgabe 
28.11.1860
 
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Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

2798) Der Pfandschein Nr. 52368 ist angeblich verloren worden. Wer etwa An­sprüche an denselben zu bilden haben sollte, wird hiermit aufgeforverl, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfand an den Verpfänder

2776) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Sparkasse ange­legten Kapitalien am Ende dieses Jahrs fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar

Vormittags von 7 bis 12 Uhr:

1) Dienstag den 4. December,

2) Mittwoch 5.

3) Samstag 8.

4) Dienstag 11.

5) Mittwoch 12.

6) Samstag 15.

7) Dienstag 18.

8) Mittwoch 19.

9) Samstag 22.

10) Samstag 29.

Die Interessenten werden daher aufgefor­dert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor­zeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.

Zugleich wird noch bemerkt, daß die auf den Dienstag fallenden Zahltage für die! Interessenten der Stadt Gießen, dagegen^ die auf Mittwoch und Samstag fallenden | Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.:

Die Herren Bürgermeister werden ersucht,; dieses in ihren Gemeinden bekannt machen! zu lassen.

Gießen, den 22. November 1860.

Der Rechner der Spar- und Leihkaffe : \ Kehr.

Forst- und Feldstrasen-Erhebung bei dem Rentamt Gießen.

2809) Die Forststrafen vom 4. Quar­tal und die Felvstrafen von der 5. Periode I. I. können vom 1. bis 15. k. Mts. an den Zahltagen: Dienstags und Sam­stags, ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, den 27. November 1860.

Großherzogliches Rentamt Gießen. : Melchior.

verabfolgt werben wirb.

Gießen, den 22. November 1860.

Die Pfauvhausverwaltung.

Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen für das Jahr 1861.

2783) Dienstag den 4. December 1860, Vormittags 9 Uhr,

sollen in dem hiesigen Rathhaussaale nach- folgenve Arbeiten öffentlich versteigert wer­den , nämlich: st- kr.

Steinbrecherlohn, veranschl. zu 225 die Anfuhr von Steinen, ver­anschlagt zu..... 665

das Aufsetzen derselben, ver­anschlagt zu.....68 15

das Klopfen von Steinen, ver­anschlagt zu..... 1075

Vie Anfuhr von Lahnsanv und von Sanv aus der Grube im Stadtwalde, veranschl. zu 294 6

die Lieferung von Pflastersteinen, veranschlagt zu ... . 1017

das Messen von Sand, veran­

schlagt zu......13 57

Pflasterarbeit, veranschlagt zu 372 30

Maurerarbeit, 1361 24

Die Kostenvoranschläge unb Bedingungen können vorher auf unserem Bureau ringe- sehen werden.

Gießen, den 22. November 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

2811) Montag den 3. December d. I., von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem hiesigen Stabtwalde, Distrikten Walbshute, Stcinertswald, Bannwald rc., nachverzeichnctes Holz öffentlich versteigert werden, nämlich:

100 Wellen Buchen-Reisholz,

125 Eichen-

% Stecken Birken-Stockholz,

9 Wellen Reisholz,

96% Stecken Kicfern-Prügelholz,

93% Stockholz,

8086 Wellen u. Fichten-Reisholz,

292 Lüste Dornreiser.

Bon vorbezeichnetem Gehölz liegen die 100 Buchen-, 125 Eichen- unb 3925 Fichten- Wellen im Fernewalb und werden diese nach der Mittagspause im vorderen Schutzbczirk ausgeboten.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April 1861 gestattet.

Die Zusammenkunft ist auf ter Licher Straße, am Fichtenkopf.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in dortigen Gemeinden veröffentlichen zu lassen.

Gießen, am 27. November 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Feilgebotenes.

2802) Aechtes Bielefelder Leinen, Creas- Leinen, Schlesisches unb Hausmacher-Leinen in allen Breiten und Qualitäten, sowie weiße und farbige Taschentücher und Brust­einsätze von Bielefelder Leinen, empfehle ich zu billigen Preisen.

Friedr. Emil Loos, im Gasthaus zum Hirsch auf dem Seltersweg, in dem neu eingerichteten Laben.

Annonce.

2801) Zum Beweise der Wirksamkeit des

iy A. w. Mayer schm weißen Must-8yruy8:

Als uns der diesjährige Frühling, unb namentlich der Monat März mit seinem beständigen Norb-Ost-Winde so viele Katarrhe, rumal der Luftröhre und ihrer Verzweigungen, mit hartnäckiger Heiserkeit vergesellschaftet, zuführte, hatten viele meiner Kran sich mit dem von Herrn W. Hesse Hierselbst zu beziehenden Bruft-Syrup des Herrn G. A. W. Mayer in Breslau Erleichtcrung und wo möglich Heilung zu verschaffen gesucht. Die Erfolge waren so rasch und dauernd, daß ich selbst, damals ebenfalls von einer sehr hartnäckigen Heiserkeit heimgesucht, den leicht zu nehmenden Syrup versuchte unb bei mehreren Kranken anwandte unb weiter empfahl, und mit einem Erfolge, daß ich nicht anders als beifällig mich über die Wirkung des genannten Syrups äußern kann. Halle, den 17. Juni 1856. (L. S) vwWebe^ prakt Arzt

Nur ächt zu haben, ä 54 fr., bei JultUs Wallach, rn Gießen.

2778) Hessische Hausfreunde, Gustav - Adolphs-, Haus- und Landwirth schasts- und gewöhnliche Landkalender, sowie verschiedene Arten Wandkalender pr. 1861, sind vorräthig bei Buchbinder Dietz, in ^ich.

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