Spohr - Feier am 19. Juli.
1777) Billett zu diesem Concert sind bis zum 17. Juli in den hiesigen Buchhandlungen zu 48 fr. zu haben, vom 18. an kostet das Billet einen Gulden. Das Nähere auf dem Programm, welches bei diesem Concert nicht in die Häuser getragen werden wird, sondern aus Verlangen in den Buchhandlungen und an der Casse unentgeldlich verabfolgt wird.
Die fremden Musiker werden nächsten Dienstag mit dem 12 Uhr Zug hier eintreffen. Für den Nachmittag ist eine Parthie nach dem Philosophenwäldchen verabredet. Mittwoch 9—1 und 4—7 Uhr finden Proben statt, denen der Anordnung des Herrn Kapellmeisters Bott zufolge Niemand außer den Mitwirkenden beiwohnen darf, dagegen ist der Zutritt zu der Generalprobe am Donnerstag Morgen 9 Uhr gegen Erlegung von 30 kr. Jedermann gestattet. Mittwoch Abend 8 Uhr findet eine gesellige Zusammenkunft der fremden Musiker mit ihren hiesigen Wirthen im großen Saal des Busch'schen Gartens Statt; für das übrige Publikum ist der Saal an jenem Abend geschlossen, jedoch dürfen die Zutrittsberechtigten Auswärtige einführen.
Das Concert beginnt präcis 5*/2 Uhr und ist um 8 Uhr geschlossen. Die Stühle und Bänke dürfen an jenem Abend nicht versetzt werden, dagegen wird Sorge dafür getragen werden, daß dieselben in hinreichender Anzahl vorhanden sind. Auf Len Galle- rien werden drei Reihen Bänke stehen, und werden diejenigen, welche die vorderen beiden Reihen einnehmen, ersucht nicht zu stehen. Die Räume unter den Gallerien im Saal sind nur zum Stehen, die beiden Nebcnsäle nur zum Sitzen bestimmt. Im Saal .sind die vorderen Reihen der Sitzplätze ausschließlich für diejenigen reservirt, welche einen der Mitwirkenden als Gast bei sich aufgenommen haben.
Das Nachtessen im Busch'schen Garten beginnt Abends 9 Uhr. Auswärtige können sich ohne vorherige Anmeldung betheiligen, Einheimische nur gegen Vorweis einer Eintrittskarte, welche zugleich als Quittung über den entrichteten Beitrag dient und zum Zweck der Controle während des Essens abgefordert werden wird.
Gießen, den 13. Juli 1860. Der Llmcertlwrliand.
1737) Sonntag den 15. und Montag den 16. Juli:
Kirchweihfest in Großen Linden, wobei für Tanzmusik, gute Speisen und Getränke bestens gesorgt sein wird. Hierzu ladet ergebenst ein Philipp Schaum,
in der Krone.
1741) Am 8. d. Mts. ist auf der Landstraße zwischen Gießen und Klein-Linden ein Regenschirm gefunden und an den Unterzeichneten abgegeben worden, welchen der Eigenthümer gegen Entrichtung der Jnserat- gebühren in Empfang nehmen kann.
Leihgestern, am 10. Juli 1860.
Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. __
1755) Sonntag den 22. v. Mts., Nachmittags 4 Uhr,
soll in dem Wirthslocale des Promenade- hauses dahier die Abhör der Rechnung des Krankenunterstützungs-, Sterbekasse- und Wittwenunterstützungs-Vereins vom 1. Juli 1859 bis dahin 1860, sowie die Wahl zwei neuer Vorstanos- und vier Ausschuß- Mitglieder und Berathung über Abänderung der §§. 12 u. 20 der Statuten, stattfinden.
Der Vorstand wünscht im Interesse des Vereins, daß sich die verehelichen Mitglieder recht zahlreich einfinden möchten.
Zugleich wird weiter bemerkt, daß die obige Rechnung vom 14. bis 21. d. Mts., des Nachmittags von 1 bis 4 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten zur Einsicht der Vereins-Mitglieder offen liegt.
Gießen, am 12. Juli 1860.
In Auftrag des Vorstandes: Georg Schmitt.
1734) Ein Logis, mit freundlicher Aussicht, von 1 bis 2 möblirten Zimmern und Cabinet, wird zu miethen gesucht. Das Nähere bei Friedrich Schwaab.
Wohnungs-Veränderung.
1703) Von heute an wohne ich nicht mehr in der Mühlgasse, sondern in dem Steinhauer Schmituschen Hause auf dem Reichensand, Lit. C. Nr. 182.
Gießen, den 1. Juli 1860.
CHr. Petri, Weißbindermeister.
1720) Brockhaus' Konversations- Lexikon — doch nicht älter als 1840 — und Vergleichende Anatomie und Physiologie von Bergmann und Leuckart werden gleich zu moderaten Preisen gekauft. Das Nähere bet der Exped. d. Bltts.
Ein Schriftsetzer-Lehrling wird in die G. D. Brühl'sche Universt'täts- Buchdruckerei gesucht.
Verlorenes!
1719) Schon vor mehreren Monaten wurde ein grauer Sh awl mit Borten und Franzen verloren. Man macht hiermit den letzten Versuch durch die Oeffentlichkeit, es Wieder zu bekommen und verspricht ein gutes Douceur. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
Ebenso ist Prof. Heyer's Waldbau unlängst irgendwo vergessen oder verloren worden. Der Name des Besitzers steht darin, und seine Adresse wird bei ! der Exped. d. Bltts. aufgegeben.
1724) Ich wohne jetzt bei dem Herrn Professor Dr. Braubach auf dem Sel- terSweg.
Gießen, den 9. Juli 1860.
Kaufmann, Hofgerichts-Advocat.
Prüfung des Gases auf dem Rathhaus.
1778) Durchschnittszahl pro Juni 1860: 19% Kerzen.
1475) Nächsten Dienstag, den 17. Juli:
Siebentes Sonnner-Concert im Busch'schen Garten. Anfang 6 Uhr. Schi er holz.
1762) Verloren wurde vor 10 bis 12 Tagen eine kleine goldene schwarz emaillirte Broche (auf der Rückseite mit Medaillon.) Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine angemessene Belohnung abzugeben im Heyer'schen Hause in den Neuen- bäuen, parterre.
Anzeige.
1690) Vom 12. d. Mts. an wohne ich im Seipp'schen Hause am Seltersweg, im ersten Stocke.
Gießen, im Juli 1860.
Dr. G. Schwarz, Hofger.-Advocat.__
Für Maurer!
1776) 7—10 Maurergesellen, worunter mehrere Steinhauerarbeit verrichten können, finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei
Georg Weiß, Maurermeister in Großen-Linden.
(Hierzu zwei Beilagen.)
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