Ausgabe 
11.7.1860
 
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D ß Allgemeine deutsche National-Lotterie 1 M zum Besten D

W der Schiller- und Tie-ge - Stiftungen. M 8^ H zu ter am 10. November l. I. stattsindenden Ziehung sind, A

V V | l a 1 fl. 45 fr., zu haben bei

M. Jedes Loos erhält einen Gewinn, der Fr. Dieler^ M

H mindestens 1 Thlr. Kaufpreis Werth hat. auf dem Kreuz. A

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Dr. Haupt s Institut

für Electricität, Heilgymnastik, Kiefernadel- und Kaltwasserbäder, in Nustau an der Lahn.

1622) Obengenannte Mittel sinv in Einer Anstalt zusammengelegt und vurch die zweckmäßige Verbindung von zwei und mehreren derselben Erfolge erzielt worden, welche sonst nicht möglich waren, btgonvers bei allen Formen von Nervenkrank- heiten, in specie Lähmungen, bei chronischem Gichte und Rheumatismus, bei Haut- und Unterleibsschwächen re. Eisenbahn vom Rhein bis Nassau. Nähere Auskunft ertheilt Dr. Haupt.

Einem geschätzten hiesigen und auswärtigen Publikum mache ich hiermit die erge­bene Anzeige, daß das von meiner Frau, Susanne Loos, seither betriebene

Samerei-Geschäft

durch deren Ableben keinerlei Unterbrechung erleidet, und gebe ich zugleich die Ver­sicherung, daß solches, wie bisher, mit bekannter Sorgfalt und Pünktlichkeit, sowie unter Beibehaltung guter, zuverlässiger Waare, für die Folge durch mich fortgeführt wird. Indem ich mich hierin bestens empfehle und um geneigtes Zutrauen bitte, mache ich im Voraus schon auf meinen vorzüglichen Herbstrüben-Saamen aufmerksam.

Theodor Loos, Neuenweg, neben Herrn Kaufm. Appel.

W ohnungs-V eränderung.

1703) Von heute an wohne ich nicht mehr in der Mühlgasse, son­dern in dem Steinhauer Schmitt'- schen Hause auf dem Reichensand, Lit. C. Nr. 182.

Gießen, den 1. Juli 1860.

CHr. Petri, Weißbindermeister.

Verlorenes!

1719) Schon vor mehreren Monaten wurde ein grauer S h a w l mit Borten und Franzen verloren. Man macht hiermit den letzten Versuch durch die Oeffentlichkeit, es wieder zu bekommen und verspricht ein gutes Douceur. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

Ebenso ist Prof. Heyer's Waldbau unlängst irgendwo vergessen oder verloren worden. Der Name des Besitzers steht darin, und seine Adresse wird bei der Exped. d. Bltts. aufgegeben.

Ein Schriftsetzer-Lehrling wird in die G. D. Brühl'sche Universttäts- Buchdruckerei gesucht.

1723) Sonntag den 15. Juli:

Concert

der Gießener Musik-Capelle auf dem Heyer'schen Felsenkeller.

Auswanderer M

finden über Bremen die beste und billigste Fahrgelegenheit auf den vorzüglich­sten, zur Paffagiersahrt eigens erbauten und eingerichteten, mit gutem Proviant reichlichst ausgerüsteten

Dampf- und Segelschiffen

nach allen Häfen

Amerikas und Australiens

durch die

für das Großherzogthum Hessen concessionirte Haupt-Agentur

1725) Samstag den 30. Juni wurde auf dem Wege vom Pfau bis nach Lollar ein Notizbuch verloren. Der redliche Finder wird ersucht, solches gegen eine Belohnung von 5 fl. an die Erped. d. Bl. abzugeben.

! Gesucht

wird von hier oder von auswärts ein braves Mädchen, das in aller Hausar­beit gewandt ist und das Gewöhnliche kochen kann. Nur solche, die gerne arbeiten und gute Empfehlungen beibringen können, mögen sich melden. Das Nähere bei der Exped. dieses Blattes.

___bei Hch. Ferber, lieben dem Nathhaus.

1712) Sämmtliche per 1. August fällige Coupons werden schon jetzt bei Unterzeichnetem eingelöst.

Marcus Heinrich Budge,

Bank- und Wechsel - Geschäfts

Neue-Bäue, ehemalige Heyer'sche Buchhandlung.

1727) Nächsten Sonntag, den 15. Juli, ist gut besetzte

Tanz - Musik

bei dem Unterzeichneten anzutreffen, wozu derselbe höflichst einladet.

Friedrich Hcnzel, im Kloster Arnsburg.

1728) Es werden 4 gute Fenster mit Futter, Läden, sowie eine Stubenthure mit Futter und Bekleidung, in Lit. B. Nr. 72 zu kaufen gesucht.

1694) Ein starker, mit guten Zeug­nissen versehener Bursche, der etwas Garten- arbeit versteht, wird sogleich in Dienst ge­sucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bl.

1704) Eine perfecte Köchin, welche gute Zeugnisse aufweisen kann, wird alsbald in Dienst gesucht. Näheres bei

Verdingerin Schneider.